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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Webprojekte: Checkliste in 5 Phasen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 08:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Allemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brauchbar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[checkliste]]></category>
		<category><![CDATA[Extranet]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[projekt]]></category>
		<category><![CDATA[Webprojekt]]></category>

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		<description><![CDATA[Stehen Sie kurz vor oder mitten in einem Webprojekt? Wir haben unsere «Checkliste Webprojekte» frisch &#252;berarbeitet. Sie hilft m&#246;gliche Projektstaus zu umfahren.
In der Abteilung «Wissen» von bernet.ch bieten wir Checklisten und Studien zum Gratis-Download an. Die «Checklist Internet, Intranet, Extranet» ist ein Dauerbrenner – sie stellt die essentiellen Fragen, warnt vor Fallen und beschreibt die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/baustelle.jpg" rel="lightbox[9349]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9354" title="baustelle" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/baustelle-86x64.jpg" alt="baustelle" width="86" height="64" /></a>Stehen Sie kurz vor oder mitten in einem Webprojekt? Wir haben unsere «Checkliste Webprojekte» frisch &#252;berarbeitet. Sie hilft m&#246;gliche Projektstaus zu umfahren.</strong></p>
<p>In der Abteilung <a href="http://www.bernet.ch/wissen">«Wissen» von bernet.ch</a> bieten wir <a href="http://www.bernet.ch/checklisten">Checklisten</a> und <a href="http://www.bernet.ch/studien">Studien</a> zum Gratis-Download an. Die «Checklist Internet, Intranet, Extranet» ist ein Dauerbrenner – sie stellt die essentiellen Fragen, warnt vor Fallen und beschreibt die f&#252;nf Phasen eines Webprojekts. Hier stark verk&#252;rzt als &#220;bersicht:<strong> </strong></p>
<p><strong>1. Analyse – intern und extern</strong><br />
Das Web ist ein zus&#228;tzlicher Kanal zu unseren Zielgruppen. Darum fragen wir uns &#8211; wie beim Konzept f&#252;r eine Brosch&#252;re oder die Hauszeitung:</p>
<ul>
<li>Welche Gesamtzielsetzung unterst&#252;tzt die Webkommunikation?</li>
<li>Lassen sich gewisse St&#228;rken des Unternehmens speziell via Web nutzen?</li>
<li>Welche Informationen suchen unsere Marktpartner? Welche Prozesse k&#246;nnen wir online abbilden?</li>
<li>Was macht die Konkurrenz?</li>
</ul>
<p><strong>2. Konzept – die strategischen Leitlinien</strong><br />
Hier einige konzeptionelle Fragen, die im taktischen «Drunter-und-dr&#252;ber» gerne vergessen gehen:</p>
<ul>
<li><strong>Ziel: </strong>Wie lassen sich die Ziele in kurz-, mittel-, langfristig einteilen? (Ausbaubarkeit!)</li>
<li><strong>Zielgruppen:</strong> Wen erreichen wir via diesen Kanal besonders gut, erstmals &#8211; oder gar nicht? (Zielgruppen priorisieren!)</li>
<li><strong>Strategie:</strong> Beschr&#228;nken wir uns auf Information? Transaktion? Haben wir die Ressourcen f&#252;r den Web-Dialog?</li>
<li><strong>Inhalt:</strong> Ist der Suchbaum einfach? Die Navigation benutzerfreundlich? Der Seitenaufbau durchdacht?</li>
</ul>
<p><strong>3. Umsetzung – eine Teamleistung</strong><br />
Jetzt gehts ans Eingemachte. Darum braucht es in unserem Projekt-Team:</p>
<ul>
<li><strong>eine/n Teamleader/in: </strong>mit &#220;berblick und Verantwortung.</li>
<li><strong>eine/n Programmierer/in:</strong> flexibel, unkompliziert, auf dem neuesten Stand.</li>
<li><strong>eine/n Grafiker/in: </strong>mit Flair f&#252;r flimmernde Inhalte. Bildschirm und Handy-Display folgen eigenen Gesetzen.</li>
</ul>
<p><strong>4. Lancierung – von innen nach aussen</strong><br />
Diese Phase wird gerne vergessen &#8211; und sorgt dann f&#252;r ein furioses Feuerwerk zum Projektfinale. Hier beachten:</p>
<ul>
<li><strong>Beta-Test: </strong>Genug Zeit einplanen und sowohl «Geeks» als auch «Anf&#228;nger» testen lassen.</li>
<li><strong>Interne Schulung, Prozesse:</strong> Alle Teammitglieder m&#252;ssen mit Abl&#228;ufen und Verantwortlichkeiten vertraut sein.</li>
<li><strong>Publikation/Promotion: </strong>Der neue Auftritt wird auf allen Kan&#228;len und mit gezielten Massnahmen bekannt gemacht.</li>
</ul>
<p><strong>5. Pflege – die unendliche Geschichte</strong><br />
Konzept, Umsetzung und Lancierung sind nur der Anfang. Jetzt entscheidet der Alltag &#252;ber Erfolg oder Misserfolg. Dabei hilft:</p>
<ul>
<li><strong>eine Chefredaktion: </strong>die begleitet, f&#252;hrt, koordiniert, evaluiert und weiterentwickelt.</li>
<li><strong>ein Budget: </strong>das Web ist heute dialogisch – und das frisst Ressourcen (Zeit, Kraft, Geld).</li>
<li><strong>die Statistik:</strong> hier empfehlen wir den Aufbau von <a href="http://www.google.com/analytics/">GoogleAnalytics </a>– praktisch, &#252;bersichtlich, einfach eingerichtet.</li>
</ul>
<p>Das alles stark eingedampft. Hier die komplette Checkliste via <a href="http://www.slideshare.net/Bernet_PR">Slideshare</a>:</p>
<div id="__ss_3435948" style="width: 477px;"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="477" height="510" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayerd.swf?doc=bernetchecklistwebprojekte-100315095506-phpapp02&amp;stripped_title=bernet-checklist-webprojekte" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="477" height="510" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayerd.swf?doc=bernetchecklistwebprojekte-100315095506-phpapp02&amp;stripped_title=bernet-checklist-webprojekte" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></strong></div>
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		<item>
		<title>Die Zukunft des Journalismus: Weniger Geld, mehr Meinung</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 05:20:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Bezahlinhalte]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[pew]]></category>
		<category><![CDATA[Pew Research]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[verleger]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine US-amerikanische Analyse des Medienjahrs 2009 zeigt den drastischen R&#252;ckgang von Inseraten, Auflagen und Arbeitspl&#228;tzen. Diese Tendenz setzt sich 2010 fort. Wohin das alles f&#252;hrt, weiss  niemand genau &#8211; drei Bewegungsrichtungen sind klar.
Das Pew Research Center bietet eine vorbildliche Sammlung von Daten rund um Medien und Journalismus &#8211; in einer Qualit&#228;t, die auch f&#252;r die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/istock_journalist_schwarzweissxsmall.jpg" rel="lightbox[9311]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1793" title="qualit&#228;tsjournalist" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/09/istock_journalist_schwarzweissxsmall.thumbnail.jpg" alt="qualit&#228;tsjournalist" width="59" height="86" /></a>Eine US-amerikanische Analyse des Medienjahrs 2009 zeigt den drastischen R&#252;ckgang von Inseraten, Auflagen und Arbeitspl&#228;tzen. Diese Tendenz setzt sich 2010 fort. Wohin das alles f&#252;hrt, weiss  niemand genau &#8211; drei Bewegungsrichtungen sind klar.</strong></p>
<p>Das Pew Research Center bietet eine vorbildliche Sammlung von Daten rund um Medien und Journalismus &#8211; in einer Qualit&#228;t, die auch f&#252;r die Schweiz w&#252;nschenswert ist. Das Zentrum bezeichnet sich auf der <a href="http://pewresearch.org/about/" target="_blank">Website</a> als «&#252;berparteilicher Fakten-Tank», getragen von den gemeinn&#252;tzigen <a href="http://www.pewtrusts.org/" target="_blank">Pew Charitable Trusts</a>. &#220;ber die j&#228;hrliche Studie «State of the News Media» hat der bernetblog schon anfangs 2009 berichtet: «<a href="http://bernetblog.ch/2009/03/25/us-studie-newsmedien-wo-versteckt-sich-rendite/">Wo versteckt sich die Rendite?</a>» bleibt auch in der <a href="http://pewresearch.org/pubs/1523/state-of-the-news-media-2010" target="_blank">Studie 2010</a> Kernthema. Die wichtigsten Daten von 2009 samt den Trends, wie sie durchaus auch f&#252;r Europa und die Schweiz gelten:</p>
<p><strong>1. Das Geld geht aus</strong><br />
Die Zahlen sind dramatisch: US-Zeitungen haben 2009 in Online und Print zusammen 26 Prozent Werbeumsatz verloren. Der kumulierte R&#252;ckgang der letzten drei Jahre liegt damit bei 43 Prozent. Immer noch kommen 90 Prozent der Zeitungseinnahmen aus dem Printbereich. Einzig das Kabelfernsehen konnte im letzten Jahr ein minimales Umsatzplus verzeichnen:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-change-in-ad-revenue-by-medium-08-09.jpg" rel="lightbox[9311]"><img class="alignnone size-medium wp-image-9320" title="pewresearch change in ad revenue by medium 08-09" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-change-in-ad-revenue-by-medium-08-09-400x316.jpg" alt="pewresearch change in ad revenue by medium 08-09" width="400" height="316" /></a></p>
<p>Im Vergleich dazu liegen Schweizer Zahlen nur f&#252;r Print vor. Die Erhebungen von Schweizer Presse/VSW/Wemf zeigen f&#252;r 2009 ein kumuliertes Minus von 17 Prozent f&#252;r Print, mit sehr unterschiedlichen Auspr&#228;gungen nach Titeln, Regionen und Art der Inserate. Dieser Auszug ist der Wemf-Januarstatistik (<a href="http://inseratestatistik-rapport-d.wemf.ch/ISS/Site/Raport/DE/" target="_blank">PDF-Link</a>) entnommen:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/wemf-inseratestatistik-januar-2010.jpg" rel="lightbox[9311]"><img class="alignnone size-medium wp-image-9322" title="wemf inseratestatistik januar 2010" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/wemf-inseratestatistik-januar-2010-400x362.jpg" alt="wemf inseratestatistik januar 2010" width="400" height="362" /></a></p>
<p>Es geht uns also noch deutlich besser als den Verlagskollegen in den USA &#8211; trotzdem steckt in diesem Fazit der Autoren die Wahrheit auch f&#252;r Europa: «Die Industrie muss ein neues  Gesch&#228;ftsmodell finden, bevor das Geld ganz zu Ende geht.»</p>
<p><strong>2. Mehr Plattformen, weniger Aufmerksamkeit</strong><br />
Diesbez&#252;glich ist die Entwicklung in den USA ein ganzes St&#252;ck weiter &#8211; und wird uns Europ&#228;ern mit den vielen sprachregionalen Abgrenzungen und den kleinr&#228;umigeren M&#228;rkten immer voraus bleiben. Immer mehr nicht-klassische-Verleger dr&#228;ngen mit Inhalten aufs Web. Auf einer Seite des Spektrums stehen mitschreibende User mit privaten oder politischen Interessen, fr&#252;her nur als «Leserin und Leser» bekannt. Auf der anderen buhlen journalistisch ausgerichtete Plattformen wie <a href="http://www.focus.de/digital/internet/digitale-mediapolis/tid-17501/politico-gruender-jim-vandehei-die-maechtigen-zur-verantwortung-ziehen_aid_488158.html" target="_blank">Politico</a>, <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank">Huffington Post</a>, <a href="http://www.propublica.org/about/" target="_blank">ProPublica</a>, <a href="http://www.kaiserhealthnews.org/About.aspx" target="_blank">Kaiser Health News</a> oder <a href="http://www.globalpost.com/mission-statement" target="_blank">Global Post</a> um die Aufmerksamkeit der &#214;ffentlichkeit. Irgendwo dazwischen stehen Aggregatoren von Yahoo &#252;ber MSN bis GoogleNews.</p>
<p>Da weiss der geneigte Leser nicht mehr, wohin gucken. Von der beschr&#228;nkten Zeit wird &#252;berall ein bisschen weniger verteilt, niemand mehr hat einen einzigen bevorzugten News-Kanal &#8211; siehe dazu auch den Beitrag «<a href="http://bernetblog.ch/2010/03/15/newskonsum-internet-rueckt-vor/">Newskonsum: Internet r&#252;ckt vor</a>». Das dr&#252;ckt auf die Anzeigenpreise und die Auflagen &#8211; dazu eine letzte schlimme Kurve zu Tages- und Sonntagszeitungen in den USA:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-newspaper-circulation-03-09.jpg" rel="lightbox[9311]"><img class="alignnone size-medium wp-image-9325" title="pewresearch newspaper circulation 03-09" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/pewresearch-newspaper-circulation-03-09-400x278.jpg" alt="pewresearch newspaper circulation 03-09" width="400" height="278" /></a></p>
<p><strong>3. Mehr Meinung, mehr Sofortberichte</strong><br />
Die Pew-Studie zeigt auf, dass der Mehrinhalt auf diesen Plattformen vor allem mehr Meinung bringt. Original recherchierte Artikel kommen immer noch in erster Linie aus den Online-Angeboten der traditionellen Verlage. «Unsere langfristige Auswertung von mehr als einer Million Blogs und Social Media Seiten zeigt zum Beispiel das <strong>80 Prozent der dortigen Links auf die Online-Seiten klassischer Medienh&#228;user</strong> f&#252;hren.» Meinung verdr&#228;ngt die Recherche, bezieht sich aber gleichzeitig gerne auf die inhaltlichen Vorleistungen.</p>
<p>Ebenso bedr&#228;ngt wird die Recherche vom <strong>Echtzeit-Rausch der Absender und Empf&#228;nger</strong>. Jedes Medium will die News zuerst im Web haben, da bleibt keine Zeit f&#252;r R&#252;ckfragen. Flatterhafte News-Empf&#228;nger wechseln ihre Favoriten, wenn der Bericht &#252;ber eine Unternehmensfusion auf der einen Plattform zuerst steht. Zu recht sieht Pew als Folge immer mehr Instant-News, die unreflektiert aus PR-Quellen oder Social Media Diskussionen &#252;bernommen werden.</p>
<p><strong>Die «Alten» sind noch die Gr&#246;ssten &#8211; wie weiter?</strong><br />
Alle diese Beobachtungen blicken auf einen vorbei ziehenden Lavastrom. Noch ist er keineswegs erkaltet. Er zerst&#246;rt lieb gewordene Denkmuster, Gesch&#228;ftsmodelle und journalistische Praktiken. Das Neue, das aus dieser Zerst&#246;rung wachsen wird, erscheint ungewiss bez&#252;glich Finanzierung und Akzeptanz. Interessant ist, dass bei aller Aufmerksamkeit f&#252;r das Neue die klassischen Medienanbieter immer noch eine herausragende Rolle spielen: <strong>67 Prozent der meistbesuchten News-Seiten geh&#246;ren «alten» Verlegern</strong>.</p>
<p>Die Zeit l&#228;uft aus, das Geld wird knapp. Gespart und rationalisiert wird in der Produktion von Inhalten. Journalismus wird schneller, meinungsorientierter und in vielen F&#228;llen unreflektierter, n&#228;her an den Newsquellen aus Wirtschaft, Kultur, Politik, Tagesgeschehen. Es macht wenig Sinn, sich gegen diese Entwicklung zu stemmen. In der Grundrichtung wird sie sich durchsetzen.</p>
<p><strong>Nischen f&#252;r Qualit&#228;t und mehr Kooperation</strong><br />
Verleger tun gut daran, Gef&#228;sse f&#252;r Recherche und Reflektion weiterhin zu pflegen &#8211; in Nischen werden diese Inhalte sehr gefragt sein und sie werden als <strong>Orientierungs-Leuchtfeuer</strong> dienen. Denn der Newskonsument von morgen wird noch &#252;berforderter sein in seiner Quellenwahl als er es heute ist. Sprunghaft wird er trotzdem bleiben. Von eminenter Bedeutung ist die Zusammenarbeit der Verleger in allen Bereichen, die &#252;ber den Redaktionsraum hinausreichen. Das verlangt ein schmerzhaftes Umdenken. In diese Richtung weisen das E-Reader-Projekt von Swisscom, NZZ, Ringier, tamedia und Orell F&#252;ssli oder die im Aufbau befindliche Online-Bezahlplattform <a href="http://www.journalismonline.com/publishers.php" target="_blank">Journalism Online</a> in den USA.</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien auch auf NZZ Online / <a href="http://www.nzz.ch/blogs/nzz_blogs/extrablog">Extrablog</a>.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Abstimmungskampagnen mit wenig Wirkung</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/17/abstimmungskampagnen-mit-wenig-wirkung/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 13:56:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Politologe Hanspeter Kriesi hat untersucht, ob und wie Abstimmungskampagnen das Schweizer Stimmvolk beeinflussen. Seine Aussage: «Je intensiver eine Kampagne gef&#252;hrt wird, umso besser orientiert stimmen die Leute ab.»
Kriesi glaubt, dass Fernsehen, Zeitungen, Internet und Inserate das Stimmvolk st&#228;rker beeinflussen als Plakate. Umstimmende und manipulierende Effekte stellt er selten fest.
Das f&#252;r die Kampagne eingesetzte Geld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bild-41.png" rel="lightbox[9309]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9338" title="Collage Politische Plakate von politischesplakat.blogsport.de" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bild-41-86x82.png" alt="Collage Politische Plakate von politischesplakat.blogsport.de" width="86" height="82" /></a>Der Politologe Hanspeter Kriesi hat untersucht, ob und wie Abstimmungskampagnen das Schweizer Stimmvolk beeinflussen. Seine Aussage: «Je intensiver eine Kampagne gef&#252;hrt wird, umso besser orientiert stimmen die Leute ab.»</strong></p>
<p>Kriesi glaubt, dass Fernsehen, Zeitungen, Internet und Inserate das Stimmvolk st&#228;rker beeinflussen als Plakate. Umstimmende und manipulierende Effekte stellt er selten fest.</p>
<p>Das f&#252;r die Kampagne eingesetzte Geld bestimmt den Ausschlag dann, wenn die Volksentscheide knapp gef&#228;llt werden. F&#252;r den Abstimmungserfolg ist gem&#228;ss Kriesi entscheidend, welche Koalitionen dahinter stehen und weniger die Kampagne.</p>
<p>Eine Zwickm&#252;hle sind die provokativen Plakate der SVP. Die anderen Parteien k&#246;nnen sie ignorieren und «damit stillschweigend legitimieren» oder sich distanzieren und eine &#246;ffentliche Diskussion ausl&#246;sen, wie in der Vergangenheit geschehen.</p>
<p>Ein Trend zu professionell gef&#252;hrten Kampagnen jenseits der SVP zeichnet sich gem&#228;ss der Studie nicht ab. Ich vermute, dass Kriesi hier irrt: &#220;ber Social Media k&#246;nnen professionelle Kampagnen auch von denen betrieben werden werden, denen weniger Geld zur Verf&#252;gung steht. Eine Strategie, gute Ideen und Zeit braucht es nat&#252;rlich weiterhin.</p>
<p><a href="http://www.snf.ch/SiteCollectionDocuments/horizonte/84/84_17_30_31_d.pdf" target="_blank">Interview</a> mit Hanspeter Kriesi</p>
]]></content:encoded>
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		<title>News sind sozial</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/16/news-sind-sozial/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 11:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[e-mail]]></category>
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		<category><![CDATA[Google]]></category>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[online-medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pew Research]]></category>

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		<description><![CDATA[ In den USA werden Nachrichten immer st&#228;rker Online und mobil abgerufen. Soziale Netzwerke werden f&#252;r News-Anbieter so wichtig wie Suchmaschinen &#8211; Plattformen wie Facebook werden zum Bazar f&#252;r News.

Anfang M&#228;rz publizierte das Pew Research Center die lesenswerte Studie «The New News Landscape». Sie zeigt, dass bereits ein Drittel der US-Amerikaner/innen News &#252;bers Mobiltelefon lesen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/03/zeitungsleser.jpg" rel="lightbox[9220]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3562" title="zeitungsleser" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/03/zeitungsleser-86x66.jpg" alt="zeitungsleser" width="86" height="66" /></a> In den USA werden Nachrichten immer st&#228;rker Online und mobil abgerufen. Soziale Netzwerke werden f&#252;r News-Anbieter so wichtig wie Suchmaschinen &#8211; Plattformen wie Facebook werden zum Bazar f&#252;r News.<br />
</strong></p>
<p>Anfang M&#228;rz publizierte das <a href="http://pewinternet.com/About-Us.aspx" target="_blank">Pew Research Center</a> die lesenswerte Studie «<a href="http://pewinternet.com/Reports/2010/Online-News.aspx?r=1" target="_blank">The New News Landscape</a>». Sie zeigt, dass bereits ein Drittel der US-Amerikaner/innen News &#252;bers Mobiltelefon lesen. Das Internet ist nach dem Fernsehen die zweitwichtigste Quelle f&#252;r Nachrichten, die Mehrheit der Befragten nutzt t&#228;glich bis zu sechs verschiedene Newszug&#228;nge, siehe <a href="http://bernetblog.ch/2010/03/15/newskonsum-internet-rueckt-vor/"><span style="color: #000000;">«Newskonsum: Internet r&#252;ckt vor»</span></a> mit einem Vergleich USA/Schweiz. Interessant sind die sozialen Aspekte im Umgang mit Nachrichten:</p>
<p><strong>Soziale Netzwerke auf News-Empfang</strong><br />
Wie werden News empfangen? Ganze drei Viertel der Online-News-Lesenden geben an, dass sie Neuigkeiten via E-Mail und / oder Eintr&#228;gen auf Sozialen Netzwerken erhalten. Der Austausch via E-Mail und Netzwerke kombiniert ist also sehr gross. Dabei geht es den Empf&#228;ngern wie uns allen: 38 Prozent lesen alle erhaltenen Sendungen, 37 Prozent einen Teilen, 23 Prozent haben selten die Zeit dazu.</p>
<p>Noch spannender wird diese Zahl: <strong>23 Prozent</strong> der Benutzer von Sozialen Netzwerken, die News Online lesen, <strong>verfolgen Journalisten oder Medien</strong> auf Plattformen wie Facebook.</p>
<p><strong>Die grosse soziale News-Verteilmaschine</strong><br />
Was tun die Empf&#228;nger mit Neuigkeiten? Die H&#228;lfte der Internet-Newskonsumenten gibt Inhalte via E-Mail weiter, ein Viertel kommentiert. An dritter Stelle folgen wiederum die Sozialen Netzwerke: 17 Prozent geben an, einen Link zu einer Nachricht erfasst zu haben, erg&#228;nzt mit ihren Gedanken. 11 Prozent setzen Tags oder Schlagworte zu Eintr&#228;gen, kategorisieren sie in ihren Linksammlungen. Nur 9 Prozent schreiben selbst Beitr&#228;ge, posten eigene Videos oder Bilder. Twitter als k&#252;rzeste Form des Weiterleitens von Links und News erreicht 3 Prozent.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/was-machen-internet-user-mit-news1.jpg" rel="lightbox[9220]"><img class="alignnone size-large wp-image-9236" title="was machen internet user mit news" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/was-machen-internet-user-mit-news1-516x303.jpg" alt="was machen internet user mit news" width="516" height="303" /></a></p>
<p><strong>Soziale Netzwerke so wichtig wie Suchmaschinen<br />
</strong>Im Vordergrund des Mitmachweb stehen das schnelle Weiterverbreiten und Kommentieren. Soziale Plattformen wie Facebook werden in zunehmenden Masse zum pers&#246;nlichen Nachrichtenbazar. Hier verbringen Web-Nutzer sowieso viel Zeit, sie lesen also auch noch gleich ihre Lieblingszeitung und die News-Tipps von Freunden. Sie beteiligen sich am Kommentargespr&#228;ch, geben ihre Sicht der Dinge am liebsten &#252;ber Links an andere weiter.</p>
<p>News waren schon immer sozial, M&#228;rkte schon immer Gespr&#228;che. Jetzt werden sie zunehmend Online gef&#252;hrt. Und weil die Teilnehmenden nicht &#252;berall pr&#228;sent sein k&#246;nnen, verweilen sie lieber ein wenig l&#228;nger zwischen E-Mail und Facebook.</p>
<p>Soziale Netzwerke erhalten f&#252;r <strong>den Empfang und die Weiterverbreitung</strong> von News eine &#228;hnlich hohe Bedeutung wie Suchmaschinen.</p>
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		<title>Newskonsum: Internet r&#252;ckt vor</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Kommtech]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonsum]]></category>
		<category><![CDATA[mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pew Research]]></category>

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		<description><![CDATA[ In den USA werden Nachrichten zunehmend online gelesen. Ein Vergleich mit neuesten Schweizer Daten zeigt, dass Zeitungen und Radio weiter Anteile verlieren d&#252;rften.
Anfang M&#228;rz publizierte das Pew Research Center die lesenswerte Studie «The New News Landscape», kurz darauf erschien die «Kommtech-Studie 2010» (leider nur in Ausz&#252;gen ver&#246;ffentlicht) von Igem und Publica Data. Beide dokumentieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/03/zeitungsleser.jpg" rel="lightbox[9211]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-3562" title="zeitungsleser" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/03/zeitungsleser-86x66.jpg" alt="zeitungsleser" width="86" height="66" /></a> In den USA werden Nachrichten zunehmend online </strong><strong>gelesen</strong><strong>. Ein Vergleich mit neuesten Schweizer Daten zeigt, dass Zeitungen und Radio weiter Anteile verlieren d&#252;rften.</strong></p>
<p>Anfang M&#228;rz publizierte das <a href="http://pewinternet.com/About-Us.aspx" target="_blank">Pew Research Center</a> die lesenswerte Studie «<a href="http://pewinternet.com/Reports/2010/Online-News.aspx?r=1" target="_blank">The New News Landscape</a>», kurz darauf erschien die «Kommtech-Studie 2010» (leider nur in Ausz&#252;gen <a href="http://www.igem.ch/content/studien/kommtech_studie.php" target="_blank">ver&#246;ffentlicht</a>) von <a href="http://www.igem.ch/content/about_igem.php" target="_blank">Igem</a> und <a href="http://www.publicadata.ch/de/ueber-uns/aktuell.html" target="_blank">Publica Data</a>. Beide dokumentieren die laufende Ver&#228;nderung der Mediennutzung und erlauben in Teilbereichen einen interessanten L&#228;ndervergleich.</p>
<p><strong>USA: Internet liegt vorne, Zeitung am Schluss</strong><br />
Heute f&#252;hren viele Wege nach News: Die H&#228;lfte der US-Amerikaner/innen nutzt t&#228;glich bis zu sechs verschiedene Medienplattformen. An der Spitze der Nennungen steht dabei im Fernsehland immer noch ein lokaler oder nationaler TV-Sender mit Nennungs-Anteilen von 78 respektive 73 Prozent. Gleich darauf folgt das Internet mit 61 Prozent. Das Radio erreicht nur noch 54 Prozent der Nennungen, die lokale Zeitung 50 und nationale Zeitungen wie USA Today oder die New York Times 17 Prozent.</p>
<p>Damit heisst die Rangfolge f&#252;r den Newskonsum in den USA: TV, Internet, Radio, Zeitung. In der Schweiz heisst sie: TV, Radio, Zeitung, Internet.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/newskonsum_usa_ch_2010_bernetblog.jpg" rel="lightbox[9211]"><img class="alignnone size-large wp-image-9216" title="newskonsum_usa_ch_2010_bernetblog" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/newskonsum_usa_ch_2010_bernetblog-516x382.jpg" alt="newskonsum_usa_ch_2010_bernetblog" width="516" height="382" /></a></p>
<p><strong>Noch umgedrehtes Bild in der Schweiz</strong><br />
Die Zahlen der Kommtech-Studie sind leider nicht detailliert zug&#228;nglich, im <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/digital/iphone_und_die_ahnungslosen_1.5171298.html" target="_blank">NZZ-Artikel vom 9. M&#228;rz</a> listet Rainer Stadler folgende Zahlen: Als Quelle f&#252;r tagesaktuelle Infos nennen 77.1 Prozent das Fernsehen, 71.5  das Radio, 68.4 die kostenpflichtige Tageszeitung, 52.7 die Gratiszeitung, 45.6 das Internet und 41.2 den Teletext. So, wie sich in der Schweiz die Mehrfachnennunen f&#252;r gekaufte und Gratiszeitung nicht addieren lassen, sind auch die lokalen und nationalen Zeitungswerte in den USA nicht summierbar. Deshalb verwendet die Grafik in beiden F&#228;llen den jeweils h&#246;heren Wert einer Teilgattung.</p>
<p><strong>Fernsehen und Internet r&#252;cken zusammen</strong><br />
Muss die Schweiz den selben Weg gehen wie die USA? Keineswegs. Aber f&#252;r mich ist ganz klar: Die Richtung Verschiebung ist gegeben. Die gedruckten Zeitungen werden weiterhin Anteile verlieren, das Internet wird sich an die Spitze vordr&#228;ngen. Interessant wird, wie sich das Fernsehen weiter entwickelt &#8211; wenn immer mehr TV &#252;bers Mobiltelefon und &#252;ber Laptops oder Tablets konsumiert wird, dann r&#252;cken Fernsehen und Internet f&#252;r die Benutzer noch n&#228;her zusammen. Dasselbe gilt f&#252;r Fernseher, die surfen k&#246;nnen. Werden die TV-Stationen mit ihren ausgebauten News-Angeboten die Doppelnutzer abholen oder die Online-News von klassischen Printverlegern?</p>
<p><em>Dieser Artikel erschien auch auf meinem <a href="http://www.nzz.ch/blogs/nzz_blogs/bernet_extrablog_19.195659.html" target="_blank">Extrablog</a> f&#252;r NZZ Online. </em></p>
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		<title>WM S&#252;dafrika 2010: Kontrollierter Online-Dialog</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/12/wm-suedafrika-2010-kontrollierter-online-dialog/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 08:25:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dominik Allemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dialog 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Online-PR]]></category>
		<category><![CDATA[FIFA]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
		<category><![CDATA[wm]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es ist das gr&#246;sste mondiale (Sport-)Ereignis &#252;berhaupt. Und findet 2010 erstmals auf dem afrikanischen Kontinent statt. Die PR-Arbeit bleibt Einweg – im Web findet wenig Dialog statt. 
Die Mitglieder der Z&#252;rcher PR Gesellschaft liessen sich diese Woche exklusiv &#8211; und gar von Sepp Blatter himself pers&#246;nlich begr&#252;sst &#8211; in die Geheimnisse der FIFA-PR einweihen (Bildbericht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/FIFA_Logo.png" rel="lightbox[9275]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9281" title="FIFA_Logo" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/FIFA_Logo-86x74.png" alt="FIFA_Logo" width="86" height="74" /></a></p>
<p><strong>Es ist das gr&#246;sste mondiale (Sport-)Ereignis &#252;berhaupt. Und findet 2010 erstmals auf dem afrikanischen Kontinent statt. Die PR-Arbeit bleibt Einweg – im Web findet wenig Dialog statt. </strong></p>
<p>Die Mitglieder der Z&#252;rcher PR Gesellschaft liessen sich diese Woche exklusiv &#8211; und gar von Sepp Blatter himself pers&#246;nlich begr&#252;sst &#8211; in die Geheimnisse der FIFA-PR einweihen (Bildbericht dazu ist in Arbeit). Erste und wichtigste Erkenntnis: Die gr&#246;sste und m&#228;chtigste Sportorganisation kocht auch nur mit (wenn auch mit kostbarem) Wasser. Die gr&#246;sste Herausforderungen sind logistischer Art: Nicht weniger als 20&#8242;000 Medienschaffende werden vor Ort akkreditiert und betreut.</p>
<p><strong>Dialog: ja, aber</strong><br />
Wie geht die FIFA mit dem Online-Dialog um? Die gute Nachricht zuerst: Bereits heute ist mit dem Kapitel «Nachrichten» ein vorbildlicher, umfassender  <a href="http://de.fifa.com/newscentre/index.html">Newsroom</a> eingerichtet. Mit Nachrichten, Ger&#252;chten («<a href="http://de.fifa.com/newscentre/news/offtheballlist.html">Ballgefl&#252;ster</a>»), Foto- und Videogalerie etc.:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/fifa-newsroom.png" rel="lightbox[9275]"><img class="alignnone size-medium wp-image-9276" title="fifa newsroom" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/fifa-newsroom-400x263.png" alt="fifa newsroom" width="400" height="263" /></a><br />
Offensichtlich bleibt dieser Dialog bewusst auf die unverf&#228;nglichen Themen des Spiels und seiner Akteure beschr&#228;nkt. So k&#246;nnen unter «Ihre Meinung z&#228;hlt» wohl WM-Erinnerungen, Tipps und Analysen ausgetauscht werden – die richtig spannenden Kontroversen wie die Torlinientechnologie oder der harzende Ticketverkauf in S&#252;dafrika bleiben aber unangesprochen.</p>
<p><strong>Social Media: noch nicht</strong><br />
Bei der Integration von Social Media Elementen bleibt die FIFA bei Anfrage vage: Es seien erste Massnahmen und Tests geplant &#8211; S&#252;dafrika sei jedoch noch zu fr&#252;h f&#252;r eine umfasssende Integration von Twitter, Facebook und Co.. Interessant der Umgang im Web mit den Medien. Noch vor der WM wird ein umfassendes Online-Mediencenter eingerichtet (heute noch nicht online). Dieses steht allerdings nur akkreditierten Medienschaffenden via LogIn offen – der Bloggergemeinde wird dieser Mediencorner also verschlossen bleiben.</p>
<p>Die FIFA bleibt damit das grosse, m&#228;chtige, unantast- und erreichbare Machtzentrum des Fussballs. Das wird gut gehen, solange die Spiele krisenfrei und die Begeisterung ungebrochen bleibt. Langfristig aber w&#252;rde Dialog und Offenheit der Positionierung des Sportgiganten gut tun. Schliesslich h&#228;tte diese Organisation auch die Ressourcen dazu &#8211; alleine im Webteam arbeiten 70 Personen (zugegeben: man sieht es der Seite an). Und w&#228;hrend ich mich noch auf das s&#252;dafrikanische Er&#246;ffnungsspiel freue, bin ich darum schon gespannt auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft_2014">Austragung 2014 in Brasilien</a>.</p>
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		<item>
		<title>Social Media Gipfel 3: WEF und Augmented Print</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/11/social-media-gipfel-3-wef-und-augmented-print/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 09:20:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Vorträge]]></category>
		<category><![CDATA[Augmented Reality]]></category>
		<category><![CDATA[Event Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistisch]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[wef]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 7. April ist es wieder so weit: Zum dritten Mal Morgenstress f&#252;r Social Media-Interessierte. Diesmal mit Matthias L&#252;fkens, Till Quack und einem Chefredaktor. Heute wird die Einladung live geschaltet.
Vor dem Morgenstress der Anmeldestress &#8211; die Ausschreibung sollte heute nach 12 Uhr live gehen, falls alles klappt. Dann kann man sich auf www.socialmediagipfel.ch anmelden. Auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf.png" rel="lightbox[9260]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7695" title="Social Media Gipfeli" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf-85x86.png" alt="Social Media Gipfeli" width="85" height="86" /></a>Am 7. April ist es wieder so weit: Zum dritten Mal Morgenstress f&#252;r Social Media-Interessierte. Diesmal mit Matthias L&#252;fkens, Till Quack und einem Chefredaktor. Heute wird die Einladung live geschaltet.</strong></p>
<p>Vor dem Morgenstress der Anmeldestress &#8211; die Ausschreibung sollte heute nach 12 Uhr live gehen, falls alles klappt. Dann kann man sich auf <a href="http://www.socialmediagipfel.ch" target="_blank">www.socialmediagipfel.ch</a> anmelden. Auch diesmal werden die 80 Pl&#228;tze im NZZ Bistro an der Falkenstrasse schnell ausgebucht sein. Kaffee und Gipfeli sind offeriert von der <a href="http://www.migros.ch" target="_blank">Migros</a> &#8211; herzlichen Dank! Die Inhalte:</p>
<p><strong style="font-weight: bold;"><span style="color: #000000;">«Social Media f&#252;r Grossveranstaltungen: Was bringts?»</span></strong><br />
<a href="http://twitter.com/Luefkens" target="_blank">Matthias Luefkens</a>, Associate Director World Economic Forum, koordiniert unter anderem alle Social Media Aktivit&#228;ten f&#252;r das j&#228;hrliche Treffen in Davos. 200&#8242;000 User haben auf Facebook mitdiskutiert, eindr&#252;ckliche YouTube-, Twitter-, Flickr-, MySpace- und Livestream-Resultate listet der<span> </span><a href="http://www.forumblog.org/blog/2010/02/davos-2010-in-numbers.html" target="_blank">Forumblog</a>.</p>
<p>Was will das WEF mit diesem Einsatz erreichen? Wie wird er strategisch ausgerichtet und koordiniert? Wieviele Leute arbeiten daran und was kostet das alles?</p>
<p><strong style="font-weight: bold;"><span style="color: #000000;">«Augmented Print: Mit Bilderkennung vom Papier zu Social Media.»</span></strong><br />
<a href="http://www.kooaba.com/about-us/team/board-of-directors/" target="_blank">Till Quack</a>, CTO und Mitgr&#252;nder<span> </span><a href="http://www.kooaba.com/" target="_blank">kooaba</a>, und der Chefredaktor einer f&#252;hrenden Schweizer Online-Zeitung nutzen den Social Media Gipfel zur Vorstellung eines neuen Dienstes. Und weil das dann alles ganz neu ist, bleibt der Co-Referent noch geheim. kooaba ist ein Spinoff der ETH und z&#228;hlt zu den Pionieren im Bereich Augmented Reality.</p>
<p>Wo liegen die heute umsetzbaren und zielf&#252;hrenden Anwendungen f&#252;r Augmented Reality? Welche Ziele will die Online-Zeitung damit erreichen, was sind die Learnings aus der Entwicklungsphase?</p>
<p>Der Social Media Gipfel ist eine gemeinsame Initiative von Peter Hogenkamp, <a href="http://www.blogwerk.com" target="_blank">blogwerk</a>, und Marcel Bernet, <a href="http://www.bernet.ch/team">Bernet_PR</a>.<br />
<a href="http://bernetblog.ch/tag/social-media-gipfel/">bernetblog-Beitr&#228;ge zu den bisherigen Gipfel-Inhalten.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Verweildauer in Sozialen Netzwerken steigt massiv</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/10/verweildauer-in-sozialen-netzwerken-steigt-massiv/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sabine Betschart</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Nielsen]]></category>
		<category><![CDATA[nielsenwire]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Plattformen]]></category>
		<category><![CDATA[The Nielsen Company]]></category>

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		<description><![CDATA[Die monatliche Verweildauer in Sozialen Netzwerken ist sehr hoch.  Die Zahlen sind 2009 weiter angestiegen – Facebook ist die beliebteste soziale Plattform.

The Nielsen Company, f&#252;hrend in Markt- und Marketingforschung in den USA, ver&#246;ffentlicht Zahlen zur Nutzung von Sozialen Netzwerken. Erfasst wurden dabei Daten zu Facebook, Myspace, LinkedIn, Classmates, Twitter, Blogs, Online Games und Instant Messaging [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/spinnennetz_soziale_netzwerke.jpg" rel="lightbox[9193]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7625" title="spinnennetz_soziale_netzwerke" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/spinnennetz_soziale_netzwerke-86x64.jpg" alt="spinnennetz_soziale_netzwerke" width="86" height="64" /></a><strong>Die monatliche Verweildauer in Sozialen Netzwerken ist sehr hoch.  Die Zahlen sind 2009 weiter angestiegen – Facebook ist die beliebteste soziale Plattform.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://en-us.nielsen.com/main/about/Profile" target="_blank">The Nielsen Company</a>, f&#252;hrend in Markt- und Marketingforschung in den USA, ver&#246;ffentlicht Zahlen zur Nutzung von Sozialen Netzwerken. Erfasst wurden dabei Daten zu Facebook, Myspace, LinkedIn, Classmates, Twitter, Blogs, Online Games und Instant Messaging in den USA, England, Australien, Brasilien, Japan, Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und der Schweiz.</p>
<p><strong>Monatliche Verweildauer um 82 Prozent gestiegen </strong><br />
Nutzer verweilten 2008 durchschnittlich drei Stunden monatlich auf sozialen Netzwerken. Diese Zahl ist im Dezember 2009 massiv angestiegen auf <strong>mehr als f&#252;nf Stunden</strong> im Monat.</p>
<p><strong>Facebook globale Nummer eins</strong><br />
Die l&#228;ngste Besuchszeit verzeichneten die Sozialen Plattformen und Blogs. Gefolgt von Online Games und Instant Messaging. Dabei liegt Facebook klar auf dem ersten Platz – 67 Prozent aller Nutzer von Sozialen Plattformen besuchten Facebook. Im Dezember 2009 z&#228;hlte Facebook weltweit 206,9 Millionen Nutzer – das entspricht ungef&#228;hrt der Einwohnerzahl Brasiliens.</p>
<p><strong>Australier nutzen Soziale Netzwerke am h&#228;ufigsten</strong><br />
F&#252;r die nachstehende Auflistung wurden Anzahl Nutzende und Verweildauer in den L&#228;ndern erfasst, bezogen auf Soziale Netzwerke und Blogs. Die USA weist die meisten Nutzende aus:  142 Millionen (fast die H&#228;lfte der Gesamtbev&#246;lkerung). Die Schweiz z&#228;hlt am wenigsten Aktive: 2,5 Millionen. Am meisten Zeit damit verbringen die Australier, am wenigsten die Japaner. Mehr zu den Schweizer Facebook-Usern und Verweildauer im Beitrag <a href="../2010/01/21/facebook-user-schweiz-zahlen-fur-2009/">Facebook User Schweiz</a> vom 21.1.2010 .</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bild-4.png" rel="lightbox[9193]"><img class="alignnone size-full wp-image-9235" title="Unique Visitors und Verweildauer Social Media" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/Bild-4.png" alt="Unique Visitors und Verweildauer Social Media" width="457" height="247" /></a></p>
<p><strong>Seichte Unterhaltung oder Teilen von interessanten Inhalten?</strong><br />
Mich erstaunt die niedrige Zeitinvestition der Japaner – diese gelten als «immer mobil». Die durchschnittliche Verweildauer von f&#252;nfeinhalb Stunden im Monat erscheint mir hoch. Auf einen Tag ausgerechnet sind das<strong> elf Minuten Zeitinvestition</strong> in Soziale Netzwerke (inklusive Wochenende). Spannend w&#228;re herauszufinden, was Nutzende suchen, entdecken und teilen. Werden die elf Minuten t&#228;glich investiert in Voyeurismus oder ins Weiterverbreiten und Teilen von intellektuellen Inhalten?</p>
<p>Vollst&#228;ndiger Artikel auf nielsenwire: <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/global/led-by-facebook-twitter-global-time-spent-on-social-media-sites-up-82-year-over-year/" target="_blank">Led by Facebook, Twitter, Global Time Spent on Social Media Sites up 82% Year over Year.</a></p>
<p>Nachtrag: Die Februar-Zahlen von Nielsen zeigen einen anhaltenden Anstieg <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/global/global-audience-spends-two-hours-more-a-month-on-social-networks-than-last-year/" target="_blank">Global Audience spends 2 hrs more a month on Social Networks than last year</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fasten f&#252;rs Gehirn</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/09/fasten-fuers-gehirn/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2010/03/09/fasten-fuers-gehirn/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 09:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Ablenkung]]></category>
		<category><![CDATA[de Botton]]></category>
		<category><![CDATA[e-mail]]></category>
		<category><![CDATA[ikea]]></category>
		<category><![CDATA[Pöppel]]></category>
		<category><![CDATA[Schirrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben es verlernt, uns zu konzentrieren. Still zu sitzen und zu denken, ohne f&#252;r eine Maschine erreichbar zu sein, ist fast unm&#246;glich geworden.

  Wir reagieren auf das klingelnde Handy, auf Gespr&#228;che, auf alles, was um uns herum passiert. Nichts m&#252;ssen, aber alles k&#246;nnen – damit hat Ikea vor Jahren Werbung gemacht. Der Spruch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/Sprechblase.jpg" rel="lightbox[9180]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9182" title="Sprechblase" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/Sprechblase-86x57.jpg" alt="Sprechblase" width="86" height="57" /></a>Wir haben es verlernt, uns zu konzentrieren. Still zu sitzen und zu denken, ohne f&#252;r eine Maschine erreichbar zu sein, ist fast unm&#246;glich geworden.<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong>Wir reagieren auf das klingelnde Handy, auf Gespr&#228;che, auf alles, was um uns herum passiert. <a href="http://www.nichts-muessen.de/" target="_blank">Nichts m&#252;ssen, aber alles k&#246;nnen</a> – damit hat Ikea vor Jahren Werbung gemacht. Der Spruch ist mir geblieben, das «m&#252;ssen» leider auch. Aber ich bin nicht alleine. Immer h&#228;ufiger stosse ich auf Stimmen, die Ferien vom L&#228;rm und Entschleunigung einfordern.</p>
<p>Spannend daran finde ich den Gedanken, dass Kreativit&#228;t und Entwicklung nur in Phasen der Ruhe m&#246;glich sind. Geht es nur mir so, dass ich mich vom Datenstrom abh&#228;ngig f&#252;hle wie eine S&#252;chtige: gleichsam gereizt und gehetzt? Um Sie nicht zu &#252;berfordern, setze ich darum hier und jetzt einen Punkt. Und lasse andere weiterreden, w&#228;hrend ich mich mit Ohropax zur&#252;ckziehe. Ruhe.</p>
<p>Die spannendsten Zitate zum Thema:</p>
<p>Frank Schirrmacher (<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Multitasking-vermanscht-das-Gehirn/story/27178521" target="_blank">Tages-Anzeiger</a>, 29.11.2009):</p>
<ul>
<li>Multitasking ist die schlimmste Praxis unserer Zeit. Sie vermanscht das Gehirn.</li>
<li>Wenn Sie keine SMS mehr schreiben und kein Internet mehr benutzen, dann partizipieren Sie nicht mehr an der Welt.</li>
<li>Das Lesen auf dem Papier wird eine ganz neue Rolle bekommen: Es wird eine therapeutische Funktion haben &#8211; in der Wirkung das Hirn verbessern.</li>
</ul>
<p>Ernst P&#246;ppel (<a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Multitasking-vermanscht-das-Gehirn/story/27178521" target="_blank">Zeit Online</a>, 18.02.2010):</p>
<ul>
<li>Viele Menschen haben es verlernt, die Stille als das zu begr&#252;ssen, was sie ist: eine Erholungsreise f&#252;r das Gehirn.</li>
<li>Wenn ganz Deutschland jeden Tag f&#252;r eine Stunde nicht kommunizieren w&#252;rde, dann h&#228;tten wir den gr&#246;ssten Innnovations- und Kreativit&#228;tsschub, den man sich vorstellen kann.</li>
</ul>
<p>Alain de Botton (<a href="http://theschooloflife.typepad.com/the_school_of_life/2010/03/alain-de-botton-on-distraction.html" target="_blank">The School of Life</a>, 01.03.2010):</p>
<ul>
<li>To sit still and think, without succumbing to an anxious reach for a machine, has become almost impossible.</li>
<li>We are continuously challenged to discover new works of culture – and in the process don&#8217;t allow any one of them to assume a weight in our minds.</li>
<li>The need to diet is something we have to relearn in relation to knowledge, people and ideas. We require periods of fast in the life of our minds no less than in that of our bodies.</li>
</ul>
<p>F&#252;hlen Sie sich von der unendlichen F&#252;lle an Informationen unter Druck gesetzt, weil Sie glauben, Sie m&#252;ssen sie alle aufnehmen, um in Ihrem Job Schritt zu halten? Erfahren Sie n&#228;chste Woche an dieser Stelle, ob Sie E-Mail-s&#252;chtig sind &#8211; und was sie dagegen tun k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema im bernetblog:</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><a href="  http://bernetblog.ch/2010/01/25/kontrolle-ubers-denken-zuruckgewinnen/" target="_self">Kontrolle &#252;bers Denken zur&#252;ckgewinnen</a>, 25.01.2010<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2009/07/23/zahlen-sie-schon-die-tweets-bis-zum-wochenende/" target="_self">Z&#228;hlen Sie schon die Tweets bis zum Wochenende?</a>, 23.07.2009<br />
<a href="http://www.bernet.ch/newsletter/november_2008">Stille: 5 Tipps zum Abschalten</a>, Anstoss-Newsletter, 11.2008</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zensekunden: M&#228;rzwinter in Z&#252;rich</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/08/zensekunden-maerzwinter-in-zuerich/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 08:46:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag zwangen tanzende Schneeflocken die Stadt zur Entschleunigung. Z&#252;rich steht vor einer Winterwoche.
Schnee war angesagt, aber mit so viel hatte niemand gerechnet: Die einen klagten &#252;ber das Verkehrschaos und ausfallende Busse, ich genoss einen Winterspaziergang. Die Stadt mit ihrer ganzen Hektik erschien pl&#246;tzlich als ruhige, gem&#252;tliche Schneelandschaft. Der Schnee wird uns diese Woche erhalten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/frauschnee1.jpg" rel="lightbox[9172]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9176" title="frauschnee" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/frauschnee1-86x62.jpg" alt="frauschnee" width="86" height="62" /></a>Am Samstag zwangen tanzende Schneeflocken die Stadt zur Entschleunigung. Z&#252;rich steht vor einer Winterwoche.</strong></p>
<p>Schnee war angesagt, aber mit so viel hatte niemand gerechnet: Die einen klagten &#252;ber das Verkehrschaos und ausfallende Busse, ich genoss einen Winterspaziergang. Die Stadt mit ihrer ganzen Hektik erschien pl&#246;tzlich als ruhige, gem&#252;tliche Schneelandschaft. Der Schnee wird uns diese Woche erhalten bleiben, bei Sonne und tiefen Temperaturen. Als kurzes Intermezzo vor der n&#228;chsten Runde Richtung Fr&#252;hling.</p>
<p>In der N&#228;he unserer B&#252;ros blicken seit 1935 zwei Damen auf den Platz, wo damals der Kartoffelmarkt stattfand. An der Ecke R&#228;mistrasse / Waldmannstrasse &#8211; mehr zum Schalenbrunnen auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Z&#252;rich_-_Waldmannstrasse-Brunnen_IMG_1321.jpg" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="324" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/mw3tIWZpzIw&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="324" src="http://www.youtube.com/v/mw3tIWZpzIw&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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