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	<title>Kommentare zu: Communication Summit: Verleger fordern Qualität im Journalismus</title>
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	<description>Kommunikation, Online PR und Medien.</description>
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		<title>Von: bernetblog.ch &#187; Blog Archiv &#187; Fred Davids Kommentar zum Qualität im Journalismus</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2008/02/06/communication-summit-verleger-fordern-qualitaet-im-journalismus/#comment-70858</link>
		<dc:creator>bernetblog.ch &#187; Blog Archiv &#187; Fred Davids Kommentar zum Qualität im Journalismus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Mar 2008 09:49:21 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Original-Beitrag «Communication Summit: Verleger fordern Qualit&#228;t im Journalismus» [...]</description>
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		<title>Von: Dominik Allemann</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2008/02/06/communication-summit-verleger-fordern-qualitaet-im-journalismus/#comment-70757</link>
		<dc:creator>Dominik Allemann</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 08:40:19 +0000</pubDate>
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		<description>danke, fred david, für diesen ausführlichen kommentar. über den kommentar-rückzug der nzz kann man sich doch tatsächlich sehr wundern...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>danke, fred david, für diesen ausführlichen kommentar. über den kommentar-rückzug der nzz kann man sich doch tatsächlich sehr wundern&#8230;</p>
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		<title>Von: Fred David</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2008/02/06/communication-summit-verleger-fordern-qualitaet-im-journalismus/#comment-70526</link>
		<dc:creator>Fred David</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 09:30:33 +0000</pubDate>
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		<description>Das übliche Gerede von &quot;Qualitätsjournalismus&quot;.  Die &quot;Kraft der guten Geschichte&quot; (Daniel PiIllard von Ringier). Klingt alles super. Die Realität ist aber eine völlig andere, wie Konsumenten wie Macher wissen.  Nur die Verleger offensichtlich nicht.

Qualität kostet zunächst einmal Geld. Sie kann sogar zu Einnahmenminderungen führen (Inseratenentzug). Es braucht vor allem aber Leute, die Qualität nicht nur umsetzen wollen, sondern auch können. &quot;Gute Geschichten&quot;, wachsen nicht auf Bäumen, geschätzter Daniel Pillard.  Es ist ein langer, zäher, teurer und oft lästiger Prozess, jenes Umfeld zu schaffen, wo solche Journalisten gedeiehn, die die geforderten - und gerade in der verfilzten Schweiz notwendigen - Geschichten kontinuierlich liefern können. Dieses Umfeld sehe ich in keinem Schweizer Verlag - nicht einmal mehr bei der NZZ.

Beispiel: Gestern bestätigte die NZZ, dass sie einen kritischen Kommentar ihres Autors Beat Brenner über die UBS aus Archiven und Datenbanken tilgen liess. Der Kommentar ist keineswegs ehrenrührig, sondern weist sachlich auf Misstände bei der UBS hin, wenn auch ohne die bei diesen Themen NZZ-üblchen Weichspüler-Floskeln. 

Abgesehen davon, dasses absurd ist, im Zeitalter von Internet solche Kommentare ungeschehen machen zu wollen (ist die UBS wirklich so naiv?), wie will denn die NZZ noch ernst genommen werden, wenn sie schon beim geringsten Gegenwind aus obersten Banketagen derart blamabel einknickt?

Wenn eine Schweizer Zeitung Mumm hätte, würde sie diesen Kommentar von Brenner nachdrucken, mit Quellenhinweis und der Geschichte drum rum. Die leser wären dankbar für diesen Blick hinter die Filzkulisse.

Dass so etwas nicht geschieht, ist  ein Spiegelbild über den Zustand des Schweizer Journalismus. Seine Unabhängigkeit hat er völlig eingebüsst - zu einem erheblichen Teil selbstverschuldet.

Da wirken Podiumsdiskussionen über die &quot;Qualität im Schweizer Journalismus&quot; wie lauwarmes Gefasel.

Bedrückend ist, dass in der anschliessenden Diskussion &quot;nur erstaunlich wenige und handzahme Fragen&quot; kamen. Da sassen offensichtlich zahlreiche Journalisten und Verlagsleute im Publikum. Auch  viele Studenten. Was sind denn das für höseligtöselige Flaschen, wenn sie nicht einmal eine solche Gelegenheit wahrnehmen, um eine ordentliche Diskussion in eigener Sache zu führen! 

Das soll die Zukunft des &quot;Schweizer Qualitätsjournalismus&quot; sein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das übliche Gerede von &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221;.  Die &#8220;Kraft der guten Geschichte&#8221; (Daniel PiIllard von Ringier). Klingt alles super. Die Realität ist aber eine völlig andere, wie Konsumenten wie Macher wissen.  Nur die Verleger offensichtlich nicht.</p>
<p>Qualität kostet zunächst einmal Geld. Sie kann sogar zu Einnahmenminderungen führen (Inseratenentzug). Es braucht vor allem aber Leute, die Qualität nicht nur umsetzen wollen, sondern auch können. &#8220;Gute Geschichten&#8221;, wachsen nicht auf Bäumen, geschätzter Daniel Pillard.  Es ist ein langer, zäher, teurer und oft lästiger Prozess, jenes Umfeld zu schaffen, wo solche Journalisten gedeiehn, die die geforderten &#8211; und gerade in der verfilzten Schweiz notwendigen &#8211; Geschichten kontinuierlich liefern können. Dieses Umfeld sehe ich in keinem Schweizer Verlag &#8211; nicht einmal mehr bei der NZZ.</p>
<p>Beispiel: Gestern bestätigte die NZZ, dass sie einen kritischen Kommentar ihres Autors Beat Brenner über die UBS aus Archiven und Datenbanken tilgen liess. Der Kommentar ist keineswegs ehrenrührig, sondern weist sachlich auf Misstände bei der UBS hin, wenn auch ohne die bei diesen Themen NZZ-üblchen Weichspüler-Floskeln. </p>
<p>Abgesehen davon, dasses absurd ist, im Zeitalter von Internet solche Kommentare ungeschehen machen zu wollen (ist die UBS wirklich so naiv?), wie will denn die NZZ noch ernst genommen werden, wenn sie schon beim geringsten Gegenwind aus obersten Banketagen derart blamabel einknickt?</p>
<p>Wenn eine Schweizer Zeitung Mumm hätte, würde sie diesen Kommentar von Brenner nachdrucken, mit Quellenhinweis und der Geschichte drum rum. Die leser wären dankbar für diesen Blick hinter die Filzkulisse.</p>
<p>Dass so etwas nicht geschieht, ist  ein Spiegelbild über den Zustand des Schweizer Journalismus. Seine Unabhängigkeit hat er völlig eingebüsst &#8211; zu einem erheblichen Teil selbstverschuldet.</p>
<p>Da wirken Podiumsdiskussionen über die &#8220;Qualität im Schweizer Journalismus&#8221; wie lauwarmes Gefasel.</p>
<p>Bedrückend ist, dass in der anschliessenden Diskussion &#8220;nur erstaunlich wenige und handzahme Fragen&#8221; kamen. Da sassen offensichtlich zahlreiche Journalisten und Verlagsleute im Publikum. Auch  viele Studenten. Was sind denn das für höseligtöselige Flaschen, wenn sie nicht einmal eine solche Gelegenheit wahrnehmen, um eine ordentliche Diskussion in eigener Sache zu führen! </p>
<p>Das soll die Zukunft des &#8220;Schweizer Qualitätsjournalismus&#8221; sein?</p>
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		<title>Von: medienlese.com &#187; Blog Archiv &#187; 6 vor 9</title>
		<link>http://bernetblog.ch/2008/02/06/communication-summit-verleger-fordern-qualitaet-im-journalismus/#comment-67645</link>
		<dc:creator>medienlese.com &#187; Blog Archiv &#187; 6 vor 9</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Feb 2008 07:53:47 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Communication Summit: Verleger fordern Qualität im Journalismus (bernetblog.ch, Dominik Allemann) Schizophrenie der Schweizer Verleger-Elite am Communication-Summit 08 im vollbesetzten Auditorium Maximum der ETH Zürich: Nach einer einleitenden Hymne auf das 20minütige Pendlerblatt (Martin Kall, TA-Media) und dessen wirtschaftliche Potenz, beschwören die Podiumsmitglieder einhellig die Qualität im Journalismus. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Communication Summit: Verleger fordern Qualität im Journalismus (bernetblog.ch, Dominik Allemann) Schizophrenie der Schweizer Verleger-Elite am Communication-Summit 08 im vollbesetzten Auditorium Maximum der ETH Zürich: Nach einer einleitenden Hymne auf das 20minütige Pendlerblatt (Martin Kall, TA-Media) und dessen wirtschaftliche Potenz, beschwören die Podiumsmitglieder einhellig die Qualität im Journalismus. [...]</p>
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