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	<title>bernetblog.ch &#187; Lilly Anderegg</title>
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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Gute Fahrt und einen Tipp auf den Weg</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 07:14:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Karussell in der Online-PR dreht sich schnell, bei Bernet_PR war ich in der ersten Reihe dabei und habe die Fahrt sehr genossen. Jetzt nehme ich die (Achter-)Bahn in eine neue Richtung &#8211; mit drei Tipps. &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/09/22/gute-fahrt-und-einen-tipp-auf-den-weg/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/karussell1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-13815" title="Karussell" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/karussell1-86x67.jpg" alt="Karussell" width="86" height="67" /></a>Das Karussell in der Online-PR dreht sich schnell, bei Bernet_PR war ich in der ersten Reihe dabei und habe die Fahrt sehr genossen. Jetzt nehme ich die (Achter-)Bahn in eine neue Richtung &#8211; mit drei Tipps. </strong></p>
<p>Die Arbeit bei Bernet_PR ist vergleichbar mit einer Chilbi: sehr bunt, turbulent und mit viel Spass verbunden. Selten war mein Arbeitsalltag so abwechslungsreich, intensiv und spannend wie hier als Senior Beraterin. Eines hat mir die Karussellfahrt auch gezeigt: Es gibt noch so viel zu erleben, so viel zu erfahren &#8211; zum Beispiel plane ich eine Ausbildung an der <a href="http://www.zhdk.ch/" target="_blank">Zürcher Hochschule für Gestaltung</a> und eine ausgedehnte Reise nach Afrika. Einen Blogpost zum Abschied habe ich aber noch:</p>
<p><strong>Von der komplexen Info-Flut zur Info-Lust</strong><br />
 Das <a href="http://www.zukunftsinstitut.de/" target="_blank">Zukunftsinstitut</a> hat kürzlich das wachsende Bedürfnis beschrieben, komplexe Daten so einfach wie möglich darzustellen. Drei Links dazu mit sehenswerten Beispielen:</p>
<p>- Volkswirtschaftslehre für jedermann<a href="http://www.gapminder.org" target="_blank"><br />
 Gapminder World</a> stellt die weltweiten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungsprozesse einfach und verständlich dar. Zum Beispiel den Zusammenhang zwischen Reichtum und Gesundheit, warum Afrika kein Land ist oder welches Land weltweit die meisten Internetnutzer hat (für eine Animation der Grafik auf «Play» klicken).</p>
<p>- Professionell und interaktiv<br />
 Das eigens initiierte «Innovation Portfolio»-Team der <a href="http://www.nytinnovation.com" target="_blank">New York Times</a> entwickelt interaktive Features zur Geschichte der olympischen Winterspiele, dem Aufbau eines Roboters oder den beliebtesten Reisezielen.</p>
<p>- Das ist Kunst<br />
 <a href="%20http://jess3.com" target="_blank">JESS3</a> macht das Internet überschaubarer und setzt Visualisierungen um für  Unternehmen wie Pfizer oder den Pop-Star Jay-Z. Sehenswert finde ich die  Grafiken zu Social Media, z.B. die 12 Typen der Social Media Experts  oder das Twitter-Universum.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/jess3_labs-howsocialmedia-1.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-13805" title="Jess3: How Social Media is Changing Design" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/09/jess3_labs-howsocialmedia-1.jpg" alt="Jess3: How Social Media is Changing Design" width="356" height="263" /></a></p>
<p><strong>Bis zum nächsten Mal</strong><br />
 Ich verabschiede mich zwar vom bernetblog, aber nicht zwingend als Bloggerin. Spätestens seit dem <a href="http://bernetblog.ch/index.php?s=%22Social+Media+Gipfel%22&amp;imageField=%3E">Social Media Gipfel</a> weiss ich, wie selbstreferentiell und beschaulich der Social Media Kuchen in der Schweiz (noch) ist. Darum bin ich sicher, dass wir uns wiederlesen und weiterbloggen, ganz egal auf welchem Kanal. Bis bald!</p>
<p><strong>Mehr zum Thema Info-Design im bernetblog:</strong> <a href="http://bernetblog.ch/2009/09/30/wenn-twitter-ein-dorf-mit-hundert-einwohnern-ware"><br />
 Wenn Twitter ein Dorf mit hundert Einwohnern wäre</a>, 30.09.2009 <a href="http://bernetblog.ch/2009/07/17/lasst-grafiken-sprechen/"><br />
 Lasst Grafiken sprechen</a>, 17.07.2009</p>
<ul>
</ul>
<ul>
</ul>
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		<title>Fummeln im Web</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/08/26/fummeln-im-web/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 06:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie nutzen die «Digital Native», die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, Social Media? Studien zeigen: Jugendliche fummeln oberflächlich im Web, sie sind keine Experten. Wir «Alten» halten das Internet für ein revolutionäres Medium, schwärmen von &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/08/26/fummeln-im-web/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12793" title="hände konzert publikum 2" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/hände-konzert-publikum-2-86x67.jpg" alt="hände konzert publikum 2" width="86" height="67" /></p>
<p><strong>Wie nutzen die «Digital Native», die bereits mit dem Internet aufgewachsen sind, Social Media? Studien zeigen: Jugendliche fummeln oberflächlich im Web, sie sind keine Experten. </strong></p>
<p>Wir «Alten» halten das Internet für ein revolutionäres Medium, schwärmen von den Segnungen des Blogs und twittern um die Wette. Jugendliche sind happy, wenn ihre Freunde in Reichweite sind und bei YouTube die Videos nie ausgehen. Anders als für die «Digital Immigrants» ist das Internet für Jugendliche weder Faszination noch Lifestyle &#8211; sondern einfach Mittel zum Zweck, ein Werkzeug. Statt vom Web sprechen sie von Google, YouTube und Facebook. Sie «gehen» nicht ins Internet, sondern sie sind «on» oder «off» &#8211; für ihre Freunde erreichbar oder nicht. Sehr unterhaltsam fasst der Artikel <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-72462721.html" target="_blank">Null Blog</a> auf spiegel.de diese Erkenntnisse aus verschiedenen Studien zur Internetnutzung von Jugendlichen zusammen.</p>
<p><strong>Beziehungspflege steht im Vordergrund</strong><br />
 Besonders umfassend hat das Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg die Rolle von Web 2.0-Angeboten im Alltag von Jugendlichen untersucht (Zusammenfassung der Studie <a href="http://www.lfm-nrw.de/downloads/zusammenfassung_socialweb.pdf" target="_blank">Heranwachsen mit dem Social Web</a> als PDF-Download oder <a href=" http://www.slideshare.net/JanSchmidt/heranwachsen-mit-dem-social-web?type=powerpoint" target="_blank">Präsentation auf Slideshare</a>). Gemäss dieser repräsentativen Studie von 2009 dient das Internet vor allem der Freundschaftspflege. Für die Jugendlichen ist das Beziehungsmanagement in Netzwerken das wichtigste Motiv der Social Web-Nutzung. Sehr selten ist der Typ des experimentierenden Selbstdarstellers (3 Prozent), der kreativ mit dem Social Web umgeht und eigene Inhalte schafft (z.B. Video drehen).</p>
<p><strong>Wenige wollen aktiv mitmachen</strong><br />
 So sind die meisten Jugendlichen nicht besonders geschickt im Umgang mit den digitalen Medien. Das Einzige, was Jugendliche den Älteren voraushaben, ist ihre Unbefangenheit am Computer. «Fummeln können sie», zitiert spiegel.de den Hamburger Bildungsforscher Rolf Schulmeister. «Sie bringen jedes Programm zum Laufen, und sie wissen, wo sie sich Musik und Filme besorgen können. Aber wirklich gut darin ist auch nur eine Minderheit.»</p>
<p>Gemäss der aktuellen <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/" target="_blank">ARD/ZDF-Onlinestudie 2010</a>, die auf Interviews mit 1800 Personen beruht, nutzen gerade mal 9 Prozent der 14- bis 19-Jährigen Twitter «zumindest selten». Die meisten bleiben passiv und melden sich selbst nicht zu Wort auf Twitter, in Blogs, auf Wikipedia oder YouTube. Im Vergleich zum Vorjahr sinkt das Interesse an aktiver Beteiligung im Internet sogar &#8211; in allen Altersklassen. 2009 äusserten noch 13 Prozent der Befragten eine gewisse Bereitschaft, auf Online-Plattformen mitzuwirken; 2010 sind es nur noch 7 Prozent. Unter den 14- bis 19-Jährigen sank die Zustimmung von 49 auf 35 Prozent; bei den 40- bis 49-Jährigen nahm sie sogar von 28 auf 12 Prozent ab (Ergebnisse der ARD/ZDF-Onlinestudie zur <a href="http://www.ard-zdf-onlinestudie.de/fileadmin/Online10/07-08-2010_Busemann.pdf" target="_blank">Web 2.0-Nutzung</a> als PDF-Download).</p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-12814" title="ARD/ZDF-Onlinestudie: Web 2.0-Nutzung" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-08-25-um-10.33.52-516x267.png" alt="ARD/ZDF-Onlinestudie: Web 2.0-Nutzung" width="516" height="267" /></p>
<p><img class="alignleft size-large wp-image-12813" title="ARD/ZDF-Onlinestudie: Web 2.0-Nutzung" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-08-25-um-10.34.29-516x161.png" alt="ARD/ZDF-Onlinestudie: Web 2.0-Nutzung" width="516" height="161" /></p>
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		<item>
		<title>Web 2.0 und Museen &#8211; geht das?</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/08/11/web-2-0-und-museen-geht-das/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 06:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum ein Schweizer Museum nutzt Social Media, dabei gibt es gute internationale Beispiele. Eine kurze Übersicht der Einsatzmöglichkeiten. Noch sind die Museen im deutschsprachigen Raum verhalten, was den Einsatz von Web-2.0-Elementen betrifft. Gemäss einer Studie nutzt &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/08/11/web-2-0-und-museen-geht-das/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-12508" title="Tag Cloud" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-08-05-um-16.35.23-86x75.png" alt="Tag Cloud" width="86" height="75" />Kaum ein Schweizer Museum nutzt Social Media, dabei gibt es gute internationale Beispiele. Eine kurze Übersicht der Einsatzmöglichkeiten.</strong></p>
<p>Noch sind die Museen im deutschsprachigen Raum verhalten, was den Einsatz von Web-2.0-Elementen betrifft. Gemäss einer <a href="http://opus.bsz-bw.de/swop/volltexte/2009/760/" target="_blank">Studie</a> nutzt nur das <a href="http://www.staedelmuseum.de/sm/" target="_blank">Städel</a> in Frankfurt die ganze Bandbreite der Web-2.0-Funktionalitäten.</p>
<p><strong>Das Städel-Netzwerk als Vorreiter</strong><br />
 Neben einem <a href="http://www.facebook.com/staedelmuseum" target="_blank">Facebook-Auftritt</a> mit über 2000 Fans integriert die Website des Städel-Museums weitere Web-2.0- und Community-Elemente (siehe auch Video-Beitrag <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kjgjn8EAW_Q" target="_blank">Museum trifft Web 2.0</a>):</p>
<ul>
<li><a href="http://www.das-neue-staedel.de" target="_blank">Blog</a> und aktueller Content auf <a href="http://www.youtube.com/staedelmuseum " target="_blank">YouTube</a>, <a href="http://twitter.com/staedelmuseum" target="_blank">Twitter</a>, <a href="http://foursquare.com/user/staedelmuseum" target="_blank">Foursquare</a>, <a href="http://www.flickr.com/photos/staedelmuseum" target="_blank">Flickr</a>, <a href="http://friendfeed.com/staedelmuseum" target="_blank">Friendfeed</a> und <a href="http://lifestream.fm/staedelmuseum" target="_blank">Lifestream</a></li>
<li>Empfehlungstools, <a href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=333" target="_blank">Lieblingswerke mit Bewertungsmöglichkeit</a> und persönliche <a href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=431" target="_blank">Galerie</a> mit selbst ausgewählten Werken, Versandmöglichkeit von E-Cards</li>
<li>Verschlagwortung durch Nutzer mit Tag Cloud</li>
<li>Möglichkeit zum Setzen von Social Bookmarks, RSS-Feed</li>
<li>personalisierter <a href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=19" target="_blank">Kalender</a> «Mein Tageskalender» mit Weiterempfehlung</li>
</ul>
<p>Die anderen Museen im deutschsprachigen Raum nutzen die Möglichkeiten von Social Media erst vereinzelt oder nur punktuell für eine Ausstellung oder ein Projekt, so das Fazit der erwähnten Studie. Die Bereitschaft zu einem weitergehenden oder umfassenden Einsatz sei noch nicht gegeben.</p>
<p><img class="size-full wp-image-12514 alignleft" title="Street Museum" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/08/Bildschirmfoto-2010-08-05-um-16.53.18.png" alt="Street Museum" width="234" height="452" /></p>
<p><strong>Kunstwerke auf Londons Strassen</strong><br />
 Eine gute Idee hatte das <a href="http://www.museumoflondon.org.uk/English/" target="_blank">Museum of London</a>. Ein Programm für das iPhone bringt die verschiedenen Werke des Museums per Geotagging und Augmented Reality in Kontext mit der Stadt. Die Anwendung <a href="http://www.museumoflondon.org.uk/MuseumOfLondon/Resources/app/you-are-here-app/index.html" target="_blank">Street Museum</a> verknüpft die (Landschafts-)Bilder und Fotografien aus dem Museum mit den heutigen realen Orten. Auf einer Stadtkarte werden die Ursprünge der Bilder angezeigt. Ist der Nutzer an einem dieser Orte unterwegs, wird das Kunstwerk auf dem Telefon-Display eingeblendet, sodass er es mit der heutigen Ansicht vergleichen kann.</p>
<p><strong>Brooklyn Museum setzt Benchmark</strong><br />
 Mein persönliches Vorzeigebeispiel ist das <a href="http://www.brooklynmuseum.org/" target="_blank">Brooklyn Museum</a> mit seinem beispielhaften und überwältigenden Einsatz partizipativer Möglichkeiten und dazugehöriger <a href="http://www.brooklynmuseum.org/community/" target="_blank">Community</a> – auch virtuell ein Besuch wert.</p>
<p><strong>Studien zum Thema:</strong></p>
<ul>
<li>Eindrücke und Überlegungen zum Mitmach-Web von Lill und Schweibenz (2009): <a href="http://opus.bsz-bw.de/swop/volltexte/2009/760/" target="_self">Museen und Web 2.0 im deutschsprachigen Internet</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li>Studie von Crenn und Vidal (2007) zu fünf US-amerikanischen und zehn französischen Museen: <a href="http://www.archimuse.com/ichim07/papers/crenn/crenn.html" target="_blank">Les Musées Français et leurs publics a l’âge du Web 2.0</a>.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Die neu-grüne Welle</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/07/09/die-neu-gruene-welle/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
				<category><![CDATA[CSR]]></category>
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		<description><![CDATA[Wo treffen sich Non-Profit-Unternehmen, Start-ups und Video-Journalisten? Auf iturn.tv vernetzen sich Umweltaktivisten, Gutmenschen und Unternehmen, die vom LOHAS-Trend profitieren wollen. iturn.tv ist eine gemeinnützige Schweizer Online-Plattform für Videos, die eine nachhaltige Entwicklung fördern. Die Video-Beiträge werden &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/07/09/die-neu-gruene-welle/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11889" title="Grüne Welt" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/07/green_world-86x86.jpg" alt="Grüne Welt" width="86" height="86" />Wo treffen sich Non-Profit-Unternehmen, Start-ups und Video-Journalisten? Auf iturn.tv vernetzen sich Umweltaktivisten, Gutmenschen und Unternehmen, die vom LOHAS-Trend profitieren wollen. </strong></p>
<p><a href="http://iturn.tv" target="_blank">iturn.tv</a> ist eine gemeinnützige Schweizer Online-Plattform für Videos, die eine nachhaltige Entwicklung fördern. Die Video-Beiträge werden von Community-Mitgliedern oder der iturn.tv-Redaktion produziert und auf die Plattform geladen. Ich bin versucht, Hobby-Filmer als Zielgruppe aufzuzählen &#8211; aber wer hat heute noch ein Hobby? Au contraire: Der moderne Mensch hat keine Hobbys, sondern einen Lifestyle. Gemäss eigener Angaben richtet sich iturn.tv an Menschen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung interessieren, Wert auf Qualität und Design legen und gleichzeitig mit guten Gewissen geniessen wollen &#8211; auf Neudeutsch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LOHAS" target="_blank">Lohas</a>.</p>
<p><strong>Wer sind Lohas?</strong><br />
Lohas steht für «Lifestyle of Health and Sustainability» und beschreibt eine Zielgruppe von «Kulturkreativen» (unter Zynikern auch «moralische Hedonisten»), die aktiv in den Markt eingreifen und mit ihrem Konsum eine Verbesserung der Welt für nachfolgende Generationen erreichen will (<a href="http://www.zeit.de/2008/20/II-Wirtschaft_-Verbrauchermacht" target="_blank">Der politische Konsument im Internet</a>). Der Lohas-Weg soll zu transparenteren Unternehmen führen, die fair und umweltbewusst handeln. Dabei sind sie jedoch weniger politisch-ideologisch als vielmehr sinnlich-ästhetisch orientiert. Es geht nicht um Verzicht, sondern um <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/gesellschaft-kind-aus-afrika-obst-aus-neuseeland-1.894508" target="_blank">Genuss mit gutem Gewissen</a>.</p>
<p>Finden Sie raus, ob Sie zu den Lohas zählen: Ein <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/423111" target="_blank">Test auf jetzt.de</a> bringt die Wahrheit ans Licht. Wie verbringen Sie zum Beispiel Ihre Ferien? Ballermann auf Mallorca? Städtetrip nach London? Oder mit dem VW-Bus nach Osteuropa? Und wenn das nicht geht: Interrail? Die richtige Antwort lautet wohl spätestens seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_bin_dann_mal_weg" target="_blank">Hape Kerkeling</a>: Jakobsweg.</p>
<p><strong>Für eine zukunftsfähige Welt</strong><br />
iturn.tv gibt sich selbst den Claim «Für eine zukunftsfähige Welt». Was auf den ersten Moment anbiedernd klingt, muss so schlecht gar nicht sein. Das Video-Portal schafft eine ehrlichen, sympathischen Auftritt ohne belehrend zu wirken. Es gibt wechselnde Videos der Woche, eine Themen-Auswahl und eine Stichwort-Suche. Unter dem Stichwort «Afrika» finde ich zum Beispiel einen Video-Beitrag von Greenpeace: <a href="http://iturn.tv/content/2010/%C2%ABsolar-kickoff%C2%BB-jericho-410" target="_blank">«Solar Kickoff» in Jericho!</a> Greenpeace Afrika richtete mit Jugendlichen aus dem südafrikanischen Dorf Jericho und lokalen Solarzellen-Herstellern eine solarbetriebene Live-Übertragung der Fussballmeisterschaft auf Grossleinwand ein. (Obwohl: Es geht auch ohne Grossleinwand &#8211; in Afrika und anderswo:  <a href="http://acidcow.com/pics/11185-fans-watching-world-cup-9-pics.html" target="_blank">Fans  Watching World Cup</a>.)</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V8O25gzWlb8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/V8O25gzWlb8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Auch eine Kurzanleitung für die Produktion eines Videobeitrags steht auf iturn.tv zur Verfügung &#8211; von der Idee über das Storyboad bis zum Schnitt. Viel Wahrheit steckt in diesem Tipp: «Die wichtigste Regel: Halte die Kamera ruhig!». Ziel ist der Erfahrungsaustausch und die «inspirierende Orientierung im Hinblick auf eine gesunde und faire Lebensweise». Jeder darf mitmachen und seinen Tipp für eine bessere Welt als Video auf die Plattform laden. Ob es nützt ist eine andere Frage. Ich frage mich, wie es das Portal schaffen will, eine Community aufzubauen, die die Seite mehr als einmal besucht.</p>
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		<title>Mediennutzung: Darf’s noch mehr Statistik sein?</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 06:41:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Flitz Flosch und Karl Kiebitz müssen sich nicht fürchten vor dem Bündner Jäger. Die Auflagen der Schweizer Print-Publikationen, darunter auch das Schülermagazin Spick, sind bei der WEMF abrufbar. Letztes Mal habe ich über die Nutzerzahlen von &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/06/25/darfs-noch-mehr-statistik-sein/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-11602" title="Zeitung_auf_Computertastatur1-86x57" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/Zeitung_auf_Computertastatur1-86x571.jpg" alt="Zeitung_auf_Computertastatur1-86x57" width="86" height="77" />Flitz Flosch und Karl Kiebitz müssen sich </strong><strong>nicht fürchten </strong><strong>vor dem Bündner Jäger. Die Auflagen der Schweizer Print-Publikationen, darunter auch das Schülermagazin Spick, sind bei der WEMF abrufbar. </strong></p>
<p>Letztes Mal habe ich über die <a href="http://bernetblog.ch/2010/06/17/mediennutzungszahlen-auf-einen-klick/" target="_self">Nutzerzahlen von Websites und TV-Sendungen</a> geschrieben. Die Auflagen der Schweizer Printmedien will ich Ihnen nicht vorenthalten, obwohl sie sich im Sinkflug befinden im Vergleich zu den elektronischen Medien. Einen Überblick finden Sie im <a href="http://www.wemf.ch/de/print/auflagen.php" target="_blank">Auflagenbulletin  2009</a> der WEMF AG für Werbemedienforschung. Das <a href="http://www.wemf.ch/de/glossar/index.php" target="_blank">Glossar</a> erklärt auch gleich die Unterschiede zwischen Auflage, Reichweite und Durchschnittskontakt.</p>
<p><strong>Kleinvieh macht auch Mist<br />
</strong>Die Grosswetterlage der Schweizer Printmedien ist den meisten bekannt,  wir hatten vergangenen Oktober darüber berichtet: Die Gratiszeitungen  haben die Nase vorne (<a href="../2009/10/02/medienlandschaft-schweiz-%C2%ABblick-am-abend%C2%BB-uberflugelt-%C2%ABblick%C2%BB/" target="_self">Medienlandschaft Schweiz: «Blick am Abend» überflügelt  «Blick»</a>, 02.10.2009). Interessant finde ich das «Beigemüse», etwa dass der «Bündner Jäger» mit 7&#8217;793 verkauften Exemplaren erfolgreicher ist als die Zeitschrift «Musik und Gottesdienst» (verkaufte Auflage: 2&#8217;703). Dass es die <a href="http://www.steuerrevue.ch/" target="_blank">Steuer Revue</a> nur auf 2&#8217;978 Exemplare bringt, wundert mich thematisch nicht – dafür im Monatsrhythmus und mit professionellem Internetauftritt. Die Schweiz ist nicht umsonst bekannt für ihre publizistische Vielfalt.</p>
<p><strong>Spick – das «witzige» Schülermagazin<br />
</strong>Besonders gefreut habe ich mich über die Auflage vom <a href="http://www.spick.ch " target="_blank">Spick</a> mit 32&#8217;755 bezahlten Exemplaren – da werden Kindheitserinnerungen wach. Geliebt und immer gleich als erstes gelesen habe ich die Rubrik «Knacknuss» und die Seite mit Witzen in jeder Ausgabe. Die <a href="http://www.spick.ch/webaktiv/witze/witze-2010-06.html" target="_blank">Witze</a> sind auch online abrufbar, darunter zum Beispiel: «Was macht ein Deutscher, wenn er die WM gewinnt? Er schaltet die Play-Station aus.» – bitterböse.</p>
<p><strong>Mediennutzung Schweiz</strong><br />
Weitere statistische Angaben zur <a href="http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/16/03.html" target="_blank">Mediennutzung in der Schweiz</a> präsentiert das  Bundesamt für Statistik. Darunter die Radio- und Fernsehnutzung nach  Programmen oder die <a href="     http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/16/03/key/ind16.indicator.30106.160105.html" target="_blank">Entwicklung der Internetnutzung</a>, aufgeschlüsselt nach verschiedenen Merkmalen wie Bildung, Einkommen, Nutzungszweck und Nutzungsort. So zeigt die Entwicklung der Internetnutzung in der Schweiz: Das Internet dringt in die Privatsphäre vor und wird zum Alltagsmedium (siehe Abbildung). Bis 2000 wurde das Internet noch häufiger im Büro als zu Hause verwendet. Heute hat jedermann auch zu Hause einen Zugang zum Internet, und sei es damit die Kids die Witze aus dem Spick online lesen können.</p>
<p><img title="Internetnutzung in der Schweiz" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/Bildschirmfoto-2010-06-16-um-16.20.242.png" alt="Internetnutzung in der Schweiz" width="515" height="345" /></p>
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		<title>Mediennutzungszahlen auf einen Klick</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/06/17/mediennutzungszahlen-auf-einen-klick/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 09:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sie sind in den Medien erwähnt und möchten wissen, wie viele Personen Sie damit erreichen? Zwei Links, die Ihnen Auskunft über die aktuellen Leser- oder Zuschauerzahlen geben. Gratuliere, Ihr Unternehmen, ein Kunde oder Sie selbst sind &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/06/17/mediennutzungszahlen-auf-einen-klick/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11426" title="Fernsehbildschirm mit Breaking News" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/06/breaking_news-86x85.jpg" alt="Fernsehbildschirm mit Breaking News" width="86" height="85" /></p>
<p><strong>Sie sind in den Medien erwähnt und möchten wissen, wie viele Personen Sie damit erreichen? Zwei Links, die Ihnen Auskunft über die aktuellen Leser- oder Zuschauerzahlen geben. </strong></p>
<p>Gratuliere, Ihr Unternehmen, ein Kunde oder Sie selbst sind prominent in den Medien erwähnt. Die erste Hürde ist geschafft. Aber wer ausser Ihnen sieht den Beitrag potenziell sonst noch? Oder schreit kein Hahn danach? Aufschluss geben zwei Links:</p>
<ol>
<li><strong>NET-Metrix-Audit</strong> misst die <a href="http://netreport.net-metrix.ch/suche_alpha.html" target="_blank">Zugriffe auf Websites</a>. Die publizierten Daten sind vergleichbar und von NET-Metrix beglaubigt. Die Daten werden monatlich, jeweils am 6. Arbeitstag, um 15 Uhr publiziert.</li>
<li>Das <strong>Medienportal von SF Media Relations</strong> bietet &#8211; ebenfalls kostenlos &#8211; <a href="http://www.medienportal.sf.tv/sf/main.aspx" target="_blank">tagesaktuelle Zuschauerzahlen</a> von SF1 und SF2. Als neuer Benutzer müssen Sie sich registrieren, danach stehen Ihnen umfangreiche Informationen zur Verfügung, etwa eine Hitliste mit den Zuschauerzahlen seit 1985. Unübertroffen ist die Sendung «Wetten das &#8230;?» vom 12.04.86 mit 1&#8217;829&#8217;000 Zuschauern.</li>
</ol>
<p><strong>Schweizer Coup gegen Spanien: 1 Million Zuschauer</strong><br />
Das Spiel Schweiz gegen Spanien der FIFA WM 2010 von gestern, 16 Uhr, hat es gemäss Auswertung immerhin auf eine Reichweite von 1&#8217;001&#8217;000 Zuschauern gebracht, das entspricht laut Schweizer Fernsehen einem Marktanteil von 74.2 Prozent. War ich denn die einzige, die um diese Zeit gearbeitet hat?</p>
<p><img src="file:///Users/bernet_5/Desktop/Bildschirmfoto%202010-06-16%20um%2016.20.24.png" alt="" /></p>
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		<item>
		<title>See you soon – mit Doodle oder Zeeyoo</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/05/31/see-you-soon-mit-doodle-oder-zeeyoo/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 06:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Doodle kennt jeder, das Zürcher Start-up Zeeyoo ist weniger bekannt. Zeeyoo bietet viele Vorteile gegenüber Doodle, zum Beispiel keine Bikini-Werbung – dafür einen WM-Kalender. Wir verbringen durchschnittlich zwanzig Stunden pro Monat mit der Koordination von Terminen, &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/05/31/see-you-soon-mit-doodle-oder-zeeyoo/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/Kalender.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-11100" title="Kalender" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/Kalender-86x69.gif" alt="Kalender" width="86" height="69" /></a>Doodle kennt jeder, das Zürcher Start-up Zeeyoo ist weniger bekannt. Zeeyoo bietet viele Vorteile gegenüber Doodle, zum Beispiel keine Bikini-Werbung – dafür einen WM-Kalender. </strong></p>
<p>Wir verbringen durchschnittlich zwanzig Stunden pro Monat mit der Koordination von Terminen, schreibt <a href="https://www.zeeyoo.com/whyzeeyoo" target="_blank">Zeeyoo.com</a>. Das entspricht einer Stunde pro Arbeitstag. Da tut Abhilfe nötig. Meiner Meinung nach wäre ein Zeitmanagement-Kurs die beste Lösung, aber ein guter Online-Terminplaner nützt auch.<br />
<strong><br />
Technisch einwandfrei umgesetzt</strong><br />
<a href="http://www.zeyoo.com" target="_blank">Zeeyoo.com</a> ist ein werbefreier, kostenloser Online-Terminplaner zur Koordination von Terminen. Zeeyoo steht phonetisch für „see you“ und ging im Juni 2009 an den Start. Der Terminplaner wurde für den Einsatz in Unternehmen konzipiert. Um die Vorbereitung auf ein Meeting zu erleichtern, können Traktandenlisten erfasst und Dokumente hinterlegt werden, die für die Teilnehmer abrufbar sind. Sämtliche Terminumfragen lassen sich in einem Cockpit übersichtlich verwalten (siehe Abbildung). Die Website ist einfach, verständlich und schnörkellos aufgebaut. Nur der Slogan „Mastering Meeting Madness“ wirkt bei so viel trockener Professionalität unpassend – wie ein Anzugträger mit Turnschuhen.</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/screenshot-cockpit-de.png"><img class="alignleft size-large wp-image-11101" title="Screenshot Online-Termiplaner Zeeyoo.com" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/screenshot-cockpit-de-516x376.png" alt="Screenshot Online-Termiplaner Zeeyoo.com" width="516" height="376" /></a></p>
<p>Marktführer bei der Online-Terminierung ist das &#8211; ebenfalls Schweizer &#8211; Unternehmen <a href="http://www.doodle.com" target="_blank">Doodle</a> mit weltweit sechs Millionen Nutzern. Im Gegensatz zu Zeeyoo finanziert sich Doodle mit Werbung. Das führt dazu, dass ich bereits geschäftliche Termin-Einladungen kombiniert mit Bikini-Werbung verschicken musste.</p>
<p><strong>Kalender und Kontakte synchronisieren</strong><br />
Zeeyoo ist im Unterschied zu Doodle werbefrei, geht im Service-Umfang deutlich weiter als Doodle und bietet alle <a href="https://www.zeeyoo.com/product" target="_blank">Standard-Funktionen</a> kostenlos. Die Finanzierung erfolgt über Jahresbeiträge der Premium-Mitglieder. Premium-Mitglieder profitieren für monatlich 4.90 CHF zusätzlich von der Synchronisation mit Microsoft Outlook/Exchange, Apple iCal oder Google Calender (Google ist Kunde von Bernet_PR), sprich Termine aus einer Online-Terminumfrage können automatisch in den Desktop-Kalender kopiert werden. Zusätzlichen Umsatz will man mit Corporate-Lizenzen generieren.</p>
<p>Rechtzeitig zur Fussball-WM bietet Zeeyoo zudem einen <a href="http://blog.zeeyoo.com/2010/05/17/wm-kalender/" target="_blank">Kalender mit sämtlichen Spielen,</a> die direkt in MS Outlook, Apple iCal oder Google Calender importiert werden können – so lässt sich die Arbeit doch gleich viel besser koordinieren. Ich bin gespannt, welches Modell sich langfristig durchsetzt, die Bikini-Werbung oder das Bezahl-Modell.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Internet-Trends 2010</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/05/19/internet-trends-2010/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:37:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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		<category><![CDATA[trend]]></category>

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		<description><![CDATA[Welches sind die wichtigsten zehn Internet-Themen, die man 2010 im Auge haben sollte? Der Internet-Dienstleister namics weiss Bescheid und legt an der Swiss IT Academy einen Marathon hin, der Untrainierte ausser Atem lässt. Alle Jahre wieder &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/05/19/internet-trends-2010/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/way_forward_klein.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10498" title="The Way Forward sign in the sky" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/way_forward_klein-81x86.jpg" alt="The Way Forward sign in the sky" width="81" height="86" /></a>Welches sind die wichtigsten zehn Internet-Themen, die man 2010 im Auge haben sollte? Der Internet-Dienstleister namics weiss Bescheid und legt an der Swiss IT Academy einen Marathon hin, der Untrainierte ausser Atem lässt.</strong></p>
<p>Alle Jahre wieder orakelt <a href="http://www.namics.com" target="_blank">namics</a> die <a href="http://blog.namics.com/2010/05/top-10-internet-4.html" target="_blank">Top 10 Internet-Trends</a>, dieses Jahr bereits zum zehnten Mal. Nur für mich war es das erste Mal, anlässlich der <a href="http://www.swissitacademy.ch/" target="_blank">Swiss IT Academy</a> in der Messehalle Zürich-Oerlikon am 6. Mai. Ich war positiv überrascht von der Professionalität des Auftritts von Marcel Albertin und vor allem Jürg Stuker. namics hat das Unmögliche versucht und über 100 Folien in nur knapp 90 Minuten präsentiert. Nur: Etwas mehr Zeit hätte allen gedient. Denn so rasant das Tempo, so spannend waren die Inhalte. Top 1 Internet-Trend 2010 ist meiner Meinung Social Media Monitoring.  Dazu braucht es  kein Orakel, zumal das Jahr bereits zur Hälfte vorbei  und das Thema in  aller Munde ist.</p>
<p>Die Internet-Trends gemäss interner Umfrage bei namics für 2010 &#8211; mit meinen Ergänzungen aus der Präsentation (aus Rücksicht je technischer desto weiter unten in der Reihenfolge &#8230;):</p>
<ol>
<li><strong>Social Media Monitoring </strong><br />
 Das Online-Monitoring von Inhalten auf Social Media wie Twitter, Blogs, Facebook wird immer wichtiger für Unternehmen. Social Media ist dynamisch, unstrukturiert und schwierig zu verfolgen. Gleichzeitig hat Social Media einen wesentlichen Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Ziel ist es, in den Dialog mit den Internet-Usern einzusteigen und von diesen zu lernen respektive Marktwerte zu schaffen.</li>
<li><strong>Realtime Web </strong><br />
 Neu ist der Faktor Zeit, das heisst, alles wird chronologisch sortiert. Nur das Neuste interessiert, wie das Beispiel Twitter zeigt. Neue Suchergebnisse oder News-Meldungen erscheinen umgehend, Geschwindigkeit als Wettbewerbfaktor.</li>
<li><strong>Augmented Reality </strong><br />
 Die Kombination von virtueller und physischer Realität ist interessanter als die voll-virtuelle Welt, deshalb beachtet niemand mehr Second Life. Einsatzgebiete heute sind der PC, das Handy oder die Datenbrille, die Nutzen mit kreativen Ideen verknüpfen, siehe Beispiele von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=8UxWkZtUKaI&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Lego</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jCcZX8qGAX0&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Postversand</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=v9Zl1e5pAHA&amp;feature=player_embedded" target="_blank">Star-Trek</a> oder <a href="http://www.youtube.com/watch?v=P9KPJlA5yds&amp;feature=player_embedded#watch-main-area " target="_blank">BMW-Service</a>.</li>
<li><strong>Phone to Platform</strong><br />
 Handys werden nicht mehr nur zum Telefonieren gebraucht. Heute dient das Handy-Betriebssystem als Basis-Plattform für viele unterschiedliche Geräte, wie zum Beispiel das iPad.</li>
<li><strong>Tablets</strong><br />
 Neue Mobilfunk-taugliche Gerätegeneration mit iPad als Vorreiter. Tablets sind «näher beim Menschen», sie verfügen nur über einen geringen Funktionsumfang (beim Handy erlernt). Die Anwendungen sind simpel und eingebettet in ein gemeinsames Ökosystem, wie zum Beispiel Amazon und Kindle oder iPod und iTunes. Alle Daten sind in der Cloud, sprich im Internet abrufbar.</li>
<li><strong>Prediction Market </strong><br />
 Aggregation von verteiltem Wissen zur Vorhersage zukünftiger Ereignisse, zum Beispiel Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen über die Auswertung von eingegebenen Wetten oder «Vorhersage» der Grippe aufgrund von Suchanfragen zum Thema. Empirische Daten und die Fähigkeit, diese zu interpretieren, sind ein zunehmend wichtiger Wettbewerbsfaktor.</li>
<li><strong>Location Sharing </strong><br />
 Location Sharing basiert auf Geotagging, das heisst meine Position wird einzelnen Elementen wie Bilder oder Nachrichten hinzugefügt oder Bilder automatisch auf Karten angezeigt. Beispiele sind Foursquare, Gowalla, Twitter, Flickr, Tripadvisor.  Mit Location Sharing lassen sich Freunde an den eigenen Aufenthaltsorten finden und Bewegungsprofile erkennen. Unternehmen nutzen die Funktion zur Kundenbindung und Werbung.</li>
<li><strong>Identity 2.x</strong><br />
 Facebook Connect und OpenSocial sind <a href="http://bernetblog.ch/2010/04/22/was-ist-eigentlich-eine-api/">APIs</a> für den Zugriff auf User-Informationen und bieten die Möglichkeit, Profilinformationen und Freunde plattformübergreifend auszutauschen. Damit lassen sich Informationen an andere Netzwerke verteilen oder von ihnen beziehen.</li>
<li><strong>HTML5 </strong><br />
 HTML5 ist der Nachfolger von XHTML2 und erweitert HTML zur besseren Unterstützung von Web-Applikationen. HTML5 ist eine Weiterentwicklung in Richtung offener Anwendungen und bringt neue Elemente und APIs für Anwendungen. Damit konkurrenziert HTML die bekannten Technologien zur Applikationsentwicklung wie Flash, Silverlight, Javascript.</li>
<li><strong>NoSQL</strong><br />
 Flache Datenmodelle sind im Trend, ihr Vorteil ist die erhöhte Geschwindigkeit. Skalierbarkeit und Verfügbarkeit sind heute wichtiger als hundertprozentige Transaktionssicherheit.</li>
</ol>
<p>Namics stellt die Inhalte mit etlichen weiterführenden Links frei zur Verfügung. Aber aufgepasst, so viel geballtes Wissen hat sein Gewicht: Mit 27.7 MB ist die <a href="http://blog.namics.com/2010/IT-Academy_Namics_Top-10-Internet-Trends_6Mai2010.pdf" target="_blank">Präsentation</a> ein schwerer Brocken.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Und plötzlich macht alles Sinn</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/05/05/und-ploetzlich-macht-alles-sinn/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 09:11:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[eyePlorer]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissensmaschine]]></category>

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		<description><![CDATA[eyePlorer.com ist eine visuelle Wissensmaschine, die Informationen und Zusammenhänge darstellt. Dazu verarbeitet eyePlorer.com die englische und deutsche Wikipedia. Nach Eingabe eines Suchbegriffs zeigt die Website eyePlorer.com Begriffe, die mit dem zentralen Suchbegriff in einem bestimmten Zusammenhang &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/05/05/und-ploetzlich-macht-alles-sinn/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-05-um-11.13.59.png"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10226" title="Meta-Suchmaschine eyePlorer.com" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-05-um-11.13.59-86x84.png" alt="Meta-Suchmaschine eyePlorer.com" width="86" height="84" /></a>eyePlorer.com ist eine visuelle Wissensmaschine, die Informationen und Zusammenhänge darstellt. Dazu verarbeitet eyePlorer.com die englische und deutsche Wikipedia. </strong></p>
<p>Nach Eingabe eines Suchbegriffs zeigt die Website <a href="http://eyeplorer.com" target="_blank">eyePlorer.com</a> Begriffe, die mit dem zentralen Suchbegriff in einem bestimmten Zusammenhang stehen. Worin der Zusammenhang besteht, erfährt man, wenn man mit der Maus über einen Begriff fährt oder klickt. Es öffnet sich ein kleines Fenster, in dem der Zusammenhang mit Fakten belegt wird. Mit einem Doppelklick werden Zusammenhänge zwischen den einzelnen Begriffen dargestellt – dann erscheinen Linien zwischen den Begriffen und ihren assoziierten Nachbarn.</p>
<p>Das sieht dann so aus:</p>
<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-04-um-18.57.31.png"></a><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-04-um-18.57.311.png"><img class="aligncenter size-large wp-image-10221" title="eyePlorer.com: Zusammenhänge rund um das Stichwort Weblog" src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/05/Bildschirmfoto-2010-05-04-um-18.57.311-516x354.png" alt="eyePlorer.com: Zusammenhänge rund um das Stichwort Weblog" width="516" height="354" /></a></p>
<p>Mir gefällt die Anwendung – bunt wie Smarties und trotzdem macht alles plötzlich Sinn. Mit den Farben auf der Scheibe werden einzelne Kategorien, denen sich die Begriffe zuordnen lassen, unterschieden. So finden sich Personen in einer Kategorie, Länder in einer anderen, Organisationen in einer dritten etc.</p>
<p><strong>Informationen sammeln und ordnen</strong><br />
 Interessante Fakten, Begriffe und auch vollständige Kategorien können per Drag &amp; Drop auf einen Notizblock gezogen und dort gesammelt werden. Von dort kann man sie in die Zwischenablage kopieren oder verschicken. Über Tabs lassen sich Sammlungen zu unterschiedlichen Themen verwalten. Damit die gesammelten Informationen nicht verloren gehen und über das Internet von jedem PC zugänglich sind, werden sie unter persönlichen Kennungen sicher in Datenbanken gespeichert. Die Anmeldung und Benutzung ist kostenlos.</p>
<p><strong>Die Suche geht weiter &#8230;</strong><br />
 eyePlorer.com ist eine Suchmaschine mehr und bestimmt nicht die letzte. Im Alltag ist sie kein Ersatz für Google, Bing etc. Vielmehr konkurrenziert eyePlorer.com mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Metasuchmaschine" target="_blank">Meta-Suchmaschinen</a>, die sich der Herausforderug stellen, Informationen aus bestehenden Suchmaschinen zu sammeln,  intelligent  zu verknüpfen und strukturiert darzustellen. Was für eyePlorer.com spricht, ist die gute Idee dahinter und die benutzerfreundliche Bedienung. Da hat sich zur Abwechslung wer etwas überlegt dabei. Besonders gefallen hat mir das Testimonial von Franziska, 9 Jahre, auf der Website. Sie nutzt eyePlorer.com, weil sie dann die Sätze aus Wikipedia nicht abschreiben muss. Wenn das kein schlagendes Argument ist.<br />
 <em><br />
 (Google ist Kunde von Bernet_PR.)</em></p>
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		<title>Konzentrationskiller E-Mail</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/04/28/konzentrationskiller-e-mail/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 09:49:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lilly Anderegg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[aol]]></category>
		<category><![CDATA[e-mail]]></category>
		<category><![CDATA[Focus]]></category>
		<category><![CDATA[Harvard Business Manager]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsflut]]></category>
		<category><![CDATA[intel]]></category>
		<category><![CDATA[Nathan Zeldes]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Hemp]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 210 Milliarden E-Mails werden täglich verschickt. Wie wirkt sich die E-Mail-Flut auf die Konzentration aus, und was können Sie dagegen tun? Ein Artikel im Harvard Business Manager beschreibt in drei Teilen, wie Sie sich &#8230; <a class="weiterlesen" href="http://bernetblog.ch/2010/04/28/konzentrationskiller-e-mail/">weiter <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/focus1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-10045" title="Das Bild zeigt eine Leselupe über dem Wort Focus." src="http://bernetblog.ch/wp-content/uploads/2010/04/focus1-86x84.jpg" alt="Das Bild zeigt eine Leselupe über dem Wort Focus." width="86" height="84" /></a></p>
<p><strong>Mehr als 210 Milliarden E-Mails werden täglich verschickt. Wie wirkt sich die E-Mail-Flut auf die Konzentration aus, und was können  Sie dagegen tun?</strong></p>
<p>Ein Artikel im <a href="http://www.harvardbusinessmanager.de/" target="_blank">Harvard Business Manager</a> beschreibt in drei Teilen, wie Sie sich selbst und Ihren Mitarbeitern beim täglichen Kampf mit E-Mail &#038; Co. helfen. Beschrieben wird der alltägliche Stress von Mitarbeitern, die sich mit E-Mails, Newslettern etc. überfordert fühlen.</p>
<p>Ein paar Zahlen aus dem erwähnten Artikel <a href="http://wissen.harvardbusinessmanager.de/wissen/leseprobe/67715040/artikel.html?backUrl=http%3A%2F%2Fwissen.harvardbusinessmanager.de%2Fwissen%2Fstatic%2Ftrefferliste2.html%3FqArtikel%3Don%26suchbegriff%3Drecht%2Bauf%2Bruhe%26optSucheIn%3Dtext%26optZeitraum%3D1979%26qShop%3Don%26" target="_blank">Das Recht auf Ruhe</a>, die nachdenklich stimmen:</p>
<ul>
<li>Eine Studie, die AOL 2008 unter 4000 E-Mail-Nutzern in den Vereinigten Staaten durchgeführt hat, ergab: <strong>46 %</strong> der Befragten waren <strong>E-Mail-süchtig</strong>.<br />
Fast <strong>60 % </strong>der Nutzer riefen ihre E-Mails im Bad ab, <strong>15 %</strong> in der Kirche. Und <strong>11 %</strong> hatten heimlich die Nachrichten ihres Ehepartners oder eines anderen Familienmitglieds gelesen (was wohl mehr mit Eifer-Sucht zu tun hat als mit E-Mail-Sucht …).</li>
<li>Laut einer Studie von Microsoft-Mitarbeitern, die die E-Mail Gewohnheiten ihrer Kollegen studierten, dauerte es durchschnittlich <strong>24 Minuten</strong> nach einer Unterbrechung durch eine E-Mail-Benachrichtigung, bis die vorherige Aufgabe wieder aufgenommen wurde.</li>
<li>Intel-Forscher Nathan Zeldes und zwei seiner Kollegen haben berechnet, dass sich bei Intel die Kosten, die durch die Bearbeitung unnötiger E-Mails, die Rückkehr zur eigentlichen Arbeit und die dadurch verringerte Leistungsfähigkeit entstehen, auf fast <strong>1 Million Dollar</strong> belaufen.</li>
</ul>
<p><strong>Bemailt </strong><strong>oder bekifft?</strong><br />
<a href="http://www.focus.de/digital/internet/e-mail-sucht_aid_54143.html" target="_blank">Focus Online</a> berichtet von einem Experiment, an dem ich auch gerne teilgenommen hätte: Um zu wissen, welche Auswirkungen die digitalen Dauerbotschaften auf die Konzentration haben, liessen Forscher des Londoner King’s College die eine Hälfte ihrer Versuchspersonen Marihuana rauchen, die andere eingehende E-Mails bearbeiten. Ergebnis: Die bekifften Probanden schnitten beim Lösen von Aufgaben weitaus besser ab als die bemailten. Einen temporären Verlust von rund <strong>zehn IQ-Punkten</strong> durch den Konzentrationskiller E-Mail hält der Psychologe Glenn Wilson für «äusserst realistisch».</p>
<p><strong>Maximal fünf Sätze<br />
</strong>Was nun? Paul Hemp, Autor von <a href="http://wissen.harvardbusinessmanager.de/wissen/leseprobe/67715040/artikel.html?backUrl=http%3A%2F%2Fwissen.harvardbusinessmanager.de%2Fwissen%2Fstatic%2Ftrefferliste2.html%3FqArtikel%3Don%26suchbegriff%3Drecht%2Bauf%2Bruhe%26optSucheIn%3Dtext%26optZeitraum%3D1979%26qShop%3Don%26" target="_self">Ein Recht auf Ruhe</a> hält nicht zurück mit Rat und Abhilfe. Am besten gefallen haben mir diese Tipps:</p>
<ul>
<li>Eine Firma könnte einen E-Mail-freien Vormittag einführen. Ein Verbot von internen, jedoch nicht externen E-Mails (und vielleicht Anrufen, Instant Messaging und Gelegenheitsbesuchen im Büro). Das Ziel: einen längeren Zeitraum zu schaffen, in dem relativ ungestört gearbeitet werden kann.</li>
<li>Oder <a href="http://five.sentenc.es/" target="_blank">Five.sentences.es</a>: Diese Website enthält nur eine Botschaft an die Menschheit. Sie hilft, E-Mails künftig ohne Verzögerung zu beantworten. Dort wird gefordert, sich persönlich aufzuerlegen, dass alle E-Mail-Antworten, egal wer der Empfänger ist oder zu welchem Thema, maximal fünf Sätze enthalten dürfen.</li>
</ul>
<p><strong>Mehr zum Thema:</strong></p>
<p><a href="http://www.bernet.ch/checklisten" target="_self">Mehr Erfolg mit E-Mailings</a>, Checkliste Bernet_PR</p>
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