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Studie Web 2.0: Sneak Preview Wikis

maz/bernet-studie web 2.0Diese Woche wird wohl zur Studienwoche: Morgen findet die Präsentation beim Internet-Briefing statt und ich stecke mitten im Folien zeichnen. Morgen wird hier ein Beitrag dazu erscheinen, dann in loser Folge weitere. Hier ein Vorge- schmack zum Einsatz von Wikis in der Schweiz und bei Bernet PR.

Schön, dass dank vieler Anmeldungen das Lokal gewechselt werden musste – morgen auf 11.30 Uhr sind mittlerweile 52 Personen angemeldet, sagt Reto Hartinger. Hier das Programm für den Anlass samt Anmeldung.

maz/bernet-studie web 2.0Und zum Aufwärmen zeige ich eine Grafik zum Thema Wiki. Mich hat es überrascht, dass bereits 13 Prozent der grössten Schweizer Unternehmen und Organisationen eigene Wikis aufgebaut haben. Angezeigt durch den kleinen blauen Balken unten links.

Interessant ist die Aufteilung nach Anwendungsbereichen: 11 % nennen interne Wikis. 2 % unterhalten ein Wiki für und mit externen Zielgruppen. 4 % geben an, in fremden Wikis selbst Beiträge zu verfassen. Und 13 % planen ein eigenes Wiki in den nächsten zwei Jahren.

Wir haben gerade erst ein eigenes Wiki eingeführt – und dabei viel gelernt. Ausschlaggebend waren die tiefen Kosten für die Open Source Programme und der sehr einfache Editor. Jetzt haben wir alle Anleitungen und Prozessdefinitionen im Wiki abgebildet und jeder im Team kann einfach etwas Neues reinschreiben oder Bestehendes aktualisieren. Entscheidend ist wirklich die Einfachheit im Zugang – als Autor wie als Leser.

Steil war die Lernkurve bezüglich Konzept und Programmierung: Auch die beste Software braucht eine klare Idee bezüglich Inhalt und Struktur. Sonst trägt am Schluss jeder Benutzer irgendwo eine eigene Seite ein, und niemand findets. Und jeder schreibt im Seitenaufbau ein wenig anders, was die Orientierung sehr schwer macht. Bei der Programmierung haben wir mit liip.ch zusammengearbeitet und DokuWiki gewählt. Einen super Job hat liip beim Erstellen eines Rich-Text-Editors geleistet – die Wiki-Syntax ist für Nicht-Programmierer ganz einfach zu komplex.


4 Antworten zu “Studie Web 2.0: Sneak Preview Wikis”

  1. Christian Stocker sagt:

    Freut mich zu hören, dass unsere Arbeit Euch sehr nützlich ist. Und ich bin ja schon gespannt auf den Vortrag morgen.

  2. m. hungerbuehler sagt:

    Eine Frage aus Neugier. Warum wurde das DokuWiki ausgewählt und dann ein Rich Text Editor von einer Firma programmiert, obwohl zum Beispiel das TWIKI schon einen inklusive hat und auch OpenSource ist?

  3. marcel bernet sagt:

    @m. hungerbühler: wider besseres wissen – vielleicht weiss christian was dazu? hat twiki andere nachteile?

  4. Christian Stocker sagt:

    Wir haben DokuWiki gewählt, weil wir mit dem am meisten Erfahrung haben und ungerne Sachen verkaufen, von dem wir keine grosse Ahnung haben :) Und den Rich-Text-Editor haben wir nicht extra für Bernet programmiert, sondern auch schon in anderen Projekten erfolgreich angewendet.

    twiki ist sicher auch ein sehr gutes wiki, wir haben uns einfach irgendwann für DokuWiki, mit dem wir und unsere Kunden sehr zufrieden sind, als Open Source Wiki entschieden.

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