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	<title>bernetblog.ch &#187; Marcel Bernet</title>
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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Die Zukunft: Mehr Dialog im Journalismus</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Sep 2010 06:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr liefert das maz Inputs zur aktuellen Lage des Journalismus. Hier die trockenen Thesen eines britischen Professors und die praktische Einsicht eines deutschen Online-Chefredaktors: Jonathan Hewitt konfrontiert die Medien mit Trauerarbeit, Wolfgang Blau will mehr Dialog und Leser-Kommunikation.
Frisch und frech beginnt Michael Elsener, Radio-Journalist, Student und Kabarettist: Wie seine Kollegen bei 20 Minuten Journalismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/maz-podium-wolfgang-blau_800x669.jpg" rel="lightbox[13529]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13577" title="maz-podium-wolfgang-blau_800x669" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/maz-podium-wolfgang-blau_800x669-86x71.jpg" alt="maz-podium-wolfgang-blau_800x669" width="86" height="71" /></a>Jedes Jahr liefert das maz Inputs zur aktuellen Lage des Journalismus. Hier die trockenen Thesen eines britischen Professors und die praktische Einsicht eines deutschen Online-Chefredaktors: Jonathan Hewitt konfrontiert die Medien mit Trauerarbeit, Wolfgang Blau will mehr Dialog und Leser-Kommunikation.</strong></p>
<p>Frisch und frech beginnt <a href="http://michaelelsener.ch/alle-news.html" target="_blank">Michael Elsener</a>, Radio-Journalist, Student und Kabarettist: Wie seine Kollegen bei 20 Minuten Journalismus machten? Ganz einfach &#8211; sie surfen den ganzen Tag auf Newsnetz, kopieren ein paar Artikel, erg&#228;nzen sie mit Schreibfehlern und fertig ist das Morgenblatt. Doch mit Jonathan Hewitt, Director of Newspaper Journalism an der Graduate School of Journalism, City University London wird&#8217;s noch eine Spur h&#228;rter am Medienpodium vom 7. September an der Schweizer Journalistenschule <a href="http://maz.ch/" target="_blank">maz</a>.</p>
<p><strong>Mobiler Dialog in S&#252;dafrika</strong><br />
Der britische Journalismus-Professor mit <a href="http://hackademic.net/about-2/" target="_blank">eigenem Blog</a> steigt mit Elisabeth K&#252;bler-Ross ein: Die f&#252;nf Schritte beim Umgang mit der Nachricht &#252;ber den bevorstehenden Tod sind 1. Ablehnung, 2. Wut, 3. Feilschen, 4. Depression, 5. Akzeptanz. So langsam seien die Verleger endlich auf Stufe f&#252;nf, mit einer etwas positiveren Einstellung gegen&#252;ber dem Untergang vieler hergebrachter Gesetzm&#228;ssigkeiten. Auch ich akzeptiere mit der Zeit den stockenden Vortrag mit eher zuf&#228;llig vorw&#228;rts oder r&#252;ckw&#228;rts eingespielten Folen.</p>
<p>Ein interessantes Beispiel f&#252;r neue Formen der Inhaltserarbeitung und -darbietung bietet die <a href="http://www.grocotts.co.za/" target="_blank">New Grocott&#8217;s Mail</a> im s&#252;dafrikanischen Grahamstown. Diese klassische Printzeitung bietet mit «Grahamstown Now» eine <a href="http://www.ghtnow.co.za/" target="_blank">Mobiltelefon-Seite</a>, die bevorstehende Anl&#228;sse, Radiosendungen, Kinoprogramme und aktuelle News oder Angebote kombiniert. Spannend ist auch die <a href="http://www.grocotts.co.za/cjnr" target="_blank">Redaktionsstube f&#252;r B&#252;rger/innen</a>. Dieser Newsroom wurde 2009 er&#246;ffnet, bietet Hardware und Schulungen und wurde wie die mobile Applikation durch die amerikanische <a href="http://www.knightfoundation.com/" target="_blank">Knight Foundation</a> mitfinanziert.</p>
<p align="left">
<p><strong>Zeit Online: Verlage sind nostalgisch und langsam</strong><br />
<a href="http://community.zeit.de/user/wolfgang-blau" target="_blank">Wolfgang Blau</a> wird in diesen Tagen Vater &#8211; und verzichtet deshalb auf das Risiko einer Reise nach Luzern. Die Einspielung von Bild und Ton via Skype funktioniert hervorragend, der Chefredaktor von <a href="http://www.zeit.de/index" target="_blank">Zeit Online</a> kommt ohne Folien aus und liefert klare, konzise, inspierende Aussagen.</p>
<p>Seine Kernthese: Wir stehen mitten in einer Revolution. Und Revolutionen bringen rapide Umverteilungen von Macht, Wohlstand, Abl&#228;ufen und Wertmassst&#228;ben. Niemand weiss, was dabei rauskommt. Und dass alles neu wird, heisst keineswegs, dass es besser wird. Es wird einfach anders.</p>
<p>Wie immer in gro&#223;en Umbr&#252;chen wehrt man sich dagegen: «Die Verlagsbranche pflegt zuviel Realit&#228;tsverweigerung, Nostalgie und sie ist zu wenig schnell im Wandel.» Womit wir wieder bei Phase 1 der oben skizzierten Trauerarbeit w&#228;ren. <strong>«Wir haben keinen Schimmer»</strong> sei in Umbr&#252;chen der beste Ansatz. Und eine  gute Ausgangsbasis, um zum Beispiel eine iPhone App zu entwickeln, wie  es Zeit Online gerade getan hat. Nur dann denke man so, wie Nutzer  denken k&#246;nnten.</p>
<p><strong>Der neue Dialog beginnt erst</strong><br />
Klassische journalistische F&#228;higkeiten behalten auch in Zukunft ihre Bedeutung. Dazu kommen drei neue Anforderungen, mit abnehmender Priorit&#228;t:<strong> </strong></p>
<p><strong>Erstens: Interaktion.</strong> Zeitungen m&#252;ssten endlich den Schritt hin zu einem offenen Gespr&#228;ch mit ihren Online-Leser/innen tun. Die Zeit Online schaffe das durch eine eigene Community Redaktion und durch die stete Aufforderung an Autor/innen, bei relevanten Dialogen selbst mitzumachen. Wenn Redakteure ein paar Mal erlebt haben, dass der Dialog interessante Anst&#246;sse bringt und gesch&#228;tzt wird, dann w&#252;rden sie sich von selbst engagieren. Laub sieht darin viel mehr als Leserbindung oder PR: Dieser Dialog geh&#246;rt zum neuen Gesch&#228;ftsmodell des Journalismus. Denn das Wissen und die Echos der Leser sichern die Funktionalit&#228;t der vielen Applikationen und Webplattformen, f&#252;hren zu Artikel-Nachtr&#228;gen und neuen Geschichten. Mehr Details dazu samt Vorbildern aus anderen Branchen im Kurzvideo ab Skype-Beamer:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="324" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZyQNZeTfHsE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="324" src="http://www.youtube.com/v/ZyQNZeTfHsE?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Zweitens Transparenz:</strong> Medienschaffende m&#252;ssen transparenter informieren &#252;ber eigene Interessen, Parteizugeh&#246;rigkeit, nebenberufliche T&#228;tigkeiten. Das bringe das Web mit sich und es gehe nicht, einfach darauf zu warten, bis das eingefordert werde. Den ersten Schritt in diese Richtung macht die Zeit Online mit Profilen (<a href="http://community.zeit.de/user/wolfgang-blau" target="_blank">Beispiel Wolfgang Blau</a>, samt vorbildlich eingespielten Kommentaren), die von den Mitarbeitenden freiwillig ausgef&#252;llt werden.</p>
<p><strong>Drittens: Programmieren.</strong> Blau w&#252;nscht sich mehr Redakteur/innen, die eine Ahnung von Web-Programmierung haben. «Das Internet ist viel mehr als ein Vertriebskanal &#8211; es mausert sich zum Betriebssystem unserer Gesellschaft und unserer Demokratie. Deshalb m&#252;ssen sich Medienschaffende viel besser auskennen mit den technischen Belangen dieses Systems.» Nicht alle m&#252;ssen alles k&#246;nnen &#8211; aber vor allem j&#252;ngere Mitarbeitende h&#228;tten Erfahrung mit HTML, Java-Scripting, Video-Optimierung oder anderen Elementen.</p>
<p>Trotz Umbruch sieht Blau keinen Grund f&#252;r Untergangsstimmung – wir kehren also nochmals zur&#252;ck auf die Stufe Akzeptanz: <strong>«Wir sollten unsere Branche dazu treiben, mit mehr Mut als Nostalgie in die Zukunft zu schreiten.»</strong></p>
<p>Weitere Artikel zum Thema:<a href="Print mit Zukunft: weg vom Tagesjournalismus"><br />
Social Media ticken anders als klassische Medien: emotionaler, schneller, verlinkt</a><a href="http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/"><br />
</a><a href="http://bernetblog.ch/2010/06/08/print-mit-zukunft-weg-vom-tagesjournalismus/">Print mit Zukunft: weg vom Tagesjournalismus</a><a href="http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/"><br />
Die Zukunft des Journalismus: Weniger Geld, mehr Meinung</a></p>
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		<title>Social Media: Mehr Aussenstellen, mehr Aufwand, mehr Chancen</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/09/01/social-media-mehr-aussenstellen-mehr-aufwand-mehr-chancen/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
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		<description><![CDATA[Jetzt kann man mein neues Buch bestellen &#8211; geliefert wird Ende September. Dieser Beitrag zeigt am konkreten Beispiel, wie mehrere Social Media Plattformen f&#252;rs Buch eingesetzt werden, mit leicht variierten redaktionellen Konzepten; angepasst auf Zielgruppen und Medium.
Ab heute ist «Social Media in der Medienarbeit» hier &#252;ber den bernetblog, &#252;ber unsere Website und auf Facebook bestellbar.
Immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/bild_buch_3-1.png" rel="lightbox[13001]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12834" title="bild_buch_3-1" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/bild_buch_3-1-71x86.png" alt="bild_buch_3-1" width="71" height="86" /></a>Jetzt kann man mein neues Buch bestellen &#8211; geliefert wird Ende September. Dieser Beitrag zeigt am konkreten Beispiel, wie mehrere Social Media Plattformen f&#252;rs Buch eingesetzt werden, mit leicht variierten redaktionellen Konzepten; angepasst auf Zielgruppen und Medium.</strong></p>
<p>Ab heute ist «Social Media in der Medienarbeit» hier &#252;ber den <a href="http://bernetblog.ch/buch/">bernetblog</a>, &#252;ber unsere <a href="http://www.bernet.ch/buch">Website</a> und auf <a href="http://www.facebook.com/bernetpr">Facebook</a> bestellbar.</p>
<p><strong>Immer mehr Aussenstellen</strong><br />
Das Buch enth&#228;lt auch eine Sch&#228;tzung der f&#252;r Social Media notwendigen Ressourcen. Dabei musste ich eine Menge von Annahmen treffen und schildern &#8211; ich habe vor- und r&#252;ckw&#228;rts gerechnet und bin auf eine bis zwei Stellen gekommen. Manchmal plagten mich Zweifel, ob denn das nicht effizienter gehen k&#246;nnte. Aber verschiedene Projekte, Gespr&#228;che mit Praktikern und nun meine eigene Erfahrung bei der Platzierung des Buches auf allen Plattformen zeigen: Konzeption, Umsetzung und Dialog verschlingen viel Zeit. Denn die Web-Phase, in der wir gerade stecken, bringt viele neue zu bespielende Aussenstellen mit sich. So sieht die Landkarte f&#252;r unser Buchmarketing aus:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/social-media-vernetzt-fuer-buch.001-001.jpg" rel="lightbox[13001]"></a><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/social-media-vernetzt-fuer-buch.001-006.jpg" rel="lightbox[13001]"><img class="alignnone size-large wp-image-13006" title="social media vernetzt fuer buch.001-006" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/social-media-vernetzt-fuer-buch.001-006-516x387.jpg" alt="social media vernetzt fuer buch.001-006" width="516" height="387" /></a></p>
<p>Die eigene Website steht immer noch im Mittelpunkt &#8211; hier laufen alle F&#228;den zusammen, hier ist der Kaufprozess hinterlegt; er kann aber auch von anderen Plattformen aus angesprochen werden. Wir haben schon f&#252;r das erste Buch eine L&#246;sung mit Paypal aufgesetzt, die auch Kreditkarten akzeptiert. Immer noch wichtig bleibt der abonnierte E-Mail-Newsletter. Die graue Fl&#228;che steht f&#252;r die Vernetzung all dieser Inhalts-Filialen, einer der entscheidenden Faktoren. Gelb sind die st&#228;rker dialogisch ausgelegten Social Media-Pl&#228;tze: bernetblog, <a href="http://www.twitter.com/marcelbernet">Twitter</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/bernetpr/sets/72157624760037080/">Flickr</a> und nat&#252;rlich <a href="http://www.facebook.com/bernetpr">Facebook</a> (Inhalts-Reiter «Buch»). Gerne w&#252;rde ich auch einen Kurzfilm auf YouTube platzieren, das Drehbuch steht, aber bez&#252;glich Umsetzung bin ich mir noch nicht klar.</p>
<p><strong>Erg&#228;nzende, vernetzte und relevante Inhalte</strong><br />
Copy-Paste liegt nicht drin. Die Buch-Infos sind so variiert, dass sie den (angenommenen) Nutzerhaltungen entsprechen: Der <a href="http://www.bernet.ch/anstoss">Newsletter</a> wird n&#228;chste Woche einen einmaligen Akzent zum Thema «Social Media Guidelines» setzen, im bew&#228;hrten Inhaltskonzept mit schnell lesbaren Tipps. Der bernetblog bringt laufend inhaltlich angepasste Ausz&#252;ge oder aktuelle Erg&#228;nzungen. Twitter vermittelt &#196;hnliches, aber in viel k&#252;rzerer Form und h&#228;ufiger. Auf Flickr haben wir <a href="http://www.flickr.com/photos/bernetpr/sets/72157624760037080/">alle 19 Abbildungen</a> aus dem Buch hinterlegt, das ist ein neuer Versuch. Facebook schliesslich ist wohl die aufw&#228;ndigste und wichtigste Filiale. Hier setzen wir auf Interaktion: zuoberst auf der von <a href="http://www.inm.ch/" target="_blank">INM</a> (Kunde von uns) programmierten Seite steht die M&#246;glichkeit, Fragen loszuwerden. Mal sehen, ob wir diesmal &#252;berrannt werden; die Option hatten wir schon im ersten Facebook-Inhaltskonzept (<a href="http://bernetblog.ch/2009/11/30/was-bringt-ein-facebook-auftritt-aufwand-abhangigkeit-aufmerksamkeit/">hier beschrieben</a>), aber der R&#252;cklauf blieb bescheiden. Dazu kommen das laufende Einspielen von News, Rezensionen und nat&#252;rlich ein Kauf-Link.</p>
<p>Brian Solis hat gerade in einem <a href="http://blogs.hbr.org/cs/2010/07/social_medias_critical_path_re.html" target="_blank">Harvard Blog-Beitrag</a> gekonnt auf den  Punkt gebracht, dass Social Media nicht einfach da sind, um die gleichen  Werbebotschaften mehrfach zu platzieren. Sein Konzept heisst einpr&#228;gsam-amerikanisch: «KISS &#8211; <strong>keep it significant and shareable</strong>».</p>
<p><strong>Richtig social wirds erst bei der Vernissage</strong><br />
Einmal im Jahr laden wir alle zugewandten Orte in unsere Agentur ein, in der Regel zu einer Kunstvernissage. Bald ist es Zeit f&#252;r die zweite Buchvernissage, die steht aber noch mitten in der Vorbereitung. Denn bei allen Links, Buttons und «Gef&#228;llt mir» bleiben die pers&#246;nlichen Begegnungen immer noch die farbigsten. Infos folgen, nat&#252;rlich auf allen Kan&#228;len&#8230;</p>
<p><strong>Zum Thema:</strong><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2009/11/30/was-bringt-ein-facebook-auftritt-aufwand-abhangigkeit-aufmerksamkeit/">Was bringt ein Facebook-Auftritt? Aufwand, Abh&#228;ngigkeit, Aufmerksamkeit</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2010/08/09/facebook-tipps-was-bringt-viele-gefaellt-mir/">Facebook-Tipps: Was bringt viele «Gef&#228;llt mir»?</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2010/07/02/social-media-ticken-anders-als-klassische-medien-emotionaler-schneller-verlinkt/">Social Media ticken anders als klassiche Medien</a></p>
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		<title>Wir basteln uns ein Buch: R&#252;ckblick aufs Schreiben</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/08/31/wir-basteln-uns-ein-buch-rueckblick-aufs-schreiben/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 09:48:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist es nun wirklich so weit? Ende September soll mein zweites Buch erscheinen, im Moment werkle ich fleissig an Website, Facebook und anderem f&#252;r die Lancierung. Zeit f&#252;r einen kurzen R&#252;ckblick und Einblick in meine Arbeitstechnik.
«Tra il dire e il fare c&#8217;e di mezzo il mare» sagen die Italiener so treffend. Dieses Meer des Verschiebens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/bild_buch_3-1.png" rel="lightbox[12936]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12834" title="bild_buch_3-1" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/bild_buch_3-1-71x86.png" alt="bild_buch_3-1" width="71" height="86" /></a>Ist es nun wirklich so weit? Ende September soll mein zweites Buch erscheinen, im Moment werkle ich fleissig an Website, Facebook und anderem f&#252;r die Lancierung. Zeit f&#252;r einen kurzen R&#252;ckblick und Einblick in meine Arbeitstechnik.</strong></p>
<p>«Tra il dire e il fare c&#8217;e di mezzo il mare» sagen die Italiener so treffend. Dieses Meer des Verschiebens dauerte drei Monate: Im Oktober hatte der VS Verlag/Springer Fachmedien Ja gesagt zum Konzept, wirklich angefangen mit Schreiben habe ich Ende Dezember. Immer kam wieder ein Projekt dazwischen, noch eine Idee, keine Lust. Ich brauchte wohl etwas mehr Druck; so richtig los gings ab Januar. Erst als ich mir ein Schreibatelier eingerichtet hatte, zun&#228;chst in einem kleinen Zusatzb&#252;ro &#252;ber unserer Agentur, sp&#228;ter zu Hause im Schlafzimmer. So sah mein Arbeitsplatz zu Hause aus. Sehr gesch&#228;tzt habe ich die M&#246;glichkeit, alles Aktuelle einfach mal rund um die Tastatur und auf dem Boden liegen zu lassen.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/buch-arbeitsplatz-marcel-bernet.001-001.jpg" rel="lightbox[12936]"><img class="alignnone size-large wp-image-12940" title="buch arbeitsplatz marcel bernet.001-001" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/buch-arbeitsplatz-marcel-bernet.001-001-516x387.jpg" alt="buch arbeitsplatz marcel bernet.001-001" width="516" height="387" /></a></p>
<p><strong>Sammeln: Delicoius, Evernote, Server, Papier</strong><br />
Fleissig Artikel gesammelt hatte ich schon l&#228;nger; das Wichtigste sch&#246;n in einer H&#228;ngeregistratur abgelegt. Da zeigt sich meine Papier-Erziehung alter Schule: Ich bin schneller im Durchsehen und Auffinden relevanter Inputs auf ausgedruckten Seiten. Hier landete nur Ausgesuchtes aus dem grossen Mehr an <a href="http://www.delicious.com/marcelbernet">Delicious-Links</a>, Evernote-PDFs und auf dem eigenen Server abgelegten Dateien. Auch da habe ich noch keine ein-eindeutige Sammeltechnik gefunden. Ganz spannend ist auch, dass ich immer wieder Zeug gesammelt habe, von dem ich sp&#228;ter gar nicht mehr wusste, dass es auch noch vorhanden ist.</p>
<p><strong>Notizen: Direkt in die B&#252;cher, auf dem iPhone</strong><br />
Wertvoll waren einige ausgelesene B&#252;cher, die wichtigsten werde ich demn&#228;chst vorstellen. Auch so eine Marotte von mir: Auf den ersten Buchseiten viele kleine Notizen mit Seitenvermerk. Auf dem Kindle habe ich das nicht schnell genug hingekriegt, auf dem iPad dann gar nie probiert. Die vielen Ideen f&#252;r Kapitel und Aussagen, die beim Lesen entstanden, habe ich laufend in Things (Projektmanagement f&#252;r Mac, <a href="http://bernetblog.ch/2008/10/07/pendenzen-verwalten-mit-things/">hier</a> beschrieben) notiert, gleich auf dem iPhone &#8211; da hatte ich einen Notizblock, der immer bei mir war, und der sich leicht durchsuchen liess. Daf&#252;r ging das Eintippen nicht soo schnell.</p>
<p><strong>Schreiben: Word, Keynote, &#228;chz</strong><br />
Diesmal wollte der Verlag gleich ein Layout-f&#228;higes Word-Dokument. Damit stieg der Aufwand f&#252;r mich massiv. Als besonders m&#252;hsam erwiesen sich erstens das Erfassen der Links (klappte nur mit www. auch richtig f&#252;rs PDF) und das endlose konvertieren von Keynote-Dokumenten auf Powerpoint. Ich liebe es, komplexe Sachverhalte in einfachen Grafiken darzustellen, und das kann ich in Keynote am schnellsten. Bloss gibts daf&#252;r keine gescheite Exportfunktion, wenn Druckdaten gefragt sind. Also alles nochmals von vorne in Powerpoint aufgebaut&#8230;</p>
<p>Jetzt ist das Buch im Druck. Und ich bin unter Druck f&#252;rs Marketing &#8211; mehr dar&#252;ber im n&#228;chsten Beitrag.</p>
<p>Wieso &#252;berhaupt noch B&#252;cher schreiben? Dazu das erste Zitat aus dem Buch, aus Frank Schirrmachers «Payback» (ja, jedes Kapitel hat wieder ein Startzitat, noch eine Marcel-Bernet-Marotte):<strong><br />
«Papier ist bald das letzte Medium, das ich noch nutzen kann, ohne dass jemand mitliest, der weiss, wo ich gerade bin und mir vorschl&#228;gt, was ich noch kaufen soll.»</strong></p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/category/social_media/buch-social_media/">Alle Artikel zum neuen Buch.</a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Zensekunden Murmeltier: Ich bin dann mal hier</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 07:46:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dies & Das]]></category>
		<category><![CDATA[Zensekunden]]></category>
		<category><![CDATA[ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Murmeltier]]></category>
		<category><![CDATA[Postkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Zillis]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ferien sind vorbei, auch in Z&#252;rich. Alle, die dann mal weg waren, beanspruchen wieder ihren Platz am Bildschirm, in Stau und Warteschlangen. Postkarten-Dankesch&#246;n erinnern an vergangene Frei-Tage.
Auch ich habe mir eine Woche geg&#246;nnt. Postkarten habe ich kaum vorgefunden nach meiner R&#252;ckkehr, Handgeschriebenes bleibt eine Besonderheit im Zeitalter der digitalen «Gef&#228;llt mir». Mein Gruss passt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ferien sind vorbei, auch in Z&#252;rich. Alle, die dann mal weg waren, beanspruchen wieder ihren Platz am Bildschirm, in Stau und Warteschlangen. Postkarten-Dankesch&#246;n erinnern an vergangene Frei-Tage.</strong></p>
<p>Auch ich habe mir eine Woche geg&#246;nnt. Postkarten habe ich kaum vorgefunden nach meiner R&#252;ckkehr, Handgeschriebenes bleibt eine Besonderheit im Zeitalter der digitalen «Gef&#228;llt mir». Mein Gruss passt zur Neuzeit, endlich habe ich mir wieder mal Zeit f&#252;r zehn Sekunden Video samt Bearbeitung genommen. Geholfen hat dabei die Stabilisierungsfunktion von iMovie, mein Wackelzoom ist weichgegl&#228;ttet. Die Murmeltier-Kolonie an den H&#228;ngen oberhalb von Zillis zeigte sich zutraulich, auf die <a href="http://maps.google.ch/maps?q=46.628133,9.483218&amp;num=1&amp;t=h&amp;sll=46.634079,9.443984&amp;sspn=0.061311,0.128059&amp;ie=UTF8&amp;z=15&amp;iwloc=A" target="_blank">Alp Taspegn</a> verirren sich wenige Wanderer. Das hier macht einen Abgang – allen, die zur&#252;ck im Bau sind, w&#252;nsche ich mit Robert Musil einen guten Start:</p>
<p><strong>«Manche Menschen reisen haupts&#228;chlich deshalb in den Urlaub, um  Ansichtspostkarten zu kaufen, obwohl es doch vern&#252;nftiger w&#228;re, sich  diese Karten kommen zu lassen.»</strong> (Weitere Zitate zum Thema «<a href="http://www.bernet.ch/zitate/resultate?term=&amp;topic=24&amp;lang=d&amp;author_lastname=&amp;author_firstname=&amp;user_lastname=&amp;user_firstname=&amp;page=1">Freizeit</a>»)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="325" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Y9ZYyxfrp70?fs=1&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="325" src="http://www.youtube.com/v/Y9ZYyxfrp70?fs=1&amp;hl=de_DE" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Y9ZYyxfrp70" target="_blank">YouTube-Link zum Film</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Facebook-Tipps: Was bringt viele «Gef&#228;llt mir»?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/08/09/facebook-tipps-was-bringt-viele-gefaellt-mir/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 07:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Studien]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor zehn Jahren lautete die Frage: Was bringt Traffic auf die Website? Heute will man auf Facebook m&#246;glichst viele «Gef&#228;llt mir». Wie holt man sich diesen Klick auch bei immer mehr Facebook-Seiten? Erste Studien geben Hinweise – entscheidend ist ein klares inhaltliches Konzept, kombiniert mit echtem Dialog.
Das weltweit gr&#246;sste Soziale Netzwerk ist ein Marktplatz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/gef&#228;llt-mir-knopf-von-facebook.jpg" rel="lightbox[12488]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12538" title="gef&#228;llt mir knopf von facebook" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/gef&#228;llt-mir-knopf-von-facebook-86x56.jpg" alt="gef&#228;llt mir knopf von facebook" width="86" height="56" /></a>Vor zehn Jahren lautete die Frage: Was bringt Traffic auf die Website? Heute will man auf Facebook m&#246;glichst viele «Gef&#228;llt mir». Wie holt man sich diesen Klick auch bei immer mehr Facebook-Seiten? Erste Studien geben Hinweise – entscheidend ist ein klares inhaltliches Konzept, kombiniert mit echtem Dialog.</strong></p>
<p>Das weltweit gr&#246;sste Soziale Netzwerk ist ein Marktplatz der Meinungen, der bedient sein will &#8211; als Erg&#228;nzung zur Website. Immer mehr Organisationen unterhalten Facebook-Seiten, der Wettbewerb um Aufmerksamkeit wird intensiver. Gewinnen wird, wer die Interessen seiner Zielgruppen trifft und eine klare Idee bez&#252;glich Ziele, Inhalte und Dialog hat.</p>
<p><strong>Facebooker wollen Exklusives, Interessantes, Gemeinschaft</strong><br />
Allgemein g&#252;ltige Aussagen &#252;ber weltweit verstreute 500 Millionen aktive Nutzer sind unm&#246;glich. Erste Fingerzeige f&#252;r die eigene Inhalts-Strategie bringen US-amerikanische Umfragen:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/was-gefaellt-auf-facebook-drei-us-studien2.jpg" rel="lightbox[12488]"><img class="alignnone size-large wp-image-12532" title="was gefaellt auf facebook drei us studien" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/was-gefaellt-auf-facebook-drei-us-studien2-516x395.jpg" alt="was gefaellt auf facebook drei us studien" width="516" height="395" /></a></p>
<p>Die Grafik fasst drei Studien zusammen: Die Marketingagentur Razorfish hat 1000 US-Konsumenten befragt und im November 2009 ihre j&#228;hrliche <a href="http://feed.razorfish.com/feed09/the-details/" target="_blank">FEED-Studie</a> ver&#246;ffentlicht. 1314 waren es bei einer Umfrage des US-Netzwerks MarketingSherpa, ver&#246;ffentlicht im Januar 2010 und nur als Zusammenfassung bei <a href="http://www2.emarketer.com/Article.aspx?R=1007476" target="_blank">emarketer</a> frei verf&#252;gbar. Etwas &#252;ber 1500 schliesslich antworteten den beiden Research-Partnern Chadwick Martin Bailey und iModerate in der im Februar publizierten Studie, die <a href="http://http://blog.cmbinfo.com/smreport/" target="_blank">als PDF</a> zur Verf&#252;gung steht und ebenfalls auf emarketer <a href="http://www2.emarketer.com/Article.aspx?R=1007568" target="_blank">zusammengefasst</a> ist.</p>
<p>Drei Kern-Bereiche lassen sich ablesen: Erstens<strong> Exklusivit&#228;t</strong> – von Sonderangeboten bis zur Erstinfo &#252;ber neue Produkte. In den USA gibt es die grosse Tradition des Coupons-Sammelns, diese Art des Zugangs zu Aktionen verlagert sich immer mehr auf Facebook oder Twitter. Zweitens<strong> Interessantes</strong> – das reicht von Unterhaltung &#252;ber Produkt- und Unternehmensinfos bis zum Kundendienst. «It&#8217;s fun and entertaining» bekommt einzig bei Chadwick/iModerate nur 10 Prozent der Nennungen, hier wurden im Gegensatz zu den anderen Umfragen aber auch  mehr Auswahlm&#246;glichkeiten angeboten. Bei MarketingSherpa hiess der Punkt «Entertainment &#8211; funny and insightful», bei Razorfish «Interesting or entertaining content». Drittens <strong>Gemeinschaft</strong>: Mit «Zeigen, dass ich Fan bin» haben Chadwick/iModerate genau die richtige Option geboten, in ihrer Detailauswertung gelangt diese Nennung auf den dritten Platz. Marken und Organisationen, denen ich folge, pr&#228;gen mein Image auf der Facebook-B&#252;hne. Zu diesem Ausdruck von Gemeinschaft z&#228;hlt auch die Tatsache, dass ich Kunde bin oder dass Bekannte Fans sind.</p>
<p><strong>Drei Schritte zum Inhalts- und Dialogkonzept</strong><br />
Langfristig interessierte Fans oder Besucher/innen sichert man sich mit den richtigen Inhalten und einem authentischen Dialog. Es gen&#252;gt nicht, einfach mal dabei zu sein. Wer kein Konzept hat, wird sich verzetteln und allenfalls gewonnene «Gef&#228;llt mir» schnell wieder verlieren. Drei Fragen f&#252;hren zu einem nachhaltigen Auftritt:</p>
<p><em>1. Was und wen wollen wir erreichen?</em><br />
Facebook ist eine zus&#228;tzliche Aussenstelle der Online-Kommunikation. Vernetzt im Zusammenspiel mit Website, Newsletter, Blogs, Twitter oder anderen Kan&#228;len. Was soll die Investition in dieses Soziale Netzwerk bringen? Wer wird in erster Linie angesprochen? Sind Ziele und Zielgruppen realistisch, erst recht im Vergleich mit dem Auftritt von Konkurrenten oder nahen Meinungsmachern?</p>
<p><em>2. Was will man von uns? Wo k&#246;nnen wir einen Beitrag leisten?</em><br />
Wenn Kern-Zielgruppen definiert sind &#8211; was erwarten sie von Ihrer Organisation? Sind es Sonderangebote, inspirierende Inhalte, emotionale Bindung? Was kann Ihre Organisation inhaltlich und im Dialog bieten, ausgerichtet auf Erwartungen? Antworten erh&#228;lt man durch l&#228;ngeres Zuh&#246;ren, das Betrachten anderer Beispiele und eine kreative Sicht der eigenen M&#246;glichkeiten.</p>
<p><em>3. Wie setzen wir das um, in Inhalt und Dialog?</em><br />
Den Lackmus-Test f&#252;r alle Ideen bringt die konkrete Planung von Massnahmen und Ressourcen. Wieviel Zeit ist f&#252;r das t&#228;gliche Aktualisieren von Inhalten einzusetzen? Wo? Wer liest die laufenden Eintr&#228;ge auf der Pinnwand und beantwortet sie sofort?</p>
<p>Facebook-Auftritte sind zus&#228;tzliche Webseiten – oder ein ganzes neues Kapitel in ihrem bestehenden Web-Auftritt. Das heisst auch, dass f&#252;r Facebook zus&#228;tzliche Stellenprozente einzusetzen sind, mit einer Gesamtsicht f&#252;r alle Social Media-Aktivit&#228;ten. Die Bedeutung der Facebook-Pr&#228;senz wird zunehmen, weil immer mehr Web-Zeit auf diesen blauen Seiten verbracht wird.</p>
<p>Weiterf&#252;hrend:<a href="http://bernetblog.ch/2009/12/07/bernet_pr-auf-facebook-wie-man-inhalte-gestaltet/" target="_self"><br />
Facebook-Kurzkonzept von Bernet_PR</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2010/07/08/buchtipp-facebook-handbuch-mit-infos-tricks-regeln/">Facebook-Handbuch mit Infos, Tricks, Regeln</a><br />
<a href="http://www.maz.ch/Kommunikation/kurse.asp?n=020400_7300" target="_blank">MAZ-Bernet Social-Media-Seminar 11. Mai 2011</a></p>
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		<item>
		<title>Facebook Zahlen Juni 2010: Wachstum trotz Privatsph&#228;ren-Diskussion</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/07/05/facebook-zahlen-juni-2010-wachstum-trotz-privatsphaeren-diskussion/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2010/07/05/facebook-zahlen-juni-2010-wachstum-trotz-privatsphaeren-diskussion/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 15:06:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nutzerzahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Facebook Zahlen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Facebook legt auch im zweiten Quartal zu: 474 Millionen aktive Nutzer sind es weltweit, 2.2 Millionen in der Schweiz. Global w&#228;chst das Soziale Netzwerk praktisch unver&#228;ndert, in der Schweiz liegt das Dreimonats-Plus bei 6 Prozent; gegen&#252;ber 18 Prozent im ersten Quartal.

Bernet_PR und Serranetga liefern die Schweizer Zahlen alle drei Monate als Gesamtsicht. Die Zahlen zieht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9557" title="facebook schweiz logo" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/facebook-schweiz-logo-62x86.jpg" alt="facebook schweiz logo" width="62" height="86" /></p>
<p><strong>Facebook legt auch im zweiten Quartal zu: 474 Millionen aktive Nutzer sind es weltweit, 2.2 Millionen in der Schweiz. Global w&#228;chst das Soziale Netzwerk praktisch unver&#228;ndert, in der Schweiz liegt das Dreimonats-Plus bei 6 Prozent; gegen&#252;ber 18 Prozent im ersten Quartal.<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.bernet.ch">Bernet_PR</a> und <a href="http://www.serranetga.com" target="_blank">Serranetga</a> liefern die Schweizer Zahlen alle drei Monate als Gesamtsicht. Die Zahlen zieht Serranetga aus dem AdPlanner von Facebook. Angezeigt werden alle Nutzer/innen, welche die Plattform in den letzten 30 Tagen besucht haben.</p>
<p><strong>Global: 500 Millionen bis August?</strong><br />
Das grosse blaue Sofa – so kommt mir Facebook vor, weil immer mehr Menschen immer mehr Zeit darauf verbringen – w&#228;chst auf hohem Niveau: Plus 22 Prozent waren es im ersten Quartal, 15 Prozent im zweiten. Die Diskussion rund um neue Datenschutz-Einstellungen scheint dem Zulauf keinen Abbruch getan zu haben. Die USA blieben im Juni unter den Top-Ten der gr&#246;ssten absoluten Zunahmen, davor liegt Deutschland. Ganz grosse Brocken bringen L&#228;nder in Asien, Zentral- und S&#252;damerika wie die Tabelle aus einem <a href="http://www.insidefacebook.com/2010/07/02/indonesia-india-led-facebook-growth-june-2010/" target="_blank">Beitrag von InsideFacebook</a> zeigt.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/facebook-zunahmen-global.png" rel="lightbox[11843]"><img class="alignnone size-medium wp-image-11844" title="facebook zunahmen global" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/facebook-zunahmen-global-400x176.png" alt="facebook zunahmen global" width="400" height="176" /></a></p>
<p>Wenn nichts dazwischen kommt, d&#252;rfte die 500-Millionen-Grenze bis im August durchbrochen werden:</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-11845" title="facebook aktive nutzer weltweit jun 10" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/facebook-aktive-nutzer-weltweit-jun-10-516x413.jpg" alt="facebook aktive nutzer weltweit jun 10" width="516" height="413" /></p>
<p><strong>Facebook Schweiz: 2.2 Millionen Nutzer</strong><br />
Auch wenn das prozentuale Plus im zweiten Quartal drei Mal tiefer liegt, baut Facebook seine Position auch bei uns weiter aus. Abmelde-Wellen sind definitiv keine zu verzeichnen, erstmals zeigt das Werbeplaner-Tool aber Minuszahlen: Die 4&#8242;000 im April d&#252;rften auf statistische Unsch&#228;rfen gehen, im Juni liegt die Abnahme bei rund 9&#8242;000. Ausgewiesen werden die aktiven Nutzer; wer dem Treiben einen Monat lang fern bleibt, wird nicht mehr gez&#228;hlt. Ob wir in den Sommermonaten weitere Auf- und Abs erleben werden? Schwankungen sind normal bei dieser hohen Penetration: 29.8 Prozent der Schweizer Bev&#246;lkerung sind auf Facebook aktiv.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/facebook-aktive-nutzer-schweiz-juni-2010.jpg" rel="lightbox[11843]"><img class="aligncenter size-large wp-image-12745" title="facebook aktive nutzer schweiz juni 2010" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/facebook-aktive-nutzer-schweiz-juni-2010-516x360.jpg" alt="facebook aktive nutzer schweiz juni 2010" width="516" height="360" /></a></p>
<p><strong>Anteil der j&#252;ngsten Nutzer verdoppelt</strong>?<br />
Keine grossen Verschiebungen bringt die Aufteilung nach Geschlecht und Sprachen. Auff&#228;llig ist die Verdoppelung der Altersklasse bis 15: Der absolute Wert springt von 90&#8242;800 auf 176&#8242;860. Ein Fehler des Analyse-Tools? Wir haben die Werte heute nochmals abgefragt &#8211; und dieselben erhalten. Trotzdem wollen wir hier noch nicht zu viel reindeuten. Anmelden kann man sich &#252;brigens ab 13 Jahren, wobei die selbst deklarierte Eingabe nicht &#252;berpr&#252;ft wird.</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-11847" title="facebook schweiz nach alter jun10" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/facebook-schweiz-nach-alter-jun10-516x294.jpg" alt="facebook schweiz nach alter jun10" width="516" height="294" /></p>
<p>Stabil bleiben die Aufteilungen nach Geschlecht und Sprache:</p>
<p><img class="alignnone size-large wp-image-11848" title="facebook schweiz geschlecht sprachen jun10" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/facebook-schweiz-geschlecht-sprachen-jun10-516x402.jpg" alt="facebook schweiz geschlecht sprachen jun10" width="516" height="402" /></p>
<p>Fazit: Im grossen blauen Sofa versinken immer mehr Menschen. Eine Hegemonie, die f&#252;r Nutzer und Anbieter von Inhalten durchaus ihre Vorteile hat. Und trotzdem wirkt sie ein wenig be&#228;ngstigend.</p>
<p><strong>Links</strong><a href="http://bernetblog.ch/tag/schweizer-facebook-zahlen/"><br />
</a><a href="http://bernetblog.ch/tag/schweizer-facebook-zahlen/" target="_blank">Alle bernetblog-Beitr&#228;ge zu Facebook-Zahlen</a><br />
<a href="http://www.thomashutter.com/index.php/2010/07/facebook-demographische-daten-fur-schweiz-deutschland-osterreich-per-30-06-2010/" target="_blank">Vergleich Deutschland-Schweiz-&#214;sterreich</a> bei Thomas Hutter<br />
<a href="http://www.steverubel.com/facebook-could-eat-the-web?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+steverubel+%28The+Steve+Rubel+Lifestream" target="_blank">Facebook could eat the Web</a> von Steve Rubel</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media ticken anders als klassische Medien: emotionaler, schneller, verlinkt</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/07/02/social-media-ticken-anders-als-klassische-medien-emotionaler-schneller-verlinkt/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 06:14:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Microblogging]]></category>
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		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<category><![CDATA[Pew Research Center]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wor&#252;ber schreiben Social Media im Vergleich zu traditionellen Medien? Twitter mag Technik, YouTube Lustiges und Blogs Meinungen. News auf Social Media haben eine kurze Haltbarkeit – und schwappen selten in die klassischen Medien, wie eine Langzeitstudie erstmals zeigt. 80 Prozent der Top-Blogstories bezogen sich auf BBC, CNN, New York Times und Washington Post.
Ende Mai hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/journalist.jpg" rel="lightbox[11656]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11717" title="journalist" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/journalist-86x57.jpg" alt="journalist" width="86" height="57" /></a>Wor&#252;ber schreiben Social Media im Vergleich zu traditionellen Medien? Twitter mag Technik, YouTube Lustiges und Blogs Meinungen. News auf Social Media haben eine kurze Haltbarkeit – und schwappen selten in die klassischen Medien, wie eine Langzeitstudie erstmals zeigt. 80 Prozent der Top-Blogstories bezogen sich auf BBC, CNN, New York Times und Washington Post.</strong></p>
<p>Ende Mai hat das Pew Research Center eine weitere Medienanalyse des Project for Excellence in Journalism ver&#246;ffentlicht. Diese empirische Auswertung bringt erstmals Klarheit bez&#252;glich Themensetzung von Social Media und &#220;bernahme von Inhalten. Ausgewertet wurden Erw&#228;hnungen und Links zu den wichtigsten News-Geschichten w&#228;hrend 12 Monaten auf Zeitungen, Blogs, YouTube und w&#228;hrend 7 Monaten auf Twitter. Icerocket und Technorati wurden f&#252;r die Blog-Analyse eingesetzt, YouTube direkt, beide vom 19. Januar 2009 bis 15. Januar 2010. Das Twitter-Monitoring erfolgte &#252;ber Tweetmeme vom 15. Juni 2009 bis 15. Januar 2010. Das unabh&#228;ngige Studienzentrum wird von einer Stiftung getragen; Pew Research bietet eine <a href="http://pewresearch.org/pubs/1602/new-media-review-differences-from-traditional-press" target="_blank">Kurzfassung</a> und die ausf&#252;hrlichen <a href="http://www.journalism.org/analysis_report/blogosphere" target="_blank">Resultate auf journalism.org</a>.</p>
<p><strong>Jede Medienkategorie setzt andere Schwerpunkte</strong><br />
Das analysierte News-Jahr zeigt: Social Media setzen andere Schwerpunkte als die traditionellen Zeitungen. Am n&#228;chsten liegen im Themenvergleich die Blogs – ausser im Bereich Technologie. Hier schert auch Twitter aus &#8211; und zwar massiv: knapp die H&#228;lfte der News und Links f&#252;hrten zu Techie-Themen. Im Vordergrund standen dabei das Web, Twitter selbst, Apple, Facebook,  Microsoft und Google. YouTube brachte am meisten Ausland-Themen und erstaunlich viel Politik. Hier entscheidet weniger der Newsgehalt als vielmehr die Kraft der bewegten Bilder: Angeschaut und geteilt wird, was lustig ist. Nur w&#228;hrend 8 von 49 Wochen war das Top-Video identisch mit den Top-News in Zeitungen, in drei dieser acht Wochen ging es um die umstrittene amerikanische Gesundheitsreform, in zwei um die Strassenproteste in Teheran.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/bernetblog-grafik-themenwahl-social-media-vs-zeitung-pew.jpg" rel="lightbox[11656]"><img class="size-large wp-image-11663 alignnone" title="bernetblog grafik themenwahl social media vs zeitung pew" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/bernetblog-grafik-themenwahl-social-media-vs-zeitung-pew-516x407.jpg" alt="Wie werden News von YouTube, Twitter, Blogs und klassischen Medien ausgew&#228;hlt?" width="516" height="407" /></a></p>
<p>.</p>
<p>Es gibt also nicht nur einen Unterschied zur klassischen Zeitung; auch innerhalb der drei analysierten Social Media Plattformen werden News unterschiedlich aufgenommen. Blogger tendieren zu Inhalten, die sich mit pers&#246;nlichen Kommentaren und Sichtweisen einf&#228;rben lassen. Die pointierten Pro- und Contra-Interpretationen hielten sich bei den Top-Themen in etwa die Waage.</p>
<p><strong>Social News kommen und verschwinden sofort</strong><br />
Wenn News in Social Media aufgenommen werden, dann in den ersten Stunden nach deren Ver&#246;ffentlichung. Nur f&#252;nf Prozent der Twitter-News blieben w&#228;hrend zwei Wochen in den Top-Meldungen &#8211; gegen&#252;ber 13 Prozent bei Blogs und 9 Prozent auf YouTube. Ganz anders spielt der klassische Medienraum: Die H&#228;lfte der f&#252;nf wichtigsten Geschichten einer Woche schafften es auch n&#228;chste Woche in die meist erw&#228;hnten.</p>
<p><strong>80 Prozent der Blog-Links aus vier Medien</strong><br />
Es scheint, dass die vielzitierten Beispiele von Krisen, die aus Blogs in traditionelle Medien &#252;bersp&#252;len, nur schmerzhafte Einzelf&#228;lle illustrieren: Eine einzige Geschichte hat es aus der Blogosph&#228;re in Zeitungen geschafft.</p>
<p>Im Gegenzug bauen Blogs stark auf die traditionellen Medien. <strong>&#220;ber 99 Prozent der in Blogs verlinkten News kamen aus f&#252;hrenden Zeitungen oder TV-Sendern.</strong> 80 Prozent gingen auf das Konto von gerade mal vier Medien: BBC, CNN, New York Times und Washington Post. Bei Twitter bezogen sich die H&#228;lfte aller Top-Nachrichten auf klassische Medien.</p>
<p>Blogs und Twitter sind die wichtigsten Online-Multiplikatoren f&#252;r die Online-Pr&#228;senz der klassischen Medien. Was wohl nur weiter so sein wird, wenn sich die Inhalte kostenlos verlinken lassen. Denn was bringt das Weiterreichen, wenn nur Abonnenten klicken k&#246;nnen?</p>
<p><strong>Fazit: Heterogene Ausrichtung, mehr Kurzlebigkeit</strong><br />
Auch wenn die Studie sich auf den amerikanischen Markt bezieht und von den in beobachteten Jahr pr&#228;senten Themen abh&#228;ngt &#8211; endlich gibt es erste, brauchbare Hinweise auf das Funktionieren der neuen Medienkategorien. Die unterschiedliche Themenausrichtung best&#228;tigt bisherige Annahmen. Erh&#228;rtet wird die Technologie-Ausrichtung von Twitter. Neu ist, das Blogs doch wenig Einfluss auf die Themenwahl der klassischen Medien haben. Aus meiner Sicht wird sich die Kurzlebigkeit der Inhalte auf klassische Medien ausweiten; nicht nur f&#252;r deren Online-Ausgaben.</p>
<p>Weitere Artikel mit interessanten Pew-Studien:<br />
<a href="http://bernetblog.ch/2010/03/19/die-zukunft-des-journalismus-weniger-geld-mehr-meinung/">Die Zukunft des Journalismus: Weniger Geld, mehr Meinung</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2010/03/16/news-sind-sozial/">News sind sozial: Wie Inhalte gelesen und geteilt werden</a><br />
<a href="http://bernetblog.ch/2010/02/17/internetnutzung-us-teenager-lesen-news-online/">Internetnutzung: US-Teenager lesen News online</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Social Media in der Medienarbeit: Neues Buch</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/05/18/social-media-in-der-medienarbeit-neues-buch/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 10:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Medienarbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Druck steigt: Jetzt ist mein Buch schon auf Amazon vorbestellbar. Dabei ist der Marathon noch gar nicht zu Ende gelaufen&#8230;
Letzten Herbst habe ich mit dem Projekt angefangen &#8211; und mich immer wieder ablenken lassen. Richtig einzusteigen schaffte ich erst im Februar – mit vielen Unterbr&#252;chen. Und jetzt stehe ich unter Abschlussdruck. Selbst schuld (-:
Medienarbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/social-media-in-der-medienarbeit-titel-klein.jpg" rel="lightbox[10422]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10424" title="social media in der medienarbeit titel klein" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/social-media-in-der-medienarbeit-titel-klein-86x86.jpg" alt="social media in der medienarbeit titel klein" width="86" height="86" /></a>Der Druck steigt: Jetzt ist mein Buch schon auf Amazon vorbestellbar. Dabei ist der Marathon noch gar nicht zu Ende gelaufen&#8230;</strong></p>
<p>Letzten Herbst habe ich mit dem Projekt angefangen &#8211; und mich immer wieder ablenken lassen. Richtig einzusteigen schaffte ich erst im Februar – mit vielen Unterbr&#252;chen. Und jetzt stehe ich unter Abschlussdruck. Selbst schuld (-:</p>
<p><strong>Medienarbeit im Netz: Standardwerk</strong><br />
<a href="http://www.bernet.ch/buch" target="_self">Mein erstes Buch</a> erschien bei Orell F&#252;ssli im Herbst 2006. Wer erinnert sich? Eines der l&#228;ngsten Kapitel dreht sich um Weblogs, die waren damals grad etwa so, wie heute Facebook oder Twitter: Was ist das? Muss man das machen? Es hat sich viel ver&#228;ndert seither &#8211; und trotzdem sind die Grundaussagen meines ersten Buchs noch g&#252;ltig. Das hat mich selbst erstaunt. Und trotzdem wird das zweite Buch nicht einfach eine &#220;berarbeitung, ich schreibe etwas Neues. Der Fokus bleibt auf der Medienarbeit.</p>
<p><strong>Social Media in der Medienarbeit: Ziel August</strong><br />
Diesmal publiziert mich der <a href="http://www.vs-verlag.de" target="_blank">VS Verlag</a> f&#252;r Sozialwissenschaften der Springer Fachmedien. Der Titel auf Amazon: <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3531172964?ie=UTF8&amp;tag=bernetpr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3531172964" target="_blank">Social Media in der Medienarbeit. Online PR im Zeitalter von Google, Facebook &amp; Co.</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=bernetpr-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3531172964" border="0" alt="" width="1" height="1" /> Inhaltlich decke ich die ganze Pressearbeit ab, als einen der wichtigsten PR-Bereiche. Nat&#252;rlich ist die Abgrenzung fliessend – gute Medienmitteilungen werden auch von Kunden gefunden, gelesen und weiter gereicht. Medienarbeit muss sich in die gesamte PR einbringen, PR in die gesamte Kommunikation. Und Social Media ist eine Disziplin, ein Fachwissen, eine Arbeits- und Denkhaltung, die in alle Bereiche der Kommunikation und des Marketing eindringen wird.</p>
<p><a><img class="alignnone size-large wp-image-10425" title="social media in der medienarbeit_umschlag" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/social-media-in-der-medienarbeit_umschlag-516x354.jpg" alt="social media in der medienarbeit_umschlag" width="516" height="354" /></a></p>
<p>Ganz wichtig ist mir dabei immer wieder das Aufzeigen von strategischen Fragestellungen: <strong>Man muss nichts. Aber wenn man etwas tut, dann mit einem klar definierten Willen.</strong> Und dem Bewusstsein f&#252;r die damit verbundenen Konsequenzen. Mehr &#252;ber den Inhalt wird es in den n&#228;chsten Monaten nat&#252;rlich hier im bernetblog zu lesen geben &#8211; alle Beitr&#228;ge sind mit dem <a href="http://www.bernetblog.ch/tag/social-media-medienarbeit">Schlagwort «Social Media Medienarbeit»</a> versehen und dadurch leicht zu finden.</p>
<p>Dann wechsle ich wieder mal von Wordpress in Word und schreibe fleissig weiter. Man soll ja nicht das Finisher-T-Shirt anhimmeln, bevor die Strecke zu Ende gelaufen ist. Wer eine Mail beim Zieleinlauf will, tr&#228;gt sich hier ein:</p>
<p>Das Formular ist gel&#246;scht &#8211; jetzt direkt mehr Infos und Bestellm&#246;glichkeit auf <a href="http://www.bernetblog.ch/buch">bernetblog.ch/buch</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Social Media Gipfel: Das schwere Leben des T&#252;rstehers</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/05/12/social-media-gipfel-das-schwere-leben-des-tuerstehers/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 09:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[smgzh]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Gipfel]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 2. Juni findet der vierte Gipfel rund um Social Media statt. Mit SWISS und eReader. Sch&#246;n w&#228;rs, wenn alle Veranstaltungen so begehrt w&#228;ren.
1990 habe ich als Korrespondent f&#252;r Cash und WerbeWoche in New York geschrieben &#8211; neben meiner Anstellung in einer PR-Agentur. Auf die Anmeldung zu einer Armani-Medienkonferenz folgte der trockene Hinweis «Sorry, our [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf.png" rel="lightbox[10255]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7695" title="Social Media Gipfeli" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf-85x86.png" alt="Social Media Gipfeli" width="85" height="86" /></a>Am 2. Juni findet der vierte Gipfel rund um Social Media statt. Mit SWISS und eReader. Sch&#246;n w&#228;rs, wenn alle Veranstaltungen so begehrt w&#228;ren.</strong></p>
<p>1990 habe ich als Korrespondent f&#252;r Cash und WerbeWoche in New York geschrieben &#8211; neben meiner Anstellung in einer PR-Agentur. Auf die Anmeldung zu einer Armani-Medienkonferenz folgte der trockene Hinweis «Sorry, our books are closed.» Der Traum jedes PR-Profis: Medien stehen Schlange, um an eine Medienkonferenz zu kommen.</p>
<p>Was sonst nur Ber&#252;hmtheiten schaffen, macht unser <a href="http://socialmediagipfel.ch/">Social Media Gipfel</a> mit links. Diesmal waren die 100 Pl&#228;tze 26 Minuten nach dem Versand der E-Mail-Einladungen weg, das ist ein neuer Rekord. Am schnellsten kam der Tweet mit dem Anmeldelink an &#8211; so schnell, dass einige Mail-Adressaten trotz sofortigem Empfang nur noch die «Sorry, ausbucht»-Seite zu sehen bekamen.</p>
<p>Ausgebucht zu sein ist sch&#246;n. Und schade. Jetzt stehen Peter Hogenkamp und ich vor der schweren Aufgabe des T&#252;rstehens. Die Schar der Entt&#228;uschten ist gross. Als Trostpflaster bieten wir Livestreaming &#8211; beim zweiten Versuch werden wirs schaffen. Und als Alternative bietet sich die Suche eines gr&#246;sseren Lokals &#8211; was doppelt so hohe Kosten mit sich bringt. Sponsoring ausbauen? Eintritt verlangen? Wir T&#252;rsteher gucken uns die Optionen nochmals an &#8211; n&#228;chste Termine sind der 1. September und der 3. November.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/social-media-gipfel-stimmungsbild-bistro-nzz.jpg" rel="lightbox[10255]"><img class="alignnone size-medium wp-image-10268" title="social media gipfel stimmungsbild bistro nzz" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/social-media-gipfel-stimmungsbild-bistro-nzz-400x402.jpg" alt="social media gipfel stimmungsbild bistro nzz" width="400" height="402" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>US Zeitungen: Bezahlte Links sind gr&#252;n und gef&#228;hrlich</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/05/07/us-zeitungen-bezahlte-links-sind-gruen-und-gefaehrlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 08:29:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago Tribune]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[LA Times]]></category>
		<category><![CDATA[Publireportage]]></category>
		<category><![CDATA[verleger]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Chicago Tribune verkauft jetzt auch die LA Times bezahlte Links. Die sind gr&#252;n gekennzeichnet &#8211; und gef&#228;hrlich f&#252;r die Glaubw&#252;rdigkeit.

Redaktionelle Seiten sind begehrt &#8211; hier ist die Aufmerksamkeit der Lesenden gr&#246;sser. Medien verkaufen sie gerne, gegen einen Aufpreis und als «Publireportage» gekennzeichnet. Je h&#228;rter die Zeiten, desto h&#246;her die Bereitschaft, sich zu verkaufen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/bezahlter-link-la-times-mia2.jpg" rel="lightbox[10117]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10123" title="bezahlter link la times mia2" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/bezahlter-link-la-times-mia2-86x46.jpg" alt="bezahlter link la times mia2" width="86" height="46" /></a>Nach der Chicago Tribune verkauft jetzt auch die LA Times bezahlte Links. Die sind gr&#252;n gekennzeichnet &#8211; und gef&#228;hrlich f&#252;r die Glaubw&#252;rdigkeit.<br />
</strong></p>
<p>Redaktionelle Seiten sind begehrt &#8211; hier ist die Aufmerksamkeit der Lesenden gr&#246;sser. Medien verkaufen sie gerne, gegen einen Aufpreis und als «Publireportage» gekennzeichnet. Je h&#228;rter die Zeiten, desto h&#246;her die Bereitschaft, sich zu verkaufen. Das letzte Jahr hat auch in der Schweiz immer mehr Werbung gebracht, die sich als Artikel verkleidet &#8211; von der gekauften Titelseite bis hin zu Beilagen im Stil der ausgew&#228;hlten Zeitung.</p>
<p><strong>Links zu kaufen bei LA Times und Chicago Tribune</strong><br />
Einen n&#228;chsten Schritt gehen die f&#252;hrenden US-Tageszeitungen in Chicago und Los Angeles. Die Times startete letzte Woche ein Pilotprogramm, in Zusammenarbeit mit der Tribune. Ein internes Memo (siehe zweiter Teil, ver&#246;ffentlicht im <a href="http://www.laobserved.com/archive/2010/04/lat_to_add_paid_links_to_stories_blogs.php" target="_blank">Blogpost</a> von LA Observed) k&#252;ndigt an, dass «ein E-Commerce Produzent der Chicago Tribune» Links zum TicketNetwork und Amazon in die Artikel einsetzen werde. Gr&#252;ne Links w&#252;rde dabei nie &#252;ber bestehende blaue (redaktionelle) Links gesetzt. Und Redaktoren k&#246;nnten reklamieren, wenn sie etwas gegen eine nachtr&#228;glich gesetzte Verkn&#252;pfung h&#228;tten. Wenn man lange genug auf dem Link verweilt, wird die Meldung «Click to shop» sichtbar:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/bezahlte-links-la-times-mia-text-ausschnitt1.jpg" rel="lightbox[10117]"><img class="alignnone size-large wp-image-10131" title="bezahlte links la times mia text ausschnitt" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/bezahlte-links-la-times-mia-text-ausschnitt1-516x109.jpg" alt="bezahlte links la times mia text ausschnitt" width="516" height="109" /></a></p>
<p><strong>In Ordnung &#8211; und doch seltsam</strong><br />
Kolumnen und News w&#252;rden im Pilotprogramm von Werbelinks verschont, sagt das Memo. Der Amazon-Link im oben als Ausschnitt gezeigten <a href="http://latimesblogs.latimes.com/music_blog/2010/04/mia-makes-her-stance-utterly-clear-with-born-free-video-1.html" target="_blank">Beitrag &#252;ber die Musikerin M.I.A.</a> st&#246;rt nicht,  er ist eine Dienstleistung. Dass er gr&#252;n dargestellt ist, zeigt, dass die LA Times bei einem Kauf Geld bekommt von Amazon. Das ist v&#246;llig in Ordnung, lesefreundlich markiert, am Ende der Seite erkl&#228;rt.</p>
<p>Die Unsicherheit beginnt bei der Anzahl von Links. Werden mehr gesetzt, als leserfreundlich sinnvoll erscheinen, damit mehr Umsatz erreicht wird? Ein Besuch auf der Chicago Tribune zeigt viel mehr Amazon-Links, wie bei <a href="http://leisureblogs.chicagotribune.com/turn_it_up/2010/04/album-review-the-hold-steady-heaven-is-whenever.html" target="_blank">diesem Beitrag</a> fehlt am Ende der Seite der Hinweis auf die Bedeutung der gr&#252;nen Links, die LA Times h&#228;lt sich daran.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/bezahlte-links-la-times-disclaimer-text.jpg" rel="lightbox[10117]"><img class="alignnone size-large wp-image-10125" title="bezahlte links la times disclaimer text" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/bezahlte-links-la-times-disclaimer-text-516x57.jpg" alt="bezahlte links la times disclaimer text" width="516" height="57" /></a></p>
<p>Geradezu weh tut der Satz, dass «die Redaktion in keiner Art und Weise mit den gr&#252;nen Links zu tun habe». Da gibt es also Stellen in einem von Journalisten gezeichneten Beitrag, mit denen sie nichts zu tun haben?</p>
<p><strong>Alles im gr&#252;nen Bereich?</strong><br />
Die schleichende Unterwanderung der journalistischen Unabh&#228;ngigkeit wird zu einem weiteren Verfall der Glaubw&#252;rdigkeit von klassischen Medienmarken f&#252;hren. Dabei hilft es auch nichts, wenn «nur» die Blogbeitr&#228;ge mit bezahlten Links gespickt werden. Blogs tragen genauso zur Reputation einer Zeitungsmarke bei wie die Online- oder Printseiten der Wirtschaftsredaktion. Und diese Reputation wird dar&#252;ber entscheiden, ob Konsumenten bereit sind, f&#252;r Inhalte zu bezahlen.</p>
<p>Wenn die Zeitung redaktionelle Artikel mit teilweise gekauften Links verkauft, dann sind Leserinnen und Leser verunsichert. Dasselbe gilt f&#252;r Publireportagen ohne klare Kennzeichnung. Oder wenn sie sich zu nahe am redaktionellen Erscheinungsbild als Artikel einschleichen wollen.</p>
<p>Die Grenzen zwischen Werbung und Redaktion verschwinden. Und damit die Lust, f&#252;r eine Leistung zu bezahlen, die nicht mehr geboten wird: Unabh&#228;ngiges Zusammenstellen von Inhalten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Banking: Online, Social, Facebook?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/04/26/banking-online-social-facebook/</link>
		<comments>http://bernetblog.ch/2010/04/26/banking-online-social-facebook/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 07:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Banking]]></category>
		<category><![CDATA[e-banking]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Online Banking]]></category>
		<category><![CDATA[Social Banking]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://bernetblog.ch/?p=9864</guid>
		<description><![CDATA[Das Mitmach-Web schreckt Banker auf: Konkurriert Social Banking die etablierten Institute? Sind Google und Facebook gar die besseren Banken? Oder bleibt alles beim steten Ausbau des Online-Banking?

«Die Bank sind wir» heisst ein auf Mai angek&#252;ndigtes Buch zu Social Banking. Dass dies kein Hirngespinst ist, zeigen Beispiele: Zopa hat seit 2005 alleine in Grossbritannien 70.5 Millionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/dollar-zeichen.jpg" rel="lightbox[9864]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9876" title="dollar-zeichen" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/dollar-zeichen-86x65.jpg" alt="dollar-zeichen" width="86" height="65" /></a>Das Mitmach-Web schreckt Banker auf: Konkurriert Social Banking die etablierten Institute? </strong><strong>Sind Google und Facebook gar die besseren Banken? </strong><strong>Oder bleibt alles beim steten Ausbau des Online-Banking?<br />
</strong></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/gp/product/393693164X?ie=UTF8&amp;tag=bernetpr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=393693164X" target="_blank">«Die Bank sind wir»</a> heisst ein auf Mai angek&#252;ndigtes Buch zu Social Banking. Dass dies kein Hirngespinst ist, zeigen Beispiele: <a href="http://www.zopa.com/global/default.htm" target="_blank">Zopa</a> hat seit 2005 alleine in Grossbritannien 70.5 Millionen Pfund an Darlehen vermittelt. <a href="http://www.smava.de/2607+Neuer-Kreditrechner-TV.html?noDecoration=true" target="_blank">Smava</a> kommt in Deutschland seit 2007 auf 25 Millionen Euro, die von &#252;ber 10.000 Anlegern an rund 3.500 Kreditnehmer gingen.</p>
<p>Drei Stufen der Evolution bedrohen Margen und Marktanteile der Banken: 1. Online Banking, 2. Social Banking, 3. Facebook, Google, Sonstwer. Die dritte Stufe scheint im Augenblick noch die vision&#228;rste, auf Stufe eins startet gleich Wegelin durch und Stufe zwei ist schon ziemlich verbreitet.</p>
<p><strong>1. Online Banking: Wegelin gibt Gas</strong><br />
<a href="http://www.wegelin.ch/" target="_blank">Wegelin &amp; Co.</a> legt Wert darauf, die &#228;lteste Bank der Schweiz zu sein, gegr&#252;ndet 1741. Jetzt setzen die Banquiers das «e» auch vors Private Banking: Am 29. April wird die <a href="https://www.nettobank.ch/" target="_blank">Nettobank</a> den Medien pr&#228;sentiert. Die privat haftenden, klassischen Verm&#246;gensverwalter verkaufen &#252;ber diese getrennte Aktiengesellschaft «konsequentes ePrivate Banking». Damit investieren sie ihre Reputation in eine reine Online-L&#246;sung.</p>
<p>Online Banking hat ein Potenzial, das &#252;ber das heute Verbreitete hinaus reicht. Finanzinstitute werden die Online-Abwicklung und -Beratung weiter ausbauen. Der elektronische gef&#252;hrte Kundendialog und die Online-Pr&#228;senzzeiten weiten sich aus. F&#252;r die pers&#246;nliche Begegnung bleibt weniger Zeit. Wo sie noch gesucht ist, gewinnt sie an Bedeutung f&#252;r Image und Bindung.</p>
<p><strong>2. Social Banking: Tummelfeld f&#252;r neue Spieler</strong><br />
&#214;ffentliche Kommentare oder direkte Kunden-zu-Kunden-Kommunikation sind nicht gerade das, was etablierten Finanzinstituten einf&#228;llt. Deshalb kommen viele Social Banking-Beispiele von Neugr&#252;ndungen. Zu den bekannteren Beispielen z&#228;hlen <a href="http://fidor.de/" target="_blank">Fidor</a> und <a href="http://www.noabank.de" target="_blank">Noa</a>, beide getragen von umtriebigen Gr&#252;ndern. Matthias Kr&#246;ner vermittelt die Fidor-Vision in engagierten Vortr&#228;gen (<a href="http://vimeo.com/10280984" target="_blank">Vimeo</a>), François Jozic l&#228;chelt auf beinahe jeder Noa-Seite in die Kamera. Website, Blogs, Facebook, Twitter, YouTube und Flickr werden im Verbund eingesetzt f&#252;r Kundenpflege und -gewinnung.</p>
<p>Unter den etablierten H&#228;usern spielt die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GLS_Gemeinschaftsbank" target="_blank">GLS Gemeinschaftsbank</a> eine Pionierrolle: Das Institut gilt als Deutschlands f&#252;hrende &#214;kobank, 1974 von Antroposophen gegr&#252;ndet und heute Teil des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Vorbildliche <a href="http://twitter.com/glsbank" target="_blank">Twitter</a>-, <a href="http://www.utopia.de/company/5/tab/15" target="_blank">Blog</a>- und <a href="http://www.facebook.com/glsbank" target="_blank">Facebook</a>-Auftritte erweitern den Kunden- und Absatzdialog.</p>
<p>Stark diskutiert wird die Abbildung ganzer Finanzberatungs- oder Abwicklungsprozesse auf Facebook. Auch wenn <a href="http://bernetblog.ch/2010/04/19/facebook-zahlen-maerz-2010-weltweit-411-millionen-nutzer/">411 Millionen Nutzer</a> auf dieser Plattform sitzen: Die Eignung &#252;ber Dialoge hinaus ist fraglich. Hier warten Sicherheitsprobleme, neue Phishing-Versionen und die Unsicherheit &#252;ber laufende System&#228;nderungen seitens Facebook.</p>
<p><strong>3. W&#228;re Facebook die bessere Bank?</strong><br />
1996 hat Bill Gates mit «Banking is essential, Banks are not» Phantasien &#252;ber Microsofts Pl&#228;ne und andere IT-Quereinsteiger angeregt. Seit Mitte 2009 experimentiert Facebook mit «<a href="http://www.facebook.com/help/?page=1038#!/help/?page=1038&amp;hloc=en_US" target="_blank">Credits</a>»: Nutzer k&#246;nnen via Kreditkarte oder Mobiltelefon Geld hochladen und f&#252;r Eink&#228;ufe auf der Plattform einsetzen. Wie weit weg ist Facebook von der Idee einer eigenen Bank von Freunden? W&#228;re Google noch besser? Jeff Jarvis hat dieses Thema 2008 in «<a href="http://www.amazon.de/gp/product/0007357877?ie=UTF8&amp;tag=bernetpr-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=0007357877" target="_blank">What Would Google Do?</a><img style="border:none !important; margin:0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=bernetpr-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0007357877" border="0" alt="" width="1" height="1" />» aufgegriffen <em>(Google ist Kunde von Bernet_PR)</em>.</p>
<p>Rund ums Banking gibts eine Reihe von weltweit  unterschiedlichen Regulierungsfragen, die den Markteintritt erschweren. Wer w&#252;rde sein Geld einem Technologiekonzern oder einer Sozialen Plattform anvertrauen? Vielleicht ist das auch eine Generationenfrage. Oder der richtigen Verbindung von Technologie und Reputation.</p>
<p>Weitere Links:<br />
The Independent &#252;ber Zopa, <a href="http://www.independent.co.uk/news/media/online/trade-soars-for-new-lending-website-1917784.html" target="_blank">8.3.2010</a><br />
Ratenkredit-Anbieter.de zu Smava <a href="http://www.ratenkredit-anbieter.de/news/kooperation-zwischen-cortal-consors-und-smava-unter-dach-und-fach_0072.html" target="_blank">30.3.2010</a><br />
Lothar Lochmaier zu Banken auf Facebook <a href="http://lochmaier.wordpress.com/2010/02/15/die-facebook-bankfiliale-hype-oder-technologische-killerapplikation/" target="_blank">15.2.2010</a><br />
Dirk Eisner zu Web 2.0/Finanzbranche <a href="http://www.blicklog.com/2010/03/23/web-2-0-fr-die-finanzbranche-teil-1-perspektiven-und-potenziale/" target="_blank">23.3.2010</a></p>
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		<title>Ustream schl&#228;gt YouTube: Video-Upload ohne Grenzen?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 14:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf YouTube werden jede Minute Videos in der Gesamtl&#228;nge von 34 Stunden hochgeladen. Bei Ustream sinds 53. Wo wird das alles gespeichert?
Im Rahmen einer Recherche habe ich aktuelle Zahlen rund um Social Media gesucht. Und bin auf der Suche nach YouTube-Upload-Werten auf einen interessanten Vergleich gestossen: Fierceonlinevideo.com stellt fest, dass die beiden Streaming-Anbieter Livestream und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/11/bild-14.png" rel="lightbox[9481]"><img class="size-thumbnail wp-image-1927 alignleft" title="Fernseher" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2008/11/bild-14.thumbnail.png" alt="Fernseher" width="86" height="70" /></a>Auf YouTube werden jede Minute Videos in der Gesamtl&#228;nge von 34 Stunden hochgeladen. Bei Ustream sinds 53. Wo wird das alles gespeichert?</strong></p>
<p>Im Rahmen einer Recherche habe ich aktuelle Zahlen rund um Social Media gesucht. Und bin auf der Suche nach YouTube-Upload-Werten auf einen interessanten Vergleich gestossen: Fierceonlinevideo.com <a href="http://www.fierceonlinevideo.com/story/youtubes-video-uploads-minute-pales-next-ustream-justin-tv-and-livestream/2010-03-18" target="_blank">stellt fest</a>, dass die beiden Streaming-Anbieter Livestream und Ustream YouTube locker in den Schatten stellen.  Bei diesen Mengen fragt sich der Laie: Wo stehen denn die ganzen Speicher, um diese in den Himmel wachsenden Daten zu speichern?</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/video-uploads-pro-minute-youtube-livestream-ustream.jpg" rel="lightbox[9481]"><img class="alignnone size-medium wp-image-9482" title="video uploads pro minute youtube livestream ustream" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/03/video-uploads-pro-minute-youtube-livestream-ustream-400x223.jpg" alt="video uploads pro minute youtube livestream ustream" width="400" height="223" /></a></p>
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		<title>Dalai Lama: Selbstwert f&#252;hrt zu Gemeinsinn</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 06:46:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Spezialisten aus Hirnforschung, Psychologie, Soziologie, Wirtschaft und Spiritualit&#228;t diskutierten dieses Wochenende Egoismus,  Gemeinsinn, pers&#246;nliche und wirtschaftliche Entwicklung. Vom Besuch nehme ich einen Anstoss zu mehr &#220;bung mit.
Von Freitag bis Sonntag hat der Dalai Lama in Z&#252;rich die Konferenz «Altruismus und Mitgef&#252;hl in Wirtschaftssystemen» besucht. Durchgef&#252;hrt wird sie zum zwanzigsten Mal vom Mind and Life Institute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/dalai-lama-in-z&#252;rich.jpg" rel="lightbox[9684]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9687" title="dalai lama in z&#252;rich" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/dalai-lama-in-z&#252;rich-80x86.jpg" alt="dalai lama in z&#252;rich" width="80" height="86" /></a>Spezialisten aus Hirnforschung, Psychologie, Soziologie, Wirtschaft und Spiritualit&#228;t diskutierten dieses Wochenende Egoismus,  Gemeinsinn, pers&#246;nliche und wirtschaftliche Entwicklung. Vom Besuch nehme ich einen Anstoss zu mehr &#220;bung mit.</strong></p>
<p>Von Freitag bis Sonntag hat der Dalai Lama in Z&#252;rich die Konferenz <a href="http://www.compassionineconomics.org" target="_blank">«Altruismus und Mitgef&#252;hl in Wirtschaftssystemen»</a> besucht. Durchgef&#252;hrt wird sie zum zwanzigsten Mal vom <a href="http://www.mindandlife.org" target="_blank">Mind and Life Institute</a>, das er mitgegr&#252;ndet hat.</p>
<p><strong>Religionsoberhaupt, Inspiration, Leichtigkeit</strong><br />
Wenn «seine Heiligkeit» den Raum betritt, wird der Saal des Kongresshauses still. Ich sehe im Dalai Lama eine inspirierende Verbindung von religi&#246;ser F&#252;hrungsperson, wachem und offenen Geist mit einer kindlichen Leichtigkeit. Diese dr&#252;ckt sich schon in der Einleitung aus, begleitet von vielen Lachern: Von Geld und Wirtschaft habe er keine Ahnung, aber vom Geist.  Und wenn  wir zufrieden seien durch Geld, dann beginne das ja immer im  Geist, in  den Gef&#252;hlen. Deshalb k&#246;nne man Geld und Geist nicht trennen &#8211; im Original:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="324" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CTXQHG1rNnk&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="324" src="http://www.youtube.com/v/CTXQHG1rNnk&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Gemeinsinn beginnt beim Ich</strong><br />
Der Sozialpsychologe Daniel Batson, die Hirnforscherin Tanja Singer und der Psychologe Richard Davidson zeigen am Freitagmorgen auf, dass wir nicht nur vom Egoismus getrieben sind. Gemeinsinn ist in uns angelegt, wird auch unbewusst ausgel&#246;st, hat aber je nach Situation verschiedene selbst-bezogene Barrieren zu &#252;berwinden. Gemeinsinn kann man trainieren &#8211; wobei rein kognitives Training (nach dem Motto: lerne, dass es gut ist, liebevoll zu sein) gar nichts n&#252;tzt. Wogegen t&#228;glich dreissig Minuten Meditation auch bei v&#246;lligen Anf&#228;ngern schon nach zwei Wochen eine messbare Verst&#228;rkung von gemeinn&#252;tziger Motivation und Handlung erreichen.</p>
<p><strong>Das Loslassen &#252;ben</strong><br />
«Selbstzentriertes Streben nach Gl&#252;ck ist v&#246;llig in Ordnung,» beginnt der Dalai Lama eine Diskussion. «Das Ich ist immer pr&#228;sent, in allen. In Buddha. In mir. Um Gemeinsinn zu &#252;ben, brauchen wir ein starkes Gef&#252;hl von Selbst, Selbstvertrauen, St&#228;rke.» Das Ich habe viele Ebenen. Aus Selbstvertrauen und St&#228;rke k&#246;nne Zuneigung wachsen, aber auch Hass. Deshalb liege der Schl&#252;ssel darin, sich immer wieder zu l&#246;sen. Wegzukommen von Ablehnung und Anhaftung, Widerstand und Festhalten. Das brauche &#220;bung. Genauso wie Klavier spielen. «Es kann nicht sein, das Gemeinsinn und Mitgef&#252;hl einfach so vorhanden sind, immer, verf&#252;gbar &#8211; im Gegensatz zu anderen Talenten, die wir erst durch Lernen und t&#228;gliches &#220;ben zur vollen Bl&#252;te bringen.»</p>
<p>Loslassen &#252;ben &#8211; leicht gesagt. Aber wenn ich meine Ungeduld mit mir selbst und anderen betrachte, wird mir sofort klar, woran ich arbeiten will.</p>
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		<title>Nestlé, Greenpeace und Facebook: Lernen aus der Krise</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/04/13/nestle-greenpeace-und-facebook-lernen-aus-der-krise/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 09:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Greenpeace gegen Kitkat: Ein b&#246;ses Video, Orang-Utans und Urwald sind der Mix, den Nestlé zu neuen Palm&#246;l-Lieferanten bringen soll. Eine Social Media Krise mit vorerst drei Lerns&#228;tzen.

«M&#228;rkte sind Gespr&#228;che» definiert das Cluetrain Manifest schon 1999. Die Idee einer &#214;ffnung des Dialogs im Internet, weg von den &#252;blichen Publikationsmonopolen, hat seine Vorteile und seine T&#252;cken.  «Erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/stop-nestle-by-greenpeace_co_uk.jpg" rel="lightbox[9580]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-9594" title="stop nestle by greenpeace_co_uk" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/stop-nestle-by-greenpeace_co_uk-86x78.jpg" alt="stop nestle by greenpeace_co_uk" width="86" height="78" /></a>Greenpeace gegen Kitkat: Ein b&#246;ses Video, Orang-Utans und Urwald sind der Mix, den Nestlé zu neuen Palm&#246;l-Lieferanten bringen soll. Eine Social Media Krise mit vorerst drei Lerns&#228;tzen.<br />
</strong></p>
<p>«M&#228;rkte sind Gespr&#228;che» definiert das <a href="http://www.cluetrain.de/">Cluetrain Manifest</a> schon 1999. Die Idee einer &#214;ffnung des Dialogs im Internet, weg von den &#252;blichen Publikationsmonopolen, hat seine Vorteile und seine T&#252;cken.  «Erst mal Zuh&#246;ren» lautet der erste Tipp aller Social Media Berater &#8211; das braucht Nerven, wenn man so zugeschrien wird, wie Nestlé in den letzten Wochen.</p>
<p><strong>Greenpeace: Sympathietr&#228;ger mit integraler Strategie</strong><br />
Auf der einen Seite steht David, seine Steinschleuder heisst virale Kampagne. Das <a href="http://vimeo.com/10236827" target="_blank">Video</a> dazu verleiht dem Kitkat-Werbespot ein unappetitliches Ende. Es ist eingebunden auf YouTube, mehreren Greenpeace- und einer <a href="http://www.greenpeace.org.uk/files/po/index.html" target="_blank">Kampagnen-Seite</a>. Mit den Codes f&#252;r die schnelle Weiterleitung oder das Einbetten auf allen Social Media. Als die Websites stehen, folgen Facebook und Twitter. Die Botschaft: Nestlé kauft Palm&#246;l von einem Lieferanten, der Indonesiens Urwald rodet. Der schnelle Ausbau von Palm-Anbaufl&#228;chen t&#246;tet dort lebende Orang-Utans.</p>
<p><strong>Nestlé: Goliath verlangt Gespr&#228;chsregeln</strong><br />
Auf der anderen Seite steht ein Weltkonzern als ideale Projektions- und Angriffsfl&#228;che. Nestlés <a href="http://www.nestle.com/MediaCenter/SpeechesAndStatements/AllSpeechesAndStatements/statement_Palm_oil.htm" target="_blank">Frage-/Antwort-Sammlung</a> zeigt, dass das Unternehmen gar kein Palm&#246;l vom kritisierten Produzenten bezieht. Greenpeace sagt, dass einfach ein Zwischenh&#228;ndler eingeschaltet werde. Nestlé sagt, dass sie bis 2015 alles Palm&#246;l von «zertifiziert nachhaltigen Lieferanten» beziehen wollen &#8211; noch sei auf dem Weltmarkt zu wenig von dieser Qualit&#228;t verf&#252;gbar. Nestlé kauft 0.7 Prozent der Weltproduktion.</p>
<p>Nestlé beruft sich auf Regeln. Zuerst l&#228;sst man das Video auf YouTube entfernen, wegen Verletzung der Urheberrechte. F&#252;r Daniela Montalto, Greenpeace Forest Campaign Head, war das der Wendepunkt: «Internet-Nutzer waren emp&#246;rt und haben begonnen, das Video in ihrem Netzwerk und auf anderen Plattformen zu verteilen.» (Interview mit <a href="http://www.france24.com/en/20100402-environment-greenpeace-nestle-kitkat-online-campaign-palm-oil-deforestation" target="_blank">France 24, 2.4.2010</a>.) Die Protestwelle w&#228;chst.</p>
<p>Die Zahl der Facebook-Fans steigt auf &#252;ber 90&#8242;000 &#8211; und die Pinnwand ist voll von Links und mehrheitlich geh&#228;ssigen Texten. Das Social Media Team reagiert gereizt, wenn Fans als Profilbild ein ver&#228;ndertes Nestlé-Logo verwenden. Zum Beispiel «Killer» statt «Kitkat», wie man es auch von der <a href="http://www.greenpeace.org.uk/blog/forests/kit-kat-give-orang-utan-break-20100317" target="_blank">britischen Greenpeace-Seite</a> runterziehen kann. Einmal wird der Nestlé-Administrator auf Facebook zu ruppig, was zu einem erneuten Anschwellen des Protests f&#252;hrt &#8211; die Details der Auseinandersetzung auf <a href="http://socialmediainfluence.com/2010/03/19/nestles-no-logo-policy-triggers-facebook-revolt/" target="_blank">Social Media Influence</a>.</p>
<p><strong>Social Media Krise: Viel zu lernen</strong><br />
M&#228;rkte sind Dialoge &#8211; die Menge auf Facebook und Twitter schreit. Wer es wagt, KitKat zu m&#246;gen, wird als Sympathisant zugedeckt. Die Facebook-Moderation entschuldigt sich etwas sp&#228;ter f&#252;r den Eclat rund um Kommentare und Logos mit der Bemerkung, «Wir haben noch viel zu lernen». Nestlé verabschiedet sich f&#252;r einige Tage aus der Diskussion &#8211; und wird dann doch irgendwie vermisst. Die Pinnwand sieht immer schlimmer aus, bis sie &#252;ber Ostern aufger&#228;umt wird: Fans k&#246;nnen keine Links und Videos mehr posten und die Kommentare werden in einem Fenster gesammelt, das man erst aufmachen muss.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/facebook-nestle-und-kitkat-seiten.jpg" rel="lightbox[9580]"><img class="alignnone size-large wp-image-9587" title="facebook nestle und kitkat seiten" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/facebook-nestle-und-kitkat-seiten-516x335.jpg" alt="facebook nestle und kitkat seiten" width="516" height="335" /></a></p>
<p>Was l&#228;sst sich aus der Geschichte grunds&#228;tzlich lernen?</p>
<p><strong>1. Der Angegriffene hat nie Recht:</strong> Es ist sehr unangenehm f&#252;r ein Unternehmen und alle Mitarbeitenden, so am Pranger zu stehen. Der Angreifer hat einen &#220;berraschungsvorteil, aus der Defensive kann man keine Regeln setzen. W&#228;hrend Greenpeace die Strategie definiert hat, muss Nestlé sich erst mal orientieren. Wobei die Sympathiepunkte von Beginn weg ungleichm&#228;ssig verteilt sind.<strong><br />
2. Taten sind wichtiger als Worte:</strong> Die Beschleunigungs- und Multiplikationseffekte von Social Media f&#252;hren die &#246;ffentliche Diskussion auf eine neue Ebene. Trotzdem z&#228;hlen am Ende des Tages die konkreten Taten. Mir erscheinen die von Nestlé dokumentierten Schritte nachhaltig. Obwohl im Hin und Her der Argumente noch keine wirkliche &#220;bersicht m&#246;glich ist.<br />
<strong>3. Worte brauchen eine Stimme:</strong> Wer sich als Unternehmen im &#246;ffentlichen Dialog exponiert, braucht eine starke Stimme. Auf der eigenen Website und &#8211; entsprechende Ressourcen vorausgesetzt &#8211; auf Sozialen Netzwerken. Der Aufwand f&#252;r gut gemachte Inhalte, das Lesen und Beantworten von Kommentaren, das Sicherstellen von hoher Pr&#228;senz in Krisen verlangt ein sehr hohes, konstantes Engagement.</p>
<p>Wer sich als Unternehmen sagt: Nein, das lass ich lieber &#8211; der wird besucht. Die oben rechts abgebildete <a href="http://www.facebook.com/kitkat?ref=ts" target="_blank">inoffizielle Kitkat-Facebook-Seite</a> z&#228;hlt 767&#8242;000 Fans. Die von Nestlé klinisch rein gehaltene <a href="http://www.facebook.com/kitkatuk?ref=ts" target="_blank">Kitkat-UK-Facebook-Seite</a> versammelt 128&#8242;000.</p>
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		<title>Social Media Gipfel: Fotos, Learning</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/04/12/social-media-gipfel-fotos-learning/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 10:01:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gipfel]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[smgzh]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Gipfel]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Dezember haben wir mir Blogwerk den Social Media Gipfel lanciert &#8211; hier ein Learning, Fotos und Videos nach dem gegl&#252;ckten dritten Anlass vom letzten Mittwoch.
Wir haben einen Nerv getroffen: Das fr&#252;hmorgendliche Format nervt alle Morgenmuffel und macht die Anreise schwierig. Aber die Anwesenden sch&#228;tzen die Tatsache, dass der Tag danach noch offen bleibt. Entscheidend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf.png" rel="lightbox[9653]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-7695" title="Social Media Gipfeli" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2009/11/nurknopf-85x86.png" alt="Social Media Gipfeli" width="85" height="86" /></a>Im Dezember haben wir mir Blogwerk den Social Media Gipfel lanciert &#8211; hier ein Learning, Fotos und Videos nach dem gegl&#252;ckten dritten Anlass vom letzten Mittwoch.</strong></p>
<p>Wir haben einen Nerv getroffen: Das fr&#252;hmorgendliche Format nervt alle Morgenmuffel und macht die Anreise schwierig. Aber die Anwesenden sch&#228;tzen die Tatsache, dass der Tag danach noch offen bleibt. Entscheidend bleibt der Inhalt. Social Media Erfahrungen sind eine sehr gesuchte W&#228;hrung. Und mit dem kostenlosen, unpr&#228;tenti&#246;sen Konzept haben <a href="http://www.blogwerk.com">Peter Hogenkamp</a> und ich etwas umgesetzt, was wir beide m&#246;gen. Genau wie die 100 Personen, die sich innert einer Stunde nach der Ausschreibung auf die vorhandenen Pl&#228;tze setzen. Die eingebetteten Fotos sind von kooaba-CEO <a href="http://www.kooaba.com/about-us/team/management/" target="_blank">Herbert Bay</a>, <a href="http://www.twitter.com/hebay" target="_blank">@hebay</a> &#8211; weitere Bilder <a href="http://www.flickr.com/photos/x-foto/sets/72157623792698572/show/with/4499326900/" target="_blank">bei Michael Schmid</a>, <a href="http://www.twitter.com/schnitzel86" target="_blank">@schnitzel86</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="300" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fbernetpr%2Fsets%2F72157623804590032%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fbernetpr%2Fsets%2F72157623804590032%2F&amp;set_id=72157623804590032&amp;jump_to=" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=71649" allowfullscreen="true" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fbernetpr%2Fsets%2F72157623804590032%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fbernetpr%2Fsets%2F72157623804590032%2F&amp;set_id=72157623804590032&amp;jump_to="></embed></object></p>
<p>Hier die ganze Pr&#228;sentation mit den Folien von Matthias L&#252;fkens und Till Quack (ohne Videos):</p>
<div id="__ss_3675725" style="width: 400px;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=03aprilganzepraesiohnefilme-100409094911-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=social-media-gipfel-3-742010" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="334" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=03aprilganzepraesiohnefilme-100409094911-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=social-media-gipfel-3-742010" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></div>
<p><strong>Mehr Fragen, mehr Erfahrungen</strong><br />
Am 3. April hatten wir mit dem WEF (<a href="http://bernetblog.ch/2010/04/09/social-media-gipfel-das-wef-und-social-media/">Beitrag vom 9.4.2010</a>) und der Lancierung des Paperboys (<a href="http://bernetblog.ch/2010/04/07/social-media-gipfel-premiere-mit-paperboy/">Beitrag vom 7.4.2010</a>) wiederum anregende und interessante Inhalte zu bieten. F&#252;rs n&#228;chste Mal w&#252;nsche ich mir mehr konkrete Social Media Erfahrungen, Fallstricke und Stolpersteine. Und bissige Fragen aus dem Publikum.<a href="http://socialmediagipfel.ch/"> Hier</a> kann man sich auf die E-Mail-Liste f&#252;r die n&#228;chste Ausschreibung setzen.</p>
<p><strong>Video-Ausschnitte,</strong> bearbeitet von <a href="http://www.corpmedia.com" target="_blank">CorpMedia</a>:<br />
Matthias L&#252;fkens/ WEF <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xtSptUHLRfs">zu Twitter</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=s_TizhNNG-U">Facebook</a><br />
Till Quack zu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-HQcVKr_QNU">Augmented Reality</a> und zur neuen <a href="http://www.youtube.com/watch?v=z2V3OHVqt1U">Anwendung Paperboy</a></p>
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