<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>bernetblog.ch &#187; Medien</title>
	<atom:link href="http://bernetblog.ch/category/medien2/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://bernetblog.ch</link>
	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 13:28:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Sperrfrist: Startverzögerung gezielt einsetzen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/04/24/sperrfrist-startverzogerung-gezielt-einsetzen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/04/24/sperrfrist-startverzogerung-gezielt-einsetzen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 10:39:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Embargo]]></category>
		<category><![CDATA[Medienversand]]></category>
		<category><![CDATA[Sperrfrist]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=18009</guid>
		<description><![CDATA[Die Sperrfrist macht aus einer Medienmitteilung ein befristetes Geheimnis, das mit Auserwählten geteilt wird. Ist sie in der digitalen Welt noch sinnvoll? Und wenn ja, wann? Meine Grundhaltung vorneweg: Ich finde Sperrfristen verstaubt und wichtigtuerisch. Sie Embargo &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/24/sperrfrist-startverzogerung-gezielt-einsetzen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-12.15.31.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18010" title="Sperrfrist: Gleiche Startbedingungen für alle?" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-12.15.31-86x86.jpg" alt="Schwimmerinnen beim Start" width="86" height="86" /></a>Die Sperrfrist macht aus einer Medienmitteilung ein befristetes Geheimnis, das mit Auserwählten geteilt wird. Ist sie in der digitalen Welt noch sinnvoll? Und wenn ja, wann?</strong></p>
<p>Meine Grundhaltung vorneweg: Ich finde Sperrfristen verstaubt und wichtigtuerisch. Sie <em>Embargo </em>zu nennen, macht es nicht besser. Trotzdem nachfolgend Gründe, Medienmitteilungen zu versenden und auf Zeit zu spielen.</p>
<p><strong>Planung statt Sperrfrist<br />
</strong>Besser als eine Sperrfrist ist gute Planung beim Versand. Um Teilnehmende einer Medienorientierung nicht zu benachteiligen, verschickt man die Mitteilung erst nach dem Anlass. Am besten so, dass die Teilnehmenden noch Zeit haben, Fragen zu stellen und in die Redaktion zurückzukehren. Wenn allerdings während der Veranstaltung bereits getwittert wird, ist es unmöglich den Teilnehmenden diesen Vorteil zu erhalten. Ein Twitterverbot wäre noch schwerer durchzusetzen als eine Sperrfrist.</p>
<p><strong>Vorzugsbehandlung als Ausnahme<br />
</strong>Absprachen und Vorauslieferungen sind manchmal nötig: Wochen- und Monatspublikationen haben oft Tage vor Erscheinen Redaktionsschluss. Produktion und Sendezeiten von Radio und Fernsehen erfordern ebenfalls Vorausinformation und Vorzugsbehandlung.</p>
<p>Wer einzelne vorab informiert, muss wissen, warum er diese bevorzugt und dass er damit andere benachteiligt. Wenig nachhaltig ist es, Das-sage-ich-jetzt-nur-dir mit allen zu spielen.</p>
<p><strong>Sperrfrist gleich Spam?<br />
</strong>Wenn ein Versand mit Sperrfrist nicht zu vermeiden ist, gilt: im Mail zuoberst und deutlich kennzeichnen. Es gehört zur Solidarität der Medien untereinander, Sperrfristen zu beachten. Für eine verfrühte Publikation genügt aber ein Klick. Und es gibt keine rechtliche Handhabe gegen die Nichtbeachtung der Sperrfrist. Absender sollten also das Worst-Case-Szenario durchspielen und allenfalls mit dem Versand warten.</p>
<p>Andererseits sind Organisationen, die alle/fast alle Medienmitteilungen mit Sperrfrist verschicken wenig glaubwürdig. Der Versuch, Banales so aufzublasen, schadet der Institution Sperrfrist. Die nachvollziehbare</p>
<p style="text-align: center;">S P E R R F R I S T</p>
<p>eines vertrauenswürdigen Absenders hat aber beste Chancen beachtet zu werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/04/24/sperrfrist-startverzogerung-gezielt-einsetzen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-24-um-12.15.31-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Drama(turgie) Medienkonferenz &#8211; so gelingts!</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/04/19/dramaturgie-medienkonferenz-so-gelingts/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/04/19/dramaturgie-medienkonferenz-so-gelingts/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 11:26:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Hirschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Dramaturgie-einer-Medienkonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Medienarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[medienmitteilung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17999</guid>
		<description><![CDATA[Sie ist der grösste Medienauftritt, den ein Unternehmen haben kann. Richtig eingesetzt, ist die Medienkonferenz ein gutes Mittel um Kontakte zu pflegen und Präsenz in den Medien zu generieren. Der organisatorische Aufwand einer Pressekonferenz ist enorm. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/19/dramaturgie-medienkonferenz-so-gelingts/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/2012/04/19/dramaturgie-medienkonferenz-so-gelingts/miniaturbild_mikrofone_presse/" rel="attachment wp-att-18002"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-18002" title="Miniaturbild_Mikrofone_Presse" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Miniaturbild_Mikrofone_Presse-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a>Sie ist der grösste Medienauftritt, den ein Unternehmen haben kann. Richtig eingesetzt, ist die Medienkonferenz ein gutes Mittel um Kontakte zu pflegen und Präsenz in den Medien zu generieren.</strong></p>
<p>Der organisatorische Aufwand einer Pressekonferenz ist enorm. Es lohnt sich deshalb, sich vorher ein paar Fragen zu stellen:</p>
<p><strong>Worüber will ich informieren?<br />
</strong>Rechtfertigt das Thema eine Einladung an die Medien? Oder reicht der Versand einer Medienmitteilung?</p>
<p><strong>Welches ist der ideale Zeitpunkt?<br />
</strong>Die zweite Hälfte Vormittag ist ideal. Wochentage je nach Medium beachten! Ausserdem lohnt es sich ein Blick auf den <a href="http://www.economiesuisse.ch/de/service/terminkalender/Seiten/default.aspx" target="_blank">Terminkalender von economiesuisse</a>. Gibt es Kollisionen mit anderen Medienkonferenzen?</p>
<p><strong>Welche Medien lade ich ein?<br />
</strong>Eingeladen werden Journalisten, die am Thema interessiert sein könnten. Die Einladung erfolgt etwa zwei Wochen vorher. Sie enthält Angaben über Themen, Ort, Datum und Uhrzeit und Ablauf. Nicht vergessen, Link zur An- oder Abmeldung. Beispiel <a href="https://docs.google.com/a/bernet.ch/spreadsheet/viewform?formkey=dFFmbERGSmFPMnlwVUZreU5YYXNoa2c6MA#gid=0" target="_blank">hier</a>. Spätestens zwei Tage vor dem Medienevent hakt man bei den wichtigsten Journalisten telefonisch nach.</p>
<p>Bei der Vorbereitung gilt es, folgende Punkte zu beachten:</p>
<p><strong>Detaillierter Ablaufplan:<br />
</strong>Tabelle mit genauen Zeiten erstellen. Wer spricht wann wie lange über welches Thema. Wie lange dauern Produktevorführungen, Enthüllungen oder Rundgänge?</p>
<p><strong>Auflistung Nasty Questions:<br />
</strong>Es lohnt sich, heikle Fragen im Vornherein zu besprechen und passende Antworten dazu vorzubereiten.</p>
<p><strong>Was gehört in eine Medienmappe:<br />
</strong>Eine Medienmitteilung, Referate, Fotos und Grafiken und die Präsentationsfolien gehören in die Medienmappe. Diese wird am Eingang aufgelegt oder verteilt, oder elektronisch per Mail oder auf dem Stick.</p>
<p>Es ist so weit, der Tag der Medienkonferenz ist gekommen:</p>
<p>- Smalltalk mit den Medienschaffenden: Der Empfang ist der ideale Ort um die Journalisten zu begrüssen und Kontakte zu knüpfen</p>
<p>- Begrüssung der Anwesenden: Der Moderator oder die Moderatorin begrüsst die Anwesenden und stellt die anderen Referenten vor. Er gibt Ziel, Struktur und Ende der Veranstaltung gleich zu Beginn bekannt.</p>
<p>- Hauptreferate: Die Referate dauern nicht länger als je 15 Minuten. Um es spannend zu halten, reichen zwei Referate. Die Sprache ist bildhaft, so bleibt das gesagte haften. Unterstützt werden die Referate nach Möglichkeit von einer Folienpräsentation.</p>
<p>- Fragerunde: Die Fragerunde wird vom Moderator oder der Moderatorin geleitet. Die Antworten sind am besten kurz und prägnant.</p>
<p>- Ende: Was am Schluss gesagt wird, bleibt hängen. Formulieren Sie in einem Satz nochmals die Kernbotschaft Ihres Unternehmens.</p>
<p>- Evaluation: <a href="http://argus.ch/de/home?ActiveID=1511" target="_blank">Argus der Presse</a> oder <a href="http://www.bluereport.net/medienbeobachtung/" target="_blank">blueReport </a>helfen bei der Auswertung der Clippings.</p>
<p>Mehr zu einer gelungenen Medienarbeit im Dokument «Dramaturgie Medienkoferenz» von Bernet_PR:</p>
<div id="__ss_3466696" style="width: 516px;">

<strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;"><a title="Bernet Dramaturgie Medienkonferenz" href="http://www.slideshare.net/Bernet_PR/bernet-dramaturgie-medienkonferenz-3466696" target="_blank">Bernet Dramaturgie Medienkonferenz</a></strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/3466696?rel=0" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="516" height="551"></iframe>
<div style="padding: 5px 0 12px;">View more documents from <a href="http://www.slideshare.net/Bernet_PR" target="_blank">Bernet_PR AG für Kommunikation</a></div>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/04/19/dramaturgie-medienkonferenz-so-gelingts/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Miniaturbild_Mikrofone_Presse-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Neu in der Schweiz: Impressumspflicht online</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/04/12/neu-in-der-schweiz-impressumspflicht-online/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/04/12/neu-in-der-schweiz-impressumspflicht-online/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 10:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Corporate Publishing]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Absender]]></category>
		<category><![CDATA[Absenderangaben]]></category>
		<category><![CDATA[Impressum]]></category>
		<category><![CDATA[Impressumspflicht]]></category>
		<category><![CDATA[uwg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17979</guid>
		<description><![CDATA[Seit 1. April gilt in der Schweiz für Webauftritte eine Impressumspflicht. Vom Gesetz betroffen sind auch Facebook oder E-Mail. Gesetz oder nicht Gesetz: Seriosität, Geschäftsinteresse und Höflichkeit sprechen sowieso für Absenderangaben.  Das neue Gesetz hat wenig Aufmerksamkeit &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/04/12/neu-in-der-schweiz-impressumspflicht-online/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-12-um-10.33.48.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17983" title="Absender" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-12-um-10.33.48-86x86.jpg" alt="handschriftlich &quot;Abs:&quot;" width="86" height="86" /></a></strong></div>
<p><strong>Seit 1. April gilt in der Schweiz für Web</strong><strong>auftritte eine Impressumspflicht. <strong>Vom Gesetz betroffen sind auch Facebook oder E-Mail. </strong>Gesetz oder nicht Gesetz: Seriosität, Geschäftsinteresse und Höflichkeit sprechen sowieso für Absenderangaben. </strong></p>
<p>Das neue Gesetz hat wenig Aufmerksamkeit erregt. Absenderangaben sind in der elektronischen Welt üblich. Und wer sich beispielsweise mit seinem Auftritt vor allem nach Deutschland richtet, unterliegt der dort geltenden komplizierten Impressumspflicht schon lange.</p>
<p>Neu schreibt das <a href="http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/24544.pdf" target="_blank">UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb)</a> diese Angaben auch in der Schweiz vor. Vollständig und aktuell müssen sein:<br />
- Name, Adresse, Telefon, E-Mail<br />
- Angaben zu allen Beteiligten, wie Webdesignern oder Betreibern</p>
<p>Die Pflicht, den Absender anzugeben, gilt auch für kommerzielle Angebote in E-Mails, auf Facebook oder anderen Plattformen. Vorschriften, wo genau die Angaben stehen müssen gibt es nicht. Standards wie der Impressumslink in der Fusszeile sind aber für Suchende nützlich.</p>
<p>Noch unklar ist, wie weit Private oder Blogger betroffen sind. Der bernetblog ist beispielsweise kein kommerzieller Blog, nimmt aber am Wirtschaftsgeschehen teil (Veröffentlichung Facebookzahlen, Berichte von Veranstaltungen oder Bewertungen von Software). Deshalb meine Empfehlung: Im Zweifelsfall alle Angaben liefern.Und wer international tätig ist, kann sich rechtlich beraten lassen.</p>
<p>Übrigens: Zum <a href="http://www.news.admin.ch/NSBSubscriber/message/attachments/24544.pdf" target="_blank">neuen Gesetz</a> gehören auch Regelungen zu Webshops und zu «Verzeichnisverkäufern».</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/04/12/neu-in-der-schweiz-impressumspflicht-online/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Bildschirmfoto-2012-04-12-um-10.33.48-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>DRS 3 Focus: SRF übertreibt Medienkonvergenz</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/03/26/drs-3-focus-srf-ubertreibt-medienkonvergenz/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/03/26/drs-3-focus-srf-ubertreibt-medienkonvergenz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 07:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzung]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkonvergenz]]></category>
		<category><![CDATA[radio]]></category>
		<category><![CDATA[Radio-DRS]]></category>
		<category><![CDATA[sf]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17910</guid>
		<description><![CDATA[&#160; Medienkonvergenz bedeutet beim SRF die Verflechtung von Online, Radio und TV. Bei der Sendung «Focus» hat man es sich zu leicht gemacht. Radio nur abzufilmen nennt man nicht Konvergenz sondern Webcam. 40 Fernseh-Sekunden sind lang. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/03/26/drs-3-focus-srf-ubertreibt-medienkonvergenz/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17914" title="Focus klein" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Focus-klein1-86x86.jpg" alt="Focus Logo" width="86" height="86" />Medienkonvergenz bedeutet beim SRF die Verflechtung von Online, Radio und TV. Bei der Sendung «Focus» hat man es sich zu leicht gemacht. Radio nur abzufilmen nennt man nicht Konvergenz sondern Webcam.</strong></p>
<p>40 Fernseh-Sekunden sind lang. 40 Sekunden dauert die Anmoderation: Tom Gisler liest sie mit gesenkten Augen ab Blatt. Willkommen beim <a href="http://www.videoportal.sf.tv/sendung?id=c51a59ee-51a0-0001-f6e5-3b1b16102b10" target="_blank">«Focus» im Fernsehen</a>. Focus schätze ich am Radio als <a href="http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/top/focus.html" target="_blank">Talk-Sendung</a> immer am Montagabend auf DRS 3. Häufiger als live höre ich sie online als Podcast &#8211; aber am Fernsehen gibt sie ein schlechtes Bild ab.</p>
<p><strong>Schuster bleib bei deinen Leisten</strong><br />
Christoph Blocher war zu Gast bei Dominik Dillier als ich Focus das erste Mal auf SF zwei sah. Es war ein klassischer Entzauberungsmoment: Ich hatte Mühe, die kompetente Radiostimme mit dem zappelnden Moderator in Verbindung zu bringen. Auch Anna Meier hängt im Stuhl und Tom Gisler räumt auf während das Gegenüber spricht. Völlig in Ordnung, denn die Kompetenz der Focus-Redaktion ist Ton nicht Bild. Konzentriert auf Atem und Stimme soll der Körper nur beim Sprechen unterstützen. Aber am Bildschirm wirkt das unsicher und wenig kompetent.</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-17912" title="Focus MilenaMoser" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Focus-MilenaMoser-515x288.jpg" alt="" width="515" height="288" /></p>
<p>Radio abzufilmen hat nichts mit Medienkonvergenz zu tun. Die Sendungen sind günstig produziert und sehen billig aus: Kein Studiohintergrund, schwaches Licht, riesen Kopfhörer auf Moderatorenköpfen, schlecht sitzende Kleidung, die Kamera zeigt Kabelwirrwarr und laufende Bildschirme &#8211; dazwischen geht der Gast und vor allem das Thema unter. Und der Respekt des Zuschauers vor dem Produkt «Focus» schwindet.</p>
<p><strong>Es geht auch anders</strong><br />
Auch wenn <a href="http://www.videoportal.sf.tv/sendung?id=aad2ec26-836b-4fbf-87af-1cfc6f5c0c6a" target="_blank">«nachtwach»</a> kein Favorit von mir ist, hier funktioniert der Transfer. Moderatorin Barbara Bürer steht im eingerichteten Fernsehstudio, sieht und spricht in die Kamera, ist geschminkt, frisiert und fernsehtauglich gekleidet und bewegt sich nicht mehr als nötig. So funktioniert das im Bild, und per Ton auch im Radio. Wenn schon ein Radio-Fernseh-Transfer, dann bitte so. Medienkonvergenz im Sinne des Konsumenten bedeutet für mich, dass zentrale Information auf allen drei Kanälen läuft &#8211; in der passenden Form, bzw. Sendegefäss. <span style="line-height: 24px;">Ausserdem sollen Inhalte von Fernsehen und Radio online abrufbar sein.</span> Wenn eine Sendung auf mehr als einem Kanal funktioniert, auch gut. Aber wenn alles überall passen muss, ist das nicht Konvergenz sondern ein Einheitsbrei.</p>
<p>Mehr im bernetblog zu:<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2008/06/12/medienkonvergenz-philosophischer-hintergrund-von-uday-kamarkar/" target="_blank">Medienkonvergenz</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2012/02/08/communication-summit-2012-service-public-und-les-petits-suisses/" target="_blank">Service Public</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/06/28/der-service-publique-eine-idee-suisse/" target="_blank">SRG SSR Idée Suisse</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/03/26/drs-3-focus-srf-ubertreibt-medienkonvergenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Focus-klein1-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Studie: Wo US-Zeitungen ihre Kundschaft suchen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/03/14/studie-wo-us-zeitungen-ihre-kundschaft-suchen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/03/14/studie-wo-us-zeitungen-ihre-kundschaft-suchen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 13:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Walther</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistisch]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[studie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17851</guid>
		<description><![CDATA[Die Zeitungen verdienen mit Online-Werbung immer mehr Geld. Jedoch immer noch viel zu wenig, um die Verluste beim Print-Geschäft wettzumachen. Eine neue Studie zeigt, wie Verleger in den USA in Zukunft Geld verdienen wollen.  Auch wenn &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/03/14/studie-wo-us-zeitungen-ihre-kundschaft-suchen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-13.52.09.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17863" title="Werbeformen" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-13.52.09-86x86.jpg" alt="Hand hält Karton mit &quot;Biete Tickets&quot;" width="86" height="86" /></a>Die Zeitungen verdienen mit Online-Werbung immer mehr Geld. Jedoch immer noch viel zu wenig, um die Verluste beim Print-Geschäft wettzumachen. Eine neue Studie zeigt, wie Verleger in den USA in Zukunft Geld verdienen wollen. </strong></p>
<p>Auch wenn die Einkünfte aus digitaler Werbung wachsen, sie machen die Erosion der Print-Einkünfte bei weitem nicht wett. Das ist die Kernaussage <a href="http://www.journalism.org/node/28629" target="_blank">der neuen Studie</a> des «Pew Research Center&#8217;s Project for Excellence in Journalism». In Zahlen ausgedrückt: Für jeden Dollar, den die 38 untersuchten Zeitungen (<a href="http://www.journalism.org/analysis_report/methodology_20" target="_blank">Hier gehts zum Studiendesign</a>) mit digitaler Werbung dazu gewinnen, verlieren sie sieben Dollar im Print-Geschäft.</p>
<p><strong>Online-Werbung mit Offline-Charakter<br />
</strong>Die Einnahmen aus dem digitalen Werbegeschäft wachsen zwar: Zwei Drittel der untersuchten Zeitungen verzeichnen ein Wachstum von 10 und mehr Prozent. Ein Grossteil dieser Einnahmen kommt aber aus Werbeformen, die aus der Print-Tradition stammen und für online adaptiert wurden. Im Netz am meisten verkauft wurden Banner und Anzeigen, als zukunftsträchtig geltende Formen wie verhaltensorientierte Werbung, Video oder Coupons machen nur einen kleinen Teil der Einnahmen aus:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/PEW-Studie-Werbeeinkünfte-US-Zeitungen-nach-Art.084.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-17856" title="PEW Studie Werbeeinkünfte US-Zeitungen nach Art.084" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/PEW-Studie-Werbeeinkünfte-US-Zeitungen-nach-Art.084-515x386.jpg" alt="" width="515" height="386" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus Gewohnheit würden die klassischen, digitalisierten Werbegefässe eher verkauft als neue Werbeformen, folgern die Autoren aus ihren Experteninterviews.</p>
<p><strong>Ausweichen auf unkonventionelle Einkommensquellen<br />
</strong>Neuland betreten viele Verleger, indem sie versuchen, unkonventionelle Einnahmequellen zu erschliessen. Sie engagieren sich als Organisatoren von Events, als Berater für Marketing und Kommunikation oder als Anbieter von Verkaufsplattformen. Fast die Hälfte der befragten Zeitungshäuser gab an, in diesen Geschäftsfeldern zu experimentieren. Einige mit beachtlichem Erfolg.</p>
<p><strong>Verwirrte Leser<br />
</strong>Der Leser gerät bei diesen Experimenten und der Suche nach neuen Geschäftsfeldern bisweilen aus dem Blickfeld. Was will er und wofür ist er bereit zu bezahlen? Die Auswahl und Gewichtung von Informationen – die eigentliche redaktionelle Leistung – ist ein Mehrwert, der zu oft vernachlässigt wird. Oder anders formuliert: Je mehr mir Zeitungen und Zeitschriften etwas anderes verkaufen wollen als Information, desto grösser wird meine Bereitschaft, für Information wieder mehr Geld zu bezahlen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema im bernetblog:</strong><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/10/27/inhalte-im-netz-wo-bleibt-mein-geschaftsmodell/" target="_blank">Inhalte im Netz: Wo bleibt mein Geschäftsmodell?<br />
</a><a href="http://bernetblog.ch/2011/04/19/medien-zwischen-klicks-und-qualitaet/" target="_blank">Medien zwischen Klicks und Qualität</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/03/14/studie-wo-us-zeitungen-ihre-kundschaft-suchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/03/Bildschirmfoto-2012-03-14-um-13.52.09-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Frauenquote: Männer machen Medien</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/03/01/frauenquote-manner-machen-medien/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/03/01/frauenquote-manner-machen-medien/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 09:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kathrin Herrmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenquote]]></category>
		<category><![CDATA[gläserne Decke]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistinnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lohngleichheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17797</guid>
		<description><![CDATA[In Deutschland fordern Journalistinnen lautstark eine Frauenquote für die Führungsetagen der Medienwelt. Die Reaktionen sind breit. Und emotional. Braucht Deutschland die Quote? Und die Schweiz? Am 26. Februar bekamen die Chefredaktoren, Programmleiter und Verleger in Deutschland &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/03/01/frauenquote-manner-machen-medien/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-thumbnail wp-image-17801 alignleft" title="ProQuote" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/ProQuote-86x86.jpg" alt="Logo ProQuote" width="86" height="86" /></p>
<p><strong>In Deutschland fordern Journalistinnen lautstark eine Frauenquote für die Führungsetagen der Medienwelt. Die Reaktionen sind breit. Und emotional. Braucht Deutschland die Quote? Und die Schweiz?</strong></p>
<p>Am 26. Februar bekamen die Chefredaktoren, Programmleiter und Verleger in Deutschland <a href="http://www.pro-quote.de/was-wir-wollen/" target="_blank">dicke Post</a>: 350 Journalistinnen fordern, eine Frauenquote für die Führungsetage von deutschen Medien. Der Anteil von heute 2 Prozent an weiblichen Chefredaktoren soll in fünf Jahren auf 30 Prozent hoch.</p>
<p><strong>Medien prägen</strong><br />
«Ich bin für diese Quote, weil mein Mann besser mit den Kindern und ich besser im Job klarkomme.» Kein gutes Argument, aber ein Hingucker. Ein Hingucker ist überhaupt die ganze <a href="http://www.pro-quote.de/" target="_blank">Website der Kampagne </a>und da stehen auch viele gute Argumente für mehr Chef-Frauen in den Medien. Zum Beispiel: Medien prägen die Wahrnehmung einer Gesellschaft. Chefredaktoren prägen die Themen eines Mediums. Also sei die Präsenz von Frauen auf Chefredaktoren-Posten wichtig für die gleichberechtigte Entwicklung einer Gesellschaft. Leuchtet mir ein. Ist aber an sich noch kein Grund für eine Quote.</p>
<p><strong>Qualität statt Quote?<br />
</strong>Frauen ja. Quote nein. Ist denn auch die häufigste Reaktion in Interviews und Stellungnahmen. Es gehe um Qualität nicht um Quote. Wer wolle, der könne jetzt schon in die Chefetage hochsteigen. Leistung solle belohnt werden, nicht das Geschlecht. Leuchtet mir ebenfalls ein. Aber dass gleiche Leistung nicht immer zu gleichen Resultaten führt, wissen wir dank dem Thema Lohngleichheit. (Zur Erinnerung: Der Lohnunterschied liegt in der Schweiz derzeit bei rund 20 Prozent für gleiche Leistung.)</p>
<p><strong>«Frauen haben einen tieferen IQ»<br />
</strong>Trotzdem: Kann die Quote eine Lösung sein? Und das in einem Land, in dem der Bundeskanzler eine Kanzlerin ist? Begrüssenswert finde ich die Debatte, schliesslich wirken auch Diskussionen auf die Wahrnehmung. Und diskutiert wird hitzig: Frauen argumentieren und fordern. Chef-Männer beeilen sich zu erklären, dass in ihrem Medienhaus, die Quote längst erfüllt sei. Andere Männer toben und diffamieren &#8211; besonders in den <a href="http://taz.de/Kolumne-Die-Kriegsreporterin/Kommentare/!c88652/" target="_blank">Kommentarspalten</a>.</p>
<p><strong>Und die Schweiz?<br />
</strong>Und wie steht es um die Chefredaktorinnen, Verlegerinnen und Programmleiterinnen in der Schweiz? Aus dem Stegreif fallen mir Annabelle, Der Landbote, Wir Eltern, Bolero, Femina und ein paar weitere Lifestyle-Medien ein. Ingrid Deltenre gilt nicht mehr. Eine kurze, sicher unvollständige Liste. Aber noch eindrücklicher finde ich, dass ich mir diese Frage zum ersten Mal gestellt habe. Braucht die Schweiz auch eine Quote(ndiskussion)?</p>
<p>Flammender <a href="http://www.miriammeckel.de/2012/02/27/mehr-als-symbolik/" target="_blank">Pro-Kommentar</a> zur Quote von Miriam Meckel</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/03/01/frauenquote-manner-machen-medien/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/ProQuote-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Communication Summit 2012: Service Public und Les Petits Suisses?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/02/08/communication-summit-2012-service-public-und-les-petits-suisses/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/02/08/communication-summit-2012-service-public-und-les-petits-suisses/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 16:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Communication Summit]]></category>
		<category><![CDATA[ComSum2012]]></category>
		<category><![CDATA[Roger de Weck]]></category>
		<category><![CDATA[Service Public]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17731</guid>
		<description><![CDATA[Roger de Weck, SRG-Generaldirektor, zeigt den Weg des Service Public im digitalen Zeitalter. Der Communication Summit 2012 im vollbesetzten ETH-Auditorium aus der Sicht des bernetblogs.  Roger de Weck war deutlich in seinem Einstiegsreferat: Er sieht nicht &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/02/08/communication-summit-2012-service-public-und-les-petits-suisses/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-08-um-14.02.34.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17733" title="Roger de Weck am Communication Summit 2012" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-08-um-14.02.34-86x86.jpg" alt="" width="86" height="86" /></a><strong>Roger de Weck, SRG-Generaldirektor, zeigt den Weg des Service Public im digitalen Zeitalter. Der Communication Summit 2012 im vollbesetzten ETH-Auditorium aus der Sicht des bernetblogs. </strong></p>
<p>Roger de Weck war deutlich in seinem Einstiegsreferat: Er sieht nicht eine Bedrohung der privaten Medienhäuser durch die SRG, sondern durch die Globalisierung: eine Globalisierung der Inhalte, der Akteure und der Werbung. «Ein Verteilungskampf der Petits Suisses um die Brosamen, welche die Globalplayer übriglassen, schwäche nur unnötig.»</p>
<p>Für den Service Public sieht er folgende Aufgaben:</p>
<ul>
<li>Audiovisuelle Schweizer Produktionen ermöglichen</li>
<li>Journalistische Unabhängigkeit sichern</li>
<li>Nicht nur Interesssantes, sondern auch Relevantes senden</li>
<li>Kultur fördern</li>
<li>die Schweiz mit Programmen räumlich abdecken</li>
<li>die Schweiz mit Programmen in allen Sprachen abdecken</li>
</ul>
<p>Anschliessend diskutierten mit Roger de Weck auf dem Podium: Michèle Binswanger (Journalistin), Christoph Bauer, (CEO AZ-Medien), Philip Kübler (Medienrechtler) und Marcel Bernet (PR-Berater). Reto Lipp leitete das Gespräch mit grossem Engagement und Sachkenntnis.</p>
<p><strong>Festhalten an der Qualität<br />
</strong>Philip Kübler windet der SRG ein Kränzchen: Neben(!) der SRG sei die Schweiz zu klein für weitere Service-Public-Angebote. Die von der SRG gesetzten Qualitätsstandards seien zu hoch.</p>
<p>Marcel Bernet sieht durchaus Platz für weitere Qualitätsanbieter: Der Jugendsender Joiz beispielsweise hat dafür eine Nische gefunden.</p>
<p>Roger de Weck weist in der Preisfrage auf einen Widerspruch hin: Bietet die SRG Marktgängiges, hält man ihr vor, das sei nicht Service Public. Bietet sie weniger Marktgängiges, heisst es, sie produziere am Publikum vorbei. Eine Aussage, die sich auch auf die Online-Präsenz der SRG übertragen lässt.</p>
<p>Philip Kübler fordert klare Grenzen für die priviligierten Service-Public-Anbieter bei der Kommerzialisierung von Zusatzangeboten. Dass wir nicht zurück können, zeigt ein ORF-Beispiel: Ein Facebook-Verbot sei so lächerlich wie ein Farbfernseh-Verbot, meint das ORF.</p>
<p>Andererseits fordert Christoph Bauer gleich lange Spiesse für alle. Wie diese aussehen sollen, darüber wird derzeit verhandelt. Denn auch Roger de Weck gibt zu, dass seine Situation sehr viel bequemer ist, als die der Privaten. Gebührenfinanzierung bedeutet eine zu 70 Prozent gesicherte Finanzierung.</p>
<p><strong>Journalismus plus Werbung plus Internet<br />
</strong>Wohin gehen die Nutzenden und damit auch die Werbebudgets? Marcel Bernet meint, dass die Frage, über den Inhalt entschieden wird. Die Frage ist nicht Zeitung versus Fernsehen, sondern NZZ online versus SRF online. Roger de Weck verweist aber darauf, dass gerade beim Fernsehen alle kommerziellen Medien auch Boulevard-Medien seien. Die Aufgabe der SRG sieht er auch darin, nicht nur Interessantes, sondern auch Relevantes zu senden.</p>
<p><strong>Sendungen statt Sender?<br />
</strong>Auch wenn sich immer mehr ihr Medien-Menü selbst zusammen stellen und der lineare Konsum abnimmt, sind Kanäle, die als Ganzes konsumiert werden, weiterhin gefragt. Sei es aus Bequemlichkeit wie beim morgendlichen Radiohören oder als Entscheidung für die Qualität einer bestimmten Marke.</p>
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/36415328?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" width="516" height="290" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe><p><a href="http://vimeo.com/36415328">Communication Summit 2012 - Service Public im digitalen Zeitalter</a> from <a href="http://vimeo.com/meugster">Michael Eugster</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Gleichzeitig werden immer mehr Second Screens oder gar Third Screens eingesetzt. Heute beispielsweise, wenn während des <em>Tatort</em>s auf Twitter fleissig kommentiert wird oder SMS für Star-Votings geschickt werden. Künftig vielleicht so, dass wir auf dem Tablet die Kamera und den Kommentator für die Fussballübertragung selbst wählen &#8211; Service Public und Service Digitale.</p>
<p><strong>Gemeinsame Kultur<br />
</strong>Die Zeiten als quasi die ganze Schweiz abends gemeinsam vor dem TV sass sind vorbei. Vielleicht verbindet ja heute ein tausendfach geteiltes YouTube-Video ähnlich?</p>
<p>Die Gespräche zwischen den Verlegern und der SRG um die Aufteilung des digitalen Kuchens verlaufen gemäss Christoph Bauer konstruktiv. Roger de Weck legte nochmals den Finger darauf, dass man sich nicht innerhalb der Schweiz bekriegen solle. Denn derzeit heisst das grösste Schweizer «Medium» mit knapp drei Millionen Nutzenden: Facebook.</p>
<p>Weitere Berichte zum gemeinsamen Anlass von <a href="http://www.zprg.ch/index.php?s1=331&amp;nwsTypeID=376" target="_blank">ZPRG</a> und dem <a href="http://www.presseverein.ch/2012/02/grossandrang-beim-comsum12/#more-9310" target="_blank">Zürcher Presseverein</a> auf deren Websites und von Claudia Fahlbusch auf <a href="http://escribo.ch/2012/%C2%ABwunderbare-chancen-und-noch-grossere-bedrohungen%C2%BB-die-srg-zieht-sich-warm-an/" target="_blank">escribo</a>.</p>
<p>Alle  bernetblog-Beiträge zum <a href="http://bernetblog.ch/tag/communication-summit/" target="_blank">Thema Communication Summit</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/02/08/communication-summit-2012-service-public-und-les-petits-suisses/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/02/Bildschirmfoto-2012-02-08-um-14.02.34-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Was sich Medienschaffende von der PR wünschen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/01/26/was-sich-medienschaffende-von-der-pr-wunschen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/01/26/was-sich-medienschaffende-von-der-pr-wunschen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 08:51:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[einmalig]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Haden]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkontakte]]></category>
		<category><![CDATA[Medienplatzierung]]></category>
		<category><![CDATA[nachfassen]]></category>
		<category><![CDATA[Pitchen]]></category>
		<category><![CDATA[Primeur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17653</guid>
		<description><![CDATA[Der amerikanische Journalist und Autor Jeff Haden hat kürzlich veröffentlicht, was PR-Schaffende für eine erfolgreiche Platzierung ihres Themas in den Medien beachten sollten. Nachfolgend eine grobe Übersetzung seiner Tipps mit persönlichen Ergänzungen. Wer Jeff Hadens Kolumne im &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/01/26/was-sich-medienschaffende-von-der-pr-wunschen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17656" title="Medienarbeit" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-19-um-08.48.27-86x86.png" alt="Zeitungen auf Tastatur" width="86" height="86" />Der amerikanische Journalist und Autor Jeff Haden hat kürzlich veröffentlicht, was PR-Schaffende für eine erfolgreiche Platzierung ihres Themas in den Medien beachten sollten. Nachfolgend eine grobe Übersetzung seiner Tipps <strong>mit persönlichen Ergänzungen</strong>.</strong></p>
<p>Wer <a href="http://www.inc.com/jeff-haden/how-to-pitch-6-things-you-must-know.html" target="_blank">Jeff Haden</a>s Kolumne im Original liest, spürt, dass der Kontakt mit der PR-Zunft bei Medienschaffenden nicht nur Freude auslöst. Und trotz aller Tipps werden wir es nicht immer schaffen, unser Thema an den Mann oder an die Frau zu bringen. Aber wir können zumindest Ärger beim journalistischen Gegenüber vermeiden.</p>
<p><strong>Das Werk kennen<br />
</strong>Basis ist, zu wissen, über was ein Medienschaffender schreibt, seine Sendungen gehört oder gesehen zu haben. Man besten recherchiert man nicht erst vor dem Anruf, sondern beobachtet laufend. Jeff Haden findet es aber plump, wenn man glaubt, weil er einmal über ein Thema geschrieben hat, würde er gleich nochmal darauf anspringen.</p>
<p><strong>Die Person kennen<br />
</strong>Über die meisten Medienschaffenden findet man Persönliches im Netz: Betreibt jemand Ausdauersport und/oder liebt er französische Filme? Eine Handvoll Informationen liefert ein erstes Bild. Und die Bildsuche selbst kann Alter, Kleidungs- oder Lebensstil ergänzen.</p>
<p><strong>Überschätzte Einmaligkeit<br />
</strong>Medienschaffende sprechen täglich mit Menschen, deren Geschichte «einmalig» ist. Jeff Haden meint, dass man es gar nicht sagen muss, wenn etwas wirklich einmalig ist. Also vergessen wir «einmalig» und damit auch die Superlative.</p>
<p><span style="color: #000000;"><strong>Kein Hilferuf, kein Hilfsangebot<br />
</strong>Erzählen Sie nicht, dass Sie ein bisschen Bekanntheit brauchen könnten. Streichen Sie «win-win» aus Ihrem Wortschatz oder dass Sie «helfen wollen».</span></p>
<p><strong>Geschichten, nicht Sachverhalte<br />
</strong>Die Beschreibung einer Organisation ist noch keine Geschichte. Spannender ist es beispielsweise zu hören, was jemand aus seinen Fehlern gelernt hat. Wer Wissen teilt (nicht belehrt), wirkt zudem sympathisch.</p>
<p><strong>Wenig Worte<br />
</strong>Jeff Haden langweilt sich, wenn schon alle Details ausformuliert sind. Eine gute Geschichte ist auch in Kurzform eine gute Geschichte.</p>
<p>Weitere Tipps zum Thema <a href="http://bernetblog.ch/2011/08/30/anstoss-newsletter-tipps-fuer-persoenliche-medienkontakte/">persönliche Medienkontakte</a> im bernetblog.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/01/26/was-sich-medienschaffende-von-der-pr-wunschen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-19-um-08.48.27-86x86.png" medium="image" type="image/png" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Höflichkeit 2.0. &#8211; Benimmregeln im digitalen Leben</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/01/24/hoflichkeit-2-0-benimmregeln-im-digitalen-leben/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/01/24/hoflichkeit-2-0-benimmregeln-im-digitalen-leben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Hirschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[Knigge]]></category>
		<category><![CDATA[Leserbrief]]></category>
		<category><![CDATA[Verhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17668</guid>
		<description><![CDATA[Früher verfasste man mit Stift und Briefpapier einen Leserbrief. Heute werden auf Online-Portalen Artikel mit ein paar Klicks kommentiert. Dieser Beitrag liefert Tipps zum korrekten Verhalten im Internet. E-Mails sind im Vergleich zu einem Brief schnell &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/01/24/hoflichkeit-2-0-benimmregeln-im-digitalen-leben/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/2012/01/24/hoflichkeit-2-0-benimmregeln-im-digitalen-leben/bildschirmfoto-2012-01-24-um-11-40-46-2/" rel="attachment wp-att-17677"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17677" title="Ausschnitt Titelbild" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-24-um-11.40.461-86x86.png" alt="" width="86" height="86" /></a>Früher verfasste man mit Stift und Briefpapier einen Leserbrief. Heute werden auf Online-Portalen Artikel mit ein paar Klicks kommentiert. Dieser Beitrag liefert Tipps zum korrekten Verhalten im Internet.</strong></p>
<p>E-Mails sind im Vergleich zu einem Brief schnell geschrieben, SMS anonymer als ein Anruf. Im persönlichen Gespräch verlässt man sich auf Gestik und Mimik des Gesprächspartners wohingegen im Chat der «Gesprächspartner» nicht physisch anwesend ist. Die vermeintliche Anonymität verleitet so manchen zu unüberlegten Handlungen oder wenig höflichem Verhalten im Netz.</p>
<p><strong>«Netiquette» &#8211; der Begriff macht Schule<br />
</strong>Wikipedia erklärt den Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netiquette" target="_blank">«Netiquette»</a> wie folgt: Netiquette ist eine Zusammensetzung aus englisch «net Netz» und «etiquette Etikette». Man versteht darunter das gute Benehmen in der technischen (elektronischen) Kommunikation. Themen der «Netiquette» sind unter anderem das zwischenmenschliche Verhalten, die Lesbarkeit oder die Sicherheit. Zahlreiche Websiten verbreiten Tipps, wie man sich online verhalten soll.</p>
<p>Wir haben die Wichtigsten zusammengefasst:</p>
<p>1. Wer einen neuen Kommunikationskanal nutzt, sollte sich vorgängig über die Verhaltensregeln informieren.</p>
<p>2. Kommentare, Posts und Tweets gut vorbereiten: Das Internet vergisst nichts!</p>
<p>3. Eine E-Mail mit derselben Sorgfalt verfassen wie einen Brief. «Schnellschüsse» vermeiden!</p>
<p>4. Nie vergessen, dass auf der anderen Seite ein Mensch sitzt: Nichts schreiben, was man einem Menschen nicht auch ins Gesicht sagen würde.</p>
<p>5. Sparsam sein mit Online-Kommentaren und endlosen Diskussionen vermeiden: Nicht jede Wurst braucht deinen Senf!</p>
<p>6. Vorsicht mit Humor und Sarkasmus! Es gibt nichts Schlimmeres als zu erklären, warum man was wie gemeint oder nicht gemeint hat.</p>
<p>7. Wissen weitergeben! Wer wichtige Erkenntnisse aus dem Austausch mit anderen Usern gewonnen hat, der sollte diese mit Interessierten teilen.</p>
<p>8. Erst denken, dann reden respektive erst denken, dann schreiben, gilt auch fürs Internet!</p>
<p>9. Langeweile oder Hunger sind keine interessanten Statusmeldungen: Auf relevante Dinge konzentrieren!</p>
<p>Das Buch <a href="http://eetiquette.de/" target="_blank">«eetiquette &#8211; 101 Leitlinien für die digitale Welt»</a> befasst sich mit den Do&#8217;s und Dont&#8217;s in der digitalen Kommunikation.</p>
<p>Weitere Beiträge von <a href="http://bernetblog.ch/author/martina-hirschi/" target="_blank">Martina Hirschi</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/01/24/hoflichkeit-2-0-benimmregeln-im-digitalen-leben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/Bildschirmfoto-2012-01-24-um-11.40.461-86x86.png" medium="image" type="image/png" width="86" height="86" />	</item>
		<item>
		<title>Anonymität oder Transparenz bei Online-Kommentaren und Leserbriefen?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2012/01/11/anonymitat-oder-transparenz-bei-online-kommentaren-und-leserbriefen/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2012/01/11/anonymitat-oder-transparenz-bei-online-kommentaren-und-leserbriefen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 14:33:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina Hirschi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Anonymität]]></category>
		<category><![CDATA[beichten]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistisch]]></category>
		<category><![CDATA[Presserat]]></category>
		<category><![CDATA[The Huffington Post]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=17564</guid>
		<description><![CDATA[Fast alle Medien bieten ihrem Publikum die Möglichkeit, sich online oder offline zu aktuellen Themen zu äussern. Der Presserat hat Stellung genommen, wie man mit Leser-Kommentaren umgehen soll.  Gerade bei brisanten Themen gehen die Emotionen hoch. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2012/01/11/anonymitat-oder-transparenz-bei-online-kommentaren-und-leserbriefen/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/2012/01/11/anonymitat-oder-transparenz-bei-online-kommentaren-und-leserbriefen/anonymitat-und-transparenz/" rel="attachment wp-att-17568"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-17568" title="anonymität und transparenz" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/anonymität-und-transparenz-86x86.jpg" alt="Umrisse eines blauen Mannes" width="86" height="86" /></a>Fast alle Medien bieten ihrem Publikum die Möglichkeit, sich online oder offline zu aktuellen Themen zu äussern. Der Presserat hat Stellung genommen, wie man mit Leser-Kommentaren umgehen soll. </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong></strong>Gerade bei brisanten Themen gehen die Emotionen hoch. Manchmal finden auch ehrverletzende oder rassistische Äusserungen durch Kommentare oder Leserbriefe ihren Weg in die Medien. Der Presserat hat sich in der Vergangenheit mehrfach mit anonymen Leserzuschriften beschäftigt, zuletzt am 23. November 2011. Der Presserat hat sich mit einer Umfrage bei fünf grossen Medienunternehmen ein Bild verschafft:</p>
<p><strong>Anonymität als Quellenschutz ist ein Ausnahme<br />
</strong>Bis auf eine Ausnahme lassen alle Medienunternehmen anonyme Kommentare zu. Bei manchen muss man sich vorgängig einloggen oder es werden die elektronischen Daten eine Zeit lang aufbewahrt um im Zweifelsfalle den Urheber des Beitrages ausfindig zu machen.</p>
<p>Der Presserat schreibt <a href="http://presserat.ch/_D52_2011_d.htm" target="_blank">in seiner Feststellung</a>, dass sowohl bei Online-Kommentaren als auch bei Leserbriefen Name und Vorname angegeben werden müssen. Er hält weiter fest, dass die Medienunternehmen für alle Kommentare, die im redaktionellen Teil einer Zeitung erscheinen, verantwortlich sind. Es gibt begründete Fälle, in welchen die Quelle geschützt werden muss. Die Herkunft des Kommentars muss aber zumindest der Redaktion bekannt sein. Dem Presserat ist bewusst, dass es unmöglich ist, bei Online-Diskussionsforen zu aktuellen Geschehnissen, wo unmittelbare Reaktionen gewünscht sind, eine Identifizierung zu befehlen. Die meisten Medien versuchen, fragwürdige Kommentare aber durch eine Vorabmoderation oder durch den «Melden-Button» zu verhindern.</p>
<p><strong>Trend hin zur Transparenz<br />
</strong>Die befragten Schweizer Medien befürchten, dass der Erfolg mit steigender Transparenz in Frage gestellt sei. Ganz anders sieht das die Gründerin der Website <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank">«The Huffington Post»</a>, Arianna Huffington. Sie sagt: «The trend is away from anonymity.»</p>
<p>Wie auch immer, eine Plattform garantiert seinen Usern unbeschränkte Anonymität: Auf <a href="http://beichthaus.com/" target="_blank">www.beichthaus.com</a> kann man von seinen Sünden, schlechten Gedanken und Vergehen erzählen, ohne den Namen preiszugeben. Einzig der Ort des Geschehens muss angegeben werden. Lustiges mischt sich mit Skurillem, Unglaubliches mit Tragischem. Ein Zeitvertreib ist das Stöbern auf der Seite allemal.</p>
<p>Artikel zum Thema «Presserat»:<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2009/06/25/medienethik-der-schweizer-presserat-sieht-schwarz/" target="_blank">Medienethik: Der Schweizer Presserat sieht schwarz<br />
</a></p>
<p>Artikel zum Thema Anonyme Kommentare:<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2011/06/29/online-kommentare-fluch-oder-segen/" target="_blank">Onlinekommentare &#8211; Fluch oder Segen? </a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://bernetblog.ch/2012/01/11/anonymitat-oder-transparenz-bei-online-kommentaren-und-leserbriefen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
	<media:content xmlns:media="http://bernetblog.ch/feed/" url="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/anonymität-und-transparenz-86x86.jpg" medium="image" type="image/jpeg" width="86" height="86" />	</item>
	</channel>
</rss>

