Digital Employer Experience: Stossrichtungen für das KMU-Intranet

«Digital Employer Experience» – schon gehört? Alles wird agil, flexibel im Digital Workplace. Als Agentur begleiten wir diese Entwicklung seit über 20 Jahren. Und haben uns gleichzeitig auch selber als Agentur eine digitale Infrastruktur aufgebaut, die sich sehen lässt. Einige wichtige Grundgedanken begleiten uns dabei. 

Das Thema Intranet spielte in unserer Agentur-Geschichte eine wichtige Rolle. Die ersten Webauftritte waren zur Jahrtausendwende gebaut. Hinzu kam der interne Austausch – Intranet-Auftritte entstanden: redaktionelle Gefässe, Infos der GL, Ein- und Austritte, erste Projekträume und natürlich das Kantinenmenü. Diese Projekte wurden im besten Fall nicht nur technisch von der IT, sondern auch konzeptionell von der Kommunikations-Abteilung geführt. Wir begleiteten diese Prozesse – und tun es bis heute. Ein eigenes Intranet führten wir damals nicht.

KMU-Intranet: Info, Kollaboration, Dialog – und mehr

Die Grundpfeiler der «Digital Employer Experience» haben sich nicht grundsätzlich verändert. Aber stark entwickelt. Dialogische Elemente sind flexibler und nutzerfreundlicher geworden. Heute decken wir als Agentur unsere interne Zusammenarbeit lückenlos im digitalen Raum ab. Und entdecken immer neue Vorteile und Apps, die uns unterstützen und sich teilweise gar miteinander verknüpfen lassen.

Bei der Ausgestaltung dieser Online-Zusammenarbeit beschäftigen uns:

  • Information: Fokus statt Giesskanne
    Die Reizüberflutung und damit die Abstumpfung ist ein Dauerthema: Nachrichten, Anweisungen, Reminders, Pop-Ups auf verschiedenen Devices. Es wird wichtiger, diese Reize zu reduzieren und dort zu setzen, wo sie auf grösstmögliche Relevanz treffen. Unser Team will individuell einstellen, was sie wo und wie (Alerts) empfangen.
  • All-in-one oder Many-for-all
    Gibt es eine Anwendung die alles kann? Die «eierlegende Wollmilchsau» der Internen Kommunikation? Es dominierten mächtige Systeme à la Sharepoint – dann kamen dialogischere, flexiblere Systeme auf den Markt: Yammr, Basecamp oder seit kürzerem auch Facebook Workplace (eine Übersicht gibt es hier). Und schliesslich ergänzen Helfer à la Slack und Trello mit spezifischen Stärken den digitalen Workplace. Muss ein Tool alles abdecken? Wie flexibel kann ein Team verschiedene Tools nutzen? Wo braucht es Vorgaben – oder lernt die Organisation bei der Anwendung?
  • Lernen, weiterentwickeln, verknüpfen
    «Permanent beta» – der Begriff aus der Software-Industrie für ein sich ständig weiter entwickelndes Programm – bleibt gültig und wichtig. Das Intranet ist nie fertig gebaut. Neue Anwendungen, Vereinfachungen (Achtung: oder Verkomplizierungen), Verknüpfungen wachsen in diesen lebendigen Organismus. Das braucht eine gesunde Unternehmenskultur, einen Willen zum ständigen Lernen und ein gesundes Mass an Flexibilität und Disziplin.

Bei Bernet nutzen wir viele Tools mit Lust am Neuen. Und freuen uns auch, wenn wir – für uns selber und unsere Kunden – ständig dazu lernen. Die Fragen begleiten uns: Wo braucht es Regulation? Wo kann jeder seine persönlichen Bedürfnisse ausleben und individualisiert arbeiten? Kann alles zu einem einigermassen homogenen Ganzen zusammen wachsen, effizient und ohne Verzettelung?

Weiterführend: 
alle bernetblog-Beiträge zu Intranet und interne Kommunikation

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