Präsentationstechnik: Lieber Skript als Folien?
Wann machen Präsentationen Eindruck? Darf vom Blatt abgelesen werden? Darf man ohne Folien präsentieren?
Diese Rede der Schriftstellerin Isabel Allende macht mir grossen Eindruck. Anfänglich wollte ich nur kurz reinzappen. Dann kam ich fast nicht mehr los. Allende fesselt die Zuhörerschaft regelrecht. Interessant dabei:
- Sie liest ab: Sie gibt sich nicht die geringste Mühe zu verbergen, dass sie die gesamte Rede abliest. Offensichtlich nicht nur via Stichworte, sondern Wort für Wort. Aber – es stört nicht. Sie liest dermassen gut, flüssig und setzt die richtigen Akzente, dass die «Lesung» kurzweilig und ansprechend bleibt.
- Sie zeigt keine Folien: Sie erzählt. Keine Angst – ich will jetzt nicht wieder ein Gloria auf das «Storytelling» anstimmen. Aber ich will mich künftig da und dort selber fragen, wo ich auf Folien verzichten kann und soll. Und wo der Projektor bewusst schwarz bleibt – damit das Publikum einfach zuhört. Vielleicht einen ganzen Vortrag, eine ganze Geschichte lang.
- …aber sie folgt einem Plan: Zwar schwenkt sie ab, sie holt aus, sie scherzt da und wird dort ganz ernst. Immer im Dienste ihrer Botschaft, ihres Auftritts. Sie folgt einem roten Faden und reiht Aussagen und Pointen wie Perlen aneinander.
Ein Lehrstück. (wieder einmal via PresentationZen.com)








15. Januar 2008, 17:42
Right. Der Vortrag rührt. Er beeindruckt, weil er von Herzen kommt und klar ist. Meine Verehrung.
27. Juni 2008, 10:28
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22. September 2008, 15:37
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