Happy Birthday #Hashtag! Du bist super, aber manchmal nervst du auch

Der Hashtag feiert heute den zehnten Geburtstag! Dass ein einzelnes Schriftzeichen die Online-Kommunikation verändern kann, kennen wir vom @-Affenschwanz. Das Doppelkreuz oder eben die Raute wird heute aber auf verschiedenste Art eingesetzt. Wie geht Ihr mit dem #Hashtag um? Wann nervt er? 

Als er erstmals auftauchte, gab es im Bernetblog bereits gegen 400 Beiträge. Alleine in besagtem August 2007 schrieben wir 25. Und wir nutzten bereits «Tags» für die Verschlagwortung – einen gibt es für alle Beiträge zu «Twitter», einen zum «Hashtag». Diesen erwähnten wir allerdings erst 2009 – im Beitrag «Lieblings-Mashup: Wieviel Poesie erträgt Twitter».

Hashtag: Mini-Idee mit Wucht

Erstmals mit Vorsatz genutzt wurde die Raute (Interessantes bei Wikipedia) von @ChrisMessina – er ist heute nur gerade 26 Jahre älter als seine Erfindung. Er fragte am 23. August 2007 um 21.25 Uhr, was von der Idee des gemeinsamen Zeichens zur Ordnung von Gruppen gehalten würde. Der #Hashtag war geboren.

Heute ist er mehr als eine Ordnungshilfe. Wie ein Anführungs-, Ausrufe- oder Fragezeichen leitet er eine Aussage ein oder verkürzt sie auf ein Wort-Staccato. Gebraucht wird er längst auch bei Facebook, Instagram und anderen Plattformen.

Gute Hashtags, böse Hashtags

So praktisch diese Mini-Erfindung ist – sie wird gerne missverstanden und missbraucht. Gute Hashtags ordnen ein und führen den Nutzer zu weiteren Inhalten oder Absendern. Sie sind selbsterklärend, kurz, unkompliziert und griffig. Störend sind hingegen falsch oder übertrieben eingesetzte Hashtags. Wer seine Beiträge – auf welchem Kanal auch immer – mit Dutzenden von #Schlagworten versieht, wirkt beliebig und effekthascherisch. Mehr dazu in unseren Blogbeiträgen (s. unten) oder in unserem «Leitfaden Twitter». Wir plädieren also für einen mass- und sinnvollen Einsatz. Damit der Hashtag uns allen noch lange Freude macht. Oder wird er einst abgelöst? Durch was?

Übrigens: Wir schulen auch ganze Teams in Unternehmen und Organisationen beim Twittern und ganz alleine im Online-Dialog. Weil es heute nicht mehr genügt, dass die/der PR-Verantwortliche Bescheid weiss. Meldet Euch für Infos zu diesen Angeboten oder für massgeschneiderte Workshops.

Weiterführend im bernetblog:
«Hashtag: Das kleine 1×1»
«Twitter: Einstieg ins 140-Zeichen-Piepsen»
«Twitter-Leitfaden: Schnelle Einführung ins Corporate Twittering»
«Medienarbeit auf Twitter: Wie (mit) Medien zwitschern»
alle Beiträge zu «Twitter im Profil»

Wählen Sie, wie der Kommentar veröffentlicht werden soll:

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>