AdWords: Einsteiger-Tipps für PR-Verantwortliche

AdWords-Anzeigen bei Google lohnen sich, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Die Fülle an Funktionen und Möglichkeiten machen aber genau dies zur Herausforderung. Drei Grundsätze geben Orientierung.

Anzeigen für Suchmaschinen sind ein eigenes Fachgebiet. Funktionsweise, Begriffe und Möglichkeiten sind nicht intuitiv (Video von Explain-it: was ist Suchmaschinenwerbung?). Ich habe mich deshalb einem zweitägigen Zertifizierungs-Kurs bei Google unterzogen. Damit stehe ich am Anfang eines riesigen Tummelfeldes, das ich grob überblicke. Der richtige Moment, drei grundsätzliche Learnings festzuhalten, bevor ich in die Details abtauche (und dann gerne wieder darüber berichte).

1. Ausprobieren, experimentieren

Am meisten lernt, wer mit Google AdWords experimentiert. In laufenden Kampagnen wird sehr schnell sichtbar, welche Suchbegriffe erfolgreich sind und Klicks generieren. Das System unterstützt mit Vorschlägen und Ergänzungen. Auf diese Weise macht man sich mit der Plattform und den Funktionen vertraut. Die meisten einfachen Fragen beantwortet dabei der Hilfebereich (via Zahnrad oben rechts). Die Grundlagen gibt es in Form von Videos (Video-Schulungen im Google-Partner Channel) oder als eigener Info-Bereich. Und spezifische Fragen kann man in der AdWords-Community stellen.

2. Keine Ads ohne spezifische Zielseiten

Das Prinzip ist einfach: Ads funktionieren, wenn User auf der verlinkten Website finden, wonach sie suchen. Die Angebote müssen also möglichst konkret beschrieben und spezifiziert sein. Und vor allem: Sie müssen auf der Zielseite sofort zu finden sein. Basis für Suchmaschinenwerbung ist also eine Informations-Architektur, die auf User und Use-Cases ausgerichtet ist. Ansonsten laufen die Klicks von AdWords-Anzeigen ins Leere.

3. Zielpublikum einschränken

Google liefert – je nach Budget – Tausende von Visits. Sind die Anzeigen aber ungenau, ist ein grosser Teil dieser Visits wertlos, weil das Angebot für die Suchenden nicht relevant ist. Gemäss dem Auktions-Prinzip und dem Qualitätsfaktor von Google (Erklär-Video) verteuert das ihre Anzeigen zusätzlich. Schränken Sie ihr Zielpublikum ein! Das können Sie geographisch (Länder, Regionen, Städte, etc.), zeitlich (Wochentag und Zeit) oder nach Gerät machen, welches die Suchenden verwenden.

Zusätzlich helfen Keyword-Optionen, die Suche einzugrenzen, bei welcher Ihre Ads angezeigt werden sollen. Besonders hilfreich sind dabei ausschliessende Keywords. Sie helfen, unpassende Suchanfragen zu vermeiden. Ein Beispiel: Sie können Suchen nach «Billiger Mietwagen» ausschliessen, wenn Sie Limousinen vermieten.

Auch Suchmaschinenwerbung funktioniert also nach dem Online-Grundsatz: Gib dem User was er sucht – ohne Hindernisse und Umwege.

Weiterführend

Artikel zum Suchverhalten im Web: Was ist eigentlich… Information Foraging?

 

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