Linkedin: Was bringen Pulse und Fokusseiten Unternehmen?

Die Attraktivität von Linkedin für Unternehmen nimmt mit der laufenden Erweiterung des Publishing-Angebots zu. Die Plattform ist längst nicht mehr nur für die Talentsuche spannend, sondern auch für die Positionierung und die Publikation von eigenen Inhalten. 

Linkedin zählte im 4. Quartal 2015 weltweit rund 400 Millionen Nutzer, im DACH-Raum rund 7 Millionen. Zwar ist das Publikum verglichen mit jenem auf anderen Social-Media-Plattformen wie Facebook kleiner, dafür aber ist der Streuverlust geringer. Denn Linkedin zieht vorwiegend ein B2B-interessiertes Publikum an, das beispielsweise nach Gruppen, geografischer Lage oder Job-Titel segmentiert werden kann. Eine Chance für Unternehmen sich zu positionieren und dadurch potentielle Geschäftspartner und Kunden sowie neue Mitarbeitende auf sich aufmerksam zu machen.

Content Publishing mit Pulse
Pulse eröffnet die Möglichkeit, innert wenigen Minuten Wissensinhalte mit den Zielgruppen zu teilen und sich als Experte zu einem oder mehreren Themen zu positionieren. Das Blog-Format ist nur für persönliche Profile zugänglich, nicht für Unternehmensseiten. Jedoch kann es für Unternehmen interessant sein, seine Führungskräfte und Experten für sich sprechen zu lassen. Denn diese haben ihr eigenes und somit ein breiteres Netzwerk. Zu Pulse gehört auch das Influencer-Programm. Wer auf Pulse mit seinen Beiträgen gut ankommt, hat die Chance, von Linkedin in den Influencer-Kreis aufgenommen zu werden. Dieses verspricht noch mehr Visibilität und Reichweite.

Beispiel: Erfolgreicher Pulse-Beitrag von Dr. Travis Bradberry zu «How successful people stay calm» mit über 3.5 Millionen Ansichten, 35’700 Gefällt-mir-Angaben und 4’500 Kommentaren.

Angebots-Positionierung mit Fokusseite
Während Einzelpersonen als Meinungsmacher und Fachexperten auftreten können, bietet Linkedin für Unternehmen die Fokusseiten. Dieses Format ermöglicht es Unternehmen, einzelne Produkte oder Dienstleistungen zielgruppenspezifisch vorzustellen. Die Fokusseite wird automatisch an die Unternehmensseite geknüpft, hat jedoch einen eigenständigen, themenspezifischen Auftritt.

Beispiel: Microsoft wirbt mit der Fokusseite Microsoft Office für dieses spezifische Produkt. Die Seite allein hat rund 41’000 Follower.

Ausserdem: Wer sich auf den verschiedenen Linkedin-Formaten positioniert und relevante Inhalte publiziert, kann mehr Traffic auf die eigene Website bringen, neue Fans und Follower aus einem erweiterten Netzwerk gewinnen und ist mit seinen Inhalten auf Linkedin auch in der Google-Suche sichtbarer.

Weiterführende Informationen
Publishing-Anleitung für Pulse
Long-Form Posts on LinkedIn
Bernetblog-Beitrag «Dreikönigstagung 2016: Mit diesen 7 Online-Trends geht die NZZ in die Zukunft»
Bernetblog-Beitrag «Wichtige Kommunikations-Studien 2015»

6 Kommentare zu Linkedin: Was bringen Pulse und Fokusseiten Unternehmen?

  1. Rea Wagner schrieb:

    Spannender Beitrag! Nur verstehe ich noch nicht ganz wie man auf „Pulse“ gelangt. Ist es dasselbe wie „Artikel verfassen“? Wie aber kann man dann abonnieren und abonniert werden? Ist der Service allenfalls nicht für alle verfügbar? Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen, besten Dank!

  2. Dominik Allemann schrieb:

    Hi Rea – Korrekt! Das ist einfach das Tool «Artikel schreiben». Und mit der Zeit kannst Du dann deine ganze schöne Sammlung ansehen gehen. Hier beispielsweise meine Beiträge seit ich damit gestartet habe…

    https://www.linkedin.com/today/author/0_063zPmAIMAYwianH7hB-EF?trk=prof-sm

    • Rea Wagner schrieb:

      Besten Dank!

      • Rea Wagner schrieb:

        Hallo Dominik. Wie man interessante Themen abonnieren kann, finde ich leider noch immer nicht heraus (sonst sehe ich ja nur die Beiträge von meinen Kontakten…Das ist aber schade, wenn sich so viele die Mühe machen Artikel zu verfassen=)). Weisst du da mehr?

  3. Dominik Allemann schrieb:

    Aha. Ich dachte, es gehe Dir mehr um das Publizieren.
    Das Suchen/Abonnieren wäre mal ein Thema, das man separat in einem Beitrag aufnehmen sollte. Bitte Geduld, weiter bernetblog lesen (und Tee trinken). :)

Wählen Sie, wie der Kommentar veröffentlicht werden soll:

Hinterlasse einen Kommentar zu Dominik Allemann Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>