Anstoss-Newsletter: Leitfaden Medien-Interview in drei Phasen

Der Kontakt und Austausch mit Medienschaffenden gehört zu den Kernaufgaben von Kommunikations-Profis. In der Praxis gilt es dabei aber einige Stolpersteine zu umgehen.

Gerade haben wir sie neu veröffentlicht via unseren Anstoss-Newsletter (Abo und Archiv), bei bernet.ch/wissen und bei Slideshare (siehe unten): die Checkliste Journalisten-Interview. Sie beschreibt den Austausch mit Medienschaffenden in drei Phasen:

  • Vorher: den Weg ebnen
    Das Gespräch – und sei es noch so kurz – soll gut vorbereitet sein: inhaltlich und formal. Das Gespräch gewinnt, wenn die Beteiligten die gegenseitigen Erwartungen und Bedürfnisse kennen und berücksichtigen und klare Abmachungen getroffen werden.
  • Das Gespräch: liefern statt lafern
    Weg vom Marketing-Blabla, von Ausflüchten und Unschärfe. Hin zu klaren Aussagen und Inhalten.
  • Nachher: dranbleiben und loslassen
    Die Nachbearbeitung birgt Chancen: Zusatzinfos nachliefern, Zitate gegenlesen und (wo nötig und nur da) allenfalls justieren und sich schlussendlich beim Kontakt für einen interessanten Artikel bedanken.

Diese Tipps gelten selbstredend auch für den Kontakt mit Experten, Meinungsmachern und Interessierten im Social-Media-Orbit. Drei Phasen sind im aktuellsten Anstoss-Newsletter oder auf der Checkliste ausgeführt. Erhältlich auch via Slideshare:

Und wenn es im Interview allzu harmonisch wird, erinnert man sich an das Zitat der legendären deutschen TV-Legende Robert Lembke:

 «Journalisten klopfen einem ständig auf die Schulter – auf der Suche nach der Stelle, wo das Messer am leichtesten eindringt.»  

Weiterführend: 
alle bernetblog-Beiträge zum Thema «Medien»
alle Beiträge zu unseren «Anstoss-Newslettern» 

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