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Sophie Graf | 21.02.2007 | Social Media

Bald Konkurrenz für Google?

Bild 9.pngWenn Sie bei Google ein Stichwort eingeben, erscheint die Website an erster Stelle, auf die die meisten Links im Internet verweisen. Ein schlechtes Kriterium für die Qualität einer Suchmaschine, meint Jimmy Wales, der Gründer von Wikipedia. Mit Wikia Search will er Google nun direkt konkurrenzieren.

«Es geht darum, eine offene und transparente Suchmaschine zu schaffen, die auf frei verfügbarer Software nach dem Open-Source-Prinzip basiert«, meint Jimmy Wales in einem Interview in der Süddeutschen Zeitung. Die Suche bei Google basiert auf einem Algorithmus, von dem offenbar niemand weiss, wie er genau funktioniert. Dadurch wird die Suche bei Google beeinflussbar, zum Beispiel durch geschäftliche Interessen, so der amerikanische Internet-Pioinier. Dem Google-Algorithmus setzt Jimmy Wales die menschliche Urteilskraft entgegen. Ähnlich wie bei der Internet-Enzyklopädie Wikipedia wird auch bei Wikia Search eine Gemeinschaft von Nutzern die Websites auswerten und priorisieren. Gibt es demnächst ein Kopf-an Kopf-Rennen der Suchmaschinen?


3 Antworten zu “Bald Konkurrenz für Google?”

  1. Robert Hartl sagt:

    Schon etwas merkwürdig, wo doch Wikipedia maßgeblichen Traffik via Google erhält und den verlinkten Seiten seit kurzem auch wieder auf den englischen Seiten jeden Google-Bonus verweigert.

  2. Sophie Graf sagt:

    Hoi Robert, Wikipedia verweigert den Google-Bonus? Was meinst Du genau damit? Etwa dass Wikipedia nicht auf Google verlinkt? Würde das überhaupt Sinn machen?

  3. chain relations » Fragen als Suchausdrücke sagt:

    [...] Auf einen anderen neuen Ansatz bin ich gerade im Bernet-Blog gestoßen. Wikia Search stammt vom Wikipedia-Gründer Jimmy Wales. Auch hier geht es um Semantic Web, was wohl auf das gleiche hinaus läuft wie Natural Language Search. Verwandte Beiträge: [...]

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