Community Communication im Profil: Claudia Naegeli, ETH Zürich

Wie funktioniert eigentlich Community Communication? In unserer Blog-Serie zeigen wir Beispiele aus der Praxis. Wir befragen Verantwortliche, wie sie mit ihrer Community sprechen, was sie herausfordert und was sie noch vorhaben.

Dieser Beitrag erscheint rund um unser Engagement im CAS Community Communication an der ZHAW (Infos und Anmeldung). Der neuartige CAS ist einzigartig in der Schweiz. Bernet_PR doziert und ist (mit der Autorin dieses Beitrages) verantwortlich für die Kursleitung. Der nächste Lehrgang startet im Januar 2018. 

Die Blog-Serie «Community Communication im Profil» gibt Einblick in den Alltag von Kommunikatoren, Content Managern, PR-Verantwortlichen und Community Managern.  Dieser Beitrag gibt Einblick in die Community Communication der ETH Zürich. Claudia Naegeli, Mediensprecherin der ETH Zürich setzt auf on- und offline Massnahmen.

Wie setzt ihr Community Communication ein, was ist euer Projekt?
Vor allem für den Austausch mit den Studierenden: Mit dem digitalen Wandel und der zunehmenden Bedeutung der Sozialen Medien, haben die Studierenden der ETH Zürich in Bezug auf die Kommunikation der Hochschule an Bedeutung gewonnen. Im Netz sind die Studierenden für uns wichtige Botschafter. Die Community mit den Studierenden pflegen wir sowohl off- als auch online.

Was ist schwierig?

Die ETH Zürich ist mit 20’000 Studierenden und über 9000 Mitarbeitenden eine sehr grosse Institution. Darüber hinaus ist sie sehr international ausgerichtet. Die Community ist also heterogen und wir wissen wenig über sie.

Was habt ihr bereits erreicht?

Es gibt zum Bespiel die Hoodie-Aktion der Rektorin, bei der die Rektorin allen Studierenden, die die Basisprüfung bestanden haben, einen bestickten Hoodie überreicht. Diskutiert werden aber auch Massnahmen wie die Einführung einer grossen Bachelor-Feier. Online haben wir insbesondere mit Instagram gute Erfahrungen gemacht. Hier findet am meisten Interaktion statt, sei es, dass wir Beiträge von Studierenden teilen oder dass sie unsere Beiträge kommentieren, liken und teilen. Sehr gute Erfahrungen machen wir auch mit Handovers. Wir überlassen den Kanal manchmal den Studierenden, die dann selbständig Beiträge und Stories posten.

Claudia Naegeli (Bild) machts gleich vor: Eigenes Engagement macht den Auftritt der ETH Zürich glaubwürdig. Hier im Rahmen des Selfiecontests #showloveforETH

Was habt ihr noch vor?

Die heterogene Zielgruppe noch besser zu erfassen. Hier könnten wir noch mehr investieren: in einen aktivieren Austausch, ein besseres Monitoring und eine klarere Strategie. Oft werden wir aber vom Tagesgeschäft überrollt. Meine Erfahrung ist, dass man auch allein schon über das Machen und das Ausprobieren sehr viel lernt.

Mehr zu Community Communication lernen

Bernet_PR und das Institut für Angewandte Medienwissenschaft (IAM) der ZHAW arbeiten zusammen: Wir unterstützen den CAS Community Communication und haben mit Martina Bürge die Kursleitung inne. Claudia Naegeli hat den CAS 2017 absolviert.

Weiterführende Links
- alle Beiträge zu «Community Communication im Profil»
- Bernetblog-Beitrag «Was ist Community Communication»
- Bernetblog-Beitrag «Community Communication: Die ersten drei Schritte»
- Mehr Informationen zum CAS Community Communication der ZHAW
- Bernet_PR Checkliste Community Management

 

 

 

 

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