Was ist eigentlich…: ein Bot?

Microsoft hat sie, Facebook und Google auch. Sie sind nicht neu, werden als die neuen Apps angepriesen und sollen für Unternehmen so selbstverständlich werden wie die Website. Doch was sind Bots eigentlich? 

Bot steht für Robot, englisch für Roboter. Unter dem Begriff versteht man ein Computerprogramm, das selbstständig Aufgaben abarbeiten kann. Ein Bot kann automatisch und ständig das Internet nach etwas durchsuchen – oder auf Befehle automatisiert reagieren. Er taucht in bestehenden Programmen auf und braucht darum keine separate App.

Was kann ein Bot?
Der Einsatz eines Bots ist vielseitig, zum Beispiel kann er:

  • Newsalerts in bestehenden Chatprogrammen anzeigen: Wie ein eigener Kontakt. Forbes tut dies via Telegram.
  • Services kuratieren indem er sie aus anderen Apps, Bots und Services einsammelt
  • für einen Service programmiert werden: für Wettervorhersagen, Bestellungen oder Übersetzungen
  • Schach spielen
  • Gespräche führen zu (definierten) Themen wie Siri 

Gefahr und Service
Ein Bot bietet einen Service – und kann für gute wie schlechte Absichten genutzt werden. Beispiele für Bots:
Webcrawlers: Werden auch Searchbots genannt. Sie suchen das Internet ab und analysieren Websites. Ein Webcrawler wird zur Indexierung von Websiten eingesetzt von Suchmaschinen.
Malicious Bots: Art von Malware, die dem Cyberkrinellen den kompletten Zugang zu einem Computer gibt.
Chatbots: Ein automatisiertes Programm, dass mit dem Nutzer interagiert. Es ist lernfähig, funktioniert in Echtzeit kann beispielsweise für den Kundendienst oder den Verkauf eingesetzt werden.

Alter Bekannter aus Chatrooms und Microsoft Office
Mit den Chatsrooms 1990 wurden Chatbots sichtbar: Sie reagierten auf vorbestimmte Begriffe und gaben den Usern automatisiert Antwort. Beispielweise reagierten Sie auf Fluchwörter. Sie zensierten und antworteten dem User automatisch. Und dann gab es da noch Karl Klammer – der Assistent bei Microsoft Office. Sobald man die Adresse tippte im Word, bot er schon seine Hilfe beim Briefschreiben an:

Ist das die Zukunft?
Die Nutzung von mobilen Geräten und Applikationen wie Messengers gehört zum Alltag. Die Interaktion Mensch zu Mensch via Messenger ist komfortabel und Alltag.  Da liegt der Austausch mit einem Programm nahe, wenn ich einen Mehrwert erhalte.  Oder wenn Unternehmen einen Service automatisieren können.

Weiterführende Links
- Alle Beiträge aus der Serie «Was ist eigentlich…:?»
- 11 Beispiele von Bots im Artikel von Venturebeat
- Beitrag von watson zum Trend Chatbots
-  Anleitung von tn3: Chatbot erstellen in Facebook Messenger
- Weitere Definition zu Bots von Techterms
- Was gibt es für Bots? Der Bot Store von Botlist

 Bildquellen: Danke Bakeria für das Titelbild der RoboPops. Danke Spiegel für das Bild von Karl Klammer

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