So geht PR mit Livestreaming

Facebook setzt vermehrt auf Live-Videos. Dies gab das Unternehmen kürzlich bekannt. Was für Möglichkeiten die Unternehmenskommunikation mit Livestreams hat und welche Kanäle es zurzeit gibt, lesen Sie hier.

Live-Videos erzielen besonders viel Aufmerksamkeit – mehr als Bilder oder vorproduzierte Videos. Laut Facebook-Analyse werden Livestreams durchschnittlich rund 10 Mal mehr kommentiert. Facebook reagiert darauf so, dass der eigene Algorithmus diese Art von Film bevorzugt.

Livestreams wirken authentisch, nahbar, echt. Dies führt zu einer höheren Akzeptanz als bei bearbeiteten, sorgfältig ausgewählten Inhalten. Für Unternehmen bieten sich neue Möglichkeiten:

  • Veranstaltungen und Pressekonferenzen übertragen
    Anlässe live zu übertragen, bietet sich geradezu an. Wichtig dabei ist, die Veranstaltung vorher anzukündigen. Mit dem Livestream können mehr Leute zuhören und mehr Informationen übermittelt werden als in geschriebener Form.
  • FAQs mit Livestreams beantworten
    Fragen, die immer wieder gestellt werden, können mit Livestreams beantwortet werden. Anschliessend stellt man die Kurzfilme für alle zugänglich aufs Web.
  • Auf Fragen und Kommentare mit Live-Videos antworten
    Oft ist es einfacher und schneller mündlich zu erklären als schriftlich. Live-Videos passen zum Beispiel, um Kommentare auf Social-Media-Plattformen oder dem Blog zu beantworten.
  • Blick hinter die Kulissen gewähren
    Dafür stellt man sich am besten die Frage: Was interessiert die Zielgruppe? Wonach fragen uns Kunden oder Lieferanten immer wieder?

Die Livestream-Kanäle im Überblick
Technisch reichen bereits ein Smartphone mit Videofunktion und idealerweise ein Stativ. Mit der entsprechenden App heisst es dann «Film ab!». Zu den wichtigsten Kanäle mit Livestream-Funktion gehören:

  • In der Facebook-App auf dem Handy oder dem Tablet gibt es nebst «Foto» und «Orte» den Direktlink zu Facebook Live. Der Livestream wird direkt auf die Pinwand der Follower übertragen.
  • Bei Twitter beginnt man mit einem neuen Tweet und wählt bei der Auswahl das Foto-Icon. Als nächstest wählt man Live-Video und wird zu Periscope weitergeleitet. Streamt man live, können alle Twitter-Follower zusehen.
  • Bei Youtube streamt man Veranstaltungen via Google+ Hangout on air. Dabei stehen folgende Optionen zur Auswahl: Für eine möglichst grosse Reichweite gibt es die Option “Öffentlich”. Oder man fügt Einzelpersonen hinzu, welche eine Benachrichtigung erhalten. Via Desktop kann man mit Youtube seit 2011 live streamen.
  • Auf Instagram können auch mit Live-Videos Geschichten erzählt werden. Mehr Informationen und Beispiele gibt’s auf Instagram for Business.
  • Bei Snapchat gehört der Video-Chat zum festen Programm.
  • Das Videoportal Vine gibt es seit 2012 und gehört zu Twitter. Die Videolänge ist mit sechs Sekunden eher kurz.

Fazit
Die Social-Media-Plattformen stehen unter einem enormen Konkurrenzkampf und ziehen bei den Funktionen einander nach. Trotzdem hat jede ihre Eigenheiten und unterschiedliche Nutzerprofile. Bei der Wahl des Kanals spielt deshalb nicht die Funktion die zentrale Rolle, sondern wo sich unsere Zielgruppe aufhält. Livestreams müssen und können (Live-Faktor) nicht perfekt sein, aber geplant sollten sie werden. Dazu zählen: Ankündigung auf Social Media sowie Gedanken zu Hintergrund, Kleidung, Umgebung, etc.

Weiterführend
bernetblog: Filmen mit dem Handy: 6 Tipps zum Videodreh mit dem Smartphone
bernetblog: Wie Unternehmen Videolivestreaming nutzen
bernetblog: Twitter: Live Streaming ist angesagt
bernetblog: Social Media Gipfel: die Interaktion ist matchentscheidend

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