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	<title>bernetblog.ch &#187; Twitter</title>
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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Twitter im Profil: Patrik Müller, Chefredaktor «Der Sonntag»</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 12:47:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Walther</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Journalisten haben Twitter längst für sich entdeckt. Höchste Zeit, hier über ihre Erfahrungen zu berichten. Patrik Müller, Chefredaktor von «Der Sonntag», erzählt, wie er Twitter für seine Arbeit nutzt. Für die Medienarbeit ist Twitter eine Bereicherung, &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/05/11/twitter-im-profil-patrik-mueller-chefredaktor-der-sonntag/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
</strong></p>
<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18078" title="Bildschirmfoto 2012-05-11 um 14.55.29" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-11-um-14.55.29-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /><strong>Journalisten haben Twitter längst für sich entdeckt. Höchste Zeit, hier über ihre Erfahrungen zu berichten. Patrik Müller, Chefredaktor von «Der Sonntag», erzählt, wie er Twitter für seine Arbeit nutzt.</strong></p>
<p>Für die Medienarbeit ist Twitter eine Bereicherung, wir haben im bernetblog bereits darüber <a href="http://bernetblog.ch/2012/01/17/medienarbeit-auf-twitter-wie-mit-medien-zwitschern/">berichtet</a>. Denn die Journalisten sind auf dem 140-Zeichen-Mikrobloggingdienst bestens vertreten, die interaktive <a href="https://docs.google.com/a/tedxzurich.com/spreadsheet/lv?hl=de&amp;hl=de&amp;key=0Au5EaQXOeZRGdHJfcEJ2S0RHcG9XR2hEaVpWc2dFb1E&amp;type=view&amp;gid=0&amp;f=true&amp;colid0=31&amp;filterstr0=CH&amp;sortcolid=2&amp;sortasc=true&amp;rowsperpage=250">Liste von twitternden Journalisten</a> von TagesWoche-Journalist David Bauer (<a href="https://twitter.com/#!/search/david%20bauer">@davidbauer</a>) wächst stetig. Was macht Twitter für Journalisten so attraktiv und wozu nutzen sie es? Patrik Müller (<a href="https://twitter.com/#!/patrik_mueller">@patrik_mueller</a>) antwortet auf unsere Fragen:</p>
<p><strong>Wieso twitterst Du?</strong><br />
Für mich ist es ein Experiment – eines, das Spass macht. Ich will dieses neue Medium ausprobieren und damit auch spielen. Nur wer selber twittert, versteht es. Ich verbringe viel mehr Zeit mit Lesen von Tweets und Links, die mir empfohlen werden, als mit Schreiben von Tweets. Indem ich den richtigen Leuten folge, werde ich auf Artikel und Themen aufmerksam, die ich sonst verpassen würde, auch und gerade von ausländischen Medien. Für einen Journalisten ist das Gold wert – diese Selektion ist besser als jeder Medienspiegel.</p>
<p><strong>Deine wichtigste Twitter-Erfahrung?</strong><br />
Irgendwann findet man heraus, welche Tweets funktionieren und welche nicht. Sprachwitz ist wichtig, man darf auch etwas frecher sein als in der Zeitung – das gefällt mir. Interessant ist, dass Twitter für eine Zeitung auch eine Qualitätskontrolle ist: Leser melden über Twitter, wenn sie einen Fehler entdecken, oder sie schicken uns weiterführende Informationen zum Thema. Die Hemmschwelle zur Interaktion ist tiefer als über E-Mail.</p>
<p><strong>Dein grösster Twitterwunsch?<br />
</strong>Dass der «Sonntag» und ich dereinst so viele Follower haben wie Justin Bieber (21 Millionen).</p>
<p><strong>Fazit<br />
</strong>Patrik Müller sagt&#8217;s: Der Umgangston auf Twitter ist locker und die Hemmschwelle, jemanden anzusprechen, tiefer. Hier tauschen sich Journalisten untereinander, mit Politikern und Lesern aus. Auf Twitter begegnet man sich auf Augenhöhe. Das ist für Kommunikationsleute eine ideale Voraussetzung dafür, eigene Themen zu lancieren. Oder zumindest, das Interesse für solche Themen abzuklopfen.</p>
<p><strong>Weiterführende Artikel:</strong><a href="http://bernetblog.ch/tag/facebook-im-profil/" target="_blank"><br />
Artikel in der Rubrik <strong>«Facebook im Profil»<br />
</strong></a><a href="http://bernetblog.ch/tag/blogger-im-profil/" target="_blank">Artikel in der Rubrik <strong>«Blogger im Profil»<br />
</strong></a><a href="http://bernetblog.ch/tag/twitter-im-profil/" target="_blank">Artikel in der Rubrik <strong>«Twitter im Profil»<br />
</strong></a><a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/beispiele/" target="_blank">alle Social Media Beispiele im bernetblog</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Sperrfrist: Startverzögerung gezielt einsetzen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/04/24/sperrfrist-startverzogerung-gezielt-einsetzen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/04/24/sperrfrist-startverzogerung-gezielt-einsetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sperrfrist macht aus einer Medienmitteilung ein befristetes Geheimnis, das mit Auserwählten geteilt wird. Ist sie in der digitalen Welt noch sinnvoll? Und wenn ja, wann? Meine Grundhaltung vorneweg: Ich finde Sperrfristen verstaubt und wichtigtuerisch. Sie Embargo &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/24/sperrfrist-startverzogerung-gezielt-einsetzen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-12.15.31.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18010" title="Sperrfrist: Gleiche Startbedingungen für alle?" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-12.15.31-86x86.jpg" alt="Schwimmerinnen beim Start" width="86" height="86" /></a>Die Sperrfrist macht aus einer Medienmitteilung ein befristetes Geheimnis, das mit Auserwählten geteilt wird. Ist sie in der digitalen Welt noch sinnvoll? Und wenn ja, wann?</strong></p>
<p>Meine Grundhaltung vorneweg: Ich finde Sperrfristen verstaubt und wichtigtuerisch. Sie <em>Embargo </em>zu nennen, macht es nicht besser. Trotzdem nachfolgend Gründe, Medienmitteilungen zu versenden und auf Zeit zu spielen.</p>
<p><strong>Planung statt Sperrfrist<br />
</strong>Besser als eine Sperrfrist ist gute Planung beim Versand. Um Teilnehmende einer Medienorientierung nicht zu benachteiligen, verschickt man die Mitteilung erst nach dem Anlass. Am besten so, dass die Teilnehmenden noch Zeit haben, Fragen zu stellen und in die Redaktion zurückzukehren. Wenn allerdings während der Veranstaltung bereits getwittert wird, ist es unmöglich den Teilnehmenden diesen Vorteil zu erhalten. Ein Twitterverbot wäre noch schwerer durchzusetzen als eine Sperrfrist.</p>
<p><strong>Vorzugsbehandlung als Ausnahme<br />
</strong>Absprachen und Vorauslieferungen sind manchmal nötig: Wochen- und Monatspublikationen haben oft Tage vor Erscheinen Redaktionsschluss. Produktion und Sendezeiten von Radio und Fernsehen erfordern ebenfalls Vorausinformation und Vorzugsbehandlung.</p>
<p>Wer einzelne vorab informiert, muss wissen, warum er diese bevorzugt und dass er damit andere benachteiligt. Wenig nachhaltig ist es, Das-sage-ich-jetzt-nur-dir mit allen zu spielen.</p>
<p><strong>Sperrfrist gleich Spam?<br />
</strong>Wenn ein Versand mit Sperrfrist nicht zu vermeiden ist, gilt: im Mail zuoberst und deutlich kennzeichnen. Es gehört zur Solidarität der Medien untereinander, Sperrfristen zu beachten. Für eine verfrühte Publikation genügt aber ein Klick. Und es gibt keine rechtliche Handhabe gegen die Nichtbeachtung der Sperrfrist. Absender sollten also das Worst-Case-Szenario durchspielen und allenfalls mit dem Versand warten.</p>
<p>Andererseits sind Organisationen, die alle/fast alle Medienmitteilungen mit Sperrfrist verschicken wenig glaubwürdig. Der Versuch, Banales so aufzublasen, schadet der Institution Sperrfrist. Die nachvollziehbare</p>
<p style="text-align: center;">S P E R R F R I S T</p>
<p>eines vertrauenswürdigen Absenders hat aber beste Chancen beachtet zu werden.</p>
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		<item>
		<title>Social Media als PR-Handwerk: Vier Schritte und Tipps für die iPad Präsentation</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/04/17/social-media-als-pr-handwerk-vier-schritte-und-tipps-fur-die-ipad-prasentation/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Social Media wird zum Handwerk &#8211; behauptete ich letzte Woche an einem Lunchvortrag für PR-Profis in Basel. Hier die vier wichtigsten Herausforderungen und Tipps für Präsentationen direkt vom iPad. Letzten Donnerstag bin ich wieder mal dorthin &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/17/social-media-als-pr-handwerk-vier-schritte-und-tipps-fur-die-ipad-prasentation/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-13-um-18.29.07-Uhr.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17988" title="Skizze Social Media Ausschnitt" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-13-um-18.29.07-Uhr-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Social Media wird zum Handwerk &#8211; behauptete ich letzte Woche an einem Lunchvortrag für PR-Profis in Basel. Hier die vier wichtigsten Herausforderungen und Tipps für Präsentationen direkt vom iPad.</strong></p>
<p>Letzten Donnerstag bin ich wieder mal dorthin gereist, wo ich 1986 am ersten Videotex-Tag einen Vortrag über Online-Kommunikation gehalten habe. Wer erinnert sich an Videotex und Minitels? Auch mein damaliger Arbeitgeber Bankverein ist in der UBS aufgegangen. Aber Facebook gibt&#8217;s noch.</p>
<p><strong>Vier Herausforderungen für PR-Handwerker</strong><br />
Wenn 2.8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer aller Altersklassen Facebook <a href="http://bernetblog.ch/tag/schweizer-facebook-zahlen/">nutzen</a> und zwei Drittel der Schweizer Organisationen auf Social Media <a href="http://bernetblog.ch/tag/smch12/">aktiv</a> sind, dann kann man kaum noch von einem Hype sprechen. Im Gegensatz zu <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/eine-milliarde-fuer-eine-fotobude-id1840238.html" target="_blank">einer Milliarde USD</a> für Instagram.</p>
<p>Dialogisches Internet ist hier, wird genutzt und es gehört in den Werkzeugkasten der Kommunikation. Für uns PR-Handwerker geht es in den nächsten Jahren darum, vier Herausforderungen zu meistern:</p>
<ul>
<li><strong>Online als Leitmedium, eingebettet:</strong>  Wir denken alle noch zu stark vom Print her. Online hat die grösste Reichweite, reagiert am schnellsten und muss unseren Ansatz dominieren. Dabei ersetzt das Web weder Print noch persönliche Kommunikation, die Kunst liegt im passenden Einsatz.</li>
<li><strong>Strategie mit Gesamtsicht:</strong> Jede Social-Media-Strategie muss sich einfügen in eine Gesamtstrategie der Kommunikation. Gefordert durch die vielen glänzenden neuen Plattformen und Bedingungen sind wir noch zu taktisch unterwegs, am Pröbeln.</li>
<li><strong>Zuhören, Fragen, Moderieren:</strong> Top-down alleine geht nicht mehr, wir brauchen grössere Ohren an mehreren Orten und den Mut, Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten auch mal eine Frage zu stellen.</li>
<li><strong>Inspirierende Inhalte:</strong> Das A und O bleibt der Inhalt. Wir müssen noch besser werden im Abgleichen aller Unternehmensinhalte und deren Einspielen und Anpassen auf die einzelnen Plattformen.</li>
</ul>
<div id="__ss_12528635" style="width: 510px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Bernet PR Social Media Handwerk NPRG" href="http://www.slideshare.net/Bernet_PR/bernet-pr-social-media-handwerk-nprg" target="_blank">Bernet PR Social Media Handwerk NPRG</a></strong> <object id="__sse12528635" width="510" height="426" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bernetprsocialmediahandwerknprg-120413101715-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=bernet-pr-social-media-handwerk-nprg&amp;userName=Bernet_PR" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse12528635" width="510" height="426" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bernetprsocialmediahandwerknprg-120413101715-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=bernet-pr-social-media-handwerk-nprg&amp;userName=Bernet_PR" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /> </object></div>
<p><strong>Live iPad-Notizen mit Notetaker HD</strong><br />
Zum erstenmal habe ich eine neue Präsentationsform ausprobiert &#8211; mit guten Erfahrungen: Die Folien habe ich zuerst auf Keynote gemacht, dann als PDF exportiert. Die iPad App <a href="http://itunes.apple.com/ch/app/note-taker-hd/id366572045?mt=8" target="_blank">Notetaker HD</a> erlaubt den Import von PDF-Dateien, die dort über den Bildschirm mit Notizen ergänzt werden können. Dazu verwendet man am besten einen Stift. So habe ich nicht nur Bilder gezeigt, sondern zentrale Punkte gleich auf dem Bildschirm entwickelt. Das verlangt ein Übung und entsprechende Leerstellen in der Präsentation. Schön auch, dass der Output auf den Beamer die von mir angeklickten Farben oder Stifte nicht zeigt, sondern nur das Endbild für die Nutzer. Noch nicht optimal war die Grösse der Bilder, rundherum blieb ein weisser Rand und oben ein grauer. Aber da lerne ich vielleicht auch noch was dazu – <strong>Tipps und Erfahrungen willkommen!</strong></p>
<p>Damit das Handout auf Slideshare auch mit iPad und iPhone sichtbar ist (ohne Flash) musste ich das PDF zurück konvertieren auf Keynote. Hier half mir eine Neuentdeckung: <a href="http://www.cs.hmc.edu/~oneill/freesoftware/pdftokeynote.html" target="_blank">PDF to Keynote</a> wandelt die Folien ruckzuck.</p>
<p>Basel war die Reise wie immer wert &#8211; herzlichen Dank an <a href="http://www.prsuisse.ch/de/portrat/zentralvorstand" target="_blank">Regula Ruetz</a> für die Einladung und den Teilnehmenden für die anregenden Gespräche.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Social Media Gipfel KMU: Integration, Ressourcen, Engagement</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/02/02/social-media-gipfel-kmu-integration-ressourcen-engagement/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 10:44:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Allemann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schweiz fährt Velo. Immer mehr. Der 12. Social Media Gipfel hatte zwei prägende Velo-KMU&#8217;s zu Besuch. Veloplus und Thömus zeigten auf, wie sie Social Media ins KMU-Geschäft integrieren und wo die Grenzen liegen.  Die Schweiz &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/02/02/social-media-gipfel-kmu-integration-ressourcen-engagement/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7695" title="Social Media Gipfeli" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf-85x86.png" alt="" width="85" height="86" /></a>Die Schweiz fährt Velo. Immer mehr. Der 12. Social Media Gipfel hatte zwei prägende Velo-KMU&#8217;s zu Besuch. Veloplus und Thömus zeigten auf, wie sie Social Media ins KMU-Geschäft integrieren und wo die Grenzen liegen. </strong></p>
<p>Die Schweiz &#8211; ein KMU-Land: 99 Prozent der Unternehmen beschäftigen unter 250 Mitarbeitende und fast 70 Prozent der Schweizer Arbeitnehmenden. Die Ausgangslage für die Kommunikation ist überschaubar: Einfachere Strukturen und die Nähe zum Management geben den PR-Verantwortlichen grossen Handlungsspielraum. Knappe Budgets und Zeitressourcen schränken diesen aber umgehend wieder ein.</p>
<p><strong>Veloplus: Vom Print zum Erlebnis ins Netz</strong><br />
Der schweizweit führende Online-Händler für Velozubehör <a href="http://www.veloplus.ch" target="_blank">Veloplus</a> mit fünf Ladengeschäften ist durch seinen hohen Online-Umsatzanteil seit jeher webaffin. Trotzdem – die Erlebniswelt Veloplus spielt crossmedial: Katalog, Printmagazin und persönliche Begegnungen (<a href="http://www.veloplus.ch/kurse_veranstaltungen/default.asp" target="_blank">Vorträge, Workshops, etc.</a>) und der <a href="http://www.veloplus.ch/_newsletter/" target="_blank">E-Newsletter </a>verzahnen sich und liefern den Social Media Kanälen Anstösse für die Community. Und diese spielt mit: beispielsweise bei der Entwicklung eines neuen Veloreinigers (<a href="http://youtu.be/_rbQ1xGjCos" target="_blank">YouTube</a>) oder bei der virtuellen Ostereier-Suche (<a href="http://youtu.be/qkUtU258h-o" target="_blank">YouTube</a>) an den Veloplus-Standorten. Oliver Lutz (<a href="http://twitter.com/veloplus" target="_blank">@veloplus</a>), Social Media Verantwortlicher ergänzt: «Auch Online-Werbung setzen wir gezielt ein für Produkt-Neuheiten. Die resultierenden Shop-Bestellungen sind überschaubar (1,64 % der Visits), erfreulich sind aber die Handbuch (Katalog) Bestellungen mit 8,55 %.» Eindrücklich, wie sich hier Print, Online und Live-Kommunikation die Hand geben.</p>
<p><strong>Thömus: Viel Social Media &#8211; kein separates Budget</strong><br />
Der Berner Velo-Platzhirsch hat sich mit dem «Stromer» in der E-Bike Szene schweizweit einen Namen gemacht. Breit aufgestellt ist Thömus im Social Web: Facebook-Auftritte für <a href="https://www.facebook.com/stromer.by.thoemus" target="_blank">«Stromer by Thömus»</a> (aufgrund der Übernahme von Andy Rhys&#8217; ISH Holding wird hier ein neues Branding nötig), <a href="http://www.youtube.com/user/thoemus3145" target="_blank">YouTube</a>, <a href="https://twitter.com/#!/thoemus" target="_blank">Twitter</a> und <a href="https://plus.google.com/111059032141662503188/posts" target="_blank">Google+</a>, letzteres allerdings noch mit Zurückhaltung. René Walker, Leiter PR&amp;Kommunikation (<a href="http://www.twitter.com/walki" target="_blank">@walki</a>), sorgte mit seinem Statement zur Einbettung in die Kommunikation dann auch grad für den meistzitierten Satz auf der <a href="https://twitter.com/#!/search?q=%23smgzh" target="_blank">#smgzh-Twitterwall</a>: «Social Media ist bei Thömus keine Abteilung, sondern «roter Faden», der sich durch Firma zieht.»</p>
<iframe width="516" height="292" src="http://www.youtube.com/embed/cZnC7aUHqLs?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>
<p>Aus den beiden Vorträgen lassen sich – neben viel Inspiration – drei Erkenntnisse gewinnen:</p>
<ol>
<li>Social Media gewinnt mit der Vernetzung von Events, Print und anderen Online-Kanälen (Website, E-Mail-Newsletter, Shop).</li>
<li>Social Media ist keine separate neue Kommunikations-Disziplin – es findet integriert in ganz vielen bestehende Unternehmensbereichen (HR, Service, Sales, Marketing, PR, Events, interne Kommunikation, &#8230;) statt.</li>
<li>Social Media funktioniert nur mit viel persönlichem Engagement, mit Mut (zur Lücke), mit etwas Pioniergeist und Frische. Just do it.</li>
</ol>
<p>Gut angekommen sind übrigens auch die als absolute Premiere verteilten <a href="http://blog.veloplus.ch/2012/01/31/die-velofinder-vignette-ist-eingetroffen/" target="_blank">«Velofinder»</a> – die neue Vignette von Veloplus, gerade lanciert inklusive <a href="http://goo.gl/hY19F" target="_blank">iPhone</a>- und <a href="http://goo.gl/AH0gF" target="_blank">Android</a>-App. Geschätzt wurden zudem im vollbesetzten NZZTibits das bewährte Kafi-Gipfeli-Set, diesemal spendiert von <a href="http://engagor.com/" target="_blank">Engagor</a>.</p>
<p>Nachfolgend die Präsentation via Slideshare. Nicht zu verpassen die weiterführenden Links am Ende dieses Beitrags.</p>
<div><div style="width:516px" id="__ss_11353962"> <strong style="display:block;margin:12px 0 4px"></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/11353962?rel=0" width="516" height="551" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe> <div style="padding:5px 0 12px"> </div> </div></div>
<p><strong>Alle wichtigen smgzh-Links:</strong><br />
<a href="http://www.socialmediagipfel.ch" target="_blank">Website inkl. Newsletter-Anmeldung</a><br />
<a href="https://twitter.com/#!/search/realtime/%23smgzh" target="_blank">Social Media Gipfel #smgzh Twitterwall<br />
</a><a href="http://blog.blogwerk.com/2012/02/02/12-social-media-gipfel-kmu-und-ihre-family/" target="_blank">Zusammenfassung von Blogwerk</a><br />
<a href="http://www.flickr.com/photos/socialmediagipfel/sets/72157629126067029/with/6800319295/" target="_blank">Flickr Bildergalerie vom 12. smgzh</a> (merci an Claudio Schwarz <a href="https://twitter.com/#!/purzlbaum" target="_blank">@purzlbaum</a>)<br />
<a href="http://storify.com/hdzimmermann/12-social-media-gipfel-in-zurich-smgzh?awesm=sfy.co_XHp&amp;utm_campaign=&amp;utm_medium=sfy.co-twitter&amp;utm_source=t.co&amp;utm_content=storify-pingback" target="_blank">Storify-Zusammenfassung</a> (danke an <a href="https://twitter.com/#!/hdzimmermann" target="_blank">@hdzimmermann</a>)<br />
<a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/gipfel/" target="_blank">alle bernetblog-Beiträge zum Social Media Gipfel </a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/02/02/social-media-gipfel-kmu-integration-ressourcen-engagement/feed/</wfw:commentRss>
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	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf-85x86.png" medium="image" type="image/png" width="85" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Kundendienst auf Twitter: @railservice macht&#8217;s vor</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/01/30/kundendienst-auf-twitter-railservice-machts-vor/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/01/30/kundendienst-auf-twitter-railservice-machts-vor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 16:01:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
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		<category><![CDATA[railservice]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media Gipfel]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Einst stellten die Initianten von @railservice ihren Twitter-Service-Kanal für Bahnreisende bei uns am Social Media Gipfel vor. Die «beste Schweizer Twitter-Lösung», wie wir sie damals nannten, ist seither noch erfolgreicher geworden. Nun ziehen die SBB nach. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/01/30/kundendienst-auf-twitter-railservice-machts-vor/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17700" title="Railservice_Twitterpage" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/IMG_05552-86x86.jpg" alt="Railservice_Twitterpage" width="86" height="86" />Einst stellten die Initianten von @railservice ihren Twitter-Service-Kanal für Bahnreisende bei uns am Social Media Gipfel vor. Die «beste Schweizer Twitter-Lösung», wie wir sie damals nannten, ist seither noch erfolgreicher geworden. Nun ziehen die SBB nach.</strong></p>
<p><a href="https://twitter.com/#!/railservice" target="_blank">@railservice</a> ist das Sorgentelefon für ÖV-Reisende auf Twitter: «Guten Morgen. Fahre mit dem Zug (Luzern ab 08.18) nach Milano. Falls ihr im Verlauf der Reise News zur Streiklage habt&#8230; danke». Die Antwort von @railservice folgte prompt: «Guten Morgen! Leider gibts mit dem Zug ne Lokstörung… Alle Infos hier: <a title="http://fahrplan.sbb.ch/bin/help.exe/dn?OK&amp;WT.i_event_act=information&amp;WT.i_event_cat=fp_detail&amp;messageID=689261&amp;tpl=showmap_external" href="http://t.co/hFCKe0Ra" rel="nofollow" target="_blank" data-expanded-url="http://cot.ag/xC3nVx" data-ultimate-url="http://fahrplan.sbb.ch/bin/help.exe/dn?OK&amp;WT.i_event_act=information&amp;WT.i_event_cat=fp_detail&amp;messageID=689261&amp;tpl=showmap_external" data-display-url="cot.ag/xC3nVx">http://cot.ag/xC3nVx</a> auch mit Ersatzzügen. Gute Fahrt!»</p>
<p><strong>Inoffizieller Kanal</strong><br />
Der Service startete 2009, die Initianten erzählten am ersten Social Media Gipfel <a href="http://bernetblog.ch/2009/12/08/rail-service-inoffizieller-ov-twitterdienst/" target="_blank">über ihre Erfahrungen</a>. Damals wie heute wird der Kanal nicht von den SBB betrieben, sondern von einem Team von Freiwilligen, die die Anfragen in ihrer Freizeit beantworten. Manchmal sind das 10 Anfragen pro Tag, oft auch ein Vielfaches davon. 2009 hatte @railservice ein paar hundert Follower, heute sind es über 4&#8217;500.</p>
<p><strong>Erfolgsrezept: Offene Ohren, für alles</strong><br />
Aber nicht nur Infos zu Anschlüssen, Verspätungen und Ausfällen laufen über die Railservice-Twitterwall. Reisende melden sich zu Wort, die in ihrem Abteil die Steckdosen nicht finden, sich über mit Taschen besetzte Sitzplätze ärgern oder wenn die Durchsagen unverständlich sind. @railservice nimmt all diese Anliegen ernst, hilft direkt oder leitet weiter auf eine Website der SBB, wo die nötigen Informationen zu finden sind.</p>
<p><strong>Social Media: SBB ziehen nach<br />
</strong>Von den SBB gibt es dafür viel Lob. Und jetzt werden auch die Pläne für einen eigenen Auftritt konkret. Eben erst <a href="http://schweizweit.net/2011/11/06/sbb-2-0-deine-meinung-ist-gefragt/" target="_blank">wollten die SBB wissen</a>, was ihre Kunden auf Social Media erwarten. Laut Mediensprecher Christian Ginsig (<a href="https://twitter.com/#!/ginsig" target="_blank">@ginsig</a>) sind es auf Twitter vor allem Fragen zum Bahnbetrieb, über Tickets und deren Preise. Eigene Kanäle sollen noch 2012 live gehen. Wo @railservice gut ist, wollen die SBB dann noch einen Schritt weiter gehen: Auf jede Anfrage soll es mit Garantie eine Antwort geben.</p>
<p>Fazit: Die Social Media Strategen der SBB können hier auf den fahrenden Zug aufspringen. Sie profitieren von Leuten, die einfach mal probiert &#8211; und so den richtigen Weg gefunden haben.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Medienarbeit auf Twitter: Wie (mit) Medien zwitschern</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/01/17/medienarbeit-auf-twitter-wie-mit-medien-zwitschern/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 14:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Medienschaffende]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>
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		<description><![CDATA[Medienarbeit auf Twitter? Unbedingt. Denn ob Blick am Abend oder NZZ, ob Tagesschau oder Telezüri, alle zwitschern sie fleissig. Letzter Höhepunkt ist eine Liste aller twitternden Medienschaffenden &#8211; erstellt, koordiniert und verteilt via Twitter. Am Anfang &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/01/17/medienarbeit-auf-twitter-wie-mit-medien-zwitschern/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17625" title="twitter_voegel" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/twitter_voegel-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" />Medienarbeit auf Twitter? Unbedingt. Denn ob Blick am Abend oder NZZ, ob Tagesschau oder Telezüri, alle zwitschern sie fleissig. Letzter Höhepunkt ist eine Liste aller twitternden Medienschaffenden &#8211; erstellt, koordiniert und verteilt via Twitter.</strong></p>
<p>Am Anfang stand ein Artikel zu Twitter in «Der Sonntag» vom 1. Januar. Chefredaktor Patrik Müller (<a href="https://twitter.com/patrik_mueller" target="_blank">@patrik_mueller</a>) veröffentlichte eine Auswahl an twitternden Medienschaffenden. Die Kritik kam prompt via Twitter: Die Liste sei wenig umfassend. Und man hätte die Twitter-Gemeinschaft miteinbeziehen sollen. Gesagt getan: Noch am selben Tag twittert David Bauer (<a href="https://twitter.com/davidbauer" target="_blank">@davidbauer</a>), Redaktor der «Tageswoche», eine interaktive Liste , in die sich twitternde Redaktionen und Medienschaffende selbst eintragen können. Was nun geschieht, ist ein wunderbares Beispiel für Social Media: Verschiedenste Medienschaffende bearbeiten die Liste unabhängig von einander. In diesem Ping-Pong erweitert sich <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/lv?hl=de&amp;hl=de&amp;key=0Au5EaQXOeZRGdHJfcEJ2S0RHcG9XR2hEaVpWc2dFb1E&amp;type=view&amp;gid=0&amp;f=true&amp;colid0=31&amp;filterstr0=CH&amp;sortcolid=2&amp;sortasc=true&amp;rowsperpage=250" target="_blank">die Liste</a> über Tage hinweg um Personen, neue Kategorien und eine Suchfunktion. Stand heute: 250 twitternde Journalisten verschiedenster Medien und Ressorts aus der Schweiz, Deutschland und Österreich.</p>
<p><strong>5 Tipps für Medienarbeit</strong><br />
Die Liste und ihre Entstehung zeigt nochmals eindringlich: Twitter ist für Medienarbeit relevant und bietet viele Möglichkeiten. Richtig gemacht, ermöglicht Twitter unaufdringlich und informell Kontaktpflege, Recherche und Themen-Setting. Meine fünf Tipps für ein erfolgreiches Vorgehen:</p>
<ol>
<li>Monitoring: Worüber wird gerade gesprochen? Suchen Sie nach relevanten Themen und Meinungsmachern. Verfolgen Sie die laufende Diskussion ihrer Branche und hören Sie zu, was über Ihr Unternehmen getwittert wird.</li>
<li>Recherche: Wer ist für Sie relevant? Wer interessiert sich wofür? Sehen Sie sich die Profile der aktiven Twitterer gut an und gehen Sie in der Timeline auch mal rückwärts. Hier liegt auch Wissen und Inspiration für Medienarbeit ausserhalb von Twitter.</li>
<li>Kontaktpflege: Folgen Sie selektiv den wichtigsten Medienschaffenden. Beteiligen Sie sich an Diskussionen und teilen Sie Ihr Wissen oder stellen Sie Fragen. Wichtig: Öffentlich diskutieren können Sie auch mit Twitterern, denen Sie nicht folgen.</li>
<li>Inhalt: Setzen Sie bewusst Themen, bieten Sie relevante Inhalte an. Offizielle Medienmitteilungen können via Twitter zusätzlich verbreitet werden &#8211; aber Twitter soll nicht zu Ihrer Communiqué-Schleuder verkommen. Auf Twitter können Sie auch gut Themen streuen, die wichtig sind, aber für eine Medienmitteilung zu wenig Fleisch am Knochen haben. Machen Sie sich bewusst, für welche Themen Sie Ihren Account hauptsächlich nutzen möchten.</li>
<li>Ton: Finden Sie eine direkte, authentische Sprache. Ernsthafte Inhalte und Medienarbeit hin oder her: Auf Twitter ist der Ton kurz und knackig und Aussagen mit Augenzwinkern oder eine Prise Ironie ab und zu sind durchaus erwünscht.</li>
</ol>
<p><span style="font-size: small;"><span style="line-height: 24px;">Mehr im bernetblog zu <a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/medienarbeit-social_media/" target="_blank">Social Media in der Medienarbeit</a></span></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/01/17/medienarbeit-auf-twitter-wie-mit-medien-zwitschern/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Twitter im Profil: Stadtpolizei Zürich</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/12/21/twitter-im-profil-stadtpolizei-zurich/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 08:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Polizei]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter im Profil]]></category>
		<category><![CDATA[Zürich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer 24-Stunden Live-Berichterstattung über Twitter sorgte die Stadtpolizei Zürich für Aufsehen. Der gelungene Auftakt sei Teil einer Social Media-Strategie, verrät uns die Stadtpolizei im Interview. Seit Anfang November ist die Stadtpolizei auf Twitter aktiv. Michael &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/12/21/twitter-im-profil-stadtpolizei-zurich/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17523" title="Twitter Stapo klein" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/12/Twitter-Stapo-klein-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" />Mit einer 24-Stunden Live-Berichterstattung über Twitter sorgte die Stadtpolizei Zürich für Aufsehen. Der gelungene Auftakt sei Teil einer Social Media-Strategie, verrät uns die Stadtpolizei im Interview.</strong></p>
<p>Seit Anfang November ist die Stadtpolizei auf <a href="http://twitter.com/stadtpolizeizh" target="_blank">Twitter</a> aktiv. Michael Wirz, Stellvertretender Leiter Kommunikation, stand uns Rede und Antwort zum neuen Auftritt:</p>
<p><strong>Wieso twittert die Stadtpolizei?<br />
</strong>«Die Macht von Social Media haben wir bei der Stadtpolizei bereits 2008 gespürt, als via Facebook zu einem so genannten <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=76b260b2-1db3-4e6f-b04e-87aabb7c6f82" target="_blank">Botéllon</a> aufgerufen wurde. Da erlebten wir Social Media als Faktor, der sich auf das Einsatzverhalten der Polizei auswirkt, nicht nur auf Kommunikation. Wir sehen Social Media inzwischen als neuen Lebensbereich eines grossen Teils der Bevölkerung, in dem wir auch präsent und ansprechbar sein sollten. Polizei-Arbeit sollte sich solchen gesellschaftlichen Entwicklungen anpassen. 2010 erarbeitete ich deshalb im Zuge meiner Master-Arbeit an der <a href="http://www.fh-hwz.ch/" target="_blank">HWZ</a> eine Social Media-Strategie für die Stadtpolizei, die wir nun umsetzen. Unser Ziel ist, Social Media als Dialoginstrument mit der Bevölkerung zu nutzen, aber auch einen zusätzlichen Kanal für Zeugenaufrufe und Fahndungen zu erschliessen. Aufgrund einer Analyse haben wir uns für Twitter und <a href="http://www.facebook.com/StadtpolizeiZH" target="_blank">Facebook</a> entschieden - Twitter war das meist gewünschte Dialog-Medium.»</p>
<p><strong>Die wichtigste Twitter-Erfahrung?<br />
</strong>«Wir waren sehr erstaunt über den positiven Grundton des Dialogs. Wir hatten vorwiegend positive und interessierte Rückmeldungen, obwohl Polizei-Arbeit grundsätzlich oft polarisiert. Transparenz wird offensichtlich sehr geschätzt. Voraussetzung ist, dass interessant, relevant und authentisch berichtet wird. Der Mensch hinter dem Account muss spürbar sein. Dieses Bedürfnis kommt uns entgegen: Es ist nur positiv, wenn die Polizei durch Social Media mehr Gesicht bekommt.»</p>
<p><strong>Der grösste Twitter-Wunsch?<br />
</strong>«Unsere Social Media-Aktivität ist vorerst ein Pilotversuch von sechs Monaten. Wünschenswert ist natürlich, dass daraus ein stetiger, lebendiger Austausch mit der Bevölkerung wird. Ausserdem wünschen wir uns direkte Unterstützung für unsere Arbeit, zum Beispiel bei Fahndungen oder durch Kontakt mit Direktbetroffenen. Wir hoffen, so auch Personen zu erreichen, mit denen wir über herkömmliche Kanäle nicht in Kontakt stehen.»</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Obwohl erst gut sechs Wochen alt, ist der Twitter-Auftritt der Stadtpolizei ein beachtlicher Erfolg mit knapp 4&#8217;500 Followers und einem regen Dialog. Der Ton ist knackig und schnell. Die Tweets informieren in erster Linie über die Polizeiarbeit und beantworten die vielen Fragen der Twitter-Gemeinschaft. Was zurzeit noch etwas fehlt, sind Prävention und Aufklärung. Vielleicht kommen sie ja noch, die Tipps gegen Dämmerungseinbrecher, Tweets mit der aktuellsten Masche von Trickbetrügern oder Information für Betroffene von häuslicher Gewalt. Gewagt und sehr spannend fand ich auch die 24-Stunden Live-Berichterstattung, die regelrechtes Mitfiebern erlaubte &#8211; ausführlich analysiert im <a href="http://www.mcschindler.com/2011/12/06/mit-twitter-24-stunden-auf-steife-dabei-der-blick-hinter-die-kulissen-des-polizei-alltags/" target="_blank">Blog von MC Schindler</a>.</p>
<p><strong>Weiterführende Artikel: </strong><br />
<a href="http://bernetblog.ch/tag/facebook-im-profil/" target="_blank">Artikel in der Rubrik <strong>«Facebook im Profil» </strong></a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/tag/blogger-im-profil/" target="_blank">Artikel in der Rubrik <strong>«Blogger im Profil»</strong></a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/tag/twitter-im-profil/" target="_blank">Artikel in der Rubrik <strong>«Twitter im Profil»</strong></a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/beispiele/" target="_blank">alle Social Media Beispiele im bernetblog</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Twitter: Einstieg ins 140-Zeichen-Piepsen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/09/16/twitter-einstieg-ins-140-zeichen-piepsen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/09/16/twitter-einstieg-ins-140-zeichen-piepsen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 10:22:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Buttry]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Buttry]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17152</guid>
		<description><![CDATA[Steve Buttry bildet seit rund 20 Jahren Journalisten aus. Seine Twitter-Tipps für  Medienschaffende hat er vor kurzem aktualisiert: eine Zusammenfassung und Übersetzung seiner Tipps für Neulinge. Medienschaffende und Kommunikationsverantwortliche arbeiten ähnlich, wenn auch auf verschiedenen Seiten. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/09/16/twitter-einstieg-ins-140-zeichen-piepsen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6327" title="twitter_voegel_grossklein" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/09/twitter_voegel_grossklein-86x78.jpg" alt="" width="86" height="78" /><strong>Steve Buttry bildet seit rund 20 Jahren Journalisten aus. Seine Twitter-Tipps für  Medienschaffende hat er vor kurzem aktualisiert: eine Zusammenfassung und Übersetzung seiner Tipps für Neulinge.</strong></p>
<p>Medienschaffende und Kommunikationsverantwortliche arbeiten ähnlich, wenn auch auf verschiedenen Seiten. Deshalb unterscheiden sich die Tipps von <a href="http://stevebuttry.wordpress.com/2009/07/09/twitter-tips-for-journalists/" target="_blank">Steve Buttry</a> kaum von anderen Twitter-Einstiegshilfen.</p>
<p><strong>Wozu Twitter nutzen?<br />
</strong>Dafür ist Twitter einfach praktisch: Monitoring von Aktivitäten und von Diskussionen. Die Kernaufgabe bleibt: Relevanz erkennen. Neben dem Monitoring bietet Twitter Vernetzung für Austausch, Unterstützung und <a href="http://bernetblog.ch/2011/08/16/was-ist-eigentlich-crowd-sourcing/" target="_blank">Crowd Sourcing</a>. Für Medienschaffende kann es darum gehen, Menschen zu finden, die etwas beobachtet haben. Wir alle, die wir etwas anbieten, wollen damit Aufmerksamkeit für unsere Inhalte generieren.</p>
<p>Nebenbei verbessert twittern den Schreibstil. Wichtiges in 140 Zeichen zu vermitteln, verlangt gedankliche und sprachliche Schärfe.</p>
<p><strong>Wer bin ich?<br />
</strong>Man muss nicht unter dem eigenen Namen twittern, aber im Profil sollten alle Angaben stehen. Wenn Journalisten ihren Beruf angeben, dann gilt dies für Kommunikationsleute ebenso. Dazu gehören Links zur Organisation, zum Blog und ein Foto.</p>
<p>Wer Privates und Profession strikt trennen will, kann zwei Profile anlegen. Einfacher als gespaltene Twitter-Persönlichkeiten zu pflegen, ist es, gelegentlich Persönliches zu twittern und dabei das Bild, das man öffentlich zeigt im Kopf zu haben. Das verhindert auch sprachliche Flapsigkeit.</p>
<p><strong>Wem folgen?<br />
<span class="Apple-style-span" style="color: #444444; font-weight: normal;">Gibt es Tweets dort, wo ich mich bisher informiert habe? Die Twitterer-Suche ist nicht schlecht, sonst einfach das Twitter-Icon auf der besuchten Homepage klicken oder nachfragen. Bei neuen Followern oder guten Retweets heisst es ansehen, ob man künftig mehr vom Absender lesen möchte. Und wenn man sich mal geirrt hat: Unfollow geht schnell und schmerzlos. </span></strong></p>
<p><strong><span class="Apple-style-span" style="color: #444444; font-weight: normal;">Steve Buttry empfiehlt, nicht zu schnell zu vielen zu folgen.  Und er rät, </span></strong>zuerst ein paar Tweets abzusetzen und dann mit «followen» anzufangen. Mögliche Follower sehen so besser, warum sie uns folgen sollten.</p>
<p><strong>Was zwitschern?<br />
</strong>Die Twitterfrage: <em>Was machst du?</em> ignoriert man am besten. Besser ist schon <em>Was denkst du?</em> oder <em>Was möchtest du wissen?</em></p>
<p>Links grosszügig zu teilen, ist Steve Buttrys erster Tipp.  Zu jedem Link gehört ein guter Text. Auch eigene Inhalte teilt man über Links: Mitteilungen, Blogs, Fotos oder Multimedia. Und wenn sie wirklich gut sind, dann springt man über den eigenen Schatten und teilt Inhalte der Konkurrenten.</p>
<p>Twitter ist aber nicht einfach eine Linkschleuder. Zum Twittern gehört auch Interaktion. Beispielsweise auf Kommentare zu eigenen Inhalten zu antworten, Geistreiches und Humorvolles zu twittern. Twitter ist ein schnelles Medium, es muss nicht jeder Tweet perfekt sein. Und wer nichts zu twittern hat, der schweige.</p>
<p><strong>Meinungen</strong><br />
Welche Meinungsäusserungen auf Twitter möglich sind, hängt vom Medium, vom Unternehmen und von der eigenen Stellung ab. Wenn die eigene Meinung und die des Arbeitgebers zu sehr voneinander abweichen, bleibt nur: schweigen und beruflich weiterziehen.</p>
<p><strong>Was suchen?<br />
</strong>Twitter eignet sich hervorragend für Crowd Sourcing, das gilt besonders für Informationen, bei denen Recherchen nötig sind. Üblich sind Hash Tags, also Stichwörter, die mit dem #-Zeichen markiert werden. Beispielsweise bedeutet <em>#SMGZH</em> Social Media Gipfel Zürich.</p>
<p>Steve Buttry warnt aber davor, andere Quellen zu vernachlässigen. Twitterer repräsentieren nur einen winzigen Teil der Bevölkerung. Und auch wenn Tweets durch ihre Unmittelbarkeit echt scheinen, haben wir die Pflicht skeptisch zu sein und Angaben zu überprüfen.</p>
<p><strong>Links<br />
</strong><a href="http://bernetblog.ch/2011/07/19/twitter-leitfaden-das-gezwitscher-kurz-erklaert/" target="_blank">Twitterleitfaden<br />
</a><a href="http://storify.com/davidbauer/was-journalisten-an-twitter-schatzen" target="_blank">Was Journalisten an Twitter schätzen</a> von David Bauer</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2011/09/16/twitter-einstieg-ins-140-zeichen-piepsen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/09/twitter_voegel_grossklein-86x78.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="78" />	</item>
		<item>
		<title>Social Media: Geschraubt wird an der Strategie</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/09/06/social-media-geschraubt-wird-an-der-strategie/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/09/06/social-media-geschraubt-wird-an-der-strategie/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 17:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Die deutsche Studie Social Media Governance liegt zum zweiten Mal vor. Der Vorjahres-Vergleich zeigt eine Zunahme der Engagements. Ausbauen will man vor allem plattformübergreifende Strategien. Interessant sind die Parallelen zur Social Media Studie Schweiz. Ende August &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/09/06/social-media-geschraubt-wird-an-der-strategie/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Moderntimes_chaplin_zahnrad.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17129" title="Moderntimes_chaplin_zahnrad" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Moderntimes_chaplin_zahnrad-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Die deutsche Studie Social Media Governance liegt zum zweiten Mal vor. Der Vorjahres-Vergleich zeigt eine Zunahme der Engagements. Ausbauen will man vor allem plattformübergreifende Strategien. Interessant sind die Parallelen zur Social Media Studie Schweiz.</strong></p>
<p>Ende August veröffentlichten die <a href="http://www.cmgt.uni-leipzig.de/" target="_blank">Universität Leipzig</a>, die PR-Agentur <a href="http://www.ffpr.de/" target="_blank">Fink &amp; Fuchs</a> und das Magazin <a href="http://www.pressesprecher.com/index.php">pressesprecher</a> die zweite Ausgabe der Studie Social Media Governance (<a href="http://www.ffpr.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dokumente/Social_Media_Governance_2011_-_Ergebnisbericht.pdf">PDF</a>, <a href="http://www.ffpr.de/index.php?id=1035" target="_blank">Kurztext F&amp;F</a>). Befragt wurden im Juni Kommunikations- und PR-Abteilungen von Unternehmen, Behörden und Nonprofit-Organisationen. Von den 556 ausgefüllten Online-Fragebögen kamen gerade je sechs Prozent aus der Schweiz und aus Österreich, damit sind die Aussagen klar auf Deutschland fokussiert.</p>
<p><strong>71 Prozent sind engagiert &#8211; starker Ausbau</strong><br />
Vor einem Jahr (<a href="http://www.ffpr.de/de/news/studien/social_media_governance_2010.html" target="_blank">Studie 2010</a>) bezeichneten sich noch 54 Prozent der befragten Kommunikationsabteilungen als Social-Media-abstinent &#8211; jetzt warten noch 29 Prozent ab, 18 Prozent planen einen Einsatz für 2012. Die Aufteilung der 71 Prozent Engagierten zeigt, dass die Mehrheit seit ein bis drei Jahren mitmacht, 22 Prozent sind frisch dazu gekommen, 9 Prozent zählen zu den Pionieren mit längerer Beteiligung.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Deutschland-und-Schweiz-auf-Social-Media2.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17128" title="Deutschland und Schweiz auf Social Media" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Deutschland-und-Schweiz-auf-Social-Media2-515x414.jpg" alt="" width="515" height="414" /></a></p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Social-Media-wer-ist-dabei.jpg"></a> Damit zeigt die Studie zehn Prozentpunkte mehr Engagement als die <a href="http://bernetblog.ch/2011/03/14/social-media-studie-schweiz-hoher-einsatz-wenig-strategie/">Social Media Studie Schweiz</a>. Hier fand die Befragung Ende 2010 statt und es wurden nur die grössten Schweizer Unternehmen befragt, in der Zwischenzeit sind einige neue Unternehmensauftritte auf verschiedenen Plattformen zu verzeichnen.</p>
<p><strong>Die übliche Rangliste: Facebook, YouTube, Twitter</strong><br />
Der Unterschied Schweiz &#8211; Deutschland schlägt sich erwartungsgemäss auch in den Nennungen der häufigst eingesetzten Plattformen nieder &#8211; wesentlich tiefer lag bei der Schweizer Studie die Beteiligung auf YouTube und Twitter.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Deutschland-und-Schweiz-auf-Social-Media1.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17125" title="Deutschland und Schweiz auf Social Media" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Deutschland-und-Schweiz-auf-Social-Media1-515x411.jpg" alt="" width="515" height="411" /></a></p>
<p>Eine methodische Schwäche der ersten Social Media Studie Schweiz liegt in der Erhebung aller Plattformen &#8211; «Andere» erhielt 25 Prozent der Nennungen und umfasste alle Angebote, die in der Grafik nur einen grauen Balken erhalten. So zeigt denn das deutsche Autorenteam, dass HR-Plattformen wie Xing und LinkedIn hohe Aufmerksamkeit geniessen. Ebenso interessant sind die hohen 26 Prozent der Mehrfachnennungen für Soziale Netzwerke auf Intranet oder Extranet. Erstaunlich hoch liegen Social Bookmarks mit 14 Prozent &#8211; und immer noch das Schlusslicht belegen die hier nicht gezeigten Location Based Services (4 Prozent).</p>
<p><strong>Gemessen werden Traffic, Freunde, Beteiligung</strong><br />
Optimiert wurde die Frage nach der Bewertung von Social Media, deshalb ist kein Vorjahresvergleich möglich. Die grössten Hindernisse sehen PR- und Kommunikationsprofis im hohen Aufwand (76 Prozent), der mangelnden Kontrolle (55 Prozent) und dem Fehlen von überzeugenden Konzepten (52 Prozent).</p>
<p>Überzeugende Konzepte muss man wohl selbst entwickeln &#8211; und woran werden sie gemessen? Die Rangliste der Evaluationsgrössen zeigt Social-Media-Strategen, wie sie allenfalls ihre eigene Messmethode ausbauen können:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Social-Media-Evaluation.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17126" title="Social Media Evaluation" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Social-Media-Evaluation-515x329.jpg" alt="" width="515" height="329" /></a></p>
<p>Interessant wäre es zu erfahren, wie genau denn Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungen (vierter Punkt, 22 Prozent) erhoben werden, dasselbe gilt für die Anzahl Anfragen und Verkaufszahlen. In vielen Fällen wird kein direktes Ergebnis aus Social-Media-Kanälen entstehen.</p>
<p><strong>Strategie ausgebaut &#8211; Integration als Schlüsselthema</strong><br />
Wo Neues entsteht, wird erst mal ausprobiert. Deshalb hatten erst 22 Prozent der Schweizer Grossunternehmen eine Strategie (bei 62 Prozent Beteiligung). Bei der zweiten deutschen Befragung steigt der Strategie-Anteil auf 83 Prozent.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Social-Media-Strategie-Schweiz-Deutschland.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17127" title="Social Media Strategie Schweiz Deutschland" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Social-Media-Strategie-Schweiz-Deutschland-515x318.jpg" alt="" width="515" height="318" /></a></p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/Social-Media-Strategie-Schweiz-Deutschland.jpg"></a>Strategisch wird nachgeholt und hier werden in den nächsten Jahren auch noch wesentliche Optimierungen nötig sein. Vor allem in der Verankerung der Strategie über Abteilungs- und Kanalgrenzen hinaus. Interessante Anstösse dazu hat bereits die amerikanische Dell-Forrester-Studie geliefert (<a href="http://bernetblog.ch/2011/08/12/social-media-us-studie-zeigt-wohin-die-reise-geht/">Beitrag vom 12. August</a>).</p>
<p>Das Autorenteam der Studie Social Media Governance liefert einen wertvollen Beitrag für die Analyse und das Benchmarking von Social-Media-Strategien &#8211; auch wenn gewisse Auswertungen und Befragungspunkte sehr ins Detail führen. Je mehr das Wissen um Strategie und Taktik in den Unternehmen etabliert ist, desto weniger werden wir Studien studieren&#8230;</p>
<p><a href="http://www.ffpr.de/index.php?id=1035" target="_blank">Social Media Governance 2011<br />
</a><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2011/08/23/70-prozent-der-unternehmen-nutzen-social-media.aspx" target="_blank">Netzökonom Holger Schmidt in FAZ Online zur Studie</a><a href="http://www.ffpr.de/index.php?id=1035" target="_blank"><br />
</a>Alle <a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/studien-social_media/">Beiträge zu Social Media Studien</a> im bernetblog<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/01/13/social-media-fuer-kmu-hype-und-chance-zugleich/">Social Media für KMU &#8211; Hype und Chance zugleich<br />
</a><a href="http://www.bernet.ch/newsletter/maerz_2011" target="_blank">Social Media Studie Schweiz: Resultate und sieben Tipps für KMU</a></p>
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		<title>Zufriedene Kunden mit Kundendienst 2.0?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/09/02/zufriedene-kunden-mit-kundendienst-2-0/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 07:33:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Bürge</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das telefonische Helpcenter ist nicht vom Aussterben bedroht &#8211; trotzdem steigt die Nutzung des Kundendiensts auf Social-Media-Kanälen. Die Lösung für zufriedene Kunden? Kürzlich erschien ein spannender Artikel zu Kundenbetreuung und sozialen Netzwerken in der Netzwoche. Denn &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/09/02/zufriedene-kunden-mit-kundendienst-2-0/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-17114" href="http://bernetblog.ch/2011/09/02/zufriedene-kunden-mit-kundendienst-2-0/zeichen_schreibmasch-3/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17114" title="@zeichen_schreibmasch" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/09/@zeichen_schreibmasch-86x86.jpg" alt="@ zeichen auf Schreibmaschine" width="86" height="86" /></a>Das telefonische Helpcenter ist nicht vom Aussterben bedroht &#8211; trotzdem steigt die Nutzung des Kundendiensts auf Social-Media-Kanälen. Die Lösung für zufriedene Kunden?</strong></p>
<p>Kürzlich erschien ein spannender Artikel zu Kundenbetreuung und sozialen Netzwerken in der <a href="http://www.netzwoche.ch/" target="_blank">Netzwoche</a>. Denn Kundendienst 2.0 beleuchtet Social Media aus einer weiteren Perspektive und zeigt die Anwendung und Haltung der Unternehmen zum Thema Social Media.</p>
<p><strong>Kundendienst als Schnittstelle</strong><br />
Um was geht es im Artikel? Zwei Drittel der im SMI gelisteten Firmen sind in sozialen Netzwerken aktiv. Als User sieht man vor allem die Auftritte der grösseren Unternehmen, die Social Media meist Marketing, Kommunikation oder E-Business zuordnen.  An den Kundendienst denkt man zuerst nicht. Doch auf den herkömmlichen Kommunikationskanälen ist oft der Kundendienst die Schnittstelle zwischen den Kunden und den Abteilungen: Potenzial für die Social Media Nutzung ist hier vorhanden. Der Kundendienst nimmt Bedürfnisse auf, filtert, beantwortet,  leitet weiter. Meist bietet daher der Kundendienst einen effizienten Mix an Ressourcen, Erfahrung und Vernetzung im Unternehmen. Ein Vorteil für den Kunden, der so kompetent bedient wird.</p>
<p><strong>Mehrwert für die Kunden</strong><br />
Nicht jedes Unternehmen wird mit ihrer kurzen Antwortzeit ins Guiness Buch der Rekorde kommen wie der <a href="http://twitter.com/#!/xboxsupport">Twitter Support von Xbox</a> &#8211; aber Unternehmen können ihren Kunden Mehrwert bieten:</p>
<p><strong>Individualität: </strong>Mit der Umstellung auf den Kundendienst 2.0 kommen die Unternehmen dem Nutzungsverhalten ihrer Kunden entgegen, sind auf verschiedenen Kanälen von Twitter bis Callcenter erreichbar.<br />
<strong>Dialogbereitschaft:</strong> Die öffentliche Diskussion zu Supportthemen zeigt Selbstbewusstsein &#8211; und stärkt die Community. Selbst wenn «Öffnungszeiten» definiert werden, ist das Unternehmen erreichbar, indem die Anfrage platziert werden kann. Immer.<br />
<strong>Forum-Effekt:</strong> Durch die öffentliche Diskussion zu Supportthemen muss nicht mitgesprochen, sondern kann auch nur mitgehört werden. Die eigenen Fragen wurden bereits gestellt und beantwortet: angenehm für den Kunden und &#8211; effizient für das Unternehmen.</p>
<p><strong>Nutzen für das Unternehmen<br />
</strong> Was für ein Ansporn hat ein Unternehmen, Social Media in den Kundendienst einzubinden? Zufriedene Kunden äussern sich auch zufrieden. Oder zumindest nicht negativ. Die öffentliche Diskussion der Themen ist für das Unternehmen neu. Der grosse Vorteil ist der oben genannte Forum-Effekt: Die Kunden können selbst Themen nachlesen oder das Unternehmen verweist auf bereits beantwortete Fragen von anderen Kunden.</p>
<p><strong>Neue Herausforderungen</strong><br />
Bleibt also alles gleich, einfach über zusätzliche Kanäle und unter Beobachtung der Community? Nein, der Kundendienst 2.0 muss neuen Kundenerwartungen genügen und birgt daher auch neue Herausforderungen:</p>
<ul>
<li>Koordination und Vernetzung intern: besonders eine Herausforderung in der Einführungsphase</li>
<li>Kommunikationskomptenz: Was vorhin zwischen Kunde und Betreuerin des Kundendienstes war, ist heute für alle öffentlich</li>
<li>Servicequalität: Die Erwartungen der Social Media User sind hoch, gerade bei den Reaktionszeiten</li>
<li>Ressourcen: Die Serviceansprüche fordern das Team &#8211; gleichzeitig sind aber Anfragehochs nicht planbar</li>
<li>Skepsis: gegenüber der öffentlichen Diskussion und der technischen Einbindung im bisherigen Kundendienstprozess</li>
</ul>
<p><strong>Schweizer Unternehmen noch zurückhaltend</strong><br />
Die drei Beispiele Air France , SBB und Swisscom zeigen ganz unterschiedliche Anwendungen von Social Media. Nachvollziehbar ist der Einsatz von Social Media Kanälen und insbesondere Facebook und Twitter bei Fluggesellschaften &#8211; ob vulkanbedingte Flugänderungen oder Service Kritik &#8211; die Kunden können mit der Airline sprechen, ihre Anliegen deponieren. Ohne Warteschleife. Das versteht auch die Swisscom und stellt Privat- wie Geschäftskunden entsprechende Kanäle zur Verfügung. Interessant: SBB hält sich zurück. Vorerst decken externe Freiwilige das Info-Bedürfnis ab: <a href="http://twitter.com/#!/RailService" target="_blank">@railservice</a> beantwortet die Fragen der ÖV-Nutzer. Kurz nach der Lancierung bot die SBB ihre Unterstützung an, immerhin.</p>
<p>Weitere Links:<br />
<a href="http://www.slideshare.net/Bernet_PR/railservice-twitterkundendienst-socialmediagipfel-smgzh01" target="_blank">Präsentation zu @railservice.ch vom ersten #smghzh<br />
</a>bernetblog zu <a href="http://bernetblog.ch/2011/01/13/social-media-fuer-kmu-hype-und-chance-zugleich/" target="_blank">Social Media für KMU: Hype und Chance<br />
</a><a href="http://www.netzwoche.ch/" target="_blank">Mehr von der Netzwoche</a></p>
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