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	<title>Kommentare zu: Bezahlte Tageszeitungen: Das Undenkbare denken?</title>
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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Von: marcel bernet</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/05/05/bezahlte-tageszeitungen-das-undenkbare-denken/#comment-91272</link>
		<dc:creator>marcel bernet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 19:17:22 +0000</pubDate>
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		<description>@netscout: stimmt. und bei so grossen veränderungern nebelts eben länger. erst mal festhalten ist die devise.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@netscout: stimmt. und bei so grossen veränderungern nebelts eben länger. erst mal festhalten ist die devise.</p>
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		<title>Von: Netscout</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/05/05/bezahlte-tageszeitungen-das-undenkbare-denken/#comment-91245</link>
		<dc:creator>Netscout</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 10:36:13 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hörte der Diskussion in Luzern zu. Nicht ganz unerwartet gab es keinen Windstoss, der den Nebel vertrieben hätte. Mir ist an diesem Abend vor allem wieder mal bewusst geworden, wie träge Kunden, Verlage und die Werbewirtschaft sind. So gesehen werden die Verlage meines Erachtens auch in naher Zukunft an ihrem bestehenden Modell, ergänzt mit «etwas Online», wie sie es so schön zu nennen pflegen, festhalten können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hörte der Diskussion in Luzern zu. Nicht ganz unerwartet gab es keinen Windstoss, der den Nebel vertrieben hätte. Mir ist an diesem Abend vor allem wieder mal bewusst geworden, wie träge Kunden, Verlage und die Werbewirtschaft sind. So gesehen werden die Verlage meines Erachtens auch in naher Zukunft an ihrem bestehenden Modell, ergänzt mit «etwas Online», wie sie es so schön zu nennen pflegen, festhalten können.</p>
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		<title>Von: Marcel Bernet</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/05/05/bezahlte-tageszeitungen-das-undenkbare-denken/#comment-91211</link>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 08:35:41 +0000</pubDate>
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		<description>@hardy: und natürlich ist meine &quot;kinder und kollegen&quot;-beobachtung total subjektiv. das mit dem absperren des inhalts (nur topnews online, rest abgesperrt oder nur print) funktioniert aus meiner sicht nicht. diese erziehungsmassnahme funktioniert nicht, wenn ich woanders genau das bekomme, was mir jemand verkaufen will. aber so wie sie den mix beschreiben: so bin (wiederum total subjektiv) eben auch ich bereit, für den tagi als print zu bezahlen und trotzdem das gratis-online-archiv zu nutzen. wichtig erscheint mir bei allen modellen eben auch das undenkbare im auge zu behalten - hätten sie sich vor zehn jahren vorgestellt, dass die medienlandschaft so aussieht wie heute?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@hardy: und natürlich ist meine &#8220;kinder und kollegen&#8221;-beobachtung total subjektiv. das mit dem absperren des inhalts (nur topnews online, rest abgesperrt oder nur print) funktioniert aus meiner sicht nicht. diese erziehungsmassnahme funktioniert nicht, wenn ich woanders genau das bekomme, was mir jemand verkaufen will. aber so wie sie den mix beschreiben: so bin (wiederum total subjektiv) eben auch ich bereit, für den tagi als print zu bezahlen und trotzdem das gratis-online-archiv zu nutzen. wichtig erscheint mir bei allen modellen eben auch das undenkbare im auge zu behalten &#8211; hätten sie sich vor zehn jahren vorgestellt, dass die medienlandschaft so aussieht wie heute?</p>
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	<item>
		<title>Von: Hardy Jäggi</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2009/05/05/bezahlte-tageszeitungen-das-undenkbare-denken/#comment-91208</link>
		<dc:creator>Hardy Jäggi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 08:07:21 +0000</pubDate>
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		<description>Sie schreiben, Ihre Kinder und zahlreiche Kollegen lesen News gratis online. Ja, dem ist heute so und es wird wohl auch so bleiben.

Über News die von den Nachrichtenagenturen gesammelt, verifiziert, aufbereitet und weiterverbreitet werden, kann (konnte noch nie) sich ein Medium nicht abheben . 

Der Leser/die Leserin kann sich dank der News über das aktuelle Geschehen informieren, aber die Hintergründe, Zusammenhänge und Auswirkungen bleiben unerklärt.

Genau hier müssen die Printmedien ansetzen. Die Zeitungen müssen erklären und kommentieren.

Mit einem Mix aus News-Übersichten, Hintergrundberichten, grafischen Erklärungen, Kommentaren und einer breiten und tiefen Regionalberichterstattung werden meines Erachtens die Tageszeitungen auch in 10 Jahren noch existieren.

Grundvoraussetzung dafür ist aber, dass die Hintergründe/Grafiken und auch die ausführlichen Regionalmeldungen ausschliesslich im Print zu finden sind. Online muss auf Top-News und Service (Events, Kleinanzeigen etc.) beschränkt sein - ausser die anderen Inhalte sind kostenpflichtig.

Wenn sich die Medien etwas weniger auf&#039;s &quot;von den anderen abheben&quot; und dafür mehr auf die Bedürfnisse der Leser/innen konzentrieren, dann kann auch das alte und bestens bewährte Modell der Nachrichtenagenturen zu ihrem Überleben beitragen.

Denn der genossenschaftliche Gedanke, dass einer etwas für alle macht, kann durchaus von der reinen Newsversorgung ausgeweitet werden. Möglichkeiten gibt es viele - für alle Medienarten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben, Ihre Kinder und zahlreiche Kollegen lesen News gratis online. Ja, dem ist heute so und es wird wohl auch so bleiben.</p>
<p>Über News die von den Nachrichtenagenturen gesammelt, verifiziert, aufbereitet und weiterverbreitet werden, kann (konnte noch nie) sich ein Medium nicht abheben . </p>
<p>Der Leser/die Leserin kann sich dank der News über das aktuelle Geschehen informieren, aber die Hintergründe, Zusammenhänge und Auswirkungen bleiben unerklärt.</p>
<p>Genau hier müssen die Printmedien ansetzen. Die Zeitungen müssen erklären und kommentieren.</p>
<p>Mit einem Mix aus News-Übersichten, Hintergrundberichten, grafischen Erklärungen, Kommentaren und einer breiten und tiefen Regionalberichterstattung werden meines Erachtens die Tageszeitungen auch in 10 Jahren noch existieren.</p>
<p>Grundvoraussetzung dafür ist aber, dass die Hintergründe/Grafiken und auch die ausführlichen Regionalmeldungen ausschliesslich im Print zu finden sind. Online muss auf Top-News und Service (Events, Kleinanzeigen etc.) beschränkt sein &#8211; ausser die anderen Inhalte sind kostenpflichtig.</p>
<p>Wenn sich die Medien etwas weniger auf&#8217;s &#8220;von den anderen abheben&#8221; und dafür mehr auf die Bedürfnisse der Leser/innen konzentrieren, dann kann auch das alte und bestens bewährte Modell der Nachrichtenagenturen zu ihrem Überleben beitragen.</p>
<p>Denn der genossenschaftliche Gedanke, dass einer etwas für alle macht, kann durchaus von der reinen Newsversorgung ausgeweitet werden. Möglichkeiten gibt es viele &#8211; für alle Medienarten.</p>
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