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	<title>bernetblog.ch &#187; Blog</title>
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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Blogg dein Buch: «Die Mechanik des Himmels»</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 14:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Herrmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Blogg dein Buch macht die Brücke macht zwischen Print und Online im Buchhandel. Blogger erhalten aktuelle Bücher gratis und verpflichten sich im Gegenzug zu einer Rezension. Mein Test: «Die Mechanik des Himmels» von Tom Bullough. Die &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/26/blogg-dein-buch-die-mechanik-des-himmels/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18022" title="Logo Blog dein Buch" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/BdB-logo2-86x86.jpg" alt="Logo von Blog dein Buch" width="86" height="86" />Blogg dein Buch macht die Brücke macht zwischen Print und Online im Buchhandel. Blogger erhalten aktuelle Bücher gratis und verpflichten sich im Gegenzug zu einer Rezension. Mein Test: «Die Mechanik des Himmels» von Tom Bullough.</strong><strong></strong></p>
<p>Die Idee ist bestechend: Gib mir ein Buch und ich schreibe online im eigenen Blog darüber. Das gratis Buch freut den Blogger, die zusätzliche Online-Präsenz freut den Verlag, die Rezension freut (hoffentlich) den Autor. Wer mitmachen will, bewirbt sich mit seinem Blog bei <a href="http://www.bloggdeinbuch.de/" target="_blank">bloggdeinbuch.de</a> und sucht sich nach der Freischaltung eines der immer wechselnden Bücher aus. Das Angebot reicht von Sach- bis Kinderbuch, von Krimi bis zum Roman. Nachdem das Buch per Post angekommen ist, sollte die Rezension innerhalb eines Monats erscheinen.</p>
<p><strong>Die Mechanik des Himmels</strong><br />
In Tom Bulloughs «Die Mechanik des Himmels» verliert der Russische Junge Kostja im Winter 1867 sein Gehör. Das Buch erzählt den Lebensweg eines hochbegabten, experimentierfreudigen und etwas verschrobenen Jungen, der sich von seiner Behinderung nicht einschränken lässt. Fasziniert von Mechanik und Geschwindigkeit sieht Kostja mit seinen visionären Ideen weit in die Zukunft der Technik.</p>
<p><strong>Russische Schwermut<br />
</strong>Das Buch ist in einer bildhaften, schweren Sprache geschrieben. Das Russland des 19. Jahrhunderts wird in starken, sinnlichen Bildern gezeichnet, wirkt bei aller Anschaulichkeit aber sehr fremd. Das liegt auch daran, dass Bullough immer wieder russische Worte unübersetzt verwendet, beispielsweise verlieren Distanzangaben so gänzlich ihre Bedeutung. Es ist ein kaltes, verwirrendes Land in dem sich Kostja durchschlägt, erzählt in langen verschachtelten Sätzen. Der Leser bleibt, genau wie Kostja, immer etwas aussen vor. Das Buch ist voller Zeitsprünge, wo zwischen Kapiteln Jahre vergehen. Was zwischen den Zeitsprüngen geschieht, wird gänzlich offen gelassen und die einzig konstante Figur ist Kostja selbst. Im Zentrum stehen, nebst Kostjas Leben, seine Berechnungen und genialen Visionen. Sie zeigen eindrücklich, wie weit weg das 19. Jahrhundert von der heutigen Welt ist. Allerdings sind die Passagen etwas gar lang, wenn man nicht technikfasziniert ist. Stimmig ist die Entwicklung der Figur, Kostjas Erwachsenwerden, seine Begegnungen mit der Liebe und der Weg zu seinem Beruf. Dabei scheint allerdings das Leben dem in sich gekehrten Mann eher nebenher zu passieren.</p>
<p><strong>Fazit<br />
</strong>Ich bin mit dem Buch nicht warm geworden und hätte es wohl weggelegt, hätte ich keine Rezension schreiben wollen. Trotz der faszinierenden Geschichte und den starken Bildern überwog die Irritation und die Fremdheit. Es fehlte mir das wichtigste an einem Roman, nämlich völlig in eine Geschichte eintauchen zu können.<br />
Gefallen hat mir die Idee und auch die Umsetzung von <a href="http://www.bloggdeinbuch.de/" target="_blank">Blogg dein Buch</a>. Bewerbung, Freischaltung, Buchlieferung und Informationsfluss funktionierten rasch und unkompliziert. Was allerdings fehlt, ist eine Volltextsuche, um sich in der Vielfalt von Verlagen und Büchern zurechtzufinden.</p>
<p>Leseprobe bei <a href="http://www.perlentaucher.de/artikel/7311.html" target="_blank">Perlentaucher</a><br />
Beim <a href="http://www.chbeck.de/" target="_blank">C.H.Beck-Verlag</a> Buch direkt <a href="http://www.chbeck.de/9202691" target="_blank">bestellen</a></p>
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		<item>
		<title>Social Media als PR-Handwerk: Vier Schritte und Tipps für die iPad Präsentation</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 08:59:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<description><![CDATA[Social Media wird zum Handwerk &#8211; behauptete ich letzte Woche an einem Lunchvortrag für PR-Profis in Basel. Hier die vier wichtigsten Herausforderungen und Tipps für Präsentationen direkt vom iPad. Letzten Donnerstag bin ich wieder mal dorthin &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/17/social-media-als-pr-handwerk-vier-schritte-und-tipps-fur-die-ipad-prasentation/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-13-um-18.29.07-Uhr.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17988" title="Skizze Social Media Ausschnitt" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-13-um-18.29.07-Uhr-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Social Media wird zum Handwerk &#8211; behauptete ich letzte Woche an einem Lunchvortrag für PR-Profis in Basel. Hier die vier wichtigsten Herausforderungen und Tipps für Präsentationen direkt vom iPad.</strong></p>
<p>Letzten Donnerstag bin ich wieder mal dorthin gereist, wo ich 1986 am ersten Videotex-Tag einen Vortrag über Online-Kommunikation gehalten habe. Wer erinnert sich an Videotex und Minitels? Auch mein damaliger Arbeitgeber Bankverein ist in der UBS aufgegangen. Aber Facebook gibt&#8217;s noch.</p>
<p><strong>Vier Herausforderungen für PR-Handwerker</strong><br />
Wenn 2.8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer aller Altersklassen Facebook <a href="http://bernetblog.ch/tag/schweizer-facebook-zahlen/">nutzen</a> und zwei Drittel der Schweizer Organisationen auf Social Media <a href="http://bernetblog.ch/tag/smch12/">aktiv</a> sind, dann kann man kaum noch von einem Hype sprechen. Im Gegensatz zu <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/eine-milliarde-fuer-eine-fotobude-id1840238.html" target="_blank">einer Milliarde USD</a> für Instagram.</p>
<p>Dialogisches Internet ist hier, wird genutzt und es gehört in den Werkzeugkasten der Kommunikation. Für uns PR-Handwerker geht es in den nächsten Jahren darum, vier Herausforderungen zu meistern:</p>
<ul>
<li><strong>Online als Leitmedium, eingebettet:</strong>  Wir denken alle noch zu stark vom Print her. Online hat die grösste Reichweite, reagiert am schnellsten und muss unseren Ansatz dominieren. Dabei ersetzt das Web weder Print noch persönliche Kommunikation, die Kunst liegt im passenden Einsatz.</li>
<li><strong>Strategie mit Gesamtsicht:</strong> Jede Social-Media-Strategie muss sich einfügen in eine Gesamtstrategie der Kommunikation. Gefordert durch die vielen glänzenden neuen Plattformen und Bedingungen sind wir noch zu taktisch unterwegs, am Pröbeln.</li>
<li><strong>Zuhören, Fragen, Moderieren:</strong> Top-down alleine geht nicht mehr, wir brauchen grössere Ohren an mehreren Orten und den Mut, Mitarbeitende, Kunden und Lieferanten auch mal eine Frage zu stellen.</li>
<li><strong>Inspirierende Inhalte:</strong> Das A und O bleibt der Inhalt. Wir müssen noch besser werden im Abgleichen aller Unternehmensinhalte und deren Einspielen und Anpassen auf die einzelnen Plattformen.</li>
</ul>
<div id="__ss_12528635" style="width: 510px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Bernet PR Social Media Handwerk NPRG" href="http://www.slideshare.net/Bernet_PR/bernet-pr-social-media-handwerk-nprg" target="_blank">Bernet PR Social Media Handwerk NPRG</a></strong> <object id="__sse12528635" width="510" height="426" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bernetprsocialmediahandwerknprg-120413101715-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=bernet-pr-social-media-handwerk-nprg&amp;userName=Bernet_PR" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse12528635" width="510" height="426" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=bernetprsocialmediahandwerknprg-120413101715-phpapp02&amp;rel=0&amp;stripped_title=bernet-pr-social-media-handwerk-nprg&amp;userName=Bernet_PR" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" wmode="transparent" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /> </object></div>
<p><strong>Live iPad-Notizen mit Notetaker HD</strong><br />
Zum erstenmal habe ich eine neue Präsentationsform ausprobiert &#8211; mit guten Erfahrungen: Die Folien habe ich zuerst auf Keynote gemacht, dann als PDF exportiert. Die iPad App <a href="http://itunes.apple.com/ch/app/note-taker-hd/id366572045?mt=8" target="_blank">Notetaker HD</a> erlaubt den Import von PDF-Dateien, die dort über den Bildschirm mit Notizen ergänzt werden können. Dazu verwendet man am besten einen Stift. So habe ich nicht nur Bilder gezeigt, sondern zentrale Punkte gleich auf dem Bildschirm entwickelt. Das verlangt ein Übung und entsprechende Leerstellen in der Präsentation. Schön auch, dass der Output auf den Beamer die von mir angeklickten Farben oder Stifte nicht zeigt, sondern nur das Endbild für die Nutzer. Noch nicht optimal war die Grösse der Bilder, rundherum blieb ein weisser Rand und oben ein grauer. Aber da lerne ich vielleicht auch noch was dazu – <strong>Tipps und Erfahrungen willkommen!</strong></p>
<p>Damit das Handout auf Slideshare auch mit iPad und iPhone sichtbar ist (ohne Flash) musste ich das PDF zurück konvertieren auf Keynote. Hier half mir eine Neuentdeckung: <a href="http://www.cs.hmc.edu/~oneill/freesoftware/pdftokeynote.html" target="_blank">PDF to Keynote</a> wandelt die Folien ruckzuck.</p>
<p>Basel war die Reise wie immer wert &#8211; herzlichen Dank an <a href="http://www.prsuisse.ch/de/portrat/zentralvorstand" target="_blank">Regula Ruetz</a> für die Einladung und den Teilnehmenden für die anregenden Gespräche.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Was kann und soll ein (interner) CEO Blog?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/04/02/was-kann-und-soll-ein-interner-ceo-blog/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 17:20:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schweizerische Post hat zwei interne Dialogmagazine für Führungsspitzen aufgesetzt &#8211; und mich zu den Möglichkeiten dieses internen Kommunikationsmittels interviewt. Gute Blogs leben von Inhalten und öffnen den Dialog. Seit einigen Wochen bloggen der Noch-Post-CEO Jürg &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/02/was-kann-und-soll-ein-interner-ceo-blog/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/PostMarcelBernet-8720.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17950" title="PostMarcelBernet-8720" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/PostMarcelBernet-8720-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Die Schweizerische Post hat zwei interne Dialogmagazine für Führungsspitzen aufgesetzt &#8211; und mich zu den Möglichkeiten dieses internen Kommunikationsmittels interviewt. Gute Blogs leben von Inhalten und öffnen den Dialog.</strong></p>
<p>Seit einigen Wochen bloggen der Noch-Post-CEO <a href="http://www.post.ch/post-startseite/post-konzern/post-konzern-uebersicht/post-konzernorganisation/post-konzernleitung.htm" target="_blank">Jürg Bucher</a> (ab September 2012 übernimmt die designierte Konzernleiterin <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/schweiz_post_chefin_susanne_ruoff_1.13385047.html" target="_blank">Susanne Ruoff</a>) und der Postfinance-CEO <a href="http://www.post.ch/post-startseite/post-konzern/post-konzern-uebersicht/post-konzernorganisation/post-konzernleitung.htm#txt105109" target="_blank">Hansruedi Köng</a>. Lesen können das nur die Mitarbeitenden, beide Blogs sind intern ausgerichtet. Lea Freiburghaus, Redaktorin der Mitarbeiterzeitung <a href="http://www.post.ch/post-startseite/post-konzern/post-publikationen/post-personalzeitung.htm" target="_blank">«Die Post»</a> hat mich zur Ausrichtung solcher Dialogmagazine interviewt &#8211; und das Gespräch zur Zweitpublikation im bernetblog freigegeben:</p>
<p><strong>Zehn Prozent der Postmitarbeitenden, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, beteiligen sich an Blogs. Was sagen Sie zu diesem Ergebnis?<br />
</strong>Erst einmal müssen wir uns fragen, was wir unter Beteiligung verstehen. Geht es um das Schreiben, Lesen oder Kommentieren von Blogs? Wenn zehn Prozent der Postmitarbeitenden sagen, sie kommentieren oder lesen Blogs, dann ist das eine gute Zahl. Schliesslich machen Blogs nur einen Bruchteil aller online publizierten Inhalte aus.</p>
<p><strong>Wie kann der neue CEO-Blog langfristig bestehen?<br />
</strong>Der Blog hat eine Zukunft, wenn der CEO Themen aufgreift, über die ich sonst nirgends lesen kann. Und wenn er das auf eine frische, persönliche Art und Weise tut, mit starker Beteiligung der Leser. Zum Beispiel, in dem er Fragen stellt und auf Inputs eingeht. Ich finde es mutig und vorbildlich, wenn man als CEO sagt, ich nehme mir die Zeit für diese neue Art des Austauschs. Die Zeiten, in denen Mitarbeitende still vor sich hingelitten haben, sind vorbei.<strong> </strong></p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/ceo-blog-post-intern-2012.0011.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17954" title="ceo blog post intern 2012.001" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/ceo-blog-post-intern-2012.0011-515x178.jpg" alt="" width="515" height="178" /></a></p>
<p><strong>Was macht einen guten Blog aus?<br />
</strong>Ein guter Blog ist einer, der eine klare inhaltliche Linie hat, etwas Einmaliges bietet und Interaktion ermöglicht.</p>
<p><strong>Braucht es eine bestimmte Unternehmenskultur, damit Blogs erfolgreich sind?<br />
</strong>Es braucht eine Unternehmenskultur, die es zulässt, dass man seine Meinung sagt, ohne Sanktionen befürchten zu müssen. Es ist immer schwierig, kritisiert zu werden. Aber ich glaube, es braucht diese Öffnung und es braucht eine Unternehmenskultur, die mehr Austausch ermöglicht.</p>
<p><strong>Verändern Blogs oder generell der interne Dialog die Unternehmenskultur?<br />
</strong>Unternehmenskultur verändert sich laufend. Und sie verändert sich am stärksten mit der Führung; sie hat hier klar den grössten Gestaltungsspielraum. Darum wird eine Veränderung eher von oben als von unten her möglich sein. Von unten kommen jedoch immer wichtige Impulse. Und ohne Beteiligung aller erreicht ein Unternehmen gar nichts.</p>
<p><strong>Was ist mit Mitarbeitenden, die keinen Zugang zum Intranet haben? Oder anders gefragt: Schaffen interne Online-Medien keine Zweiklassengesellschaft?<br />
</strong>Es ist dann eine Zweiklassengesellschaft, wenn man die, die keinen elektronischen Zugang haben, von relevanten Inhalten ausschliesst. Es gilt, sie über alternative Kanäle zu informieren. Natürlich kann ihnen so nicht die gleiche Art Dialog angeboten werden, wie das online geschieht. Aber möchten sie das überhaupt? Übrigens glaube ich, dass die Verbreitung von Smartphones bald immer mehr Mitarbeitende ohne PC-Arbeitsplatz zu Firmeninhalten bringen.</p>
<p><strong>Soll ein Unternehmen auch mit seinen externen Anspruchsgruppen bloggen?<br />
</strong>Kaufentscheide werden heute online vorbereitet. Darum muss man als Unternehmen im Web präsent sein. Und jede Präsenz hängt an Inhalten. Deshalb sind Blogs oder Online-Magazine der Schlüssel für jede erfolgreiche Web-Strategie. Für mich steht dabei die Website immer im Zentrum. Von dort werden die Inhalte weitergespielt auf soziale «Inhalts-Filialen» wie Facebook, Youtube, LinkedIn und so weiter.</p>
<p><strong>Eine kürzlich erschienene Studie zeigt, dass Berufseinsteiger in Sachen Kommunikation und Vernetzung ganz andere Erwartungen an Unternehmen haben als ältere Mitarbeitende. Wie gehen Schweizer Unternehmen damit um?<br />
</strong>Die Jungen sind immer online, immer mobil. Sie gehen spielerischer, unverbrauchter und direkter mit den neuen Kommunikationsmitteln um. Das war schon immer so. Schindler Schweiz setzt zum Beispiel für die Lehrlingskommunikation gezielt Facebook ein. Andere Unternehmen nehmen jüngere Mitarbeiter mit in die Entwicklung einer Social-Media-Strategie. Weil sie als Früheinsteiger Erfahrungen und spannende Ideen einbringen.</p>
<p><strong>Wird in zehn Jahren immer noch gebloggt?<br />
</strong>In zehn Jahren schreiben wir immer noch aktuellen, guten, dialogischen Inhalt, nicht nur auf sozialen Plattformen, sondern auch auf unseren eigenen Webseiten. Dass das dann immer noch Blog heisst, glaube ich nicht. Es sind dann einfach Online-Magazine.<strong> </strong></p>
<p><strong>Was kommt als Nächstes? Welche Trends sollte die Post auf keinen Fall verschlafen?<br />
</strong>Vor fünf Jahren hat niemand von Facebook gesprochen – wer erinnert sich an Second Life? Plattformen werden kommen, andere werden gehen. Das Wichtigste bleibt, dass man alle Kommunikationsmittel im Unternehmen aufeinander abstimmt. Eine Schlüssel-Herausforderung ist aus meiner Sicht die Umsetzung einer echten, integralen Online-Strategie. Online erreicht man am schnellsten die meisten Menschen. Unternehmen müssen weniger drucken und mehr Online bringen. Dabei genügt es nicht, einfach PDFs ins Web zu stellen. Online ist für mich der dominante Kanal der Unternehmenskommunikation – ergänzt durch Print und persönliche Begegnungen. Weitere Trends, welche die Post aus meiner Sicht auch schon vorbildlich angepackt hat: Entwickeln einer Inhalts-Strategie für alle Kanäle und Zielgruppen, Sicherstellen der mobilen Zugänglichkeit auf PC, Smartphone oder Tablet und optimale Suchmaschinenplatzierung durch Social-Media-Verlinkungen.</p>
<p><strong>Sie sind zuhause in der Welt des Web 2.0: Wie schätzen Sie die Gefahren ein? Stichwort Internetsucht.<br />
</strong>Ablenkung, Kurzfristigkeit und Oberflächlichkeit im Dialog nehmen zu, das ist ein Fakt. Wir müssen individuelle Strategien entwickeln, um unseren Energie- und Aufmerksamkeitshaushalt im Gleichgewicht zu halten. Und wir müssen je länger je mehr lernen, auch fokussiert an einer Aufgabe dran zu bleiben und uns nicht permanent ablenken zu lassen.</p>
<address>Bilder: © Die Schweizerische Post</address>
<address> </address>
<p>Weiterführend:<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/10/25/checkliste-blogkonzept-timing-ist-nicht-alles/">Checkliste Blogkonzept &#8211; Timing ist nicht alles</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2012/03/13/blogger-im-profil-hallo-zukunft-blog-von-swisscom/">Blogger im Profil: Hallo Zukunft-Blog von Swisscom</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2012/02/29/anstoss-newsletter-content-tipps-fur-relevanz/">Content-Tipps für Relevanz</a></p>
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		<item>
		<title>Gute Blogs: Orientierung statt Infomasse</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/03/07/gute-blogs-orientierung-statt-infomasse/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Mar 2012 15:02:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Bürge</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tipp]]></category>

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		<description><![CDATA[Besser bloggen &#8211; wie denn? 26 Tipps vom Social Media Examiner  sollen helfen. Ich habe meine fünf Favoriten ausgesucht. Als Basis gelten die Klassiker-Tipps: knackig, relevant, Newsgehalt. Gute Blogs bieten Orientierung statt Infomasse. Aus meiner Sicht ist &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/03/07/gute-blogs-orientierung-statt-infomasse/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17823" title="Bildschirmfoto 2012-03-07 um 14.23.10" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-07-um-14.23.10-86x86.png" alt="" width="86" height="86" />Besser bloggen &#8211; wie denn?<a href="http://www.socialmediaexaminer.com/26-tips-for-writing-great-blog-posts/" target="_blank"> 26 Tipps</a> vom Social Media Examiner  sollen helfen. Ich habe meine fünf Favoriten ausgesucht. Als Basis gelten die Klassiker-Tipps: knackig, relevant, Newsgehalt.</strong></p>
<p>Gute Blogs bieten Orientierung statt Infomasse. Aus meiner Sicht ist der Content entscheidend für den Blog, den Kanal für News, Fakten und Wissen. Der Social Media Examiner hat eine massige Tippliste verschickt die das Erstellen von Bloginhalten erleichtern soll. Gemäss Info-statt-Masse-Bloggesetz habe ich die Tipps geprüft und die wichtigsten fünf zusammengefasst.</p>
<p><strong>1. Listen: </strong>Eine Liste alleine macht keinen guten Blogpost, aber hilft Inhalte so zu strukturieren, dass der Leser sie einfach aufnehmen kann. Verwendung: Wissenswertes kann so für später als Bookmark gespeichert werden oder Inhalte werden kurz und knapp zusammengefasst.</p>
<p><strong>2. Originaltext vs. kuratierter Inhalt: </strong>Die Kuration von bestehendem Inhalt bietet dem Leser den Vorteil, dass jemand anders vorher recherchiert und analysiert. Eine grössere Menge an Informationen ist aufbereitet für den Leser und bietet so einen Zusatznutzen im Gegensatz zu einer Nachlese zum Thema auf eigene Faust.</p>
<p><strong>3. Abgrenzen: </strong>Jedes Blogthema ist schon irgendwo anders zu finden. Warum also hier lesen? Jeder Blogbeitrag  ist im Minimum mit einem neuen Aspekt, einer neuen Erkenntnis oder einem persönlichen Fazit versehen und grenzt sich so gegenüber anderen Berichten ab.</p>
<p><strong>4. Nutzer fokussierter Inhalt:</strong> Im Informationssumpf den Leser nicht vergessen &#8211; was sind seine Interessen und warum liest er den Blog? Kritisch hinterfragen was interessiert, ohne zu bevormunden. Die Relevanz liegt immer im Auge des Betrachters. Wichtig zu beachten: Welche Zielgruppen sind uns am wichtigsten? Was interessiert die Empfänger? Womit heben sich unsere Inhalte ab? Mehr dazu im <a href="http://www.bernet.ch/newsletter/februar_2012" target="_blank">Anstoss-Newsletter vom Februar 2012 zu Content-Tipps für Relevanz</a>.</p>
<p><strong>5. Der Autor: </strong>Er soll nicht nur im Fazit gefunden werden, sondern auch sonst auf eigene Ansichten, Urteile oder Beobachtungen verweisen. Das macht den Blog nahbarer &#8211; und unterscheidet von einem reinen Nachrichtenbeitrag.</p>
<p><strong>Das Tippfazit</strong>: Eine geraume Menge an vermeintlichen Tipps macht noch keinen guten Blog. Aber es hilft Inspiration zu sammeln, zu gewichten und priorisieren. Und: es erinnert an einen hier noch nicht genannten Tipp: wieder einmal die eigene Art des Schreibens überdenken.</p>
<p><strong>Weiterführende Links</strong>:<a href="http://www.socialmediaexaminer.com/26-tips-for-writing-great-blog-posts/" target="_blank"><br />
</a>Anstoss-Newsletter<a href="http://bernetblog.ch/2012/02/29/anstoss-newsletter-content-tipps-fur-relevanz/" target="_blank"> «Content-Tipps für Relevanz»<br />
</a>Alle <a href="http://www.bernet.ch/newsletter/archiv" target="_blank">Anstoss-Newsletter<br />
</a>Checkliste <a href="http://www.bernet.ch/checklisten" target="_blank">Blogkonzept<br />
Social Media Examiner: </a><a href="http://www.socialmediaexaminer.com/26-tips-for-writing-great-blog-posts/" target="_blank">26 Tips for Writing Great Blog Posts</a><a href="http://www.bernet.ch/checklisten" target="_blank"> </a></p>
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		<title>US-Engagements stagnieren: Social-Media-Plateau?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/11/21/us-engagements-stagnieren-social-media-plateau/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 15:41:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie stark engagieren sich Unternehmen auf Social Media? Eine US-Studie sieht nur noch ganz leichte Zunahmen der Auftritte auf Blogs, Twitter, Facebook. Für Facebook erscheint mir mit 58 Prozent Beteiligung noch nicht wirklich eine Sättigung erreicht. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/11/21/us-engagements-stagnieren-social-media-plateau/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-21-um-16.39.20-Uhr.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17391" title="Bildschirmfoto 2011-11-21 um 16.39.20 Uhr" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/Bildschirmfoto-2011-11-21-um-16.39.20-Uhr-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Wie stark engagieren sich Unternehmen auf Social Media? Eine US-Studie sieht nur noch ganz leichte Zunahmen der Auftritte auf Blogs, Twitter, Facebook. Für Facebook erscheint mir mit 58 Prozent Beteiligung noch nicht wirklich eine Sättigung erreicht.</strong></p>
<p>Das gute an der Auswertung von Auftritten ist deren Klarheit: Hier werden direkt die Engagements gemessen, in einer jeweils sinnvoll abgrenzbaren Stichprobe. 2008 hat die University of Massachusetts Dartmouth die erste Blog-Analyse der 500 grössten amerikanischen Unternehmen (<a href="http://money.cnn.com/magazines/fortune/fortune500/2011/full_list/" target="_blank">Fortune 500</a>) erstellt, zwei Jahre später kamen Facebook und Twitter dazu. Die Kurven verlaufen flach, wie diese Grafik zeigt:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/fortune-500-social-media-kanäle-2011.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17389" title="fortune 500 social media kanäle 2011" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/fortune-500-social-media-kanäle-2011-515x516.jpg" alt="" width="515" height="516" /></a></p>
<p>Im Titel der <a href="http://www.umassd.edu/cmr/studiesandresearch/2011fortune500/" target="_blank">Auswertung</a> fragen die Autoren «Have America&#8217;s Largest Companies Reached a Social Media Plateau?». Ich bin überzeugt, dass weitere Grossunternehmen sich im Bereich Social Media engagieren werden; auch auf den hier erfassten drei Bereichen.</p>
<p><strong>Blogs</strong> werden mit dieser Bezeichnung stagnieren, sie werden ersetzt durch interaktive Online-Magazine. Die heissen nicht Blogs und tauchen deshalb nicht in der Statistik auf.</p>
<p><strong>Facebook</strong> wird höhere Engagements anziehen durch die Tatsache, dass weiterhin viele Menschen viel Zeit auf dieser Plattform verbringen &#8211; trotz Konkurrenz von Google oder Microsoft (die erst gerüchteweise kursiert, mehr dazu im Beitrag <a href="http://bernetblog.ch/2011/11/17/google-seiten-fur-unternehmen-facts-und-tipps/" target="_blank">«Google+ Seiten für Unternehmen: Facts und Tipps»</a>).</p>
<p><strong>Twitter</strong> schliesslich wird auch von den grössten Unternehmen noch stärker eingesetzt werden, als Reichweiten-Multiplikator und schneller Service-Kanal.</p>
<p>Mein Blick in die Glaskugel meint: <strong>Twitter und Facebook um 75 Prozent</strong> in den nächsten drei Jahren, Blog aus besagten erhebungstechnischen Gründen stagnierend oder gar rückläufig. Wobei Voraussagen bei Dingen, die vor zwei Jahren noch gar nicht auf dem Radar waren, ziemlich gewagt sind. Erst recht, wenn der Prognostiker Social-Media-Berater ist&#8230;</p>
<p>Wer wagt Einspruch?</p>
<p><a href="http://www.umassd.edu/cmr/studiesandresearch/2011fortune500/" target="_blank">Studie</a> mit Detail-Auswertungen nach Firmengrösse, Branchen<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/08/12/social-media-us-studie-zeigt-wohin-die-reise-geht/">Social-Media-Studie von Dell und Forrester</a> (2011)<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/09/06/social-media-geschraubt-wird-an-der-strategie/">Social-Media-Studien Schweiz und Deutschland</a> (2011)</p>
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		<item>
		<title>Leseliste: die 50 besten PR-Blogs</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/07/15/leseliste-die-50-besten-pr-blogs/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2011/07/15/leseliste-die-50-besten-pr-blogs/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 12:43:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Bürge</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger im Profil]]></category>
		<category><![CDATA[PR-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[PRSA]]></category>
		<category><![CDATA[tipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Liste der 50 besten englischsprachigen PR-Blogs &#8211; eine Fleissarbeit für den Ersteller BSchool.com und ausreichend Lesestoff für alle Interessierten. Meine Favoriten auf den ersten Klick. In die Kategorien News, PR Pros, Communication, New Media Marketing &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/07/15/leseliste-die-50-besten-pr-blogs/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><strong><a href="http://bernetblog.ch/2011/07/15/leseliste-die-50-besten-pr-blogs/lupe_on_http-3/" rel="attachment wp-att-16957"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16957" title="lupe_on_http" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/07/lupe_on_http-86x86.jpg" alt="Lupe" width="86" height="86" /></a>Eine Liste der 50 besten englischsprachigen PR-Blogs &#8211; eine Fleissarbeit für den Ersteller BSchool.com und ausreichend Lesestoff für alle Interessierten. Meine Favoriten auf den ersten Klick.</strong></p>
<p>In die Kategorien News, PR Pros, Communication, New Media Marketing and PR, Social Media und Niche, also «Nischen-Blogs» sind die 50 von Bschool.com zu den Besten ernennten Blogs aufgeteilt. Die Liste verspricht eine enorme Menge an Informationen, Tipps und Weiterverlinkungen. Ob man neue Links für Lesezeichen sucht oder übers Wochenende in die Blogtiefen abtaucht &#8211; die Favoriten auf den ersten Klick überzeugen mit knackigen Titeln, offener Schreibe, Tipps oder: neuen Listen.</p>
<p><strong>News: </strong><a href="http://prsay.prsa.org" target="_blank">PRSay</a>, die Public Relations Society of America (PRSA) bloggt mit aktuellem Bezug, die Beiträge sind angenehm zu lesen und zeigt Lernerkenntnisse auf. Nur die häufigen Verlinkungen zu anderen Seiten erinnert etwas an die Hype-Phase der Hyperlinks und mutet etwas veraltet an. News-Häppchen  im Form von Tipps und Tricks gibt es bei <a href="http://www.ereleases.com/prfuel/" target="_blank">PRfuel</a> &#8211; für Wissenshunger ohne Tagesaktualität.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>PR Pro&#8217;s: </strong>Nahezu spontan scheint der Blog <a href="http://tpemurphy.com/blog/" target="_blank">Murphy&#8217;s Law</a>. Die Aufbereitung ist einfach und lässt den präsentierten Ideen und Beispielen genug Raum, um sich dann die eigenen Gedanken dazu zu machen.</p>
<p><strong>New Media Marketing und PR</strong>: bietet zwei auf Anhieb spannende Blogs, der klassische <a href="http://propr.ca/" target="_blank">ProPR</a> und <a href="http://www.kullin.net/" target="_blank">Media Culpa</a>. Letzterer ist auch optisch einen Klick wert, gerade im Vergleich zu den anderen auf der Liste.</p>
<p><strong>Social Media:</strong> mit Bildern als Blickfänger und bekömmlichen Texten gibt es auf <a href="http://www.pr-squared.com" target="_blank">pr-squared</a> viele Inputs zur Inspiration, Anregung oder zum Verlinkungen weiterverfolgen.</p>
<p><strong>Niche:</strong> eine Empfehlung ist der Blog von <a href="http://www.briansolis.com/" target="_blank">Brian Solis</a>, direkt, unterhaltsam und ein guter Gedankenanstoss. Ob die Schadenfreude von <a href="http://prdisasters.com/" target="_blank">prdisasters</a> tatsächlich zu den besten PR-Blogs in Englisch gehört, sei dahingestellt. Der Blog ist aber nicht reine Unterhaltung auf Kosten anderer, sondern kann durchaus als Archiv für Anti-Tipps dienen.</p>
<p><strong>Weiterführende Links: </strong><br />
Die komplette Liste: <a href="http://www.bschool.com/blog/" target="_blank">The 50 Best Blogs for PR Professionals</a><br />
Schweizer Blogs: <a href="http://www.blogverzeichnis.ch/" target="_blank">Blogverzeichnis</a> und <a href="http://topblog.ch/impressum/" target="_blank">Top Blog</a><br />
bernetblog-Beiträge <a href="http://bernetblog.ch/tag/blogger-im-profil/">Blogger im Profil</a></p>
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		<item>
		<title>Circus Knie: Vive le Social Media!</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 10:23:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mirjam Torres</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele]]></category>
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		<category><![CDATA[Circus Knie]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media Auftritt]]></category>
		<category><![CDATA[YouTube-Channel]]></category>

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		<description><![CDATA[Um den Circus Knie dieses Jahr nicht zu verpassen, konsultierte ich die Webseite &#8211; und war überrascht: das Schweizer Traditionsunternehmen pflegt einen mustergültigen KMU-Social-Media Auftritt. Die Startseite empfängt den User mit dem animierten Plakat zur aktuellen &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- @font-face {   font-family: "Times New Roman"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0in 0in 0.0001pt; font-size: 12pt; font-family: "Times New Roman"; }p { margin-right: 0in; margin-left: 0in; font-size: 10pt; font-family: Times; }table.MsoNormalTable { font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; } --><strong><a rel="attachment wp-att-16827" href="http://bernetblog.ch/2011/06/08/circus-knie-vive-le-social-media/zirkus-knie-logo-am-zelt-3/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-16827" title="zirkus knie logo am zelt" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2011/06/zirkus-knie-logo-am-zelt2-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Um den Circus Knie dieses Jahr nicht zu verpassen, konsultierte ich die <a href="http://www.knie.ch/" target="_blank">Webseite</a> &#8211; und war überrascht: das Schweizer Traditionsunternehmen pflegt einen mustergültigen KMU-Social-Media Auftritt.</strong></p>
<p>Die Startseite empfängt den User mit dem animierten <a href="http://www.knie.ch/circus/tournee-2011/plakat/" target="_blank">Plakat</a> zur aktuellen «Vive le Cirque»-Tournee. Auf den ersten Blick scheint die Knie-Webseite wie viele andere: Informationen zu aktuellen Aufführungen, Anfahrtsbeschreibungen und Ticketverkaufsstellen. Das ist schade. Erst beim Runterscrollen gibt es die Zusatzvorstellung: Ein Blog, ein Flickr-Stream und ein YouTube-Channel. Ich schaute mir die drei Kanäle ein wenig genauer an:</p>
<p><strong><a href="http://www.knie.ch/circus/blog/detail/patrick-rosseel-et-les-garcons-de-piste-1/" target="_blank">Der Knie-Blog</a>:</strong> Der Blog-Titel und ein Bild locken auf der Startseite zum weiter lesen. Ein Klick führt zum neuesten Beitrag. Die Blogbeiträge erscheinen in unregelmässigen Abständen. In mehrheitlich kurzen Texten beschreibt er Episoden aus dem Zirkusleben. Fotos bebildern den Bericht. Die Bildunterschriften sind vorbildlich. Sie fehlen nie. Leider kann der Leser nur immer einen Blog lesen. Weitere Beiträge muss er einzeln abrufen. Wer den Blog schreibt, erfährt der Leser nicht.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/circusknie/" target="_blank"><strong>Der Knie Flickr-Stream</strong></a>: Auf dem Foto-Portal zeigt Knie<strong> </strong>Momentaufnahmen aus dem Zirkusleben. Geschmackvolle Fotos dokumentieren die aktuelle Tour durch die Schweiz und geben dem Betrachter einen kleinen Einblick in die Zirkuswelt. Auch hier fehlt nie eine Bildunterschrift. Schön wären Fotoalben zu verschiedenen Themen. Leider sucht man auch hier vergebens nach den Blog-Fotos.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/user/circuskniesuisse" target="_blank"><strong>Der Knie YouTube-Channel</strong></a>:<strong> </strong>Das Online-Videoportal ist mit dem knalligen Look des aktuellen Tour-Plakats hinterlegt. Der Channel zeigt den Kino-Spot zur laufenden Tournee. Zudem findet man hier Beiträge von elektronischen Medien über den Zirkus und ein Beitragsarchiv. Für die Zukunft wünsche ich mir mehr Hintergrund-Beiträge aus dem Zirkus-Alltag.</p>
<p><a href="http://www.knie.ch/" target="_blank">Knie.ch</a> integriert die Social Media-Elemente tadellos in seine Webseite. Leider sind sie etwas versteckt und ohne runterscrollen nicht sichtbar. Trotzdem, die einzelnen Kanäle sind gut bespielt und erfüllen die wesentlichen Anforderungen. Nicht nur mit der Webseite zog der Nationalzirkus auf zu Neuen Ufern. Am Sonntag brach der Circus Knie seine Zelte in Zürich Richtung Wettingen ab. Ich sage gute Fahrt und bis zum nächsten Jahr!</p>
<p>Weitere gute <a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/beispiele/" target="_blank">Social Media-Beispiele</a></p>
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		<item>
		<title>Kommentieren und kommentieren lassen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/07/14/kommentieren-und-kommentieren-lassen/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:58:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[Richtlinien]]></category>

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		<description><![CDATA[Online-Kommentare gehören über Blogs hinaus zur transparenten Unternehmenskommunikation. Für den Umgang damit brauchen Organisationen Richtlinien. Mengenmässig wird im Web mehr geschrieben/gelesen als kommentiert. Trotzdem gehört der Umgang mit Kommentaren zur Strategie; die Regeln dazu müssen allen Mitarbeitenden &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/07/14/kommentieren-und-kommentieren-lassen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/dialog20.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7830" title="dialog20" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/dialog20-86x67.jpg" alt="dialog20" width="86" height="67" /></a>Online-Kommentare gehören über Blogs hinaus zur transparenten Unternehmenskommunikation. Für den Umgang damit brauchen Organisationen Richtlinien.</strong></p>
<p>Mengenmässig wird im Web mehr geschrieben/gelesen als kommentiert. Trotzdem gehört der Umgang mit Kommentaren zur Strategie; die Regeln dazu müssen allen Mitarbeitenden bekannt sein.</p>
<p><strong>Kommentieren<br />
<span style="font-weight: normal;">Mitarbeitende sind Botschafter und sollen offen kommunizieren. Folgende Leitplanken schaffen Klarheit:</span></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<ul>
<li><span style="font-weight: normal;">Betriebsgeheimnisse, Attacken an die Konkurrenz und Unhöflichkeiten bleiben tabu.</span></li>
<li><span style="font-weight: normal;">Transparenz: Wenn Mitarbeitenden eines Unternehmens in ihrem weiteren beruflichen Umfeld Kommentare schreiben, gehören Name, Firma und Funktion dazu. Anonymität ist sowieso nicht gegeben: Über die IP-Adresse kann man Absender bestimmen.</span></li>
<li><span style="font-weight: normal;">Vor dem Kommentieren: Lesen Sie die letzten Einträge auf der Webseite und die Kommentare anderer.</span></li>
<li><span style="font-weight: normal;">Schreiben Sie einen Kommentar dann, wenn Sie ihn auch in der Face to Face-Kommunikation machen würden.</span></li>
</ul>
<p><strong>Kommentieren lassen<br />
</strong>Regeln Sie, wie Sie mit Kommentaren auf Ihrer Webseite umgehen wollen &#8211; in guten und in schlechten Tagen:</p>
<ul>
<li>Lesen Sie die Kommentare auf Ihrer Webseite.</li>
<li>Beantworten Sie Kommentare, aber überlassen Sie das letzte Wort auch den anderen.</li>
<li>Weil lesen und beantworten Ressourcen braucht: Wer ist zuständig, bis wann und wie?</li>
<li>Wer kommentiert, schreibt wer er ist: Eine unkomplizierte Anmeldung auf der einen Seite und Datenschutz auf der anderen gehören dazu.</li>
<li>Braucht es eine Freigabe von Kommentaren? Wenn ja, dann muss dies rasch geschehen.</li>
<li>Welche Kommentare werden gelöscht? Spam und Beleidigendes fliegt immer raus. Veröffentlichen Sie diese Regeln im Impressum.</li>
<li>Zur Glaubwürdigkeit gehören auch negative oder kritische Kommentare. Dabei ist negativ nicht für alle Zielgruppen negativ.</li>
<li>Editieren Sie Kommentare oder wollen Sie sich für Rechtschreibfehler fremdschämen? Ich würde fünf gerade sein lassen, ausser bei internen Kommentaren.</li>
<li>Werten Sie Ihre Kommentare aus: Welche Beiträge lösen Echo aus? Negatives, positives, konstruktives?</li>
</ul>
<p>Für eine Ergänzung dieses Blogbeitrags: Unsere Kommentarfunktion folgt drei Zeilen weiter unten.</p>
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		<item>
		<title>BBC sagt: Social Media muss sein</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/02/22/bbc-sagt-social-media-muss-sein/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2010/02/22/bbc-sagt-social-media-muss-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:57:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
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		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Chef von BBC World Services nimmt kein Blatt vor den Mund: Social Media muss sein. Twitter, Facebook und Blogs verändern Recherche, Publikation und Geschwindigkeit. In einem Blog-Interview des Guardians verdeutlicht Peter Horrock als neuer &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/02/22/bbc-sagt-social-media-muss-sein/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/02/@zeichen_schreibmasch.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9033" title="@zeichen_schreibmasch" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/02/@zeichen_schreibmasch-86x57.jpg" alt="@zeichen_schreibmasch" width="86" height="57" /></a>Der neue Chef von BBC World Services nimmt kein Blatt vor den Mund: Social Media muss sein. Twitter, Facebook und Blogs verändern Recherche, Publikation und Geschwindigkeit.</strong></p>
<p>In einem <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/feb/10/peter-horrocks-social-media" target="_blank">Blog-Interview</a> des Guardians verdeutlicht Peter Horrock als neuer Chef der globalen BBC News seine Haltung zum Einsatz von Social Media im Journalismus. Dabei sieht er Blogs, Twitter oder Facebook nicht nur in der Recherche, sondern auch im internen und externen Dialog als unausweichliche Werkzeuge. Dass sie für die Informationsbeschaffung bereits stark verbreitet sind, zeigt eine neue Studie aus den USA.</p>
<p><strong>Wer Social Media nicht einsetzt, kann gehen</strong><br />
Der frühere Chef des Multimedia Newsrooms Peter Horrocks hat die Leitung von BBC World Services Anfang Februar übernommen. Zu seinem Antritt hat er in der internen Hauszeitung klar gemacht, dass Social Media eine wichtige Quelle sind für Recherchen, für die gemeinsame Erarbeitung von Geschichten und deren Verbreitung nach aussen. Der <a href="http://www.guardian.co.uk/media/pda/2010/feb/10/bbc-news-social-media" target="_blank">Guardian-Artikel</a> zitiert: «Das ist nicht einfach die Laune eines Technogie-Freaks. Ich befürchte, dass wir unsere Arbeit nicht machen, wenn wir diese Dinge nicht beherrschen. Das ist keine Ermessensfrage. Wer es nicht mag oder wer denkt, dass diese Veränderung oder diese neue Arbeitsweise für ihn zu gross sei, der soll gehen und etwas anderes tun &#8211; weil es einfach passieren wird. Niemand kann es aufhalten.»</p>
<p><strong>Recherche, Verbreitung und Dialog</strong><br />
Technologie ändere den Journalismus. Deshalb seien Twitter und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rss" target="_blank">RSS</a>-Reader essentielle Werkzeuge für die News-Recherche. BBC-Redaktorinnen und Redaktoren sollen darüber hinaus Twitter und andere Möglichkeiten einsetzen zur Verbreitung ihrer Inhalte samt Links zu den Originalberichten. Und schliesslich sei ein journalistisches Social Media Engagement wesentlich für den direkten Austausch mit Leserinnen und Lesern.</p>
<p><strong>Immer schneller, immer oberflächlicher?</strong><br />
Wir Medienkonsumenten erleben wie die Medienschaffenden eine spannende Veränderung: News werden weltweit immer schneller erfasst und immer schneller publiziert. Im Wettrennen um das erste Bild oder die erste Schlagzeile entscheiden heute Sekunden. Früher konnte man in Sondersituationen ein Extrablatt schreiben und drucken, das <a href="http://twitpic.com/135xa" target="_blank">erste Foto</a> der Notlandung auf dem Hudson-River gelangte vom Mobiltelefon über Twitter innert Sekunden an die Öffentlichkeit.</p>
<p>Der Kampf um das erste Bild, die erste Schlagzeile ist unerbittlich. Wir stehen in eine steigenden Flut von Sofortnachrichten. 2oMinuten bringt mir eine Eilmeldung aufs iPhone? Wieso kann ich die Geschichte noch nicht auf NZZ Online nachlesen? Ich glaube, dass Peter Horrock recht hat: Wer im Nachrichtengeschäft tätig ist, muss beides schaffen: Sehr schnell raus mit Inhalten und so schnell wie möglich die Hintergründe dazu liefern. Dabei helfen Social Media. Und sie können eine wichtige Rolle spielen beim Vermitteln der Inhalte ans Publikum.</p>
<p>Schnell ist immer oberflächlich, das liegt in der Natur der Sache. Ich habe die Eilmeldungen auf meinem iPhone wieder ausgeschaltet. Weil mir der Hintergrund am nächsten Tag wichtiger ist als Störung mitten im Tagesablauf. Die Meldungen, von denen ich mich stören lasse, bleiben in E-Mail und RSS abonniert.</p>
<p><em>Dieser Beitrag erschien am 25. März auf Marcel Bernets «Extrablog» der NZZ.</em></p>
<p>bernetblog-Artikel zur <a href="../tag/iam-bernet-studie-journalisten-im-netz/">Social Media-Nutzung von Schweizer Medien</a></p>
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		<title>Auch für PR 2.0: Zwang bringt Nichts</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/11/05/auch-fur-pr-20-zwang-bringt-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 09:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[LeWeb09]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Online PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Können PR-Abteilungen zum Schreiben verpflichten? Die NZZ lässt sich auch für LeWeb nicht anbinden. Zwang bringt nichts, es geht um die gegenseitige Abstimmung von Interessen. Ich bin grundsätzlich gegen bindende Schreibverpflichtungen. Obwohl ich die Veranstalter der &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2009/11/05/auch-fur-pr-20-zwang-bringt-nicht/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/06/zeichen_schreibmasch1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-4872" title="zeichen_schreibmasch1" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/06/zeichen_schreibmasch1-83x86.jpg" alt="zeichen_schreibmasch1" width="83" height="86" /></a>Können PR-Abteilungen zum Schreiben verpflichten? Die NZZ lässt sich auch für LeWeb nicht anbinden. Zwang bringt nichts, es geht um die gegenseitige Abstimmung von Interessen.<br />
</strong></p>
<p>Ich bin grundsätzlich gegen bindende Schreibverpflichtungen. Obwohl ich die Veranstalter der Pariser Internet-Konferenz LeWeb09 verstehe. Sie verpflichten die <a href="http://www.leweb.net/community/09-official-bloggers" target="_blank">Offiziellen Blogger</a> zu einer Anzahl von Publikationen. Auch der bernetblog gehört zu denen, die für einen Gratis-Eintritt Verpflichtungen eingehen. Wie <a href="http://bernetblog.ch/2009/11/02/leweb09-in-paris-intensive-blog-einbindung/" target="_self">hier</a> beschrieben nehme ich mir trotzdem die Freiheit aus, nur dann zu schreiben, wenn es mich und mein Publikum interessiert. Ein etabliertes Medium wie die NZZ wird ohne Publikations-Verpflichtung gratis teilnehmen. In diesem Falle ist das Interesse der Veranstalter an einer Teilnahme eben grösser als bei den unzähligen Bloggern. Ich habe <a href="http://www.nzz.ch/blogs/nzz_blogs/betablog_19.83313.html" target="_blank">Nico Luchsinger</a> befragt, der für die NZZ Online auch dieses Jahr live aus Paris berichten wird.</p>
<p><strong>Wieso gehst du an die LeWeb?</strong><br />
«Weil es die grösste und aus meiner Sicht wichtigste Konferenz zu Web 2.0- und Internet-Themen in Europa ist. Es ist für mich als Journalist, der sich mit diesen Themen beschäftigt, ein guter Ort, um neue Geschichten aufzuspüren, Trends zu entdecken und Kontakte zu knüpfen.»</p>
<p><strong>Bist du eingeladen und sind mit dieser Einladung Verpflichtungen verbunden?</strong><br />
«Ich habe mich in Absprache mit der Redaktion von NZZ Online zu einer Teilnahme entschlossen. Ich bin akkreditiert und bezahle keinen Eintritt. Gegenüber der Konferenz besteht natürlich keine Verpflichtung zur Berichterstattung.»</p>
<p><strong>Warst du als Journalist in anderem Zusammenhang je zum Schreiben verpflichtet?</strong><br />
«Nein, explizit noch nie. Vielleicht gibt es so etwas wie eine implizite Verpflichtung, wenn man zum Beispiel als Reisejournalist drei Tage nach Istanbul in ein Hotel eingeladen wird. Da verstehe ich die Erwartung des Veranstalters, dass die Teilnehmenden etwas schreiben. Wichtig ist, dass man die gegenseitigen Erwartungen vorher deklariert.»</p>
<p><strong>Fazit: Interessen offen darlegen</strong><br />
Das Vorgehen von LeWeb finde ich clever. Trotzdem sind für mich die Verpflichtungen zu eng und zu zwingend formuliert. Wer klassische Journalisten oder neuzeitliche Blogger einlädt, der soll die damit verbundenen Interessen offen legen: Das wünschen wir uns. Als Gast kann ich mir vor Antritt der Reise, Annahme des Geschenks oder Besuch des Anlasses überlegen: Gehe ich diese Verpflichtung ein? Ist sie mir zu eng? Riskiere ich bei Nicht-Einhalten einen Ausschluss beim nächsten Anlass?</p>
<p>Wichtig ist die Offenlegung auch von Seiten der Schreibenden: War man eingeladen, hat das Testgerät geschenkt bekommen? Das wird auch im klassischen Printjournalismus noch viel zu selten deklariert. Die Federal Trade Commission in den USA hat <a href="http://www.ftc.gov/opa/2009/10/endortest.shtm" target="_blank">Anfang Oktober</a> neue Richtilinien für Erwähnungen publiziert. Dort wird auch explizit festgehalten, dass Blogger ihre Verbindung zu beschriebenen Produkten oder Unternehmen angeben müssen, falls sie Bargeld oder «vergleichbare» Zuwendungen erhalten haben.</p>
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