<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>bernetblog.ch &#187; USA</title>
	<atom:link href="http://bernetblog.ch/tag/usa/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bernetblog.ch</link>
	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 24 May 2012 09:55:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>US-Engagements stagnieren: Social-Media-Plateau?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/11/21/us-engagements-stagnieren-social-media-plateau/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/11/21/us-engagements-stagnieren-social-media-plateau/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 15:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Content]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blogging]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Fortune500]]></category>
		<category><![CDATA[Twittter]]></category>
		<category><![CDATA[UMass]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17388</guid>
		<description><![CDATA[Wie stark engagieren sich Unternehmen auf Social Media? Eine US-Studie sieht nur noch ganz leichte Zunahmen der Auftritte auf Blogs, Twitter, Facebook. Für Facebook erscheint mir mit 58 Prozent Beteiligung noch nicht wirklich eine Sättigung erreicht. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/11/21/us-engagements-stagnieren-social-media-plateau/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-21-um-16.39.20-Uhr.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17391" title="Bildschirmfoto 2011-11-21 um 16.39.20 Uhr" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-21-um-16.39.20-Uhr-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Wie stark engagieren sich Unternehmen auf Social Media? Eine US-Studie sieht nur noch ganz leichte Zunahmen der Auftritte auf Blogs, Twitter, Facebook. Für Facebook erscheint mir mit 58 Prozent Beteiligung noch nicht wirklich eine Sättigung erreicht.</strong></p>
<p>Das gute an der Auswertung von Auftritten ist deren Klarheit: Hier werden direkt die Engagements gemessen, in einer jeweils sinnvoll abgrenzbaren Stichprobe. 2008 hat die University of Massachusetts Dartmouth die erste Blog-Analyse der 500 grössten amerikanischen Unternehmen (<a href="http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune500/2011/full_list/" target="_blank">Fortune 500</a>) erstellt, zwei Jahre später kamen Facebook und Twitter dazu. Die Kurven verlaufen flach, wie diese Grafik zeigt:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/fortune-500-social-media-kanäle-2011.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17389" title="fortune 500 social media kanäle 2011" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/fortune-500-social-media-kanäle-2011-515x516.jpg" alt="" width="515" height="516" /></a></p>
<p>Im Titel der <a href="http://www.umassd.edu/cmr/studiesandresearch/2011fortune500/" target="_blank">Auswertung</a> fragen die Autoren «Have America&#8217;s Largest Companies Reached a Social Media Plateau?». Ich bin überzeugt, dass weitere Grossunternehmen sich im Bereich Social Media engagieren werden; auch auf den hier erfassten drei Bereichen.</p>
<p><strong>Blogs</strong> werden mit dieser Bezeichnung stagnieren, sie werden ersetzt durch interaktive Online-Magazine. Die heissen nicht Blogs und tauchen deshalb nicht in der Statistik auf.</p>
<p><strong>Facebook</strong> wird höhere Engagements anziehen durch die Tatsache, dass weiterhin viele Menschen viel Zeit auf dieser Plattform verbringen &#8211; trotz Konkurrenz von Google oder Microsoft (die erst gerüchteweise kursiert, mehr dazu im Beitrag <a href="http://bernetblog.ch/2011/11/17/google-seiten-fur-unternehmen-facts-und-tipps/" target="_blank">«Google+ Seiten für Unternehmen: Facts und Tipps»</a>).</p>
<p><strong>Twitter</strong> schliesslich wird auch von den grössten Unternehmen noch stärker eingesetzt werden, als Reichweiten-Multiplikator und schneller Service-Kanal.</p>
<p>Mein Blick in die Glaskugel meint: <strong>Twitter und Facebook um 75 Prozent</strong> in den nächsten drei Jahren, Blog aus besagten erhebungstechnischen Gründen stagnierend oder gar rückläufig. Wobei Voraussagen bei Dingen, die vor zwei Jahren noch gar nicht auf dem Radar waren, ziemlich gewagt sind. Erst recht, wenn der Prognostiker Social-Media-Berater ist&#8230;</p>
<p>Wer wagt Einspruch?</p>
<p><a href="http://www.umassd.edu/cmr/studiesandresearch/2011fortune500/" target="_blank">Studie</a> mit Detail-Auswertungen nach Firmengrösse, Branchen<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/08/12/social-media-us-studie-zeigt-wohin-die-reise-geht/">Social-Media-Studie von Dell und Forrester</a> (2011)<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/09/06/social-media-geschraubt-wird-an-der-strategie/">Social-Media-Studien Schweiz und Deutschland</a> (2011)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2011/11/21/us-engagements-stagnieren-social-media-plateau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-21-um-16.39.20-Uhr-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Blick in die Zukunft: US-Studie zu Social Media</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/05/18/blick-in-die-zukunft-us-studie-zu-social-media/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/05/18/blick-in-die-zukunft-us-studie-zu-social-media/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 May 2011 09:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Bürge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=16729</guid>
		<description><![CDATA[Kurzüberblick zur US-Studie Social Media Marketing Industry Report 2011 mit Fokus auf den Zusammenhang zwischen der Erfahrung und dem intensiven Nutzen von Social Media Aktivitäten. Auch die Auswahl der Social Media Kanäle ist abhängig von der Erfahrung.  <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/05/18/blick-in-die-zukunft-us-studie-zu-social-media/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-16735" href="http://bernetblog.ch/2011/05/18/blick-in-die-zukunft-us-studie-zu-social-media/social-media-icons_klein/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16735" title="Social Media Icons_klein" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/05/Social-Media-Icons_klein-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Eine neue US-Studie beleuchtet die Social Media Aktivitäten bei KMU und erlaubt Rückschlüsse auf die zukünftige Nutzung in der Schweiz. Eine Chance, sich Inspiration fürs Handwerk Social Media zu holen.</strong></p>
<p>Die Studie «<a href="http://www.socialmediaexaminer.com/SocialMediaMarketingReport2011.pdf" target="_blank">Social Media Marketing Industry Report 2011</a>» von Michael A. Stelzner in Zusammenarbeit mit dem Social Media Examiner befragte rund 3&#8217;300 Marketing-Fachleute, vorwiegend aus den USA, wie sie Social Media für ihr Unternehmen nutzen. Spannend, denn der Einsatz von Social Media in den USA ist dem in Europa meist einen Schritt voraus.  Zweifel zum Nutzen von Social Media Marketing haben die Befragten kaum – 90 Prozent der Marketing-Fachleute geben an, Social Media ist wichtig für ihr Geschäft.</p>
<p><strong>Erfahrung intensiviert Social Media Nutzung<br />
 </strong>Social Media braucht Zeit: Mit 58 Prozent der Befragten braucht die Mehrheit Social Media für sechs Stunden oder mehr – mehr als ein Drittel investiert elf oder mehr Stunden wöchentlich. Interessant: diejenigen mit langjähriger Erfahrung verbringen mehr Zeit mit Social Media Aktivitäten. 59 Prozent der Beginner verbringen eine bis fünf Stunden pro Woche auf den sozialen Plattformen, Befragte mit einigen Monaten Erfahrung bereits sechs oder mehr Stunden.</p>
<p><strong>Facebook als Nr. 1<br />
 </strong>Doch wo finden die Aktivitäten statt? Facebook führt in den USA die Top-Liste der Social Media-Plattformen an, gefolgt von Twitter, Blogs und LinkedIn. Der Trend hin zu Facebook zeigte sich bereits in der Social Media Studie von Bernet_PR. Eine Grafik daraus ist nun mit den Ergebnissen aus den USA ergänzt.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-16739" href="http://bernetblog.ch/2011/05/18/blick-in-die-zukunft-us-studie-zu-social-media/bernetpr-social-media-kanaele-studien-057-4/"><img class="alignleft size-large wp-image-16739" title="bernetpr social media kanaele studien.057" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/05/bernetpr-social-media-kanaele-studien.057-515x386.jpg" alt="Social Media Studie Bernet_PR: Nutzung Kanäle" width="515" height="386" /></a></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die KMU aus den USA liegen mit ihrer Nutzung von Facebook weit vorne. Interessant ist, dass die Mehrheit der Befragten der Schweiz, Deutschland sowie weltweit eher Grosskonzernen zuzuordnen ist. Die Entwicklung des Social Media Einsatzes bei KMU scheint dynamischer zu sein &#8211; in der Grafik sichtbar bei Facebook und Blogs.</p>
<p><strong>Twittern mit Erfahrung</strong><br />
Die Nutzung der Kanäle unterscheidet sich bei den Befragten des Social Media Marketing Industry Report 2011 je nach Erfahrung. Neueinsteiger unter den Unternehmen nutzen vor allem Facebook, gefolgt von Twitter, LinkedIn und Blogs. Je länger sich jemand auf den Social Media-Plattformen bewegt, desto wichtiger wird der Kanal Twitter. Wer mehr als drei Jahre Erfahrung hat, nutzt Twitter sogar noch mehr als Facebook.</p>
<p><strong>Aufmerksamkeit als Motivator<br />
 </strong>Was erreichen die Befragten mit Ihrem Engagement? 88 Prozent aller Befragten sehen den Nutzen in der erreichten Aufmerksamkeit. Auch erhöhter Traffic und die verbesserten Suchergebnisse veranlassen die Befragten zu Social Media-Aktivitäten. 73 Prozent der Befragten wollen ihr Engagement bei Videos, Blogs, Facebook und Twitter vertiefen. Über 80 Prozent aller Unternehmen mit 1&#8217;000 und mehr Mitarbeitenden anerkennen Video-Marketing als Hauptwachstumsbereich bei Social Media-Plattformen.</p>
<p>Ein kurzes Fazit aus meiner Sicht: Die Erfahrung macht den Erfolg von Social Media Marketing aus. Kein Hype in Form eines „Gefällt-mir“-sammelnden Wettbewerbes bringt den Erfolg, sondern der langfristige Aufbau von Beziehungen.</p>
<p>Beziehungen möchte auch ich in meinem neuen Arbeitsumfeld bei Bernet_PR aufbauen. Ich freue mich auf Feedbacks und Ergänzungen zu meiner Blog-Premiere und aufs Verfassen weiterer Blogbeiträge.</p>
<p>Weiterführend:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.socialmediaexaminer.com/SocialMediaMarketingReport2011.pdf" target="_blank">Social Media Marketing Industry Report 2011</a></li>
<li><a href="Social Media Studie Schweiz: Hoher Einsatz, wenig Strategie" target="_blank">«Social Media Studie Schweiz: Hoher Einsatz, wenig Strategie»</a></li>
<li><a href="http://bernetblog.ch/2011/05/12/social-media-trend-monitor-2011-hype-und-hoffnung/" target="_blank">«Social Media Trend Monitor 2011: Hype und Hoffnung»</a></li>
<li><a href="http://bernetblog.ch/2010/12/01/social-media-konzept-acht-fragen-fuer-facebook-co/" target="_blank">«Social Media Konzept: 8 Fragen für Facebook &amp; Co.»<br />
 </a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2011/05/18/blick-in-die-zukunft-us-studie-zu-social-media/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/05/Social-Media-Icons_klein-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>US-Medienanalyse 2010: Online-Herausforderung wächst</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/03/31/us-medienanalyse-2010-online-herausforderung-waechst/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/03/31/us-medienanalyse-2010-online-herausforderung-waechst/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 13:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Pew Research Center]]></category>
		<category><![CDATA[State of the Media]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=16523</guid>
		<description><![CDATA[Wie geht es den US-amerikanischen Medien? Die Gesamtanalyse von Pew Research zeigt erstmals mehr News-Konsum Online als Print. Und grosse Herausforderungen für Verlage zwischen Journalismus und Technologie. Jedes Jahr veröffentlich das unabhängige Pew Research Center Project &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/03/31/us-medienanalyse-2010-online-herausforderung-waechst/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16529" title="kiosk apple google facebook" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/03/kiosk-apple-google-facebook-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" />Wie geht es den US-amerikanischen Medien? Die Gesamtanalyse von Pew Research zeigt erstmals mehr News-Konsum Online als Print. Und grosse Herausforderungen für Verlage zwischen Journalismus und Technologie.</strong></p>
<p>Jedes Jahr veröffentlich das unabhängige <a href="http://www.journalism.org/about_pej/about_us" target="_blank">Pew Research Center Project for Excellence in Journalism</a> eine tiefgründige Gesamtanalyse des US-amerikanischen Medienmarkts. Die Studie «State of the News Media» bringt interessante Rückschlüsse für Verlage und Redaktionen; der bernetblog fasst auch dieses Jahr die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. Der Bericht ist auf einer hervorragend gemachten <a href="http://www.stateofthemedia.org" target="_blank">Website</a> verfügbar und enthält mehrere Zusatzanalysen.</p>
<p><strong>Erstmals mehr News Online konsumiert</strong><br />
 In den letzten zehn Jahren sind 1&#8217;000 bis 1&#8217;500 Stellen aus amerikanischen Zeitungs-Redaktionen verschwunden, was einem Abbau von 30 Prozent entspricht. 2010 hat auf der Einnahmenseite eine leichte Besserung gebracht, nach zwei schlimmen Vorjahren. Der Online-Konsum von Nachrichten nimmt weiter zu. Für die klassischen Medien wird damit der Spagat immer anstrengender &#8211; sie müssen zwei Plattformen finanzieren und vermarkten.</p>
<p>Zum erstenmal überholt der Online-News-Konsum (34 Prozent haben «gestern Nachrichten Online gelesen») den Zeitungs-News-Konsum (31 Prozent). Die seit 2004 erzobene Online-Fieberkurve nähert sich langsam der Fernseh-Linie; bei den 18-29-Jährigen lag Online schon 2010 vor TV. Die Good News für klassische Anbieter: Die wichtigsten Online-News-Quellen bleiben die Websites der grossen Zeitungen.</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-16524" title="Pew Research State ot the Media News Quellen 2010" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/03/Pew-Research-State-ot-the-Media-News-Quellen-2010-515x291.jpg" alt="Darstellung aller Wege zu News - Wo wurden gestern Nachrichten konsumiert" width="515" height="291" /></p>
<p><strong>Mehr Werbe-Einnahmen, ausser für Zeitungen<br />
 </strong>Online schnappt sich den zweitgrössten Zuwachs in der Werbestatistik: Pew hat verschiedene Quellen zu einer Gesamtaussage verdichtet. <a href="http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/">2009</a> hatten alle Balken ins Minus gezeigt &#8211; ausser einer minimalen Zunahme für Kabel-TV. Einzig die Print-Zeitungen leiden weiter, mit einem Minus von 6.3 Prozent.</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-16525" title="Pew Research State of the Media Werbeveraenderung 2010" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/03/Pew-Research-State-of-the-Media-Werbeveraenderung-2010-515x270.jpg" alt="" width="515" height="270" /></p>
<p>Den Online-Werbemarkt dominieren Suchanzeigen mit knapp der Hälfte des Umsatzes, vor Bannerwerbung mit rund einem Viertel. Für die nächsten Jahre werden mehr inhaltsbezogene Anzeigen erwartet, gegenüber den generell platzierten Online-Banner (<a href="http://stateofthemedia.org/2011/online-essay/" target="_blank">Online: Key Questions Facing Digital News</a>). In der Printwerbung sanken die Rubrikenanzeigen seit 2010 um drastische 70 Prozent, am stärksten war der Rückgang in im Bereich der Stellenanzeigen (<a href="http://stateofthemedia.org/2011/newspapers-essay/data-page-6/" target="_blank">Newspapers: By the Numbers</a>).</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-16526" title="Pew Research State of the Media Rubrikenanzeigen 2010" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/03/Pew-Research-State-of-the-Media-Rubrikenanzeigen-2010-515x357.jpg" alt="" width="515" height="357" /></p>
<p><strong>Verlage doppelt gefordert: Inhalte und Technologie<br />
 </strong>Verleger kontrollieren ihr Geschäft im Online-Bereich immer weniger: Zunehmend sind es Suchmaschinen oder Aggregatoren (Google, Bing, AOL usw.), Soziale Netzwerke (Facebook und andere), Werbevermittler oder Gerätehersteller (wie Apple), die sich in die Verwertungskette einmischen. Sie dominieren mit mehr oder weniger Offenheit den Zugang zum Endkunden &#8211; der für Inhalte bezahlt oder die Werbung sieht, für die andere bezahlen.</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-16530" title="artikelbild kiosk apple google facebook" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/03/artikelbild-kiosk-apple-google-facebook-515x219.jpg" alt="" width="515" height="219" /></p>
<p>Wer weiss, was Kunden wünschen? Derjenige, der die Daten hat. Das sind heute eher die Tech-Unternehmen als die Verlage. Werden damit Marketing und Konsumentenanalyse wichtiger als Inhalte? Medienhäuser sind doppelt gefordert: Die <strong>Kernkompetenz Journalismus</strong> muss weiterhin gepflegt werden, sie sichert relevante Inhalte und eine klare Positionierung im härter werdenden Verdrängungskampf.</p>
<p>Auf der anderen Seite steht cleveres<strong> digitales Marketing, das Andocken an die richtigen Verwertungsplattformen</strong>. Technologisch werden Verlage weiterhin stark aufrüsten müssen &#8211; und wer eine starke Inhaltsmarke hat, wird die besseren Deals und Plätze in den Schaufenstern erhalten, die Apple, Facebook, Google oder andere aufbauen.</p>
<p><strong>State of the Media im bernetblog:</strong><br />
 <a href="http://bernetblog.ch/2009/03/25/us-studie-newsmedien-wo-versteckt-sich-rendite/">Wo versteckt sich Rendite?</a> (25.3.2009)<br />
 <a href="http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/">Weniger Geld, mehr Meinung</a> (19.3.2010)<br />
 <a href="http://bernetblog.ch/category/medien2/">Alle Beiträge zu Medien</a> im bernetblog</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2011/03/31/us-medienanalyse-2010-online-herausforderung-waechst/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/03/kiosk-apple-google-facebook-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Mehr Reichweite mit Facebook: US Radio macht&#8217;s vor</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/02/04/mehr-reichweite-dank-facebook-us-radio-machts-vor/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/02/04/mehr-reichweite-dank-facebook-us-radio-machts-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 08:16:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistisch]]></category>
		<category><![CDATA[National Public Radio]]></category>
		<category><![CDATA[NPR]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=16327</guid>
		<description><![CDATA[Wie setzt man Facebook am besten ein? Der US-amerikanische Sender National Public Radio zeigt einen möglichen Weg. Daraus lassen sich fünf Learnings für Facebook-Auftritte ableiten. Was bringt Facebook für Unternehmen, Medien, Anliegen? Eine mögliche Antwort liefert &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/02/04/mehr-reichweite-dank-facebook-us-radio-machts-vor/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16329" title="NPR West" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/NPR-West-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" />Wie setzt man Facebook am besten ein? Der US-amerikanische Sender National Public Radio zeigt einen möglichen Weg. Daraus lassen sich fünf Learnings für Facebook-Auftritte ableiten.</strong></p>
<p>Was bringt Facebook für Unternehmen, Medien, Anliegen? Eine mögliche Antwort liefert die Nonprofit-Organisation <a href="http://www.npr.org/about/aboutnpr/" target="_blank">National Public Radio NPR</a>. Sie produziert Inhalte für 764 angeschlossene Radiostationen und erreicht wöchentlich <a href="http://www.npr.org/about/images/press/npr_fact_sheet.pdf" target="_blank">34 Millionen Zuhörer</a>. Der Verantwortliche für Digitale Strategien <a href="http://twitter.com/#!/acarvin" target="_blank">Andy Carvin</a> hat über den Facebook-Auftritt gesprochen &#8211; bei einer Facebook-internen Veranstaltung. Das Nieman Journalism Lab <a href="http://www.niemanlab.org/2011/01/nprs-facebook-page-a-multi-million-pageview-machine/" target="_blank">war dabei</a>; in der Zwischenzeit ist die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=hS2TL09tZus" target="_blank">Rede auf auch YouTube</a> gelandet. Aus seinen Inputs lassen sich fünf Empfehlungen ableiten:</p>
<p><strong>1. Sei eine interessante Organisation</strong><br />
 National Public Radio ist nicht erst erfolgreich, seit sie eine Facebook-Seite pflegen. Social Media sind eine wertvolle Ergänzung einer Gesamtkommunikation, die auf interessanten, inspirierenden Handlungen fusst. Knapp 1.5 Millionen Menschen gefällt <a href="http://www.facebook.com/NPR?v=wall" target="_blank">NPR auf Facebook</a> &#8211; den ersten Auftritt hat übrigens ein britischer NPR-Hörer eingerichtet. 70 Prozent der Fans sind zwischen 25 und 45 Jahren alt, 95 Prozent kommen aus den USA. Zur starken Facebook-Präsenz kommt bei NPR natürlich ein <a href="http://www.npr.org/templates/community/" target="_blank">breites Social-Media-Engagement</a>.</p>
<p><strong>2. Wähl die richtigen Inhalte</strong><br />
 News werden auf <a href="http://www.npr.org" target="_blank">npr.org</a> konsumiert, auf dem blauen Facebook-Sofa will man Geschichten kommentieren, bewerten, sich mit anderen Fans treffen. Deshalb setzt Andy Carvin nicht die grossen Neuigkeiten auf die Pinnwand: <strong>«Bei der Auswahl stellen wir uns die Frage: Wollen unsere Fans darüber diskutieren?»</strong> Die Fans mögen Kunst, Kultur und Multimedia-Artikel mit Video &#8211; Audio ist unbeliebt, das scheinen die Nutzer lieber am Radio selbst zu konsumieren. Übrigens sind täglich sieben bis zehn Pinnwand-Einträge für die NPR-Fans nicht zu viel. Newskanäle haben einfach mehr relevante Inhalte zu bieten als Unternehmen.</p>
<p><strong>3. Lass den Dialog laufen</strong><br />
 «Wir haben die besseren Kommentare auf Facebook als auf unser eigenen Website,» sagt Carvin zur Frage, wo NPR den Dialog am liebsten führe. Bei Facebook seien weniger Spammer und Politaktivisten am Mitreden &#8211; und die hier gezeigten Geschichten würden eine eher familiäre Diskussion auslösen. <strong>«Wer fluchen will wie ein Seemann, der kann das.»</strong> Kraftausdrücke und Kritik bleiben stehen, Hasstiraden werden gelöscht. Und die stark involvierte Fan-Gemeinschaft melde Trolle oder Spammer oft selbst gleich an Facebook zur Sperrung.</p>
<p><strong>4. Stelle immer wieder Fragen</strong><br />
 Wirklich eindrücklich ist das Echo auf die drei bis vier wöchentlichen NPR-Fragen. <strong>Der Schnitt liegt bei 750 bis 800 Antworten, weniger als 300 seien es selten.</strong> 140 bis 150 Fragen wurden bisher gestellt, sie unterstützen die Recherchen, finden Interview-Partner und Beispiele für Geschichten in Vorbereitung.</p>
<p><strong>5. Pflege eine starke Website</strong><br />
 Facebook ist für NPR eine Erweiterung der Zugangsmöglichkeiten. Im Zentrum stehen die Radiosendungen selbst, flankiert durch die Website. <strong>Sie erhält jeden Monat 4.5 Millionen Pageviews via Facebook. </strong>Das sind knapp fünf Prozent der rund 92.5 Millionen Monats-Pageviews auf <a href="http://www.npr.org" target="_blank">npr.org</a>. Die werden nirgends ausgewiesen, lassen sich aber hochrechnen: 36.1 Millionen Pageviews sind <a href="http://www.npr.org/about/images/press/npr_fact_sheet.pdf" target="_blank">angegeben</a> für die mobilen Sites im Juli/August 2010, sie machten gemäss diesem NPR-<a href="http://www.npr.org/blogs/gofigure/2010/06/03/127408940/the-growth-of-npr-mobile-traffic" target="_blank">Blogpost</a> im Juni 2010 39 Prozent der Gesamt-Pageviews aus.</p>
<p>Ist in den USA alles anders? Und für Medien sowieso? Wer leitet ganz andere Empfehlungen ab?</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/2011/01/13/social-media-fuer-kmu-hype-und-chance-zugleich/">Social Media für KMU: Sieben Schritte<br />
 </a><a href="http://bernetblog.ch/2010/12/01/social-media-konzept-acht-fragen-fuer-facebook-co/">Social Media Konzept: Acht Fragen für Facebook &amp; Co.</a><br />
 <a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/gipfel/" target="_blank">Social-Media-Beispiele am Social Media Gipfel</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2011/02/04/mehr-reichweite-dank-facebook-us-radio-machts-vor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/NPR-West-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Die Zukunft des Journalismus: Weniger Geld, mehr Meinung</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 05:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlinhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Pew]]></category>
		<category><![CDATA[Pew Research]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[verleger]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=9311</guid>
		<description><![CDATA[Eine US-amerikanische Analyse des Medienjahrs 2009 zeigt den drastischen Rückgang von Inseraten, Auflagen und Arbeitsplätzen. Diese Tendenz setzt sich 2010 fort. Wohin das alles führt, weiss  niemand genau &#8211; drei Bewegungsrichtungen sind klar. Das Pew Research &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/istock_journalist_schwarzweissxsmall.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1793" title="qualitätsjournalist" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/istock_journalist_schwarzweissxsmall.thumbnail.jpg" alt="qualitätsjournalist" width="59" height="86" /></a>Eine US-amerikanische Analyse des Medienjahrs 2009 zeigt den drastischen Rückgang von Inseraten, Auflagen und Arbeitsplätzen. Diese Tendenz setzt sich 2010 fort. Wohin das alles führt, weiss  niemand genau &#8211; drei Bewegungsrichtungen sind klar.</strong></p>
<p>Das Pew Research Center bietet eine vorbildliche Sammlung von Daten rund um Medien und Journalismus &#8211; in einer Qualität, die auch für die Schweiz wünschenswert ist. Das Zentrum bezeichnet sich auf der <a href="http://pewresearch.org/about/" target="_blank">Website</a> als «überparteilicher Fakten-Tank», getragen von den gemeinnützigen <a href="http://www.pewtrusts.org/" target="_blank">Pew Charitable Trusts</a>. Über die jährliche Studie «State of the News Media» hat der bernetblog schon anfangs 2009 berichtet: «<a href="http://bernetblog.ch/2009/03/25/us-studie-newsmedien-wo-versteckt-sich-rendite/">Wo versteckt sich die Rendite?</a>» bleibt auch in der <a href="http://pewresearch.org/pubs/1523/state-of-the-news-media-2010" target="_blank">Studie 2010</a> Kernthema. Die wichtigsten Daten von 2009 samt den Trends, wie sie durchaus auch für Europa und die Schweiz gelten:</p>
<p><strong>1. Das Geld geht aus</strong><br />
Die Zahlen sind dramatisch: US-Zeitungen haben 2009 in Online und Print zusammen 26 Prozent Werbeumsatz verloren. Der kumulierte Rückgang der letzten drei Jahre liegt damit bei 43 Prozent. Immer noch kommen 90 Prozent der Zeitungseinnahmen aus dem Printbereich. Einzig das Kabelfernsehen konnte im letzten Jahr ein minimales Umsatzplus verzeichnen:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-change-in-ad-revenue-by-medium-08-09.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9320" title="pewresearch change in ad revenue by medium 08-09" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-change-in-ad-revenue-by-medium-08-09-400x316.jpg" alt="pewresearch change in ad revenue by medium 08-09" width="400" height="316" /></a></p>
<p>Im Vergleich dazu liegen Schweizer Zahlen nur für Print vor. Die Erhebungen von Schweizer Presse/VSW/Wemf zeigen für 2009 2010 [<em>Korrigenda: Das ist ja nur ein Monat kumuliert - die 2009er Zahlen besorge ich für einen nächsten Artikel</em>] ein kumuliertes Minus von 17 Prozent für Print, mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen nach Titeln, Regionen und Art der Inserate. Dieser Auszug ist der Wemf-Januarstatistik (<a href="http://inseratestatistik-rapport-d.wemf.ch/ISS/Site/Raport/DE/" target="_blank">PDF-Link</a>) entnommen:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/wemf-inseratestatistik-januar-2010.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9322" title="wemf inseratestatistik januar 2010" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/wemf-inseratestatistik-januar-2010-400x362.jpg" alt="wemf inseratestatistik januar 2010" width="400" height="362" /></a></p>
<p>Es geht uns also noch deutlich besser als den Verlagskollegen in den USA &#8211; trotzdem steckt in diesem Fazit der Autoren die Wahrheit auch für Europa: «Die Industrie muss ein neues  Geschäftsmodell finden, bevor das Geld ganz zu Ende geht.»</p>
<p><strong>2. Mehr Plattformen, weniger Aufmerksamkeit</strong><br />
Diesbezüglich ist die Entwicklung in den USA ein ganzes Stück weiter &#8211; und wird uns Europäern mit den vielen sprachregionalen Abgrenzungen und den kleinräumigeren Märkten immer voraus bleiben. Immer mehr nicht-klassische-Verleger drängen mit Inhalten aufs Web. Auf einer Seite des Spektrums stehen mitschreibende User mit privaten oder politischen Interessen, früher nur als «Leserin und Leser» bekannt. Auf der anderen buhlen journalistisch ausgerichtete Plattformen wie <a href="http://www.focus.de/digital/internet/digitale-mediapolis/tid-17501/politico-gruender-jim-vandehei-die-maechtigen-zur-verantwortung-ziehen_aid_488158.html" target="_blank">Politico</a>, <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank">Huffington Post</a>, <a href="http://www.propublica.org/about/" target="_blank">ProPublica</a>, <a href="http://www.kaiserhealthnews.org/About.aspx" target="_blank">Kaiser Health News</a> oder <a href="http://www.globalpost.com/mission-statement" target="_blank">Global Post</a> um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit. Irgendwo dazwischen stehen Aggregatoren von Yahoo über MSN bis GoogleNews.</p>
<p>Da weiss der geneigte Leser nicht mehr, wohin gucken. Von der beschränkten Zeit wird überall ein bisschen weniger verteilt, niemand mehr hat einen einzigen bevorzugten News-Kanal &#8211; siehe dazu auch den Beitrag «<a href="http://bernetblog.ch/2010/03/15/newskonsum-internet-rueckt-vor/">Newskonsum: Internet rückt vor</a>». Das drückt auf die Anzeigenpreise und die Auflagen &#8211; dazu eine letzte schlimme Kurve zu Tages- und Sonntagszeitungen in den USA:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-newspaper-circulation-03-09.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-9325" title="pewresearch newspaper circulation 03-09" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-newspaper-circulation-03-09-400x278.jpg" alt="pewresearch newspaper circulation 03-09" width="400" height="278" /></a></p>
<p><strong>3. Mehr Meinung, mehr Sofortberichte</strong><br />
Die Pew-Studie zeigt auf, dass der Mehrinhalt auf diesen Plattformen vor allem mehr Meinung bringt. Original recherchierte Artikel kommen immer noch in erster Linie aus den Online-Angeboten der traditionellen Verlage. «Unsere langfristige Auswertung von mehr als einer Million Blogs und Social Media Seiten zeigt zum Beispiel das <strong>80 Prozent der dortigen Links auf die Online-Seiten klassischer Medienhäuser</strong> führen.» Meinung verdrängt die Recherche, bezieht sich aber gleichzeitig gerne auf die inhaltlichen Vorleistungen.</p>
<p>Ebenso bedrängt wird die Recherche vom <strong>Echtzeit-Rausch der Absender und Empfänger</strong>. Jedes Medium will die News zuerst im Web haben, da bleibt keine Zeit für Rückfragen. Flatterhafte News-Empfänger wechseln ihre Favoriten, wenn der Bericht über eine Unternehmensfusion auf der einen Plattform zuerst steht. Zu recht sieht Pew als Folge immer mehr Instant-News, die unreflektiert aus PR-Quellen oder Social Media Diskussionen übernommen werden.</p>
<p><strong>Die «Alten» sind noch die Grössten &#8211; wie weiter?</strong><br />
Alle diese Beobachtungen blicken auf einen vorbei ziehenden Lavastrom. Noch ist er keineswegs erkaltet. Er zerstört lieb gewordene Denkmuster, Geschäftsmodelle und journalistische Praktiken. Das Neue, das aus dieser Zerstörung wachsen wird, erscheint ungewiss bezüglich Finanzierung und Akzeptanz. Interessant ist, dass bei aller Aufmerksamkeit für das Neue die klassischen Medienanbieter immer noch eine herausragende Rolle spielen: <strong>67 Prozent der meistbesuchten News-Seiten gehören «alten» Verlegern</strong>.</p>
<p>Die Zeit läuft aus, das Geld wird knapp. Gespart und rationalisiert wird in der Produktion von Inhalten. Journalismus wird schneller, meinungsorientierter und in vielen Fällen unreflektierter, näher an den Newsquellen aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Tagesgeschehen. Es macht wenig Sinn, sich gegen diese Entwicklung zu stemmen. In der Grundrichtung wird sie sich durchsetzen.</p>
<p><strong>Nischen für Qualität und mehr Kooperation</strong><br />
Verleger tun gut daran, Gefässe für Recherche und Reflektion weiterhin zu pflegen &#8211; in Nischen werden diese Inhalte sehr gefragt sein und sie werden als <strong>Orientierungs-Leuchtfeuer</strong> dienen. Denn der Newskonsument von morgen wird noch überforderter sein in seiner Quellenwahl als er es heute ist. Sprunghaft wird er trotzdem bleiben. Von eminenter Bedeutung ist die Zusammenarbeit der Verleger in allen Bereichen, die über den Redaktionsraum hinausreichen. Das verlangt ein schmerzhaftes Umdenken. In diese Richtung weisen das E-Reader-Projekt von Swisscom, NZZ, Ringier, tamedia und Orell Füssli oder die im Aufbau befindliche Online-Bezahlplattform <a href="http://www.journalismonline.com/publishers.php" target="_blank">Journalism Online</a> in den USA.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien auch auf NZZ Online / <a href="http://www.nzz.ch/blogs/nzz_blogs/extrablog">Extrablog</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/istock_journalist_schwarzweissxsmall.thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="88" height="128" />	</item>
		<item>
		<title>Kunden und Medien gleichzeitig: Obama machts vor</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/07/23/kunden-und-medien-gleichzeitig-obama-machts-vor/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2009/07/23/kunden-und-medien-gleichzeitig-obama-machts-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 09:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=5511</guid>
		<description><![CDATA[Gestern abend hat Barack Obama eine Medienkonferenz zur Gesundheitsreform gehalten. Und seine Wähler mit einer Mail dazu eingeladen. Ein einfaches Beispiel davon, wie man heute Gesamtkommunikation strategisch koordiniert: Der amerikanische Präsident betreibt seit seinem Amtseintritt eine &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2009/07/23/kunden-und-medien-gleichzeitig-obama-machts-vor/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/white-house-logo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2652" title="white-house-logo" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/white-house-logo-86x68.jpg" alt="white-house-logo" width="86" height="68" /></a>Gestern abend hat Barack Obama eine Medienkonferenz zur Gesundheitsreform gehalten. Und seine Wähler mit einer Mail dazu eingeladen.</strong></p>
<p>Ein einfaches Beispiel davon, wie man heute Gesamtkommunikation strategisch koordiniert: Der amerikanische Präsident betreibt seit seinem Amtseintritt eine neue Regierungsseite unter <a href="http://http://www.whitehouse.gov/" target="_blank">whitehouse.gov</a>. Dort habe auch ich mich für E-Mail-Mitteilungen abonniert.</p>
<p>Die Mails werden sehr gezielt und sparsam eingesetzt, höchstens jeden Monat erhalte ich eine Mitteilung. Gestern abend kam  diese hier an:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/07/mail_obama_july09.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-5513" title="mail_obama_july09" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/07/mail_obama_july09-516x616.jpg" alt="mail_obama_july09" width="516" height="616" /></a></p>
<p>Was mir am ganzen Vorgehen gefällt, als Stichworte für Best Practice auch für Unternehmen:</p>
<ol>
<li>Pflege einen sehr aktuellen Web-Auftritt</li>
<li>Baue dort Abo-Möglichkeiten ein und zeige sie prominent</li>
<li>Ergänze ihn mit sofort aufgeschalteten Live-Inhalten, webgerecht portioniert</li>
<li>Pflege deine Abonnenten mit aktuellen Mails, nicht zu pushy, nicht langweilig</li>
<li>Gestalte die Mails sehr einfach: Worum geht es? Was ist die Kernbotschaft? (sehr gut gemacht hier mit den beiden fett ausgezeichneten «If you&#8230;»: genau dort tut&#8217;s weh, genau dort fragen sich die Empfänger &#8211; wie geht das jetzt weiter?)</li>
<li>Gestalte eine Informationskaskade mit klar portionierten Inhalten und Abläufen: Eine frühe Ankündigung und Einladung an Wähler, Kunden, Mitarbeitende, der Medienanlass mit den Medien, zeitgleich auf der Website und weiteren Online-Kanälen</li>
</ol>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2009/07/23/kunden-und-medien-gleichzeitig-obama-machts-vor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/white-house-logo-86x68.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="68" />	</item>
		<item>
		<title>Dialog 2.0: Was Barack macht, könnte Pascal auch?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/05/14/dialog-20-was-obama-macht-konnte-pascal-auch/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2009/05/14/dialog-20-was-obama-macht-konnte-pascal-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 May 2009 10:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitswesen]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Reform]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=4422</guid>
		<description><![CDATA[Beim täglichen Scannen der Morgenmails flutscht mir eine von President Barack Obama auf den Schirm. Erste Reaktion: Achtung Spam oder Phishing. Zweite Erkenntnis: Wann öffnet sich Pascal Couchepin für einen breiten Dialog rund ums Gesundheitswesen? Unser &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2009/05/14/dialog-20-was-obama-macht-konnte-pascal-auch/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/05/healthreform_logo.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4423" title="healthreform_logo" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/05/healthreform_logo-86x30.jpg" alt="healthreform_logo" width="86" height="30" /></a>Beim täglichen Scannen der Morgenmails flutscht mir eine von President Barack Obama auf den Schirm. Erste Reaktion: Achtung Spam oder Phishing. Zweite Erkenntnis: Wann öffnet sich Pascal Couchepin für einen breiten Dialog rund ums Gesundheitswesen?</strong></p>
<p>Unser System ist noch ein wenig gesünder als das amerikanische, wir stehen aber auch vor grossen Problemen. Sind Schweizerinnen und Schweizer bereit für einen breiten, öffentlich geführten Verbesserungsdialog? Oder überlassen wir das lieber den Experten?</p>
<p>Ich bin überzeugt davon, dass wir immer mehr in die Richtung eines Online geführten Interessensaustausches gehen werden. Aber der funktioniert nur, wenn die Absender es wirklich ernst meinen mit Dialog: das heisst <strong>Zuhören</strong>, <strong>Antworten</strong>, in der Umsetzung auch wirklich erhaltene <strong>Anstösse aufnehmen</strong>. Meint Barack es ernst? Mir zumindest erscheinen die E-Mail und die damit verknüpfte Online-Plattform glaubwürdig. Hier einige Bilder aus der sehr aufwändig und vorbildlich gemachten Dialog-Initiative.</p>
<p><strong>E-Mail für Abonnenten</strong><br />
Die Mail ist als Brief gelayoutet, kommt als HTML an. Schon im ersten Satz wird mir klar, wieso ich auf diesem Verteiler bin &#8211; ich wusste gar nicht mehr, dass ich mich auf der Regierungsseite registiert hatte. Auch vorbildlich: im ersten Abschnitt wird in wenigen Worten gesagt, was die Mail soll. (Alle Bilder lassen sich durch Anklicken vergrössern.)</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/05/mail_obama_healthcare.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4424" title="mail_obama_healthcare" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/05/mail_obama_healthcare-400x781.jpg" alt="mail_obama_healthcare" width="400" height="781" /></a></p>
<p><strong>Webpage mit viel Inhalt und Dialog</strong><br />
Erst ganz am Ende der Mail steht der Link zur neuen Plattform <a href="http://www.healthreform.gov/index.html" target="_blank">healthreform.gov</a> &#8211; wo mich gleich eine ganze Menge von Inhalten erwarten. Für mich ist das ganze ein wenig überladen, ich bin ja aber auch nur interessierter Zaungast, nicht direkt betroffen. Die Grafik entspricht dem bei Obama etablierten, klaren Auftritt.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/05/healthreform_gov_home.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-4425" title="healthreform_gov_home" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/05/healthreform_gov_home-400x381.jpg" alt="healthreform_gov_home" width="400" height="381" /></a></p>
<p>Stark gepusht wird die Möglichkeit, sich ganz schnell als Supporter/in der präsidialen Initiative einzutragen. Hier will der Absender Druck aufbauen, den er in der politischen Arbeit für seine Anliegen einsetzen kann. Etwas weiter suchen muss man, bis man seine eigenen Ideen eingeben kann. Diese Dialogbox folgt erst nach einem Scrollen, unten links am Schirm. Ganz klar: Das Senden von Botschaften in multimedialer Form steht an erster Stelle.</p>
<p><strong>Vertrauen entsteht durch Taten</strong><br />
Entscheidend für die ganze Kampagne wird erstens sein, wie stark diese Plattform weiterhin gepflegt wird. Werden Fragen beantwortet? Entsteht schon hier ein wirklich offener Zweiweg-Dialog? Und schliesslich wird es die Nachhaltigkeit sein, mit welcher neue Schritte zur Reform des Gesundheitswesens umgesetzt werden. Sind einige davon aus dem eingeladenen Publikum gewachsen? Und bringen sie auch wirklich Verbesserungen?</p>
<p>Womit wir bei der Durchtrennung des gordischen Knotens landen. Fürs Schweizer Gesundheitswesen versuchts Pascal Couchepin. Vielleicht wäre es eben doch nachhaltiger, er würde Ideen in die Publikumsdiskussion senden. Die Medien tuns sowieso für ihn.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2009/05/14/dialog-20-was-obama-macht-konnte-pascal-auch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/05/healthreform_logo-86x30.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="30" />	</item>
		<item>
		<title>Amtsantritt: Inszenierung auf allen Kanälen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 14:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[nytimes]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=2573</guid>
		<description><![CDATA[Morgen Dienstag wird er sein Amt antreten, seit Tagen ist er auf allen Kanälen präsent. Barack Obama setzt die integrierte Kommunikationsarbeit fort. Inszenierung gehört zur Führung. Mal mehr, mal weniger. Überrascht hat mich letzten Donnerstag die &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/inauguration_nytimes_kampagne.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2575" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/inauguration_nytimes_kampagne-86x85.jpg" alt="inauguration_nytimes_kampagne" width="86" height="85" /></a>Morgen Dienstag wird er sein Amt antreten, seit Tagen ist er auf allen Kanälen präsent. Barack Obama setzt die integrierte Kommunikationsarbeit fort. Inszenierung gehört zur Führung. Mal mehr, mal weniger.</strong></p>
<p>Überrascht hat mich letzten Donnerstag die NY Times. Sie lädt mich über mein Mail-Newsabo dazu ein, die ganze Inauguration live zu erleben, meine Bilder hochzuladen, Kommentare einzugeben, Videos zu sehen. «Wieso der Geschichte zusehen, wenn Sie daran teilnehmen können?» Web 2.0 machts möglich, von Facebook bis Blog. Na ja, mir geht das ein wenig zu weit. Als Kommunikationsprofi schaue ich mir gerne an, wie das abläuft. Aber vielleicht haben wir in zehn Jahren auch in der Schweiz Bundesratswahlen, die mit einer Medienpartnerschaft auf allen Kanälen ausgewertet werden? Hoch genug sind die Einschaltquoten ja schon jetzt.</p>
<p><strong>Es wird gefilmt, geflickert, getweeted</strong><br />
Über den Anlass morgen (oder besser: die Serie von Anlässen bis morgen) wird heftigst publiziert. Die NY Times hat <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/01/19/the-inauguration-will-be-televised-and-twittered-streamed-flickrd/" target="_blank">in diesem Blogbeitrag</a> zusammengestellt, was alles läuft: Bei <a href="http://nytimes.com/" target="_blank">ihr selbst</a> läuft einer der vielen Live-Videostreams, auch <a href="http://www.hulu.com/">Hulu</a> und <a href="http://www.joost.com/024o8pj/t/Joost-Presents-Everything-Obama">Joost</a> sind dabei. Current TV beginnt ab 11.30 Lokalzeit mit <a href="http://current.com/topics/88852690/inauguration/new/0.htm" target="_blank">Live-Twittern</a>, wofür Twitter gleich die Übertragungskapazität ihrer Server verdoppelt hat. Wer weiss, was «Flickeristas» sind? Wohl die, die Photos raufbeamen oder runterladen &#8211; sie können sich in einer Washingtoner Bar treffen und sich via <a href="http://blog.flickr.net/en/2009/01/07/inauguration-day-meetup-in-dc/" target="_blank">Spezial-Flickr</a> und persönlich austauschen. Microsoft baut mit CNN ein <a href="http://blogs.msdn.com/photosynth/archive/2009/01/16/photosynthing-the-inauguration-of-the-44th-president-of-the-united-states.aspx" target="_blank">dreidimensionales Panorama</a> des Anlasses auf. Dazu kombiniert die Software Photosynth Bilder von Newsagenturen, Medien und Benutzern in ein 3D-Bild. Wer nicht eingeladen ist, kauft sich schöne Kleider für seinen Avatar und besucht einen der Bälle auf <a href="http://slurl.com/secondlife/Progressive%20Island/72/40/25" target="_blank">Second Life</a> und <a href="http://www.weeworld.com/whatsnew">Wee World</a>. Ja, und es gibt ein <a href="http://events.pic2009.org/page/content/neighborhoodballparty">Presidential Inaugural Committee’s Web Tool</a>, wo der kommente Präsident Spenden entgegennimmt und zu einer Party im Freundeskreis aufruft. Ach ja, dann wäre da noch die <a href="http://appshopper.com/link/2009-presidential-inauguration-guide">2009 Presidential Inauguration Guide iPhone Applikation.</a> Mit Tipps und Tricks für alle Anreisenden.</p>
<p><strong>Wer sich einsetzt, setzt sich aus</strong><br />
Schon 1928 schrieb Edward Bernays in seinem Standardwerk «Propaganda»: «Durch Propaganda werde die Rolle des Präsidenten&#8230; überhöht und seine Person heroisiert&#8230;, ist eine häufig zu hörende Kritik&#8230; Aber wie soll man einen Effekt verhindern, der sich offensichtlich mit einer Sehnsucht weiter Bevölkerungsteile deckt?» Hier geht es um die Sehnsucht aller, die aufblicken zu einem Vorbild. Die Inszenierung gehört zur Führung. Erfolg hat sie dann, wenn sie bis hinein zum Kern stimmt. Wenn sie auf Worte auch Taten folgen lässt. Und wenn sie langfristig einer klaren &#8211; und aus meiner Sicht eher zurückhaltenden Linie folgt.</p>
<p>Ob Barack Obama der Mann ist, der die Herausforderungen des Moments erfüllt? Ich wünsche es ihm &#8211; zum Abschluss noch <a href="http://www.facebook.com/ext/share.php?sid=44426029547&amp;h=AZ89W&amp;u=RrCwu" target="_blank">der Link zu einem interessanten Video der NY Times</a>. Es blickt auf die Inaugurations-Rede, sagt dass es sich dabei als Spezialfall nicht mehr um eine Kampagnen-Rede und noch nicht um eine Regierungsrede handelt. Und die Redenschreiber von J. F. Kennedy und Bill Clinton geben Empfehlungen ab. Die Video-Plattform der Times ist wirklich stark gemacht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/inauguration_nytimes_kampagne-86x85.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="85" />	</item>
		<item>
		<title>Politik im Netz: Obama vs. McCain auf Youtube</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2008/09/29/politik-im-netz-obama-vs-mccain-online/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2008/09/29/politik-im-netz-obama-vs-mccain-online/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Allemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[mccain]]></category>
		<category><![CDATA[Politik im Netz]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/2008/09/29/politik-im-netz-obama-vs-mccain-online/</guid>
		<description><![CDATA[Noch gut einen Monat bis zur US Präsidentschaftswahl. Klar sind die Stimmenverhältnisse mitnichten &#8211; McCain konnte mit Möchtegern-Vize Palin wieder Aufmerksamkeit erregen. Ginge es aber nach «YouTube-Stärke», wäre die Wahl entschieden. Beide Kandidaten führen einen eigenen &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2008/09/29/politik-im-netz-obama-vs-mccain-online/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/obama-vs-mccain-youtube.png" title="obama-vs-mccain-youtube.png"><img src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/obama-vs-mccain-youtube.thumbnail.png" title="obama-vs-mccain-youtube.png" alt="obama-vs-mccain-youtube.png" height="86" /></a><strong>Noch gut einen Monat bis zur US Präsidentschaftswahl. Klar sind die Stimmenverhältnisse mitnichten &#8211; McCain konnte mit Möchtegern-Vize Palin wieder Aufmerksamkeit erregen. Ginge es aber nach «YouTube-Stärke», wäre die Wahl entschieden. </strong></p>
<p>Beide Kandidaten führen einen eigenen Youtube Channel (wie übrigens auch Schweizer Parteien wie <a href="http://www.youtube.com/user/SPSchweiz" target="_blank">SP</a> oder <a href="http://www.youtube.com/user/svpch" target="_blank">SVP</a>&#8230;). Barack Obama war bereits sehr früh damit, wie der <a href="http://bernetblog.ch/2007/02/15/mychristophblocherch/" target="_blank">bernetblog bereits im Februar 2007</a> berichtete. McCain humpelte nach &#8211; und konnte den Vorsprung nicht mehr einholen. Hier in harten Zahlen:</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/user/barackobamadotcom" target="_blank">Obama Youtube Channel</a></strong><br />
Joined In:<em> </em>September 05, 2006<br />
Videos:  1 386<br />
Subscribers: 92 675<br />
Channel Views: 16 581 348</p>
<p><strong><a href="http://www.youtube.com/user/johnmccaindotcom" target="_blank">McCain Youtube Channel</a></strong><br />
Joined In: February 23, 2007<br />
Videos: 285 (oops)<br />
Subscribers: 22 327<br />
Channel Views: 1 584 970</p>
<p>Obama schlägt also im Youtube-Vergleich seinen republikanischen Widersacher in allen Disziplinen: Zuerst online, 5-mal mehr Content,  4-mal soviel Abonnenten und sagenhafte 10-mal mehr Views. Schafft es Obama, seine Youtube-Watcher/innen am 4. November hinter dem Monitor hervor und an die Urnen zu locken? Vielleicht sind diese nämlich ganz einfach zu beschäftigt mit Videos schauen &#8211; auf der <a href="http://www.youtube.com/members?s=ms&amp;t=a&amp;g=0&amp;c=0&amp;to=0&amp;nb=0&amp;p=1" target="_blank">Hitliste der meistabonnierten Youtube-Channels</a> liegt nämlich auch Obama weit hinten.</p>
<p><strong>im bernetblog zum Thema: </strong><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2007/02/15/mychristophblocherch/" target="_blank">Beitrag «Politik im Netz: MyChristophBlocher.com»</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/index.php?s=%22politik+im+Netz%22&amp;imageField=%3E" target="_blank">alle Beiträge «Politik im Netz»</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2008/09/29/politik-im-netz-obama-vs-mccain-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/obama-vs-mccain-youtube.thumbnail.png" medium="image" type="image/png" width="128" height="101" />	</item>
		<item>
		<title>Weniger Klicks auf Google-Ads &#8211; Rezession?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2008/02/28/weniger-klicks-auf-google-ads-rezession/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2008/02/28/weniger-klicks-auf-google-ads-rezession/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2008 09:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[adwords]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[onlinewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[yahoo]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/2008/02/28/weniger-klicks-auf-google-ads-rezession/</guid>
		<description><![CDATA[Das Wall Street Journal meldet zum allerersten mal eine Abnahme der Klicks auf Google-Adwords &#8211; in den USA. Jetzt wird spekuliert über die Zusammenhänge &#8211; ist die Rezession jetzt wirklich da und Schuld daran? Mich haben &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2008/02/28/weniger-klicks-auf-google-ads-rezession/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/02/shopper.thumbnail.jpg" title="shopping" alt="shopping" width="100" /><strong> Das Wall Street Journal meldet zum allerersten mal eine Abnahme der Klicks auf Google-Adwords &#8211; in den USA. Jetzt wird spekuliert über die Zusammenhänge &#8211; ist die Rezession jetzt wirklich da und Schuld daran? Mich haben die Zusammenhänge interessiert: Wie entwickelt sich die Online-Werbung in den USA generell?</strong></p>
<p>Hier der <a href="http://online.wsj.com/article/SB120406885089594779.html?mod=djemMM" target="_blank">Original-Artikel aus dem WSJ</a>. Erschüttert hat die Beobachter aus Übersee, dass die Zahl der Klicks auf Suchmaschinen-Anzeigen erstmals ins Minus kippt. Zumindest beim unbestrittenen Marktführer Google, der im Oktober 07 noch eine Zunahme der Klicks von  knapp 40 Prozent melden konnte. Auch Yahoo taucht ab, interessanteweise steht der potenzielle Yahoo-Käufer Microsoft im Januar ganz konträr in der Sonne.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/02/search2_werbung_klicks_jan08002.png" title="grafik klicks auf suchmaschinen-werbung"><img src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/02/search2_werbung_klicks_jan08002.png" title="grafik klicks auf suchmaschinen-werbung" alt="grafik klicks auf suchmaschinen-werbung" width="470" /></a></p>
<p>Heisst das jetzt sogar, dass mit der Rezession das Ende des Online-Werbebooms naht? Da sind die Kommentatoren unterschiedlicher Meinung &#8211; je nach Interessenlage. Wichtig scheint mir dabei die Relation: Suchmaschinen-Werbung erreichte in den USA im Jahr 2006 einen Anteil von 40 Prozent an den gesamten Online-Werbeinvestitionen. Als Löwenanteil ein wichtiger Indikator, aber noch nicht alles.  Wie sieht denn die Entwicklung des Gesamtmarktes in den USA aus? Fürs vierte Quartal 2007 liegen noch keine definitiven Werte vor. Aufgrund der vom Interactive Advertising Bureau veröffentlichten Vorjahres-Zahlen und deren Schätzung für 2007 lässt sich trotzdem die folgende Grafik zusammenstellen. Alle Detailzahlen dazu übrigens in <a href="http://www.iab.net/media/file/resources_adrevenue_pdf_IAB_PwC_2006_Final.pdf" target="_blank">diesem ausführlichen PDF</a>.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/02/grafik2_onlinewerbung_usa001.png" title="grafik online werbung usa ab 1999"><img src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/02/grafik2_onlinewerbung_usa001.png" title="grafik online werbung usa ab 1999" alt="grafik online werbung usa ab 1999" width="470" /></a></p>
<p>2007 gings also noch ganz rasant nach oben &#8211; folgt nun der Einbruch? Schön an dieser langfristigen Betrachtung ist der Rückblick auf das Zwischentief von 2001. Wer erinnert sich?  Mit den effektiven Werten von 2006 erreicht die Online-Werbung übrigens in den USA einen Anteil am ganzen Werbekuchen von 5.9 Prozent. Ich bin überzeugt davon, dass dieser Anteil weiter zunehmen wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2008/02/28/weniger-klicks-auf-google-ads-rezession/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/02/shopper.thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="128" height="85" />	</item>
	</channel>
</rss>

