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Redesign Firmenlogo – Was sind die Stolpersteine?

Ob Apfel, oranges M oder der Stern auf der Auto-Kühlerhaube: Ein Logo ruft Assoziationen hervor und sorgt für Wiedererkennung. Auf was muss ich achten, wenn ich als Unternehmen ein Redesign plane? Antworten liefert dieser Beitrag.

Viele Unternehmen belassen ihr Logo über Jahrzehnte im selben Zustand. Andere bevorzugen alle paar Jahre ein Redesign. Dieses kann klein und für ungeübte Augen kaum sichtbar sein. Oder es wird verändert, bis man es fast nicht mehr erkennt. Auf was muss beim Redesign seines Firmenlogos achten?

Wort ergänzt Bild
Ein Redesign kann auch darin bestehen, das Logo mit einem Claim zu ergänzen. Der Claim unterstützt die Positionierung eines Unternehmens. Er ist dann sinnvoll, wenn sich das Unternehmen in einem Markt mit vielen ähnlichen Anbietern herausheben möchte. Der Claim wird möglichst kurz gehalten, sodass man ihn in jeder Situation mit dem Logo zusammen verwenden kann.

Zielgruppen miteinbeziehen
Wer ein einschneidendes Redesign seines Logos plant, sollte seine Zielgruppen miteinbeziehen: Wer sind sie? Was assoziieren sie mit dem Unternehmen? Wie reagieren sie, wenn das Firmenlogo nach dreissig Jahren plötzlich anders aussieht? Ein Logo kann für die einen für Heimat stehen, ein Zugehörigkeitsgefühl hervorrufen oder Kindheitserinnerungen auftauchen lassen.

Faktor grün: das Umweltbewusstsein im Logo
Umwelt- und Gesundheitsthemen spielen vor allem im Bereich Nahrungsmittel und Produktion eine wichtige Rolle. Das grüne Image kann sich auch im Logo widerspiegeln. McDonalds beispielsweise kennt man am gelb-roten Logo. Um die nachhaltige Produktion des eigenen Kaffees zu unterstreichen, wird der Kaffee im grünen Becher serviert.

Einzigartig sein und bleiben
Das Logo soll für das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal sein. Ähnelt es zu sehr einem anderen Unternehmenslogo, besteht nicht nur Verwechslungsgefahr, sondern es können auch Rechtsstreitigkeiten die Folge sein.

Reproduzierbarkeit: je schlichter desto besser
Ob Kugelschreiber oder Firmenkleidung: Ein Logo sollte reproduzierbar und auch in sehr kleiner Ausführung, schwarz-weiss oder farbig auf verschiedenen Untergründen und Materialien umsetzbar sein. Je schlichter und prägnanter die Form, desto einfacher ist dieses Ziel erreichbar.

Es gibt Logos, wie dasjenige der Swiss, das bei der Firmengründung neu gestaltet wurde. Heute gleicht es fast aufs Haar dem alten Swissair-Logo. Andere Logos wie beispielsweise der Mercedes-Stern ist seit Jahren gleich. Das neue Logo von PricewaterhouseCoopers hat mit dem alten überhaupt nichts gemein. – Wie auch immer eine Anpassung aussieht: Das Logo ist Träger der Corporate Identity und muss diese widerspiegeln. Tut es das nicht, droht eine Verwässerung dieser Identität und eine klare Positionierung ist schwierig.

Weiterführend
Farbe bekennen: Wie wähle ich eine Unternehmensfarbe?
Hat das Unternehmenslogo ausgedient? Marketing & Kommunikation Fokus vom 12. November 2015

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