Einfache Tricks für bessere Social-Media-Fotos

Bilder mit Geschichte animieren Follower auf Social Media zum Teilen. Ob Instagram, Facebook, Pinterest oder Snapchat – überall stehen Bilder im Fokus. Aber wie schiesse ich als Laie gute Fotos?

Auch Laien können gute Fotos schiessen. Wichtig sind die Emotionen, die ein Staunen, Unterhaltung, Inspiration oder Widersprüchlichkeit auslösen. Diese Fotos werden geteilt. Mit Tricks werden die Bildkompositionen aussagekräftiger:

1. Bildsprache und Perspektive festlegen
Ein einfaches Fotokonzept steigert den Wiedererkennungswert des Social Media Kanals. Einige Entscheidungen zur eigenen Bildsprache:

  • Mit Filter oder ohne Filter?
    Für Landschaftsaufnahmen bei guten Lichtverhältnissen sind Filter unnötig, ausser sie gehören zum persönlichen Stil. Bei Bildern von Essen kann ein Filter über nicht-leckeres und leckeres Aussehen entscheiden:

    Mit dem Filter aus der App Foodie sieht die rechte Waffel zum Reinbeissen aus.
  • Welche Perspektive?
    Fotos können mit Makro ganz nah ran gehen oder einen Überblick aus der Ferne geben. Sie können auf bestimmte Elemente fokussieren oder immer vom gleichen Ort geschossen werden. Die Perspektive ergibt sich oft von selbst aus dem Foto-Objekt.
  • Kommt ein Element in allen Fotos vor?
    Es gibt Enten, die um die Welt reisen, Essen, das in der Luft fotografiert wird und Püppchen, die in jedem Bild auftauchen. Je nach Thema des Social Media Kanals wiederholen sich Elemente, das können auch architektonische oder Landschafts-Elemente sein. Sie lassen den Follower auf einen Blick das Kanalthema erkennen.

2. Objekt beleuchten
Tageslicht bietet die beste Beleuchtung. Besonders schöne Stimmungen gibt es mit dem Sonnenlicht in der Stunde nach Sonnenaufgang oder vor Sonnenuntergang.

  • Und wenn die Sonne gerade nicht scheint?
    Dann alle möglichen Lichtquellen einschalten und eine Baustellenlampe kaufen. Die sind günstig und stark, sie können stehen, hängen oder liegen und vor allem: sie geben starkes Licht. Das kann zusammen mit ihrer Hitzeabstrahlung ein Nachteil sein, der sich aber durch eine distanzierte Platzierung zum Fotoobjekt löst.
  • Wo platziere ich meine Lichtquelle?
    Je näher die Lichtquelle am Objekt platziert ist, desto härter sind Licht und Schatten. Ob hartes oder weiches Licht passender ist, hängt vom Objekt ab. Weiches Licht schmeichelt mehr, hartes Licht hebt Linien stärker hervor und verleiht Profil.

3. Hintergrund aufstellen
Steht das Foto-Objekt, wie Essen oder Gegenstände, in einem Raum, hilft ein einheitlicher Hintergrund bei der Platzierung von Objekt und Licht. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die Objekte und lässt ihre Farben und Formen hervortreten. Wenn man einen Platz zum Fotografieren fest einrichtet, kann man einfacher mit den Platzierungen spielen und lernen. Ausserdem hilft ein fester Platz dabei, bei der Pflege des Social-Media-Kanals Gewohnheiten zu entwickeln.

Für das Fotografieren von Essen macht ein eingerichteter Platz in der Küche Sinn. Dieser Platz erleichtert das Leben in der Hitze des Gefechts, wenn das Gericht noch schnell vor dem Essen fotografiert wird. Der Boden kann zum Beispiel eine Steinplatte sein und der Hintergrund eine Holzplatte. Ihre neutralen Farben lassen die Lebensmittel hervortreten. Und ein kleiner Tipp, damit die Farben von gekochtem Essen frischer sind: während dem Kochen einige Zutaten zur Seite legen und sie roh auf dem gekochten Gericht platzieren. Ihre Farben werden auf dem Foto hervorstechen.

5. Den richtigen Ausschnitt wählen
Der Ausschnitt machts – auf dem Bild soll genau das zu sehen sein, worum es im Post geht. Das heisst aber nicht, dass es nur Nahaufnahmen sein müssen. Will man eine Landschaft zeigen, kann man auf ein Element fokussieren und es so hervorheben.


Mit dem richtigen Ausschnitt wird zum Beispiel aus einem Glas auf einer Tischdecke ein Getränk mit Zitrone und Pfefferminzblättern.

5. Die Bilder auf den Social Media Kanal zuschneiden
Jeder Kanal verwendet andere Bildgrössen. Wer die Bilder korrekt zuschneiden will, findet hier alle Masse.

Mit diesen Tricks werden die Bilder auf allen Kanälen einheitlicher und man gewinnt an Profil. Die Follower werden das schätzen – und ihre Emotionen und die Bilder teilen.

Über mich, Carla Netsch
Dies ist mein erster Beitrag zum Bernet Blog und ich freue mich auf einen regen Austausch. Ich gehöre seit 1. Juli 2016 zum Bernet PR Team. Davor arbeitete ich in der Unternehmenskommunikation in internationalen Industrie-Unternehmen mit Fokus auf interne Kommunikation, Change Management und digitale Kommunikation.

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