Agenturaustausch Wien: Internationale Gemeinsamkeiten

Als Mitglied des internationalen Netzwerkes ECCO habe ich zwei Tage bei unserer Wiener Partneragentur communication matters verbracht. Der Einblick überraschte – so viele Gemeinsamkeiten hatte ich nicht erwartet. Hier einige Highlights aus meinem Austausch und die Mitbringsel zurück in die Schweiz. 

Seit zwei Jahren gehört Bernet_PR als einzige Schweizer Agentur dem weltweit operierenden PR-Agenturnetzwerk ECCO International Communications an: 32 inhabergeführte Agenturen in über 40 Ländern. Für uns bedeutet die Mitgliedschaft Austausch und Synergien – in Konferenzen, gegenseitigen Besuchen, internationalen Neukunden und für unsere bestehenden Kunden mit internationaler Ausrichtung eine weltweite Vertretung.

Wien: Willkommen zuhause

Seit dem letztjährigen Besuch der Wiener Kollegin Theresa Vonach in Zürich freute ich mich auf den Gegenbesuch. communication matters ist eine Full-Service Agentur für Public Relations und Public Affairs und bietet strategische Beratung sowie Umsetzung an. Schon beim ersten Holzbodenknarren merke ich, hier ist Einiges gleich. Das schöne Altbaubüro, die herzliche Begrüssung aber auch die Ausrichtung und das Angebot der inhabergeführten Agentur. Nebst einem Schwergewicht auf Kunden der öffentlichen Hand ist das Portfolio breit. Ganz bewusst. Die unterschiedlichsten Organisationen wählen die Agentur aufgrund der strategischen Beratung – branchenunabhängig.

Gemeinsamkeit stiftet Identität

Es ergeben sich viele Gemeinsamkeiten – und diese streichen das eigene Bewusstsein für die Arbeit heraus.

  • Agentur: Inhabergeführt heisst persönlich. Angebot und Prozesse sind stark gesteuert durch die Teilhaber. Damit hat das Team eine Ansprechperson. Diese fällt tatsächlich Entscheide und steht zu den Konsequenzen. So steht die Türe offen für Ideen und Fragen. Beispiel: Wie bei Bernet_PR prüfen auch die Wiener Kollegen potentielle Neukunden anhand einer Checkliste. Wichtiges Kriterium: «Haben wir Lust für diesen Kunden zu arbeiten?».
  • Kunden: Neukunden schätzen Fachkompetenz in ihrem Bereich – kaufen aber letztlich vor allem das Kommunikationshandwerk. Eine breite Varietät der Kunden bereichert. Beispiel: Wein, Politiker, Gesundheitsförderung – die Berater setzen ihre Kompetenz für verschiedenste Branchen und für Aufmerksamkeit und Positionierung ein.
  • Team: In Agenturen arbeiten Individuen. Was sie alle gemeinsam haben ist der Elan und das Bekenntnis zur Service-Qualität. Persönliche und berufliche Netzwerke verschwimmen. Beispiel: Das Sommerfest der Online-Agentur mit gemeinsamen Kunden wird gehandhabt wie ein Geburtstagseinladung. Man schätzt sich.
  • Commitment: Der Einsatz für die Kunden gehört zum Geschäft. Doch was mir in Zürich wie in Wien gefällt: Das Miteinander von Agentur und Kunde. Die Offenheit für Veränderung auch spät im Projekt, der knopflösende Beratungsinput, oder der spontane Besuch für die persönliche Begegnung. Das Detail macht den Unterschied. Beispiel: Parallel zur Beratung für Berufliche Gesundheitsförderung initiiert man das Programm intern – und bleibt während Jahren dran. Das öffnet neue Perspektiven auf die Arbeit des Kunden.
  • Themen: Die grossen Themen sind nicht anders als in der Schweiz – Kampf um Aufmerksamkeit, klare Positionierung, Aufhänger für Geschichten und der Mix aus Online, Print und Persönlich. Beispiel: Das persönliche Gespräch mit Journalisten und Influencern ist in der Massnahmenplanung unverzichtbar.
  • Medien: Beide Länder haben eine Medienvielfalt entsprechend ihrer Landesgrösse. Für die Medienarbeit  ist der Kontakt und die Aufbereitung der Informationen entscheidend. Von einer einheitlichen Ansprache für alle Medienschaffenden geht es hin zu einer individuellen Ansprache – zugeschnitten auf die Interessen und Themenbereiche des Empfängers.

Wegfahren um zu Lernen – das nehm ich mit

Im Austausch herauspickt habe ich Details, aber auch überblickend das Bewusstsein, einen Schritt zurückzutreten und zu schauen, wie man es auch noch machen kann.

  • Relevanz:  Experten, CEO’s, Politiker suchen bewusst die Aufmerksamkeit in der Schweiz oder Deutschland – und generieren so Berichterstattung und Aufmerksamkeit im eigenen Land.
  • Twitter: In Österreich vorwiegend von Journalisten und Politikern genutzt, kann man als Schweizer Nutzer die Präsenz von Unternehmen und Influencern noch vermehrt nutzen.
  • Fragen: Im Unternehmen, im Netzwerk, im Freundeskreis. Der  Austausch ist belebend und bringt erstaunlich umsetzbare Erkenntnisse für die Umsetzung.
  • Rundgang: Spaziergänge kenne ich als bewährtes Mittel für Beratungsgespräche, Sprechtrainings und Sortierübungen. Der politische Rundgang in Wien hat mich daran erinnert, wie gut es tut, die Dinge die uns beschäftigen vor Ort zu besuchen.

Communicatione Matters – herausgepickte Wiener Bilder

Impressionen aus Wien

 

Weiterführende Links
bernetblog-Beitrag «Internationales Netzwerk ECCO: Kommunizieren über die Grenzen hinaus»
alle bernetblog-Beiträge zum Netzwerk ECCO
Unsere Partneragentur in Österreich und das ECCO Netzwerk

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