Sophie GrafSophie Graf

Beraterin.

Universitäts-Diplom in Kommunikationswissenschaften, Reporterin bei einem lokalen Fernsehsender in Berlin, Herausgeberin eines Medien-Infodienstes, Pressearbeit für städtische Institutionen. Geniesst Yoga und spielt Keyboard.

Beiträge von Sophie Graf:

26.05.2009 | Dies & Das

Mein persönliches Bye-bye

fischspringtauswasserBeraterin sein bei Bernet_PR heisst: viel arbeiten, viel lernen, aber auch viel lachen. Nach drei einhalb Jahren verlasse ich die Agentur. Und freue mich darauf zu sehen, wie andere so arbeiten.

Ohne Euch, liebe KundInnen, geht es nicht. Und auch Euch, lieben Blog-LeserInnen gebührt ein Dankeschön für Euer Interesse an unserer Arbeit, Eure Kommentare, Anregungen und Anfragen. Mein allergrösster Dank geht jedoch an unser einmaliges Team – unsere Zusammenarbeit, unsere hoch entwickelte Gesprächskultur und die vielen Erfolgsmomente, die wir zusammen erlebt haben.

Übrigens: Ich bleibe weiter im Dozententeam der Schreibszene Schweiz und freue mich immer wieder über bekannte Gesichter. Das nächste Seminar «Schreiben fürs Netz» ist am 9. September in Zürich. Herzlich willkommen!

20.05.2009 | Social Media

E-Mail-Marketing: Tipps und Tricks

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E-Mail-Marketer verwenden viel Zeit in die Maximierung ihrer Adressbestände. Gleichzeitig wollen sie eine möglichst relevante, zielgenaue Kommunikation.  Wie passt das zusammen?

Segmentierung und Individualisierung sind die Stichworte, die Torsten Schwarz in seinen Praxistipps E-Mail-Marketing 2.0 als Erfolgsfaktoren definiert. Dafür braucht es eine gute Software, klare Abläufe und ein übergreifendes Marketing-Konzept. Nico Zorn nennt in seinem Praxishandbuch E-Mail und RSS-Marketing die wichtigsten Kriterien, welche eine E-Mail-Marketing-Software erfüllen muss.
«Während  klassische Werbebudgets gekürzt werden, erhöhen 60 Prozent der US-Marketer ihre Ausgaben für das E-Mail Marketing», schreibt Torsten Schwarz. Ein Beispiel: Die Telegraaf Media Groep TMG – grösste Mediengruppe der Niederlande und Marktführer bei Tageszeitungen, Radioformaten und Online-Medien –, hat 26 Titel und 4,5 Millionen individuelle E-Mail-Adressen in ihren Systemen gespeichert. Durch das Zusammenführen dieser Adressen in eine einzige Datenbank wurde der E-Mail-Versand bequemer. Und er bescherte dem Unternehmen um mehrfach höhere Erträge. Schwarz nennt die genauen Zahlen: Der Newsletter generierte sechsmal mehr Abonnenten als die Webseite, und dies einem Aufwand, der 39 Mal geringer war als die Abonnenten-Gewinnung durch die Webseite. Gutes E-Mail-Marketing scheint sich zu lohnen.

Hier unsere eigene Gratis-Checklist für mehr Erfolg mit E-Mailings.

20.04.2009 | Social Media

Wie intelligent ist das Internet?

spinnennetz_soziale_netzwerke Nie zuvor war es so einfach, dezentral verstreutes Wissen der Menschen zu koordinieren und so deren kollektive Intelligenz nutzbar zu machen. Ist das Cyberspace also ein Ort der kollektiven Intelligenz ?

Kollektive Intelligenz ist der Schlüssel zu einer besseren Entscheidung, meint James Surowiecki in seinem Buch Die Weisheit der Vielen – Warum Gruppen klüger sind als Einzelne. Dabei konzentriert sich der Wissenschaftler auf drei Arten von Problemen:
– Kognitionsprobleme, das Finden von Antworten auf Fragestellungen
– Koordinierungsprobleme, das Finden von Möglichkeiten, Verhalten zu koordinieren
– Kooperationsprobleme, das Ermöglichen der Zusammenarbeit von Menschen mit Eigeninteressen

Warum aber kann die Masse das alles besser als der Einzelne? Besser sogar als eine Gruppe von Experten?
Surowiecki hat vier mögliche Erklärungsmuster dafür:
1. Meinungsvielfalt. Jeder Mensche besitzt unterschiedliche Informationen über einen Sachverhalt. In der Gruppe werden diese gegeneinander neutralisiert
2. Unabhängigkeit der Meinungen des Einzelnen. Die Meinung des Einzlenen ist nicht festglegt durch die Ansicht der Gruppe
3. Dezentralisierung. Die Meinung wird dezentral gebildet
4. Aggregation. Die individuellen Urteile werden zu einer kollektiven Entscheidung gebündelt.

Warum entscheidet der einzelne Mensch oft falsch? Einige «typisch menschliche» Entscheidungsmuster beschreibt Carmine Coyote herrlich erfrischend in seinem englischen Newsletter-Beitrag Why do we keep making the same mistakes?

16.04.2009 | Social Media, Tools

E-Commerce: Von der Kraft der Berührung im Internet

shoppingWaren, die der Konsument vor dem Kauf für längere Zeit in die Hand nehmen darf, werden eher und zu einem höheren Preis gekauft. Das ermittelte ein Experiment zweier amerikanischer Universitäten. Das Problem im Internet: Die Leute können die Produkte nicht anfassen.

Hand aufs Herz: Einkaufen am Computer ersetzt nicht das persönliches Gespräch an der Kasse, nicht den Geruch von frischer Petersilie am Markstand, nicht das  Gefühl für die Frische eines Apfels. Wie aber nimmt man im Web den Benutzern die Angst, das falsche Produkt zu kaufen? Der Usability-Experte Jacob Nielsen gibt in seinen 10 Prioritäten für ein höchst profitables Redesign wertvolle Tipps. Die drei «must haves»  aus meiner Sicht:

Informative Produktseiten. Gemäss Jacob Nielsen informieren nur wenige Produktbeschreibungen den Interessenten über alles, was er braucht, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Detaillierte Produktinformationen sind nötig – und müssen so geschrieben sein, dass sie für Leute auch dann einen Sinn ergeben, wenn sie Laien auf einem Fachgebiet sind.

–  Hochwertige Fotos. Zeigen Sie als Blickfang oben auf der Seite das repräsentativste Foto in kleinem Format. Bieten Sie weiter unten verschiedene zusätzliche Fotos aus anderen Blickwinkeln oder mit vergrösserten Details an. Bei Software-Produkten oder Online-Diensten zeigen Sie Screenshots in voller Auflösung.

Produkte unterscheiden und vergleichen. Erklären Sie Ihre Produkte so, dass es den UserInnen einleuchtet, warum sie das eine Produkt kaufen sollen und die anderen nicht. Illustrieren Sie die entscheidenden Unterschiede prägnant und eindeutig. Eine Tabelle mit technischen Spezifikationen genügt meistens nicht, um den Entscheidungsprozess nachhaltig zu unterstützen.

Je länger der physische Kontakt mit einem Objekt andauert, desto eher ist der Mensch bereit, sich an dieses Objekt zu binden und es zu kaufen. Was Forscher der Ohio State University und der University of Illinois gemäss einem Bericht auf persoenlich.com herausgefunden haben, lässt sich im Internet schwer umsetzen. Die taktilen Qualitäten eines Produkts werden im Web wohl nie vollständig abgebildet werden können. Aber mit diesen Massnahmen können Sie sich zumindest daran annähern.

09.04.2009 | Social Media

Content-Boxen: Inhalte verlinken oder nicht?

noch_fragenWer sich im Internet bewegt, sucht schnelle Informationen. Wie müssen grosse Inhaltsmengen aufbereitet werden, damit die  Inhalte so leicht wie möglich zugänglich bleiben? Ein Artikel in der Netzwoche bringt mich auf neue Gedanken.

Das Problem tauchte zunächst bei der Gestaltung der Postfinance-Webseite auf: Dort wird von einer Seite aus nur auf die nächst tiefere Ebene (das heisst auf «Privatkunden, «Geschäftskunden» oder «Wir über uns» gelinkt. Die Schwierigkeit: Sobald sich der User auf einer dieser Ebenen befindet, verliert er den Überblick über das Ganze.

Usability-Tests zeigen: User nutzen die Content-Boxen als «Cockpit» und vergessen dabei die Navigation. Dies ist dann ein Problem, wenn die Liste der Inhalte in den Content-Boxen Vollständigkeit verspricht, aber nicht einlöst. War der gesuchte Inhalt (z.B. die Post-Filialen) nicht in den Content-Boxen, fanden ihn die User nicht.

«Bei der Aufzählung von Inhalten in Listen ist es für die Usability von Webseiten zwingend, dass entweder das Vollständigkeitsprinzip eingehalten wird oder transparent gemacht wird, wenn dies nicht der Fall ist», schreibt Jacqueline Badran in der Netzwoche.

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In der Abbildung gefällt mir Lösung drei (ganz rechts) am besten: Eine kurze Beschreibung der Inhalte als Fliesstext und die wichtigsten Links für die wichtigsten Anwendungen. So wird klar ersichtlich, dass die aufgelisteteten Element nicht vollständig sind.

Variante zwei macht einen Klick mehr nötig als Variante eins, verbessert aber die Übersichtlichkeit beim Suchprozess.

Bereits vor einigen Monaten haben wir geschrieben, dass die sogenannte «3-Klick-Regel» (englisch: «Three-click-rule») im Internet ein alter Hut ist. Schnell ist also nicht immer besser, aber finden will der User immer. Viel Erfolg beim Suchen wünschen wir Ihnen auch über die Ostertage. Wir melden uns wieder am Dienstag, den 14. April. Frohe Ostern!

18.03.2009 | Tools

CMS: Übersichtlicher Vergleich

puzzle-houseWelches CMS? Wer mit Webprojekten konfrontiert ist, steht früher oder später vor dieser Frage. Das deutsche Portal contentmanager.de bietet Hilfe – und eine Broschüre mit dem Vergleich einiger Open-Source-Lösungen.

contentmanager.de stellt auf seiner Webseite 382 CMS vor. Nach Preis und Betriebssystem filterbar, mit Link zu den Anbietern. Übersicht über zehn verschiedene Open-Source-Lösungen bietet das kostenlose E-Book. Übersichtlich werden dort das Back-End, der Umgang mit dem Content, das Multi-Site-Management, die Mehrsprachigkeit, die Benutzer- und Rechteverwaltung, das Layout/Templating, der Workflow, die Funktionen sowie die Vor- und Nachteile des Systeme und deren Eignung miteinander verglichen. Für Anfänger ein guter Einstieg zur Orientierung im CMS-Dschungel. Eigene Erfahrungen habe ich bereits mit typo3, joomla, drupal und expression engine gemacht. Auch sNews vom kroatischen Anbieter solucija soll recht gut sein, haben wir gehört. Kann dies jemand bestätigen?

12.03.2009 | Kommunikation

Intranet 2.0 – Beispiel aus der Praxis

raiwebErinnern Sie sich an iGoogle? Auf die personalisierte Seite können Sie Nachrichten, Fotos, den Wetterbericht oder andere Internetinhalte hinzufügen. Das Intranet geht nun in eine ganz ähnliche Richtung.

Das Raiffeisen intranet-2.0 von liip ist für best of swiss web nominiert. Via Link kann man sich in eine Test-Oberfläche einloggen. Das Prinzip: Der User stellt sich seine Informationen selber zusammen. Im Standard-Angebot sind unter anderem interne Meldungen, Nachrichten nach Medien, ein Post-it-Feld, Doodle, die Argus-Medienbeobachtung, Wörterbücher und ein SBB Fahrplan. Aber eben: Der Nutzer bestimmt das Angebot und wählt das, was ihm am meisten nützt. Die Gelegenheit, als ExterneR in ein Bank-Intranet zu schauen, ist relativ selten, auch wenn es sich hier nur um eine Testversion handelt.
Übrigens: Nicht ganz so personalisiert, aber doch immer wieder beliebt ist unser hauseigenes Bernet-Portal. Eine gute Zusammenfassung zum Thema Intranet gibt es unter anderem hier und in Buchform.

19.02.2009 | Social Media, Tools

Achtung Copyright: Bildagenturen wollen Geld

lupe-on-http1Wer Fotos oder Grafiken ohne Zustimmung des Urhebers im Web veröffentlicht, handelt illegal. Was tun, wenn eine Bildagentur nachträglich hohe Lizenzgebühren fordert?

Klar, Sie kennen das Urheberrechtsgesetz. Dummerweise ist es Ihnen aber trotzdem passiert: Sie haben ein Bild auf Ihrer Webseite publiziert, dessen Quelle Ihnen nicht bekannt war. Eine Bildagentur fordert nun einen Schadenersatz in dreistelliger Höhe. Was können Sie tun? Der Beobachter schlägt drei verschiedene Strategien vor.

_Verhandeln. Die Höhe der Forderung von Bildagenturen ist – je nach Rechtsstandort – anfechtbar. Nach Schweizer Recht berechnet sich der Betrag aus dem Einnahmeausfall, dem administrativen Aufwand und einem Aufschlag für die illegale Nutzung. «Eine exakte Formel gibt es dafür allerdings nicht», schreibt der Beobachter. «Rechtsanwälte empfehlen daher, die Höhe der Beträge anzufechten.»

_Ignorieren. Einige Betroffene haben die Rechnung einfach ignoriert. Andere haben ihre Schuld in einem Brief bestritten. Internetforen wie www.abmahnwelle.info vertrauen darauf, dass die Bildagenturen den Gang zum Gericht meiden und die Sache letztendlich im Sand verlaufen lassen.

_Zahlen. Begleichen Sie die Rechung, ärgern Sie sich nicht und lernen Sie etwas daraus. Verwenden Sie in Zukunft nur Bilder von bezahlten Bilddatenbanken oder Gratis-Fotoportale und geben Sie die Quelle Ihrer Bilder im Impressum an. Günstige Fotoportale sind Fotolia und iStockphoto. Kostenlos, aber völlig legal bekommen Sie Bilder bei Pixelio oder Stock.xchng.

Weitere Beiträge zum Thema:
Internet-Recht – Was ist erlaubt?

11.02.2009 | Social Media

Blogger im Profil: blog.persoenlich.com

ackeretSeit ein paar Wochen bloggt die Redaktion von persoenlich.com. Grund genug, einem der Macher unsere drei Fragen zu stellen.

Matthias Ackeret, warum bloggt persoenlich.com?
Die Erfahrungen in den USA zeigen, dass sich dank dem Internet ganz neue Kommunikationsformen ausserhalb der klassischen Medien etablieren können. Das ist faszinierend. Trotzdem traue ich dem neuen Medium immer noch nicht ganz; wichtig sind nicht die technischen Möglichkeiten, sondern die Inhalte, damit das Ganze interessant bleibt.

Welches ist Ihre wichtigste Blog-Erfahrung?
Meine wichtigste Blog-Erfahrung war die Lancierung von TeleBlocher zusammen mit Norbert Neininger, dem Chefredaktor der
Schaffhauser Nachrichten. Die Idee, jede Woche ein Interview mit dem damaligen Bundesrat Christoph Blocher ins Netz zu stellen, löste einen
medialen Taifun aus, welches sogar Thema einer Bundesratssitzung war. Das Bundesamt für Kommunikation BAKOM startete eine Untersuchung über die Rechtmässigkeit der Sendung. Daneben kam auch noch der publizistische Pulverdampf: Die Grosskommunikatoren wie Peter Studer, Ueli Haldimann, Frank A. Meyer und Klaus J. Stöhlker zeigten sich entrüstet über das Internetfernsehen und befürchteten den Untergang der Schweiz. Heute haben sich die Wogen geglättet: TeleBlocher hat rund 70000 regelmässige Zuschauer und dürfte das meistzitierteste Interview unseres Landes sein. Dies zeigt doch, welche Macht das Internet haben kann.

Welches ist Ihr grösster Blog-Wunsch?

Für den persoenlich.com-Blog wünsche ich mir spannende Diskussionen und Kontroversen, die wir in unseren Heften so nicht abhandeln können.

Mein Fazit:
Der
“persoenlich.com”-Newsletter mit Nachrichtenaus aus der Schweizer Kommunikationswirtschaft gehört zum täglichen Lesefutter vieler Kommunikations- und Marketingprofis. Der Blog bietet zusätzliche Unterhaltung. Wo aber ist der Mehrwert? Mir persönlich reicht der Newsletter. Und ich frage mich, ob Gastautoren wie Roger Schawinski, Peter Hartmeier und Peter Röthlisberger dies längerfristig ändern können.

Zu TeleBlocher siehe auch folgende Blogbeiträge:
Politik im Netz: BlocherTV – holzschnittartige Selbstfeier
SF Blocher-Reportage: manipulativ?


05.02.2009 | Social Media

Anstoss-Newsletter – Tipps zum Dialog 2.0

Animals - birdsWelche Inhalte lassen Sie von Ihren UserInnen kommentieren? Was bringen Kommentare – und was nicht? Unser  Anstoss-Newsletter nennt die Faktoren für einen Dialog und gibt Tipps für mehr Kommentare.

Sie sind offen für die Dialog-Begegnung, aber ihre Leser kommentieren nur wenig? Mit unseren Newsletter-Tipps können Sie Ihre Webseite möglichst kommentarfreundlich gestalten.

Für das Beantworten von Kommentaren sollten Sie genügend Zeit und Ressourcen einplanen. Wer macht es? Wann? Und nach welchen Kriterien? Aktuelle Berichte aus der FAZ und dem Tages-Anzeiger zeigen, wie die grossen Online-Redaktionen mit Kommentaren umgehen und wie die Rechtslage aussieht.

Internet-Recht: Was ist erlaubt?

lupe_on_http1.jpg

Darf man Videos, Texte oder Bilder, die im Internet frei verfügbar sind, für seine Zwecke nutzen? Welche gesetzlichen Grenzen müssen Blogger respektieren?

Mit fremden Inhalten sollte man vorsichtig umgehen – nicht nur offline, sondern auch im Internet. «Immer mehr geraten auch Blogs, Foren oder private Webseiten ins Visier der Urheberrechtsinhaber», erklärt eine Broschüre von irights.info und Klicksafe.de. Folgende Grundsätze gelten auch im Web:

Das Recht am eigenen Bild. Fotos und Videos dürfen nur veröffentlicht werden, wenn die betrefffenden Personen damit einverstanden sind. Ausnahmen sind Personen von öffentlichem Interesse, z.B. Prominente.

Das Urheberrecht. Geschützt sind Musikstücke, Filme, Texte, Fernsehsendungen, Computerprogramme und Grafiken. Diese dürfen zwar für den privaten Bereich genutzt werden, nicht aber für öffentliche Blogs. Auch wer zum Beispiel aufgezeichnete Fernsehsendungen auf YouTube hochlädt, macht sich strafbar.

Fazit: Wer fremde Werke online stellen will, sollte immer den Rechtsinhaber fragen. Anders ist das bei open contents – Inhalten, die von ihren Urhebern freigegeben wurden. Sie unterstehen einer sogenannten freien Lizenz, zum Beispiel von Creative Commons. Auch wir vom bernetblog haben uns auf eine Creative Common-Lizenz geeinigt. Konkret: Für nicht kommerzielle Zwecke dürfen Sie unsere Texte gerne nutzen und weiter verbreiten, so lange Sie eine Quellenangabe (im Minimum: www.bernetblog.ch) machen.  Danke, dass Sie unsere Regeln einhalten!

E-Mails von 2008: Archivieren oder wegschmeissen?

apple_mailWillkommen zurück im Büro. Haben Sie auch – als erste Amtshandlung sozusagen – erst einmal aufgeräumt? Und sich dabei gefragt, was Sie mit verjährten E-Mails machen sollen? Viele Firmen archivieren E-Mails nicht oder überlassen die Entscheidung ihren Mitarbeitenden.

Verjährte Akten? Ab in die Kehrichtverbrennung. Alte E-Mails? Archivieren? Oder in den Papierkorb? Aus rechtlicher Sicht müssen Sie beim Wegwerfen von geschäftsrelevanten E-Mails vorsichtig sein.

Auch E-Mails haben Beweiskraft, auch ein per E-Mail abgeschlossener Vertrag ist von juristischer Bedeutung. Schon allein deshalb steht ein Unternehmen in der Pflicht, wichtige E-Mails während mindestens fünf Jahren aufzubewahren. Sie haben lediglich die Wahl, ob Sie solche Mails ausdrucken oder elektronisch abgelegen wollen.

Wichtig deshalb für alle Unternehmen:

  • Die E-Mail-Archivierung sollte in jeder Firma geregelt sein.
  • Geschäftsrelevante E-Mails müssen  – egal auf welche Art – archiviert werden.

Gemäss Studien fallen in Unternehmen pro Mitarbeiter und Jahr zehntausend E-Mails an. E-Mails sind Zeitfresser und Fallen der Efffizienz. Viel Ramsch befindet sich unter ihnen –  aber manchmal eben auch Wissen, welches oft nur im E-Mail-System vorhanden ist. Fördern Sie also eine hieb- und stichfeste E-Mail-Kultur in ihrem Unternehmen. Legen Sie Grundregeln zur E-Mail-Archivierung fest, zum Beispiel nach dem Leitfaden der deutschen Bitkom. Und räumen Sie dort auf, wo es nötig ist.

23.12.2008 | Dies & Das, Social Media

Jahreswechsel: Bernet_PR macht ein paar Tage Pause

schneeflocke.pngNach einem arbeitsreichen Agenturjahr gönnen wir uns ein wenig Ruhe und tauchen ein in die Stille des Jahreswechsels. Bis Anfang Januar schliessen wir die Agentur und machen eine kurze Blog-Redaktionspause.

Ab dem am 5. Januar sind wir wieder für Sie da. Gestärkt und erholt freuen wir uns im 2009 auf weitere spannende Begegnungen mit Ihnen – sei es im persönlichen Gespräch oder hier im Blog. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Interesse an unserer Arbeit. Und allen ein glückliches Neues Jahr!

17.12.2008 | Social Media

Facebook: Toleranz der Unternehmen nimmt ab

fisch-schwarm_klein.jpgFacebook & Co. erschliessen neue kommunikative Möglichkeiten – auch im Geschäftsleben. Jetzt gehen immer mehr Unternehmen dazu über, die flachen, informellen Netzwerke für ihre Mitarbeitenden zu sperren. 

«Primär geht es um personalpolitische Aspekte und um unsere Verantwortung als Arbeitgeber von vielen Jugendlichen», erklärt Amos Winteler, Presseprecher der Baloise. Das Versicherungsunternehmen hat vor kurzem all seinen Mitarbeitenden die Facebook-Nutzung verboten. Der Grund: Facebook ist für die Baloise nicht businessrelevant und das Team läuft Gefahr, zuviel Zeit im Netzwerk zu vertrödeln.

Auch bei der Basler Kantonalbank und der UBS sind vor wenigen Monaten alle Social Networks gesperrt worden. Anders als bei der Baloise stand hier nicht die Sorge um die Produktivität, sondern eher Sicherheitsbedenken im Vordergrund. «Gerade im Finanzdienstleistungs-Sektor dürften solche Netzwerke noch ihre Spuren hinterlassen», schreibt die aktuelle Netzwoche. Vor allem jüngere Angestellte geben eine grosse Anzahl privater Informationen über sich und ihre Tätigkeit im Internet preis.» Damit öffnen sie potentiellen Viren und Cyber-Criminals die Tür für Angriffe ins IT-Sicherheitssystem.

Das Problem: Mit reinen Verboten ist es nicht getan. Die meisten Mitarbeitenden nutzen Facebook eh in ihrer Freizeit und über ihre persönlichen Endgeräte. Und spätestens da hört die Kontrolle der Firma über ihre Angestellten auf. Gefragt ist deshalb vor allem Eigenverantwortung und ein gesunder Menschenverstand.

Mehr zum Thema:
Social Networks: Eine Herausforderung für Unternehmen
Facebook: Also doch gefährlich

10.12.2008 | Social Media

Bundesrat Ueli Maurer im Dialog 2.0: Wie schnell sind die KommentatorInnen?

dialog 2.0Ueli Maurer ist neuer Bundesrat. Die heutige Abstimmung sorgt für Diskussionen – auch auf dem Web. Wie aktiv sind die Online-KommentatorInnen?

Knapp zwei Stunden nach dem Bekanntwerden des offiziellen Abstimmungsergebnisses eine kurze Analyse der Kommentar-Zahlen bei den Online-Medien: Am diskussionsfreudigsten ist die Leserschaft von 20 Minuten. 52 Kommentare generierte der Leitartikel um knapp 11 Uhr 30. Bei SF DRS waren immerhin 28 KommentatorInnen aktiv, beim Tages-Anzeiger/Newsnetz war zur gesagten Zeit erst 1 Kommentar registriert.

Ich frage mich:

  • Inwiefern lassen solche Kommentar-Zahlen einen Rückschluss auf das Involvement der Leserschaft zu?
  • Warum gewinnt 20 Minuten so klar vor Newsnetz?
  • Und: Welche Anreize haben die Kommentatoren?

Anders als bei Amazon werden diese Kommentatoren in keiner Weise belohnt. Sie wollen mitreden, werden gerne im Web gesehen, wollen aktiv in die Diskusssion einsteigen und hoffen auf ein Echo.

Übrigens: In der Blogosphäre wurden die ersten Kommentare auf dem Wahlkampfblog (6 Kommentare), bei eigent.li/ch (2 Kommentare) und bei Arlesheim Reloaded (1 Kommentar) gesichtet. Insgesamt generieren Onlinemedien also deutlich mehr Kommentare als Blogs, wobei die Medien auch deutlich höhere Userzahlen aufweisen.

Weitere Beiträge:
Dialog 2.0: So belohnt Amazon Gratis-Arbeiter

03.12.2008 | Social Media

Internet-Briefing: Wikis im Firmeneinsatz

fragen_puzzlerteile.jpgWikis ermöglichen eine neue Art der Zusammenarbeit. Sie machen vor allem dann Sinn, wenn mehrere Personen am gleichen Dokument arbeiten. In der Praxis stossen Projektleiter aber auch auf Probleme mit Wikis, wie ein Teilnehmer am gestrigen Internet-Briefing berichtete.

Stellen Sie sich vor, Sie managen ein Projekt in einem mittelgrossen Unternehmen. Um Ihre Projektpläne und Protokolle auszutauschen, stellen Sie alle Dokumente in ein Wiki. Und was passiert? Die von Ihnen sorgfältig geplanten Meilensteine werden im Wiki ständig verändert. Ihr Projekt droht aus dem Ruder zu laufen. Was tun Sie?

In der Diskussion zeigten sich rasch diese fünf Grundeigenschaften von Wikis:

  • Kritikfähigkeit: Im Wiki sind alle Dokumente editierbar. Die Möglichkeit, alle Inhalte des Wikis zu sehen und zu verändern, tangiert in Firmen organisatorische, kulturelle und rechtliche Grenzen
  • Offenheit: Wer im Wiki bestimmte Bereiche sperrt, konterkariert das System
  • Kooperation: Wikis machen nur Sinn, wenn sich alle beteiligen
  • Flache Hierarchien: Die klassische Hierarchie hat ausgedient – im Wiki geht es um die gemeinsame Lösungsfindung
  • Archiv: Im Wiki geht nichts verloren. Jede Änderung an einem Dokument wird dokumentiert, alle Versionen bleiben sichtbar

Der Einsatz von Wikis in Firmen kann Erfolg haben – oder auch nicht. In seiner Präsentation stellte Jürg Stuker folgende Erfolgsfaktoren in den Vordergrund:

  1. Kein Mikro-Management, aber Spielregeln
    Das Wiki lebt von Prozessen, die Bottom-up entstehen. Traditionelle, hierarchische Führungsprinzipien behindern dies häufig. Es braucht klare Spielregeln, mit denen Freiräume für Mitarbeiter und damit Raum für Eigenverantwortung geschaffen werden.
  2. Transparenz aktiv fördern
    Autoren sollen mit persönlichen Logins arbeiten und ihre Beiträge selbst einbringen. Nur so ist die Entstehungsgeschichte nutzbar und ein Dialog respektive eine kontinuierliche Verbesserung möglich. Dazu gehört auch, Erfolgsgeschichten aktiv zu verbreiten und Menschen öffentlich wertzuschätzen. Alles was nach Silo oder Organisationsgrenze aussieht, muss sofort entfernt werden.
  3. Konfliktlösung nicht im selben Medium
    Nicht vorhandene hierarchisch geprägte Prozesse und eine neue Transparenz schaffen auch eine neue Art des Wettbewerbes. Solche Bedenken sind auf keinen Fall mit denselben Wiki-Prinzipien in einem öffentlichen Medium lösbar. Persönliche Gespräche und genügend Zeit für den Kulturwandel sind wichtig und nicht ersetzbar.
  4. Ergebnis immer über Hierarchie stellen
    Jeder muss einen Eintrag des Chefs verbessern oder zumindest öffentlich kommentieren können. Fakt ist, dass die Kommentierung sowieso geschieht, beispielsweise vor der Kaffeemaschine. Der Nutzen für die Unternehmung stellt sich aber nur ein, wenn die Argumente in einem Dialog aufgenommen und verarbeitet werden.
  5. Kulturwandel vorleben
    Der Nutzen eines Wikis stellt sich über die Zeit und nach Inbetriebnahme ein. Anerkannte Personen innerhalb der Organisation sollten den neuen Umgang mit Information sichtbar vorleben und damit Referenzpunkte bezüglich Nutzen und Wichtigkeit des Wikis schaffen.
  6. Es braucht die Anwender
    Sozial geprägte Anwendungen leben von den teilnehmenden Menschen, deren Initiative und Eigenverantwortung. Die Zusammenarbeit muss darauf ausgelegt sein, diese Leute zu motivieren. Zugriffs- oder Editierbeschränkungen, unvollständige Information oder versteckte Pläne haben einen negativen Effekt darauf.

Fazit: Nur weil wir Wikis haben, ändert sich nicht unsere Firmenkultur. Veränderung findet in Köpfen statt, nicht in Computern. Die Technologie ermöglichen zwar den Prozess, aber ohne die Menschen, die diese Änderung wirklich wollen, nützt sie rein gar nichts.

Siehe auch «Weblogs und Wikis im Firmeneinsatz» zum iex-Vortrag von Marcel und Jürg

01.12.2008 | Social Media

Intranet-Tipps in Buchform

intranet.pngSie wollen ein Intranet -  aber ihre Mitarbeiter wehren sich dagegen? Im Buch «Das Intranet» erklären Claus Hoffmann und Beatrix Lang, welche Hindernisse bei der Einführung eines Intranets zu überwinden sind. 

Interessant finde ich, wie die Autoren die psychologischen Prozesse beschreiben, die bei den Mitarbeitenden in der «Intranet-Einführungsphase» ablaufen.

Phase 1 : Vorahnung – Sorge
Die Mitarbeiter haben von einem neuen Projekt namens «Intranet» erfahren. Sie erleben eine Bedrohung des Status Quo, weil sie nicht wissen, wie sie das Geschehen beeinflussen können.

Phase 2: Schock – Schreck
Mit der öffentlichen Bekanntgabe des Projekts werden alle Befürchtungen auf einen Schlag präsent. Der “Durchschnitts-Mitarbeiter» wird sich jetzt eher passiv verhalten.

Phase 3: Abwehr – Ärger
Nach dem ersten Schreck folgt die Abwehr gegen den Wandel. Die Betroffenen versuchen, das notwendige Ausmass der Veränderung zu leugnen.

Phase 4: Rationale Akzeptanz – Frustration
Nach erfolgloser Abwehr erkennen die Mitarbeiter, dass Veränderung verlangt wird Man versucht, meist noch halbherzig, sich auf kleine Veränderungen einzulassen und überlegt sich Ausweichstrategien.

Phase 5: Emotionale Akzeptanz – Trauer
Der Mitarbeiter fühlt sich niedergeschlagen, weil er erkannt, dass das etablierte Handlungsrepertoire erschöpft ist.  Er fühlt sich überfordert und sieht im Projekt «Intranet» keinen Sinn.

Phase 6: Öffnung – Neugier, Enthusiasmus
Der Weg für eine grundlegende Neuausrichtung wird frei, die Neugier auf einen erweitereten Erfahrungshorizont erwacht.

Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht? Oder vielleicht ein paar Phasen übersprungen? Zu jedem Projekt-Stand geben Claus Hoffmann und Beatrix Lang konkrete Handlungs-Tipps. Das wichtigste Gebot, in jeder Phase, ist der Einbezug der Mitarbeiter in die Gestaltung des neuen Mediums. Frühzeitig, konstruktiv und kommunikativ.

Weitere Beiträge zum Thema:
IEX07-Vortrag: Best practices in Intranet-Projekten
IEX07-Vortrag: Nachtrag Intranet-Projekte

Anstoss-Newsletter: Fünf Tipps zum Abschalten

power_button_anstossnov08.jpgWir wissen es ja schon lange: Unser Arbeitstempo stresst, die ständigen Ablenkungen machen uns mürbe. Was wir brauchen, sind Momente der Stille, Inseln der Aufmerksamkeit.

Jeden Dienstag Morgen ist beim Chip-Hersteller Intel «Quiet Time:  Das Mobiltelefon ist ausgeschaltet, das Telefon stumm, die E-Mailbox bleibt offline. Ein halber Tag also hinter verschlossenen Türen – mit positiven Auswirkungen auf Effektivität, Effizienz und Lebensqualität der Mitarbeitenden, wie ein Beitrag im Intel-Blog berichtet. Unser Anstoss-Newsletter zeigt auf, wie Medien unsere Wahrnehmung verändern und wie Sie sich bewusst eine Auszeit vom ständigen Lärm nehmen können. Probieren Sie es aus – denn wie Kurt Tucholsky sagt: «Es gibt vielerlei Lärme. Aber es gibt nur eine Stille.»

Beachten Sie auch unsere Bernetblog-Serie «Fallen der Effizienz» zu den Themen “Aufschieberitis”,  Ständige Unterbrechungen,  Ablenkung durch E-Mail, und Energieverschwendung.

Obama: Sieger dank Web 2.0?

obama1.jpgBarack Obama nutzte das Web zum Spendensammeln sehr effektiv. Offenbar setzte er auf die Software vom Ex-Präsidentschaftskandidaten Howard Dean, wie der Tages-Anzeiger berichtete.

Matt Bai, ein Journalist des «New York Times Magazine», hat das Team hinter dem demokratischen Präsidentschaftskandidaten Howard Dean über Jahre begleitet. In seinem Buch The Argument fasst er die Erkenntnisse daraus zusammen. Fazit: Die Kommunikations-Spezialisten hinter Dean waren die ersten, die das Web als Instument für Basisdemokratie nutzen. Dies trug im Endeffekt dazu bei, dass die verkrusteteten Demokraten ihre Grundsätze neu überdenken mussten. Von all diesen Erkenntnissen und Erfahrungen profitierte Barack Obama und ging – vier Jahre später –  noch einen Schritt weiter. Der neue US-Präsident nutzte Facebook und Myspace als soziale Plattformen, schaltete Werbung in den Webgames «Dungeons and Dragons» und «Burnout Paradise» und suchte bewusst die Nähe zur Populärkultur. Videos wie dieses, auf dem seine Politik anhand des Onlinegames «World of Warcraft» erklärt wird, passen zu dieser Strategie.

Siehe auch Blogbeiträge:
«Wohltätige Amerikaner wollen übers Internet spenden»
«Politik im Netz: Obama vs. McCain auf Youtube»
«Journalismus 2.0: NY Times mit Obama auf Facebook»

Kreativitätstechnik: Kennen Sie das Edison-Prinzip?

wissen_gluhbirne.jpg«Genie ist 1 Prozent Inspiration und 99 Prozent Transpiration,» sagte einst Thomas Alva Edison. Eine nach ihm benannte Methode – das sogenannte Edison-Prinzip – lässt sich offenbar gut verkaufen.

Das E-D-I-S-O-N- Prinzip gliedert sich in sechs Schritte:

– Der kreative Mensch muss die Erfolgschancen seiner Idee erkennen
– die Denkautobahn verlassen und neue Wege gehen
– die Inspirationen richtiggehend suchen
Spannung erzeugen
– die Ideen und die Erkenntnisse ordnen
– und daraus den grösstmöglichen Nutzen ziehen

Sicher, die Glühbirne von Thomas Alva Edison war eine bahnbrechende Erfindung. Was aber die oben beschriebene Methodik wirklich Neues bringt, ist mir nicht klar. Vielleicht gäbe das passende Fachbuch Aufschluss darüber? Ausserdem stellt sich für mich die Frage: Wie kreativ muss die Methode sein, um gute Ideen hervor zu bringen? Am Schluss hilft doch auch die beste aller Kreativitätstechniken nichts. Entweder man hat die gute Idee – oder nicht.

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