SEO-Trilogie: Teil 1 – Content first

Der Corporate Blog ist live, Inhalt wird publiziert, nur die Nutzung entspricht nicht den Erwartungen. Eine häufige Ursache: Der Auftritt erfüllt nicht die Suchmaschninen-Kriterien von Google. Unsere SEO-Trilogie setzt hier an und führt zu verbesserten Resultaten. Teil 1 widmet sich dem Inhalt.

Mehr als die Hälfte der Seitenbesucher gelangen via Suchmaschine auf die Website. In der Schweiz ist Google mit 94 Prozent die meistbenutzte Suchmaschine. Darum braucht es die entsprechende Suchmaschinenoptimierung.

Google bewertet Webseiten nach zahlreichen Faktoren. Zusammengefasst ermittelt Google, ob Webuser auf der Zielseite die gesuchten Inhalte finden, ob sie leicht verständlich und relevant sind. Fünf wichtige Text-Kriterien für bessere Suchmaschinen-Resultate:

Die treffendsten Suchbegriffe 
Bei der Wahl der richtigen Suchbegriffe helfen drei Fragen: Was ist das Thema des Texts? – im Idealfall gibt es nur ein Thema pro Text und Seite. Welches Suchwort fasst den Text am besten zusammen? Und zu welchem Suchbegriff soll die Seite gefunden werden?

Suchbegriffe in Titel und Texte
Der Suchbegriff gehört in Titel und Texte, evtl. in Kombination mit untergeordneten Suchbegriffen. Er steht zu Beginn des Absatzes und des Satzes. Suchbegriffe sollten nicht zu oft wiederholt werden. Der Richtwert ist gemäss der Searchmetrics-Ranking-Faktoren-Studie ca. 6 bis 9 Mal bei einer Textlänge von 600 bis 1000 Wörtern. Bei häufigerem Vorkommen sind Begriffsvariation und Synonyme zu verwenden. Natürlich verfasste Texte enthalten Keywords genauso oft wie Synonyme und verwandte Phrasen.

Struktur und Gliederung
Google belohnt Seiten, auf denen Lesende schnell zum gesuchten Inhalt finden. Darum sollen Inhalte in einer logischen Abfolge, mit kurzen Absätzen und treffenden Zwischentitel aufbereitet sein.

Präzise und verständlich
Google misst, ob der Inhalt einer Seite liefert, was der Suchbegriff verspricht. Darum gilt es, möglichst präzise und einfach verständlich zu schreiben. Die gesuchte Information soll sofort sichtbar sein. Oberbegriffe und abstrakte Begriffe sind Hindernisse.

Kürzen – Wort- und Satzlänge
«In der Kürze steckt die Würze» gilt besonders bei Webtexten: Google favorisiert Texte mit kurzen Sätzen und Wörtern. Mittels Flesch-Index können Texte auf ihre Lesbarkeit geprüft und optimiert werden. Der Flesch-Index, benannt nach Rudolf Flesch, ist eine Formel, welche die Lesbarkeit eines Textes (durchschnittliche Silbenzahl pro Wort sowie die Satzlänge) misst. Je höher der Flesch-Wert, desto verständlicher der Text.

Teil 2 der SEO-Trilogie ist ein Interview mit Christina Meyer, Senior Digital Consultant, Amazee Metrics zu «Social Media Marketing zur SEO-Unterstützung».

Weiterführende Infos
Erfolgreiches SEO – Dos und Don’ts
Die Blogbeiträge von Amazee Metrics zu SEO
Die Textwerkstatt «Schreiben für das Web» von Bernet_PR

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