Fernsehen – die unsichtbaren Zuschauer
Fernsehen ohne TV-Gerät? Klar. Immer mehr Nutzer geniessen ihre Lieblingssendung via Internet-Stream, Video-Podcast und IP-TV. Doch welchen Einfluss hat eigentlich das Fernsehen darauf, wie und wo seine Sendungen weiterverbreitet werden?
Ein Grossteil der Programme von SF DRS steht ein paar Stunden nach Ausstrahluhng auf der Website zum Abruf bereit. Täglich werden 40′000 Fernsehbeiträge im Internet angeschaut. Einzelne Sendungen werden bis zu 10′000 Mal aufgerufen. Diese Zahlen stammen aus dem aktuellen Medienmagazin Klartext. Live gestreamt werden von SF DRS nur einzelne besonders wichtige Sendungen wie zum Beispiel die Bundesratswahlen. Doch im Grund ist es gar nicht nötig, das SF DRS solche Dinge selbst macht. Für das Internet-Streaming gibt es Dienstleister wie Zattoo oder Netstream. Ich frage mich: Hat das Fernsehen überhaupt noch einen Überblick über seine Zuschauer? Freut man sich im Leutschenbach über die zusätzlich im Internet gewonnenen Zuschauer oder ärgert man sich, weil diese keine Gebühren zahlen?










14. Mai 2007, 10:40
Frage mich längst, wann auch in der Schweiz die Debatte zu Rundfunkgebühren im Internet losgeht…
Inzwischen dürfte Zattoo ja wohl noch hauptsächlich (gewinnbringend?) werbefinanziert sein, da man sich beim Kanalumschalten ja immer erst mal gedulden muss.
Vor ein paar Wochen sagte mir ein DRS-Radiojournalist, dass es durch das Podcast-Angebot seiner Sendung eine Verzerrung der Quote gäbe, dass die Hörerinnen und Hörer über das Internet für d a s relevante Messinstrument nicht miteinberechnet werden.
15. Mai 2007, 10:32
[...] Gestern hat Sophie gerade noch über das Schweizer Fernsehen im Web berichtet, heute morgen lese ich im Wall Street Journal einen interessanten Artikel (Link dürfte bis 20. Mai funktionieren) über die vergleichbare Szene in den USA. Hier schockt CBS die TV-Konkurrenz mit einem Alleingang: Ab jetzt will die grosse TV-Station ihre Inhalte über eine ganze Reihe von Partnerportalen vertreiben. [...]
10. März 2008, 22:01
[...] > Datenmenge nicht zu transportieren. Das heißt aber nicht, daß nicht > auch Unicast-Verbindungen zur Erfassung von Sehgewohnheiten aufgebaut > werden. Diese sind aber sehr schmalbandig. Die Streams [...]