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Marcel Bernet | 12.12.2007

Umgang mit Kommentaren braucht eine Strategie.

megaphontext-gold.de schreibt einen interessanten Beitrag über den Umgang mit Kommentaren. Fazit: Wichtig ist eine Strategie.

Der Beitrag: «Zügel stramm halten?» schildert spannende Entwicklungen. So nimmt die sueddeutsche.de nachts keine Kommentare mehr an. Weil dann keine Moderatoren arbeiten, welche sie freischalten könnten. Von 0800 bis 1900 darf man kommentieren. Das Hamburger Landgericht hat in einer mündlichen Urteilsbegründung festgehalten, «dass Kommentare vor der Veröffentlichung kontrolliert werden müssen». Mehr zu diesem Fall, der übrigens an die nächste Instanz weitergezogen wird, im Artikel «Jeder Blogger ein Zensor» auf Spiegel.de.

Die Rechtssprechung in Deutschland ist in diesen Fragen wohl noch enger als in der Schweiz. Und das Ganze entwickelt sich erst. Aber zunehmend wird das offene Kommentieren wohl schwieriger werden, gerade auf Firmen-Webseiten. Schade.


2 Antworten zu “Umgang mit Kommentaren braucht eine Strategie.”

  1. Renato sagt:

    Eben hab ich in einem anderen Blog einen Post entdeckt, in dem ein deutsches Gericht der Auffassung ist, dass ein Blogger alle Kommentare vor dem Veröffentlichen sichten muss!
    http://www.selbstaendig-im-netz.de/2007/12/12/blogs/kommenta...

  2. Harald Taglinger sagt:

    1995 wurde der damalige CompuServe-Chef wegen Kinderpronografie in Foren zu einer Haftsstrafe verurteilt. Erst in zweiter Instanz konnten die Richter überzeugt werden, dass CompuServe nur im Bezug auf das Machbare zur Verantwortung gezogen werden kann. Und dann auch nicht unbedingt der Geschäftsführer. Ich vermute, die deutschen Richter werden dazu noch eine Formel finden.

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