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Blogcamp Switzerland: Konzept stösst auf Anklang

blogcamp30.pngDas Blogcamp ist in vollem Gange, die Kulisse eindrücklich. Verglichen mit meinem letzten Besuch vor 2 Jahren gibt es heute einiges mehr BesucherInnen. Soeben haben Sophie und ich unseren Vortrag beendet. Hier erste Eindrücke in Kürze. 

Schliesslich will ich mich bemühen auch  noch Bundesblogger Leuenberger zu hören (um 16h) und bis dann noch alle Alltagspendenzen durchhaben. Uff.

Unsere Session «Warum konzeptloses Bloggen keine Zukunft hat…» war eine Freude. Der (zugegeben eher kleine) Raum war gerammelt voll und die Diskussion im Nachgang sehr lebendig (die Präsentation hier im Download, pdf, 672KB, ganz unkommentiert).

Einig waren sich alle: Ein Konzept schärft die Bloginhalte, erhöht damit die Leserzahlen und erleichtert den AutorInnen/RedaktorInnen die Arbeit. Wir durften aus unserem Teamblog-Alltag erzählen und haben zusammen mit den Teilnehmenden Erkenntnisse vertieft. Ein Ausschnitt kurz notiert:

Redaktionelles Konzept – Themen/Geschichten planen
Im Sommerloch sind sie besonders zahlreich: die geplanten, über Tage und Wochen hinausgezogenen Medien-«Geschichten». Auch Blogger können sich fragen: Wie gehe ich mit diesem Thema um? Mache ich eine Serie draus? Regelmässig oder in loser Folge? Befrage ich Externe, gibt es einen Gastpost?

Sich abgrenzen
Verschiedene Abgrenzungen sollten in einem Konzept definiert sein: Wie gehe ich mit Privatangelegenheiten um? Wie gehe ich mit Büro-Internas um? Wieviel von mir gebe ich preis? Einmal festgelegt, muss man das hinterher nicht mehr tausendfach hinterfragen – und kann getrost auch mal die Ausnahme der Regel zelebrieren. Natürlich unterscheiden sich diese Abgrenzungen massiv zwischen den verschiedenen Blogs (Projekt-Blog, Privatblog, CEO-Blog etc.).

Konzeptlos starten und ausbauen
Ein häufiges Phänomen: Man startet aus Lust und Laune und zimmert sich nacher – aus Erfahrungswerten – nach und nach ein eigentliches Konzept. Vielleicht hätte man sich gewisse Erfahrungen gespart, wäre es am Anfang schon dagewesen. Vielleicht hätte man dann aber auch gar nie gestartet.

Und noch ein ganz praktischer Tipp für mehr Visits:

Fotos – Qualität und Beschriftung
Danke an Jens (Blog-)Wiese für diesen Tipp: Fotos sind unheimlich wichtig in einem Blog (genauso wie in Printmedien…). Besonders qualitativ gute und sorgfältig beschriftete Bilder. Jens generiert via die Suche in Google-Images sehr viele Besucher für seinen Reiseblog (wie lautet die URL Jens?).


3 Antworten zu “Blogcamp Switzerland: Konzept stösst auf Anklang”

  1. Karsten Füllhaas sagt:

    Leider hab ich euch auf dem Blogcamp verpasst und würde gerne eure präsi downloaden, aber es stimmt was mit dem Link nicht.

  2. Lupe, der Satire-Blog sagt:

    hoffe, ich habe wirklich mal an diesem datum keine andere unverschiebbare verpflichtung. reut mich ungemein, dass ich noch nie kommen konnte.

    gut, bin ja auch noch nicht mal 2 jahre am bloggen, wird schon noch klappen.

  3. Jens Wiese sagt:

    Hi,
    die URL lautet
    http://www.londonblog.ch
    Gruss, Jens

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