<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>bernetblog.ch &#187; Flickr</title>
	<atom:link href="http://bernetblog.ch/tag/flickr/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bernetblog.ch</link>
	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 11:24:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Circus Knie: Vive le Social Media!</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirjam Torres</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Circus Knie]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube-Channel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=16791</guid>
		<description><![CDATA[Um den Circus Knie dieses Jahr nicht zu verpassen, konsultierte ich die Webseite &#8211; und war überrascht: das Schweizer Traditionsunternehmen pflegt einen mustergültigen KMU-Social-Media Auftritt. Die Startseite empfängt den User mit dem animierten Plakat zur aktuellen &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- @font-face {   font-family: "Times New Roman"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0in 0in 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }p { margin-right: 0in; margin-left: 0in; font-size: 10pt; font-family: Times; }table.MsoNormalTable { font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; } --><strong><a rel="attachment wp-att-16827" href="http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/zirkus-knie-logo-am-zelt-3/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16827" title="zirkus knie logo am zelt" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/06/zirkus-knie-logo-am-zelt2-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Um den Circus Knie dieses Jahr nicht zu verpassen, konsultierte ich die <a href="http://www.knie.ch/" target="_blank">Webseite</a> &#8211; und war überrascht: das Schweizer Traditionsunternehmen pflegt einen mustergültigen KMU-Social-Media Auftritt.</strong></p>
<p>Die Startseite empfängt den User mit dem animierten <a href="http://www.knie.ch/circus/tournee-2011/plakat/" target="_blank">Plakat</a> zur aktuellen «Vive le Cirque»-Tournee. Auf den ersten Blick scheint die Knie-Webseite wie viele andere: Informationen zu aktuellen Aufführungen, Anfahrtsbeschreibungen und Ticketverkaufsstellen. Das ist schade. Erst beim Runterscrollen gibt es die Zusatzvorstellung: Ein Blog, ein Flickr-Stream und ein YouTube-Channel. Ich schaute mir die drei Kanäle ein wenig genauer an:</p>
<p><strong><a href="http://www.knie.ch/circus/blog/detail/patrick-rosseel-et-les-garcons-de-piste-1/" target="_blank">Der Knie-Blog</a>:</strong> Der Blog-Titel und ein Bild locken auf der Startseite zum weiter lesen. Ein Klick führt zum neuesten Beitrag. Die Blogbeiträge erscheinen in unregelmässigen Abständen. In mehrheitlich kurzen Texten beschreibt er Episoden aus dem Zirkusleben. Fotos bebildern den Bericht. Die Bildunterschriften sind vorbildlich. Sie fehlen nie. Leider kann der Leser nur immer einen Blog lesen. Weitere Beiträge muss er einzeln abrufen. Wer den Blog schreibt, erfährt der Leser nicht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/circusknie/" target="_blank"><strong>Der Knie Flickr-Stream</strong></a>: Auf dem Foto-Portal zeigt Knie<strong> </strong>Momentaufnahmen aus dem Zirkusleben. Geschmackvolle Fotos dokumentieren die aktuelle Tour durch die Schweiz und geben dem Betrachter einen kleinen Einblick in die Zirkuswelt. Auch hier fehlt nie eine Bildunterschrift. Schön wären Fotoalben zu verschiedenen Themen. Leider sucht man auch hier vergebens nach den Blog-Fotos.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/circuskniesuisse" target="_blank"><strong>Der Knie YouTube-Channel</strong></a>:<strong> </strong>Das Online-Videoportal ist mit dem knalligen Look des aktuellen Tour-Plakats hinterlegt. Der Channel zeigt den Kino-Spot zur laufenden Tournee. Zudem findet man hier Beiträge von elektronischen Medien über den Zirkus und ein Beitragsarchiv. Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Hintergrund-Beiträge aus dem Zirkus-Alltag.</p>
<p><a href="http://www.knie.ch/" target="_blank">Knie.ch</a> integriert die Social Media-Elemente tadellos in seine Webseite. Leider sind sie etwas versteckt und ohne runterscrollen nicht sichtbar. Trotzdem, die einzelnen Kanäle sind gut bespielt und erfüllen die wesentlichen Anforderungen. Nicht nur mit der Webseite zog der Nationalzirkus auf zu Neuen Ufern. Am Sonntag brach der Circus Knie seine Zelte in Zürich Richtung Wettingen ab. Ich sage gute Fahrt und bis zum nächsten Jahr!</p>
<p>Weitere gute <a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/beispiele/" target="_blank">Social Media-Beispiele</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/06/zirkus-knie-zelt_formatiert-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Die Zeitung aus dem sozialen Mixer</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/02/22/die-zeitung-aus-dem-sozialen-mixer/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/02/22/die-zeitung-aus-dem-sozialen-mixer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 09:10:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastblogger Claude Settele</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[cnn]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Flipboard]]></category>
		<category><![CDATA[Flud]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[New York Times]]></category>
		<category><![CDATA[online-magazine]]></category>
		<category><![CDATA[online-medien]]></category>
		<category><![CDATA[online-publishing]]></category>
		<category><![CDATA[paper.li]]></category>
		<category><![CDATA[Pulse]]></category>
		<category><![CDATA[RSS]]></category>
		<category><![CDATA[Tweetmag]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=16417</guid>
		<description><![CDATA[Zahlreiche neue Apps für Tablets aggregieren aus diversen Quellen einen persönlichen News-Mix und bereiten diesen als massgeschneiderte Zeitung auf. Die Themenauswahl dieser Social Media Anwendungen basiert auf Nachrichten von Quellen wie Twitter, Facebook, Flickr und RSS-Feeds. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/02/22/die-zeitung-aus-dem-sozialen-mixer/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-16418" href="http://bernetblog.ch/2011/02/22/die-zeitung-aus-dem-sozialen-mixer/tweetmag/"></a><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/Tweetmag.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16418" title="Tweetmag" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/Tweetmag-86x86.png" alt="" width="86" height="86" /></a><strong>Zahlreiche neue Apps für Tablets aggregieren aus diversen Quellen einen persönlichen News-Mix und bereiten diesen als massgeschneiderte Zeitung auf. Die Themenauswahl dieser Social Media Anwendungen basiert auf Nachrichten von Quellen wie Twitter, Facebook, Flickr und RSS-Feeds. </strong></p>
<p>Es gibt kaum ein namhaftes Print-Medium, das seine Inhalte nicht in Form einer App für das iPhone und das iPad präsentiert. Die Anwendungen reichen von der einfachen Bereitstellung der Online-News bis zur aufwendig, auf die Benutzeroberfläche des Tablets zugeschnittenen Aufbereitung mit zusätzlichen Elementen. Nun bekommen die etablierten Medien Konkurrenz durch eine neue Gattung von Apps, die Nachrichten aus vielen Quellen zusammentragen und für Tablets und in einem Fall für Webbrowser aufbereiten.</p>
<p>Das erspart dem Leser den Aufwand, seine bevorzugten Nachrichtenquellen einzeln abklappern zu müssen. Das vom Nachrichtendienst RSS bekannte Konzept erlebt im Zeitalter von Social Media eine Renaissance unter neuen Vorzeichen. Als Quelle dienen Nachrichten von Twitter und anderen Sozialen Netzwerken und das Resultat wird attraktiver präsentiert.</p>
<p><strong>News-Mix mit Zeitungs-Feeling</strong><br />
 Das wohl schönste Beispiel ist die Anwendung <a href="http://flipboard.com/">Flipboard</a>, die von Apple als beste iPad-App gekürt wurde. Das Programm mixt jedem Anwender à la carte seine persönliche Nachrichtenauswahl und präsentiert diese in einem Layout, das an eine Zeitung oder ein Magazin erinnert.</p>
<p>Gezeigt werden nicht die maximal 140 Zeichen der Twitter-Nachricht, Flipboard pflückt nur Tweets mit integrierten Links heraus. Die dazu gehörenden Nachrichten von klassischen Medien und Blogs werden in einem dynamischen Layout nach einer nicht ersichtlichen Logik unterschiedlich gewichtet, viele davon auch bebildert. Die Zeitung aus dem sozialen Mixer ist intuitiv zu lesen. Man blättert mit einer Streichbewegung von Seite zu Seite und ruft den ganzen Text eines Beitrages per Fingerklick auf. Attraktiv ist die Aufbereitung, weil die mehr oder weniger langen Anrisse der Artikel ohne die überladenen Informationen und Elemente einer Webseite gezeigt werden. Zur Auswahl stehen bei Flipboard auch Nachrichten von Facebook und Flickr, mittlerweile lassen sich auch RSS-Quellen einbinden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/Flipboard21.png"><img class="size-full wp-image-16421 aligncenter" title="Flipboard2" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/Flipboard21.png" alt="Blättern wie in der Zeitung: Die App Flipboard." width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Erweitertes Spektrum</strong><br />
 Das Besondere des Social-Media-Prinzips ist das überraschende Moment: Während man bei herkömmlichen RSS-Dienst mit Nachrichten der immer gleichen Quellen bedient wird, bringt die Themenwahl von Leuten, denen man auf Twitter folgt, immer auch Inhalte von Quellen, die man nicht kennt oder denen man selber nicht folgt. Dies erweitert einerseits das Spektrum, folgt man andererseits sehr vielen Twitter-Nutzern, mündet der Informationsfluss ins Uferlose.</p>
<p>Zu den Pionieren der aggregierten Zeitung gehört auch <a href="http://itunes.apple.com/de/app/pulse-news-reader/id371088673?mt=8">Pulse</a>. Diese für mobile Geräte der Plattformen iOS und Android entwickelte Anwendung ist vergleichbar mit Flipboard, in der Handhabe ist sie aber etwas weniger elegant konzipiert. Dasselbe gilt für eine weitere App namens <a href="http://www.theflud.com/">Flud</a> (iOS). Im Vergleich zu Flipboard setzen diese beiden Lösungen auf ein starres Layout, bei dem jeder Anriss zu einem Artikel gleich gross und bebildert ist. Klickt man eine Quelle an, wird in zwei Spalten ein grösserer Textausschnitt gezeigt. Einen vergleichbaren Ansatz verfolgen gute RSS-Programme wie der in Zürich entwickelte „Reeder“ schon lange.</p>
<p><strong>Etablierte Zeitungen neu gemischt</strong><br />
 Ganz auf die Karte Social Media setzt die im Dezember lancierte Anwendung <a href="http://www.tweetmagapp.com/">Tweetmag</a>, die Twitter-Feeds verarbeitet. Das virtuelle Magazin kämpft zwar noch mit Performance-Problemen, lässt sich aber ähnlich attraktiv lesen wie Flipboard. In der Hauptansicht der Artikel blendet Tweetmag in einer Spalte auch weitere Beiträge von Twitter-Teilnehmern zum selben Thema ein und stellt Funktionen für direkte Antworten und Retweets bereit. Die App lässt sich auch ohne eigenes Konto bei einem Sozialen Netzwerk nutzen: Tweetmag liefert auch nach Themen sortierte News, die nur Artikel von etablierten Zeitungen und Magazinen enthalten, aber in der Benutzeroberfläche von Tweetmag präsentiert werden. Zu den ersten Titeln, die mit Tweetmag zusammenarbeiten, gehören Schwergewichte wie die New York Times, CNN oder Rolling Stone.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-16420" href="http://bernetblog.ch/2011/02/22/die-zeitung-aus-dem-sozialen-mixer/tweetmag2/"><img class="size-full wp-image-16420" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/tweetmag2.png" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<div class="mceTemp mceIEcenter">
<dl id="attachment_16420" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px;">
<dd class="wp-caption-dd">News-Mix à la TweetMag.</dd>
</dl>
</div>
<p>Da sehr viele Zeitungen ihre Online-Beiträge auch via Twitter verbreiten, lassen sich Apps wie Tweetmag und Flipboard gut auch als RSS-Ersatz nutzen. Selbst ohne eigenes Twitter-Konto kommt man zu Lesestoff: Einzelne Zeitungen lassen sich mit einem Klick abonnieren. Schön präsentiert Tweetmag seine Auswahl an bekannten Medientiteln nach Themen geordnet im Stile eines Kiosks. In die Liste der neuen Social Media Anwendungen eingereiht hat sich auch die neue iPad-App Newsmix, gespannt sein darf man auf ein weiteres Projekt namens News.me. Dieses entwickelt die Firma Betaworks zusammen mit der New York Times. Betaworks betreibt den URL-Verkürzungsdienst bit.ly, der bei der News-Aggregation eine Rolle spielen soll. Dies zumindest sagt der Blog Techcrunch, der eine frühe Version von News.me gesehen hat. Die iPad-App soll zudem auf Twitter-Quellen zugreifen auch lizenzierte Texte von Zeitungen integrieren.</p>
<p><strong>Social-Media-Zeitung für den Desktop</strong><br />
 Noch konsequenter auf die soziale Komponente setzt <a href="http://paper.li/">paper.li</a>. Die Lösung des Lausanner Startups Small Rivers bereitet ebenfalls Links aus Twitter als Zeitung auf, jedoch für Webbrowser. Die Anwendung sortiert die News über eine semantische Analyse automatisch in Themengebiete und bereitet diese attraktiv als Frontseite mit Zugriff auf verschiedenen Themen-Ressorts auf. Speziell bei paper.li ist das Konzept, alle individuell erstellten Zeitungen öffentlich zugänglich zu machen. Laut Small Rivers bietet paper.li Zugriff auf über 140 000 personalisierte Twitter-Zeitungen. Die Lausanner testen zurzeit auch die automatische Erstellung einer Zeitung, die einen Nachrichtenmix allein via Links aus Facebook generiert.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Grenzen der Browser-Anwendung</strong><br />
 Die Anwendung wird in vielen Ländern genutzt, dank neuen Investoren aus den USA und Japan soll die internationale Expansion vorangetrieben werden. Die neuen Mittel sollten auch in die Weiterentwicklung fliessen, denn der universelle Zugang via Browser hat auch gewichtige Nachteile. Auf dem Tablet lässt sich paper.li nur beschränkt via Touch-Gesten bedienen, in der Browser-Anwendung auf dem PC wie auch auf dem Tablet vereint der News-Aggregator die unterschiedlichen Quellen nicht so homogen in die Anwendung wie die Konkurrenz. Klickt der Leser einen Anriss für die Lektüre des ganzen Artikels an, wird er auf ein neues Browserfenster umgeleitet und befindet sich nicht mehr auf paper.li. Anstelle des unkomplizierten Blätterns, wie man es bei einer Zeitung auf Papier oder Flipboard und Tweetmag schätzt, ist hier viel Klicken zwischen Browserfenstern angesagt.</p>
<p><em>Gastblogger <a href="http://www.ctext.ch/index.html">Claude Settele</a> ist freischaffender Journalist und schreibt – auch mit Blick auf die wirtschaftlichen Aspekte – über Themen rund um Technologie, Internet, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Die bernetblogger danken ihm für diesen Überblick über die Zukunft des Online Publishing. </em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2011/02/22/die-zeitung-aus-dem-sozialen-mixer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/02/Flipboard21-86x86.png" medium="image" type="image/png" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Lieblings-Mashup: Wie viel Poesie verträgt Twitter?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/10/07/lieblings-mashup-wie-viel-poesie-vertragt-twitter/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2009/10/07/lieblings-mashup-wie-viel-poesie-vertragt-twitter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2009 10:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Lieblings-Mashup]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwertig]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=6946</guid>
		<description><![CDATA[Über den Blog netzwertig.com bin ich auf die Poesie von Twitter aufmerksam geworden. Twyric ist ein kleines Mashup, das die poetische Seite von Twitter erkundet. Die Internetseite Twyric (Twitter + Lyric = Twyric) sammelt Tweets, die &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2009/10/07/lieblings-mashup-wie-viel-poesie-vertragt-twitter/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/10/twitter_voegel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-6948" title="Twitter" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/10/twitter_voegel-86x52.jpg" alt="Twitter" width="86" height="52" /></a>Über den Blog netzwertig.com bin ich auf die Poesie von Twitter aufmerksam geworden. Twyric ist ein kleines Mashup, das die poetische Seite von Twitter erkundet.</strong></p>
<p>Die Internetseite <a href="http://www.twyric.com" target="_blank">Twyric</a> (Twitter + Lyric = Twyric) sammelt Tweets, die mit Hashtags wie #gedicht, #haiku, #lyric, #limerick, #poem, #poesie versehen sind. Kombiniert werden die Tweets frei assoziativ mit Fotos von Flickr. Die Idee dahinter gefällt mir gut. Sei es für poetische Momente während der Arbeit – für mehr Poesie als 140 Zeichen reicht die Zeit häufig nicht – oder um das Englisch aufzufrischen. Zwar sind die lyrischen Tweets theoretisch in allen Sprachen denkbar, aber Englisch ist mit wenigen Ausnahmen die Lingua franca. Die Geschwindigkeit der Tweet- und Bildwechsel kann gesteuert werden. Und die Poesie lässt sich auch als Screensaver einrichten.</p>
<p><strong>Seltene Perlen</strong><br />
Längst nicht jeder Beitrag ist wahre Lyrik, vieles nicht einmal ansatzweise lyrisch. Aber das Auffinden versteckter Perlen &#8211; gerade in der Kombination mit den Fotos von Flickr &#8211; macht umso mehr Freude. Aufgefallen sind mir diese Kurzgedichte:</p>
<p>Cold rainy morning<br />
Sparrows splash in shallow puddle<br />
I put on sweater</p>
<p>The shallow waters<br />
Of a mediocre life<br />
Never make a wave.</p>
<p>Morgensonne<br />
Ein Tag bittet um Einlass<br />
Der Abend wartet schon.</p>
<p>Genau. Der Abend wartet schon, darum bleibt auch keine Zeit für eigene Einträge ins Poesiebuch – zum Vorteil der Leserschaft, glauben Sie mir.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2009/10/07/lieblings-mashup-wie-viel-poesie-vertragt-twitter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/10/twitter_voegel-86x52.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="52" />	</item>
		<item>
		<title>Amtsantritt: Inszenierung auf allen Kanälen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 14:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[nytimes]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=2573</guid>
		<description><![CDATA[Morgen Dienstag wird er sein Amt antreten, seit Tagen ist er auf allen Kanälen präsent. Barack Obama setzt die integrierte Kommunikationsarbeit fort. Inszenierung gehört zur Führung. Mal mehr, mal weniger. Überrascht hat mich letzten Donnerstag die &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/inauguration_nytimes_kampagne.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2575" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/inauguration_nytimes_kampagne-86x85.jpg" alt="inauguration_nytimes_kampagne" width="86" height="85" /></a>Morgen Dienstag wird er sein Amt antreten, seit Tagen ist er auf allen Kanälen präsent. Barack Obama setzt die integrierte Kommunikationsarbeit fort. Inszenierung gehört zur Führung. Mal mehr, mal weniger.</strong></p>
<p>Überrascht hat mich letzten Donnerstag die NY Times. Sie lädt mich über mein Mail-Newsabo dazu ein, die ganze Inauguration live zu erleben, meine Bilder hochzuladen, Kommentare einzugeben, Videos zu sehen. «Wieso der Geschichte zusehen, wenn Sie daran teilnehmen können?» Web 2.0 machts möglich, von Facebook bis Blog. Na ja, mir geht das ein wenig zu weit. Als Kommunikationsprofi schaue ich mir gerne an, wie das abläuft. Aber vielleicht haben wir in zehn Jahren auch in der Schweiz Bundesratswahlen, die mit einer Medienpartnerschaft auf allen Kanälen ausgewertet werden? Hoch genug sind die Einschaltquoten ja schon jetzt.</p>
<p><strong>Es wird gefilmt, geflickert, getweeted</strong><br />
Über den Anlass morgen (oder besser: die Serie von Anlässen bis morgen) wird heftigst publiziert. Die NY Times hat <a href="http://bits.blogs.nytimes.com/2009/01/19/the-inauguration-will-be-televised-and-twittered-streamed-flickrd/" target="_blank">in diesem Blogbeitrag</a> zusammengestellt, was alles läuft: Bei <a href="http://nytimes.com/" target="_blank">ihr selbst</a> läuft einer der vielen Live-Videostreams, auch <a href="http://www.hulu.com/">Hulu</a> und <a href="http://www.joost.com/024o8pj/t/Joost-Presents-Everything-Obama">Joost</a> sind dabei. Current TV beginnt ab 11.30 Lokalzeit mit <a href="http://current.com/topics/88852690/inauguration/new/0.htm" target="_blank">Live-Twittern</a>, wofür Twitter gleich die Übertragungskapazität ihrer Server verdoppelt hat. Wer weiss, was «Flickeristas» sind? Wohl die, die Photos raufbeamen oder runterladen &#8211; sie können sich in einer Washingtoner Bar treffen und sich via <a href="http://blog.flickr.net/en/2009/01/07/inauguration-day-meetup-in-dc/" target="_blank">Spezial-Flickr</a> und persönlich austauschen. Microsoft baut mit CNN ein <a href="http://blogs.msdn.com/photosynth/archive/2009/01/16/photosynthing-the-inauguration-of-the-44th-president-of-the-united-states.aspx" target="_blank">dreidimensionales Panorama</a> des Anlasses auf. Dazu kombiniert die Software Photosynth Bilder von Newsagenturen, Medien und Benutzern in ein 3D-Bild. Wer nicht eingeladen ist, kauft sich schöne Kleider für seinen Avatar und besucht einen der Bälle auf <a href="http://slurl.com/secondlife/Progressive%20Island/72/40/25" target="_blank">Second Life</a> und <a href="http://www.weeworld.com/whatsnew">Wee World</a>. Ja, und es gibt ein <a href="http://events.pic2009.org/page/content/neighborhoodballparty">Presidential Inaugural Committee’s Web Tool</a>, wo der kommente Präsident Spenden entgegennimmt und zu einer Party im Freundeskreis aufruft. Ach ja, dann wäre da noch die <a href="http://appshopper.com/link/2009-presidential-inauguration-guide">2009 Presidential Inauguration Guide iPhone Applikation.</a> Mit Tipps und Tricks für alle Anreisenden.</p>
<p><strong>Wer sich einsetzt, setzt sich aus</strong><br />
Schon 1928 schrieb Edward Bernays in seinem Standardwerk «Propaganda»: «Durch Propaganda werde die Rolle des Präsidenten&#8230; überhöht und seine Person heroisiert&#8230;, ist eine häufig zu hörende Kritik&#8230; Aber wie soll man einen Effekt verhindern, der sich offensichtlich mit einer Sehnsucht weiter Bevölkerungsteile deckt?» Hier geht es um die Sehnsucht aller, die aufblicken zu einem Vorbild. Die Inszenierung gehört zur Führung. Erfolg hat sie dann, wenn sie bis hinein zum Kern stimmt. Wenn sie auf Worte auch Taten folgen lässt. Und wenn sie langfristig einer klaren &#8211; und aus meiner Sicht eher zurückhaltenden Linie folgt.</p>
<p>Ob Barack Obama der Mann ist, der die Herausforderungen des Moments erfüllt? Ich wünsche es ihm &#8211; zum Abschluss noch <a href="http://www.facebook.com/ext/share.php?sid=44426029547&amp;h=AZ89W&amp;u=RrCwu" target="_blank">der Link zu einem interessanten Video der NY Times</a>. Es blickt auf die Inaugurations-Rede, sagt dass es sich dabei als Spezialfall nicht mehr um eine Kampagnen-Rede und noch nicht um eine Regierungsrede handelt. Und die Redenschreiber von J. F. Kennedy und Bill Clinton geben Empfehlungen ab. Die Video-Plattform der Times ist wirklich stark gemacht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2009/01/19/amtsantritt-inszenierung-auf-allen-kanalen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/01/inauguration_nytimes_kampagne-86x85.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="85" />	</item>
		<item>
		<title>Dialog 2.0: Wer möchte gratis ans WEF?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2008/12/22/dialog-20-wer-moechte-gratis-ans-wef/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2008/12/22/dialog-20-wer-moechte-gratis-ans-wef/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 15:31:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[davos]]></category>
		<category><![CDATA[dialog20]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[wef]]></category>
		<category><![CDATA[worldeconomicforum]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/2008/12/22/dialog-20-wer-moechte-gratis-ans-wef/</guid>
		<description><![CDATA[Das WEF nähert sich &#8211; bald werden die Helikopter pausenlos zwischen Zürich und Davos tanzen. Die Veranstalter geben Vollgas mit YouTube, Facebook, MySpace, Twitter, Flickr, Webpage und Blog. Für YouTube-Videos winkt ein Gratis-Eintritt. Und wenn ich &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2008/12/22/dialog-20-wer-moechte-gratis-ans-wef/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/12/davosyoutube.jpg" title="youtube.com/davos"><img src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/12/davosyoutube.thumbnail.jpg" alt="youtube.com/davos" width="86" /></a><strong>Das WEF nähert sich &#8211; bald werden die Helikopter pausenlos zwischen Zürich und Davos tanzen. Die Veranstalter geben Vollgas mit YouTube, Facebook, MySpace, Twitter, Flickr, Webpage und Blog. Für YouTube-Videos winkt ein Gratis-Eintritt.</strong></p>
<p>Und wenn ich mir für diese Recherche alles anschaue: Nö, da möchte ich nicht mal gratis dabei sein. Es ist eine Riesen-VIP-Party für ganz viele, die da einfach dabei sein müssen. Hier trifft man genau die Personen, die man für das Erreichen seiner Ziele kennen will.  Was können Unternehmen und Organisationen lernen vom World Economic Forum (und damit habe ich die Acknowledgement Policy erfüllt, wie sie <a href="http://www.weforum.org/en/media/Acknowledgement%20Policy/index.htm" target="_blank">auf der Webpage minutiös festgeschrieben</a> ist)?</p>
<p><strong>Von Anfang an dabei, hoher Einsatz</strong><br />
Natürlich hats das WEF einfacher als viele KMUs: Die grossen Anbieter wie YouTube oder Facebook werden Schlange stehen bei Klaus Schwab. Denn eine bessere Promo für ihre Dienste bei den CEOs dieser Welt gibts nicht. Das WEF nutzt diesen Vorteil, setzt viel Ressourcen ein und es hat schon früh auf neue Online-Möglichkeiten gesetzt. Letztes Jahr haben übrigens 20 der 500 Teilnehmenden getwittert, dieses Jahr wird der öffentliche Twitter-Feed stark in die Promo eingebunden und man rechnet mit mehr Teilnehmenden, die diesen Kurznachrichtendienst nutzen werden. Die PR-Taktik geht auf &#8211; über den vernetzten Einsatz aller Web-Kanäle haben viele Medien berichtet, darunter auch <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/zeitungen/Das-WEF-hat-Youtube-entdeckt/story/10477424" target="_blank">newsnetz</a>.</p>
<p><strong>Vernetzter Einsatz aller Web-Mittel</strong><br />
Die Veranstalter stellen <a href="http://www.youtube.com/davos" target="_blank">Video-Fragen auf YouTube</a>, laden zur Diskussion ein auf <a href="http://www.facebook.com/group.php?gid=2440681615" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.myspace.com/worldeconomicforum" target="_blank">MySpace</a>, sie wollen alle Medienkonferenzen live und mit Sofort-Chat-Echo ins Netz stellen und unterhalten eine ausgebaute <a href="http://www.weforum.org/en/index.htm" target="_blank">Webpage</a>, ein <a href="http://www.netvibes.com/davosconversation#Welcome" target="_blank">Konferenzblog</a>, einen <a href="http://twitter.com/davos" target="_blank">Twitter-Feed</a> und eine <a href="http://www.flickr.com/photos/worldeconomicforum/sets/72157603708578538/" target="_blank">Foto-Seite auf Flickr</a>. Ganz schön viel und aufeinander abgestimmt.</p>
<p>Wobei meine Recherchen zeigen: Hier kann das WEF noch eine Menge dazu lernen. So sind zum Beispiel die verschiedenen Kanäle auf der Web-Page nicht dargestellt &#8211; ich muss mir die Links mühsam zusammensuchen. Auch ist der grafische Auftritt nicht homogen &#8211; das machen der Economist oder die LA Times viel besser, zum Beispiel auf ihren Facebook-Auftritten (siehe hier in einem früheren Beitrag <a href="http://bernetblog.ch/2008/11/06/journalismus-20-ny-times-mit-obama-auf-facebook/">«NYTimes und Obama auf Facebook»</a>).</p>
<p>Mich störts, dass auf der Facebook-Plattform die Werbung nicht ausgeblendet ist, der <a href="http://www.facebook.com/home.php?#/pages/The-Economist/6013004059?ref=s" target="_blank">Economist</a> zum Beispiel sorgt dafür. Auf der WEF-Page stehen doofe Anzeigen, darunter eine für Frauen, die ich in meiner Region kennenlernen kann. Das ist der grosse Nachteil von Facebook und MySpace. Das WEF konnte übrigens nicht überall die Netzadresse /davos einsetzen, bei Flickr und MySpace war sie schon weg.</p>
<p><strong>Weniger Kanäle, dafür mehr Dialog</strong><br />
Am stärksten gepusht wird dieses Jahr YouTube, wo schon das letztemal ein Kanal aufgesetzt wurde. Diesmal werden fünf Fragen gestellt, ganz kurz und knackig <a href="http://www.youtube.com/watch?v=MAOnHksH8Fg&amp;watch_response" target="_blank">tut dies Klaus Schwab selbst</a>. Und dann wartet man auf möglichst kreative Antworten. Das sieht dann zum Beispiel so aus: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NY--XL9hmXo&amp;watch_response" target="_blank">Monty Metzger sagt</a>, wie seine Generation das mit der Umwelt sieht. Ja, oben links scheint ein Kontrollmonitor zu hängen. Und das mit den Zetteln ist die Steigerung von Powerpoint.</p>
<p>Man merkt &#8211; es gibt etwas zu gewinnen. Popularität, YouTube-Views &#8211; und eine Reise nach Davos, ein Händedruck mit &#8230;? Sieht so Dialog aus? Schon der Benutzer schielt mehr auf seinen Auftritt. Ist er wirklich an einer Antwort interessiert? Ist das WEF an einem Dialog interessiert? Wie glaubwürdig wird es ihn überhaupt führen können, wenn auf unzähligen Kanälen dazu eingeladen wird? Aber vielleicht findet der «echte» Dialog doch nur persönlich statt, in Davos, am Kaminfeuer. Was dann zur Frage führt: Was ist echter Dialog? Vielleicht reden auch dort die meisten aneinander vorbei, wollen nur sich selbst darstellen.</p>
<p>Trotzdem: Im Web liegt interessantes Potenzial für die Flankierung von Anlässen, Kampagnen, Botschaften. Vom WEF können wir lernen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2008/12/22/dialog-20-wer-moechte-gratis-ans-wef/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/12/frauenwerbung_facebook.thumbnail.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="88" height="128" />	</item>
	</channel>
</rss>

