Infografiken: Weg mit den Daten, die Story zählt

Bei der Gestaltung von Infografiken lauern viele Fallen. Welches sind die drei häufigsten Fehler? Und: Alles dreht sich um die Aussagekraft. Die gelingt mit einem Perspektivenwechsel. 

Infografiken selber erstellen ist einfach. Programme dafür gibt es viele. Einige wurden bereits im bernetblog vorgestellt. Eine gute Infografik zeigt und erklärt Dinge, auf die Leser vorher keinen Zugriff hatten. Was so einfach tönt, birgt viele Stolpersteine. Hier die drei häufigsten Fehler:

  • Zu viele Torten: Was in einer Konditorei lustvoll wirkt, verwirrt bei grafischen Darstellungen. Torten eignen sich nur, um Teile eines Ganzen zu vergleichen. Mehrere nebeneinander verlieren den Informationswert.
  • Regenbogenfarben: Möglichst bunt heisst nicht, dass die Grafik übersichtlicher ist. Und nicht vergessen: Unter Rot-Grün-Blindheit leiden ca. 9% der männlichen Bevölkerung.
  • Schlechte Daten: Eine Visualisierung ist nur so gut wie die Basis. Wichtig ist, vom Leser her zu denken. Welche Informationen geben ihm einen Mehrwert.

Einen anderen Weg geht der Infografiktool-Anbieter Venngage. In seinem neusten Blog dreht er den Spiess um. Niemand sei an Firmendaten interessiert. Er propagiert, nicht einfach Daten zu verwenden, sondern Lesern Fragen zu beantworten. Infografiken sollen Geschichten erzählen, herausfordern und neue Blickwinkel öffnen. Drei Beispiele:

Infografiken sind keine Erfindung der Neuzeit. Schon 40’000 v.Chr. visualisierten Menschen mit Höhlenzeichnungen Jagdtechniken, Tierarten oder Standorte bestimmter Herden. Auch dort ging es darum, wirklich relevante Informationen zu vermitteln.

Blog von venngage.com: The #1 Mistake Everyone Makes when Crating Infographics  

Weiterführend:
Infografiken selber erstellen leicht gemacht
Gute Infografiken – Qualitätsmerkmale und Beispiele
Zahlen sprechen nicht für sich

 

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