Was ist eigentlich…: viddy?

Noch nie war es einfacher ein Video zu drehen und zu teilen. Ob ein Ständchen oder eine springende Hauskatze, das Video-App «viddy» verhilft jedem zu seinen 15 Sekunden Ruhm. Wie es funktioniert und was es taugt? Hier weiterlesen!

Als «Instagram für Videos» wird viddy in verschiedenen Foren bezeichnet. Man dreht selber ein Video und speichert es direkt auf seinem viddy-Profil ab. Verbreiten kann man die Videos über Facebook und Twitter. Auch auf viddy selbst kann man Videos liken und Personen folgen. Ein Profil ist schnell erstellt: Man kann sich entweder über Facebook oder Twitter einloggen oder mit einer gültigen E-Mail-Adresse ein neues Login erstellen. Anschliessend lädt man das Gratis-App viddy auf das iPhone, loggt sich ein, legt ein Profilfoto fest und schon kann es losgehen. Die Videos sind auf 15 Sekunden beschränkt. Nachdem man das Video gedreht hat, kann man Schritt für Schritt einen Titel setzen, einen Soundtrack hinterlegen und einen Farbfilter einbauen. Von viddy existiert auch eine Web-Version wo man bestehende Videos hochladen, kürzen und veredeln kann.

Drei Tipps zur Veröffentlichung von Kurz-Videos
1. 15 Sekunden sind eine sehr kurze Zeit. Deshalb: Sich den Inhalt und wie er übermittelt werden soll genau überlegen. Was ist meine Kernbotschaft?

2. Ein guter Titel ist nicht nur für einen Text essenziell. Bei der Übersicht aller Videos soll er herausstechen und Viewer anlocken. Er soll viel, aber nicht zuviel versprechen.

3.  Nur ein Video posten, wenn auch ein Inhalt vorhanden ist. Man sollte kritisch prüfen, wer die Zielgruppe ist und was man sagen möchte. Posten nur um einen Post zu kreieren ist sinnlos und wird kaum Erfolg haben.

Populärer Dienst – nicht unumstritten 
Der Dienst ruft auch Kritiker auf den Plan. Sie werfen viddy vor, nur auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein. Wer nämlich viddy-Videos auf Facebook anklickt, landet automatisch auf der dazugehörigen Facebook-App. Diese wiederum «nötigt» den User, das Mobile App herunter zu laden. Facebook gibt die derzeitige Anzahl Nutzerzahl von viddy mit 36.1 Millionen an. Im Vergleich zu Instagram, das auf die Loyalität und Begeisterung seiner Nutzer setzt, zwingt Viddy seine User quasi zum Glück.

Mein Fazit: Eigentlich ein toller Dienst. Es macht Spass, kleine Videos von Alltagssituationen zu drehen. Ausserdem ist es mit dieser App wirklich einfach. Kurze Botschaften können bequem als Video mitgeteilt werden. Mit einem spannenden Titel und einem passenden Farbfilter werden Zuschauer und Follower angelockt. Für Firmen bietet sich der Dienst ebenfalls an, anstatt eines Tweets eine kleine Videobotschaft zu veröffentlichen. Allerdings: 15 Sekunden sind sehr kurz. Und mit YouTube existiert bereits eine Videoplattform, die sich bestens etabliert hat.

2 Kommentare zu Was ist eigentlich…: viddy?

  1. Stefanie Norden schrieb:

    Interessant, dass es gleich mehrere Dienste dieser Art gibt; wir haben auf unserem Blog gerade über Tout berichtet, die nahezu genauso funktionieren, nur ohne die App-Einbindung. Ich bin gespannt, ob sich diese Videobotschaften auch hierzulande durchsetzen.

    Vielen Dank auf jeden Fall für die News!

    Beste Grüße,
    Stefanie Norden
    B2N Social Media – nachhaltig

  2. Marcel Bernet schrieb:

    Danke Stefanie – hier der Link: http://www.tout.com/. In die selbe Richtung geht Google / YouTube mit «Capture» – ohne das Fünfzehnsekunden-Limit, erst mal auf iOS: http://www.zdnet.de/88136611/google-stellt-app-youtube-capture-fur-ios-vor/

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