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	<title>Kommentare zu: Corporate Social Responsability: Den Verbrauchern egal?</title>
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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Von: Sonja Stieglbauer</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/01/corporate-social-responsability-den-verbrauchern-egal/#comment-107948</link>
		<dc:creator>Sonja Stieglbauer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 07:20:19 +0000</pubDate>
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		<description>Mir hilft beim beim teureren Ökokonsum die Einstellung, dass ich dies statt einer Spende tue. (Ist zwar nicht steuerabzugsfähig, um noch das andere Thema zu streifen.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir hilft beim beim teureren Ökokonsum die Einstellung, dass ich dies statt einer Spende tue. (Ist zwar nicht steuerabzugsfähig, um noch das andere Thema zu streifen.)</p>
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		<title>Von: S. Meyer</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2010/03/01/corporate-social-responsability-den-verbrauchern-egal/#comment-107946</link>
		<dc:creator>S. Meyer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 06:56:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ein interessantes Thema, dass auch mir täglich begegnet. Das &quot;Wunschdenken&quot; ein guter Mensch zu sein und auch dementsprechend zu handeln und die Taten der Wirklichkeit könnten nicht weiter voneinander entfernt sein.

Natürlich möchte man die heimische Wirtschaft unterstützen, etwas gegen die Erderwärmung tun und keine Chemie in seinen Produkten. So stellt sich der Verbraucher in der Öffentlichkeit vor. Aber wenn es darum geht etwas zu kaufen - dann lieber doch den Arbeitshandschuh aus China für 1.19 Euro auch wenn er vielleicht Lösungsmittel und Chrom enthält als den für 2.49 der auf 49 Schadstoffe getestet ist.

Im Endeffekt lügt sich der Konsument seit Jahren selbst etwas vor und ich fürchte er merkt es nicht einmal mehr.

Sehr interessant auch, dass Würth in der Schweiz anscheinend völlig anders - und positiv - wahrgenommen wird als bei uns. In Deutschland wird das Unternehmen nur noch mit dem Thema Steuer negativ in Verbindung gebracht.

Insofern finde ich es gut, dass Würth etwas von der sozialen Ader zumindestens in dem Schweizer Bewusstsein verankern konnte - Immerhin bleibt dank günstiger Steuersätze dort auch Geld über um gutes zu tun - in Deutschland reicht es. dank der unverschämten Abgabenlast, kaum noch um seinen Betrieb auf dem nötigen Stand der Technik zu halten.

Somit hoffe ich die Schweizer verstehen den Unmut der Deutschen nicht falsch - Öffentlich verurteilen wir zwar die Steuerflucht und die Schweizer &quot;Mittäterschaft&quot; - Insgeheim wünschen wir uns jedoch ein so gerechtes System und würden es jederzeit gegen das unsrige eintauschen.

Es ist halt einfacher einen fremden als Schuldigen zu finden, als selbst am Problem zu arbeiten oder zumindestens zuzugeben dass überhaupt ein Problem vorhanden ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessantes Thema, dass auch mir täglich begegnet. Das &#8220;Wunschdenken&#8221; ein guter Mensch zu sein und auch dementsprechend zu handeln und die Taten der Wirklichkeit könnten nicht weiter voneinander entfernt sein.</p>
<p>Natürlich möchte man die heimische Wirtschaft unterstützen, etwas gegen die Erderwärmung tun und keine Chemie in seinen Produkten. So stellt sich der Verbraucher in der Öffentlichkeit vor. Aber wenn es darum geht etwas zu kaufen &#8211; dann lieber doch den Arbeitshandschuh aus China für 1.19 Euro auch wenn er vielleicht Lösungsmittel und Chrom enthält als den für 2.49 der auf 49 Schadstoffe getestet ist.</p>
<p>Im Endeffekt lügt sich der Konsument seit Jahren selbst etwas vor und ich fürchte er merkt es nicht einmal mehr.</p>
<p>Sehr interessant auch, dass Würth in der Schweiz anscheinend völlig anders &#8211; und positiv &#8211; wahrgenommen wird als bei uns. In Deutschland wird das Unternehmen nur noch mit dem Thema Steuer negativ in Verbindung gebracht.</p>
<p>Insofern finde ich es gut, dass Würth etwas von der sozialen Ader zumindestens in dem Schweizer Bewusstsein verankern konnte &#8211; Immerhin bleibt dank günstiger Steuersätze dort auch Geld über um gutes zu tun &#8211; in Deutschland reicht es. dank der unverschämten Abgabenlast, kaum noch um seinen Betrieb auf dem nötigen Stand der Technik zu halten.</p>
<p>Somit hoffe ich die Schweizer verstehen den Unmut der Deutschen nicht falsch &#8211; Öffentlich verurteilen wir zwar die Steuerflucht und die Schweizer &#8220;Mittäterschaft&#8221; &#8211; Insgeheim wünschen wir uns jedoch ein so gerechtes System und würden es jederzeit gegen das unsrige eintauschen.</p>
<p>Es ist halt einfacher einen fremden als Schuldigen zu finden, als selbst am Problem zu arbeiten oder zumindestens zuzugeben dass überhaupt ein Problem vorhanden ist.</p>
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